CH310336A - Hermetisch verschlossene Abschlusseinrichtung für ein koaxiales Kabel. - Google Patents
Hermetisch verschlossene Abschlusseinrichtung für ein koaxiales Kabel.Info
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Description
Hermetisch verschlossene Abschlusseinrichtung für ein koaxiales Kabel. Koaxiale Kabel werden verwendet, wenn Frequenzen .der Grössenordnung von ein MHz zu übertragen sind. Wenn eiu solches Kabel, das meist einen Luftraum als Dielektrikuxn hat, mit einer Ausrüstung an einem End oder Zwischenpunkt verbunden ist, ist es von Wichtigkeit, dass es vollkommen verschlossen wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden.
Es ist heute ebenfalls gebräuchlich, ko axiale Kabel mit Luftzwischenraum unter einem Druck zu halten, der höher ist als der atmosphärische, so dass beim Auftreten von Fehlern im Kabel das Abfallen des Druckes durch Instrumente angezeigt wird. Damit eine solche Anordnung wirksam ist, ist es von be sonderer Bedeutung, dass das Kabel so abge schlossen ist, dass jeglicher Austritt von Gas an seinem Ende verhindert wird, da ein sol- eher eine falsche Fehleranzeige verursachen v@ürde.
Diese Erfindung sieht daher eine herme tisch verschlossene Abschlusseinrichtung für ein koaxiales Kabel vor, das einen äussern rohrförmigen Leiter aufweist, der den innern Leiter umgibt. Der innere Leiter wird im äussern Leiter mittels einer isolierenden, kera mischen Buchse koaxial getragen, wobei .die Buchse zwei getrennte metallische Ober flächen aufweist, die an den äussern bzw. innern Leiter angelötet sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, welche eine teilweise im Schnitt dargestellte Abschlusseinrichtung zeigt.
In der Zeichnung ist der innere Leiter 1 der Abschlusseinrichtung von einer isolieren den Buchse 2, die aus Steatit, geschmolzenem Aluminiumoxyd oder Glas bestehen kann, um geben. Diese Buchse weist einen angesenkten Teil 3 auf, dessen Fläche metallisiert ist. Die äussere Umfangsfläche der Buchse ist eben falls metallisiert. Es ist ersichtlich, dass der zentrale Leiter 1 nicht durchgehend denselben Durchmesser aufweist. Eine Muffe 5 ist über die Buchse gestülpt und an- der äussern metal lisierten Fläche 4 mit dieser verlötet. Die isolierende, z.
B. keramisehe Buchse 2 ist an der innern metallisierten Fläche 3 mit dem innern Leiter verlötet.
Der innere Leiter 1 und die Muffe 5 sind so geformt, dass sie bequem mit dem Muffe 2 zusammenpassen. Die metallische Muffe 5 wird durch -das metallische Rohr 6 der Ab schlusseinrichtung verlängert, das über die Buchse 5 gestülpt und bei 7 mit ihr verlötet ist.
Das metallische Rohr 6 und die Muffe 5 bilden den äussern rohrförmigen Leiter, wel- eher den innern Leiter 1 umgibt.
Ein zylindrischer isolierender Körper 8 aus irgendeinem Isoliermaterial wie beispiels weise Steatit, geschmolzenes Aluminiumoxy oder Glas usw. ist mit zwei Metallringen 9 und 10 versehen, welche auf ihn geschrumpft sind, um eine vorfabrizierte Einheit zu bil- den. Diese Einheit wird über den leicht ange zogenen Teil des Rohres 6 gestülpt und der kreisringförmige Teildes Ringes 9 bei 11 mit dem Rohr 6 fest verlötet.
Um die Verbindung des innern Leiters des Kabels mit dem innern Leiter der Abschluss- einrichtung vorzusehen, ist das Ende des innern Leiters 1 mit einer Verbindungstülle 12 versehen, welche bei 13 mit dem innern Leiter 1 verlötet ist.
Die Verbindungstülle -weist einen solchen innern Durchmesser auf, dass der untere Teil, wie in der Zeichnung gezeigt, über den innern Leiter 1. schlüpft, während der obere Teil einen solchen Durch- messer aufweist, dass die Tülle über das Ende des innern Leiters :
des koaxialen Kabels passt, mit welchem sie dadurch befestigt wird, dass flüssiges Lot durch die Bohrungen 14 geleert wird. Der äussere Leiter des-Kabels wird in das offene Ende 15 des metallischen Körpers 6 eingeführt und mit diesem verfestigt, indem durch die Öffnungen 16 flüssiges Lot geleert wird.
Ein metallisches Glied 17, welches bei 18 mit einem äussern Gewinde versehen ist und welches zum voraus über das Kabelende ge stülpt worden ist, wird nun in seine richtige Lage verbracht und bei 19 mit dem Ring 10 verlötet. Der Mantel des Kabels wird mit der glockenförmigen Öffnung 20 mittels eines Verbindungsstückes verbunden. Die gelötete Verbindung bei 19 ist dicht.
