CH310336A - Hermetisch verschlossene Abschlusseinrichtung für ein koaxiales Kabel. - Google Patents

Hermetisch verschlossene Abschlusseinrichtung für ein koaxiales Kabel.

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CH310336A
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CH
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conductor
cable
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insulating
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/02Cable terminations
    • H02G15/025Cable terminations for coaxial cables or hollow conductors

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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description


  Hermetisch verschlossene     Abschlusseinrichtung    für ein     koaxiales    Kabel.    Koaxiale Kabel werden verwendet, wenn  Frequenzen .der Grössenordnung von ein MHz  zu übertragen sind. Wenn     eiu    solches Kabel,  das meist einen Luftraum als     Dielektrikuxn     hat, mit einer Ausrüstung an einem End  oder     Zwischenpunkt        verbunden    ist, ist es von  Wichtigkeit, dass es vollkommen verschlossen  wird, um das     Eindringen    von Feuchtigkeit zu  vermeiden.  



  Es ist heute ebenfalls gebräuchlich, ko  axiale Kabel mit     Luftzwischenraum        unter     einem Druck zu halten, der höher ist als der  atmosphärische, so dass beim Auftreten von  Fehlern im Kabel das Abfallen des Druckes  durch     Instrumente    angezeigt wird. Damit     eine     solche Anordnung wirksam ist, ist es von be  sonderer     Bedeutung,    dass das Kabel so abge  schlossen ist, dass jeglicher Austritt von Gas  an seinem Ende     verhindert    wird, da ein     sol-          eher    eine falsche Fehleranzeige verursachen       v@ürde.     



  Diese Erfindung sieht daher eine herme  tisch verschlossene     Abschlusseinrichtung    für  ein koaxiales Kabel vor, das einen     äussern          rohrförmigen    Leiter aufweist, der den innern  Leiter umgibt. Der innere Leiter wird im  äussern Leiter mittels einer isolierenden, kera  mischen Buchse koaxial getragen, wobei .die  Buchse zwei getrennte metallische Ober  flächen aufweist, die an den     äussern    bzw.       innern    Leiter angelötet sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  wird unter Bezugnahme auf die     Zeichnung       beschrieben, welche eine teilweise im Schnitt  dargestellte     Abschlusseinrichtung    zeigt.  



  In der     Zeichnung    ist der innere Leiter 1  der     Abschlusseinrichtung    von einer isolieren  den Buchse 2, die aus     Steatit,        geschmolzenem     Aluminiumoxyd oder Glas bestehen kann, um  geben. Diese Buchse weist einen     angesenkten     Teil 3 auf, dessen Fläche metallisiert ist. Die  äussere Umfangsfläche der Buchse ist eben  falls metallisiert. Es ist ersichtlich, dass der  zentrale Leiter 1 nicht durchgehend denselben  Durchmesser aufweist. Eine Muffe 5 ist über  die Buchse gestülpt und an- der äussern metal  lisierten Fläche 4 mit dieser verlötet. Die  isolierende, z.

   B.     keramisehe    Buchse 2 ist an  der     innern    metallisierten Fläche 3 mit dem       innern    Leiter verlötet.  



  Der innere Leiter 1 und die Muffe 5 sind  so geformt, dass sie bequem mit dem Muffe 2       zusammenpassen.    Die metallische Muffe 5  wird durch     -das        metallische    Rohr 6 der Ab  schlusseinrichtung verlängert, das über die  Buchse 5     gestülpt    und bei 7 mit ihr verlötet  ist.  



  Das     metallische    Rohr 6 und die Muffe 5  bilden den äussern rohrförmigen Leiter,     wel-          eher    den     innern    Leiter 1 umgibt.  



  Ein zylindrischer isolierender Körper 8  aus irgendeinem Isoliermaterial wie beispiels  weise     Steatit,    geschmolzenes     Aluminiumoxy     oder Glas usw. ist mit zwei Metallringen 9  und 10 versehen, welche auf ihn geschrumpft  sind, um eine     vorfabrizierte    Einheit zu bil-      den. Diese     Einheit        wird    über den leicht ange  zogenen Teil des     Rohres    6 gestülpt und der       kreisringförmige    Teildes Ringes 9 bei 11 mit  dem Rohr 6 fest verlötet.  