Das metallische Kupplungsorgan 21, welches ein inneres Ge winde aufweist, wird ,auf das äussere Gewinde 18 des Gliedes 17 geschraubt, bis das Organ auf :der iStirufläche des Ringes 9 aufliegt. Wenn dieses Organ 21 losgeschraubt ist, so dass der Kontakt zwischen ihm und dem Ring 9 nicht mehr besteht, ist keine Verbindung zwischen dem Kabelmantel und dem äussern Leiter des Kabels mehr vorhanden.
Wenn jedoch das Organ 21 festgeschraubt ist, ist der äussere Leiter mit ,dem Kabelmantel ver bunden, der normalerweise an Erdspannung liegt.
Inder Zeichnung ist der Übersichtlichkeit halber die rechte Hälfte der Bestandteile 17 wid 20 strichpunktiert dargestellt, tun die Überdeckung des isolierenden Körpers 8 und der Metallringe 9 und 10 zu vermeiden.
Das Kupplungsorgan 21 ist mit einer ran,drierten Kante versehen, so dass es leicht von Hand gedreht werden kann. Die Entfer nung der Erdverbindung vom äussern Leiter, ohne dass die hermetischen Abschlüsse geöff net werden müssen, erlaubt den Widerstand des äussern Leiters ohne Parallelschaltung einer unbestimmten Erdverbindung durch den Kabelmantel zu messen, wenn es Prüf zwecke erfordern.
In früher-bekannten Abschlusseinriehtun- gen von Kabeln., in welchen die Abdichtung vom Zusammenpressen nachgiebiger Ringe abhängig war, bestand die Gefahr, dass beim Iosschrauben der Hauptmutter zum Zwecke der elektrischen Trennung des Kabelmantels vom äussern Leiterdes Kabels sich der Druck an irgendeiner nachgiebigen Unterlagsscheibe loekerte und dadurch die Abdichtung geöffnet wurde und Feuchtigkeit in das Kabel eintre ten konnte.
Der grössere Nachteil bestand im Falle von Kabeln, welche unter Gasdruck ge halten -wurden, jedoch darin, dass dieser meistens abnahm, wenn die Muttern gelöst wurden und daher eine Fehleranzeige ent stand.
Wie bereits angedeutet, besitzt der innere Leiter 1 der Abschlusseinrichtung keinen ein heitlichen Durchmesser. Es ist aus der Zeich nung ersichtlich, dass er vom Durchmesser des innern Leiters des Kabels verschieden ist. In gleicher Weise ist der Rückleiter, welcher durch das Rohr 6 und die Hülse 5 gebildet wird, ebenfalls im Durchmesser nicht einheit- lich. Diese Änderungen der Dimensionen sind notwendig, um den hermetischen Abschlui> ausführen zu können; sie sind jedoch so ge troffen, dass eine Fehlanpassung des genann ten Abschlusses soweit als möglich vermieden wird.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass sechs Abschnitte a, <I>b</I><B>...</B> f am Abschluss her vorgehoben sind. Die Längen dieser Ab schnitte sind bei einem Ausführungsbeispiel folgende
EMI0003.0001
Abschnitt <SEP> <I>a <SEP> b <SEP> c <SEP> , <SEP> d <SEP> e <SEP> f</I>
<tb> Länge <SEP> mm <SEP> 30 <SEP> 16 <SEP> 3.2 <SEP> 24 <SEP> 13 <SEP> 32
<tb> Wellenwiderstand <SEP> Q <SEP> 76.3 <SEP> 73.3 <SEP> 42.1 <SEP> 127 <SEP> 119 <SEP> 75.1 Wenn angenommen wird, dass der Wellen- widerstand. des Kabels und der Abschluss- einrichtung 74.4 SZ betrage, ist die gesamte Fehlanpassung,
welche durch die Abschluss- einrichtung hervorgerufen wird, -I- 0,6 S2. Es ergibt sich aus diesem Wert, dass die beschrie bene Konstruktion :der AbschlLlsseinrichtLUZg besser als vorbekannte und dazu absolut hermetisch ist.
Ausserdem erlaubt sie eine exaktere und sehr bequeme Anpassung des Gesamtwellenwiderstands des Abschlusses. flus der Zeichnung ist ersichtlich, dass die Verbin dungstülle 12 sich über eine bestimmte Länge auf dem abgesetzten Durchmesser des innern Leiters befindet. Wird die Länge dieser Ver bindungstülle geändert, so werden auch die Längen der Abschnitte e und f der Abschluss- einrichtung geändert und entsprechend der kombinierte Gesamtwellenwiderstand des Ab schlusses.
Wenn eine Anzahl von Verbin dungstüllen verschiedener Länge vorhanden sind, kann die Impedanz des Abschlusses beim Zusammenbau eingestellt werden.