  Um     die    Verbindung des innern     Leiters    des       Kabels    mit dem     innern    Leiter der     Abschluss-          einrichtung    vorzusehen, ist das Ende des  innern Leiters 1 mit einer     Verbindungstülle     12     versehen,    welche bei 13 mit dem innern  Leiter 1 verlötet ist.

   Die     Verbindungstülle          -weist        einen    solchen innern     Durchmesser    auf,  dass der untere Teil, wie in der     Zeichnung     gezeigt, über den innern Leiter 1. schlüpft,  während der obere     Teil    einen solchen     Durch-          messer    aufweist, dass die Tülle über das Ende  des     innern    Leiters :

  des     koaxialen    Kabels passt,  mit welchem sie dadurch befestigt wird, dass       flüssiges    Lot durch die Bohrungen 14 geleert       wird.    Der     äussere    Leiter     des-Kabels        wird    in  das offene Ende 15 des metallischen Körpers  6     eingeführt    und mit diesem     verfestigt,        indem     durch     die    Öffnungen 16 flüssiges Lot geleert       wird.     



  Ein     metallisches    Glied 17, welches bei 18  mit einem     äussern        Gewinde    versehen ist und  welches zum voraus über das Kabelende ge  stülpt worden ist, wird     nun    in seine richtige  Lage verbracht und bei 19 mit     dem    Ring 10  verlötet. Der Mantel des Kabels wird mit der       glockenförmigen    Öffnung 20 mittels eines       Verbindungsstückes    verbunden. Die gelötete  Verbindung bei 19 ist dicht.

   Das metallische  Kupplungsorgan 21,     welches    ein inneres Ge  winde     aufweist,        wird    ,auf das äussere Gewinde  18 des     Gliedes    17 geschraubt, bis das Organ  auf :der     iStirufläche    des Ringes 9     aufliegt.     Wenn     dieses    Organ 21 losgeschraubt ist, so       dass    der Kontakt zwischen ihm und dem Ring  9     nicht    mehr besteht, ist keine Verbindung       zwischen    dem Kabelmantel und dem     äussern     Leiter des     Kabels    mehr vorhanden.

   Wenn  jedoch das Organ 21     festgeschraubt    ist, ist  der äussere Leiter mit ,dem Kabelmantel ver  bunden, der     normalerweise    an Erdspannung  liegt.  



  Inder Zeichnung ist der Übersichtlichkeit  halber die rechte Hälfte der     Bestandteile    17       wid    20     strichpunktiert    dargestellt,     tun    die         Überdeckung    des     isolierenden    Körpers 8 und  der Metallringe 9 und 10 zu vermeiden.  



  Das     Kupplungsorgan    21 ist mit einer       ran,drierten    Kante versehen, so dass es leicht  von Hand gedreht werden kann. Die Entfer  nung der     Erdverbindung    vom äussern Leiter,  ohne dass die hermetischen Abschlüsse geöff  net werden müssen, erlaubt den Widerstand       des    äussern Leiters ohne Parallelschaltung  einer unbestimmten     Erdverbindung    durch  den     Kabelmantel    zu messen, wenn es Prüf  zwecke erfordern.  



  In früher-bekannten     Abschlusseinriehtun-          gen    von     Kabeln.,    in welchen die     Abdichtung     vom Zusammenpressen nachgiebiger Ringe  abhängig war, bestand die Gefahr, dass beim       Iosschrauben    der Hauptmutter zum Zwecke  der elektrischen Trennung des Kabelmantels  vom äussern Leiterdes Kabels sich der Druck  an irgendeiner     nachgiebigen        Unterlagsscheibe          loekerte    und     dadurch    die Abdichtung geöffnet  wurde und Feuchtigkeit in das Kabel eintre  ten konnte.

   Der grössere Nachteil bestand im  Falle von Kabeln, welche unter Gasdruck ge  halten     -wurden,    jedoch darin, dass dieser  meistens abnahm, wenn die Muttern gelöst  wurden und daher eine     Fehleranzeige    ent  stand.  