Die Verbindung zwischen dem koaxialen Kabel und der Abschlusseinrichtung wird mit tels eines passenden koaxialen Steckers aus geführt, welcher in das untere Ende der Ab- schlusseinrichtimg eingeführt wird und mit dem innern Leiter 1 und der Hülse 5 in Be rührung kommt. Da die Hülse 5 beträchtlich über das Ende des innern Leiters 1 vorsteht, kann bei der vorliegenden Konstruktion eine Person kaum unabsichtlich mit dem innern Leiter in zufällige Berührung kommen.
Das äussere Gewinde 22, das auf dem Rohr 6 vorgesehen ist, erlaubt, dass die Abschluss- einrichtung in einem Gestell mittels niedriger sechseckiger Muttern auf jeder Seite des Ge stelles befestigt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hermetisch verschlossene Abschlusseinrich- tung für ein koaxiales Kabel, gekennzeichnet durch einen äussern rohrförmigen Leiter, der einen innern Leiter umgibt, wobei diese innere Leiter mittels einer isolierenden J3uchse, die zwei getrennte; metallisierte Ober flächen aufweist, welche an den äussern bzw. innern Leiter gelötet sind, koaxial ini genann ten äussern Leiter getragen wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Abschlusseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des innern und des äussern Lei ters mindestens an einer Stelle ihrer Länge so geändert ist, dass die durch die Gegenwart der isolierenden Buchse hervorgerufenen Re flexionen vermindert werden. 2.AbschlusseinrichtLmg nach Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch einen prak tisch zylindrischen, isolierenden Körper, wel cher den äussern Leiter umgibt und zwei Me tallringe trägt, die auf die äussere Seite des genannten Isolierkörpers geschrumpft sind, wobei einer .der Ringe mit dem äussern Leiter verlötet ist.3. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 2, gekennzeichnet durch ein äusseres, praktisch zylindrisches, metallisches Glied (17), das einen Teil des zylindrischen isolie renden Körpers (8) Luugibt und an einem Ende mit dem andern der metallischen Ringe verlötet ist und an seinem andern Ende mit i einer glockenförmigen Ausweitung für die Aufnahme des Endes des Mantels des koaxia- len Kabels versehen ist.4. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 3, gekennzeichnet durch ein metalli- i sches Kupplungsorgan (21) in der Form eines Ringes mit einem Innengewinde, das mit einem äussern Gewinde des äussern, praktisch zylindrischen Metallgliedes (17) in Eingriff ist und so weit eingeschraubt werden kann, bis eine Schulter des Kupphmgsorganasmit;einem kreisringförmigen Absatz des einen Ringes (9) Kontakt macht, wodurch die elek trische Kontinuität zwischen dem äussern Leiter der Abschli-Lsseinriehtung, der glocken förmigen Ausweitung und dem Kabelmantel hergestellt ist. 5. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete keramische Isoliermaterial Steatit ist.6. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete Isoliermaterial gesclnnolzenes Alu miniumoxyd ist: 7. Abschlusseinrichtimg nach Unteran- spr,lch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete Isoliermaterial glasartiges Mate rial ist.B. Abschlusseinrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen innern Leiter für die Verbindung mit dem innern Leiter des Kabels, einen zweiten Leiter, der den innern Leiter koaxial umgibt und zur Verbindung mit dem äussern Leiter des Ka bels dient, ein äusseres leitendes Glied (17), welches den zweiten Leiter koaxial umgibt und zur Verbindung mit denn äussern Mantel des Kabels dient, Isolierkörper, welche den innern. Leiter vom zweiten Leiter und diesen von dem äussern Glied isolieren, ein metalli sches Kupplungsorgan (21),welches beweg- lieh ist, um die leitende Verbindung zwischen dem zweiten Leiter und .dem äussern Glied (17) herzustellen oder zu unterbrechen, und Abdichtungsmittel (3, 11, 19) zwischen dem einen der Isolierkörper und dem innern Lei ter;zwischen dem zweiten Leiter mit einem den andern Isolierkörper umgebenden Ring und zwischen dem äussern leitenden Glied (17) und einem zweiten, den letztgenannten Isolierkörper -umgebenden Ring, wobei die letztgenannten Abdichtungsmittel unabhängig sind von der Lage des metallischen Kupp-, lungsorganes. 9.Abschlusseinrichtung nach Unteran sprüchen 4 und 8, "dadurch gekennzeichnet, da.ss zur Verbindung des innern Leiters des Kabels mit dem innern Leiter der Abschluss-, einrichtung eine Verbindungshülse (12) vor handen ist.10. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur genauen Einstellung des gesamten Wellen- ; Widerstandes der Abschlusseinrichtung Verbin dungshülsen 12 verschiedenen äussern Durch- messers sowie verschiedener Länge vorhanden sind. 11. Abschlusseinrichtung -nach Patentan- 5 ,spruch, wie beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
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