  Wie bereits angedeutet, besitzt der innere  Leiter 1 der     Abschlusseinrichtung    keinen ein  heitlichen Durchmesser. Es ist     aus    der Zeich  nung ersichtlich, dass er vom Durchmesser  des innern Leiters des Kabels verschieden ist.  In gleicher Weise ist der     Rückleiter,    welcher  durch das Rohr 6 und die Hülse 5 gebildet  wird, ebenfalls im Durchmesser nicht     einheit-          lich.    Diese     Änderungen    der Dimensionen sind  notwendig, um den hermetischen     Abschlui>     ausführen zu können; sie sind jedoch so ge  troffen, dass eine Fehlanpassung des genann  ten Abschlusses soweit als möglich vermieden  wird.  



  Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass  sechs Abschnitte     a,   <I>b</I><B>...</B> f am Abschluss her  vorgehoben sind. Die Längen dieser Ab  schnitte sind bei einem Ausführungsbeispiel  folgende    
EMI0003.0001     
  
    Abschnitt <SEP> <I>a <SEP> b <SEP> c <SEP> , <SEP> d <SEP> e <SEP> f</I>
<tb>  Länge <SEP> mm <SEP> 30 <SEP> 16 <SEP> 3.2 <SEP> 24 <SEP> 13 <SEP> 32
<tb>  Wellenwiderstand <SEP> Q <SEP> 76.3 <SEP> 73.3 <SEP> 42.1 <SEP> 127 <SEP> 119 <SEP> 75.1       Wenn angenommen wird, dass der     Wellen-          widerstand.    des Kabels und der     Abschluss-          einrichtung    74.4     SZ    betrage, ist die gesamte  Fehlanpassung,

   welche durch die     Abschluss-          einrichtung    hervorgerufen wird,     -I-    0,6     S2.    Es  ergibt sich aus diesem     Wert,    dass die beschrie  bene     Konstruktion    :der     AbschlLlsseinrichtLUZg     besser als     vorbekannte    und dazu absolut       hermetisch    ist.

   Ausserdem erlaubt sie eine  exaktere und sehr bequeme Anpassung des       Gesamtwellenwiderstands    des Abschlusses.     flus     der Zeichnung ist ersichtlich, dass     die    Verbin  dungstülle 12 sich über eine     bestimmte    Länge  auf     dem    abgesetzten Durchmesser des     innern     Leiters befindet. Wird die Länge dieser Ver  bindungstülle geändert, so werden auch die  Längen der Abschnitte e und f der     Abschluss-          einrichtung    geändert     und    entsprechend der       kombinierte        Gesamtwellenwiderstand    des Ab  schlusses.

   Wenn eine Anzahl von Verbin  dungstüllen verschiedener Länge vorhanden  sind, kann die Impedanz des Abschlusses beim  Zusammenbau eingestellt werden.  



  Die Verbindung zwischen dem     koaxialen     Kabel und der     Abschlusseinrichtung    wird mit  tels eines passenden koaxialen Steckers aus  geführt, welcher in das untere Ende der     Ab-          schlusseinrichtimg    eingeführt wird     und    mit  dem innern Leiter 1 und der Hülse 5 in Be  rührung kommt. Da die     Hülse    5     beträchtlich     über das Ende des innern Leiters 1 vorsteht,  kann bei der vorliegenden     Konstruktion    eine  Person kaum unabsichtlich     mit    dem innern  Leiter in zufällige     Berührung    kommen.  



  Das äussere     Gewinde    22, das auf dem Rohr  6     vorgesehen    ist, erlaubt, dass die     Abschluss-          einrichtung    in einem Gestell mittels niedriger  sechseckiger Muttern auf jeder Seite des Ge  stelles befestigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hermetisch verschlossene Abschlusseinrich- tung für ein koaxiales Kabel, gekennzeichnet durch einen äussern rohrförmigen Leiter, der einen innern Leiter umgibt, wobei diese innere Leiter mittels einer isolierenden J3uchse, die zwei getrennte; metallisierte Ober flächen aufweist, welche an den äussern bzw. innern Leiter gelötet sind, koaxial ini genann ten äussern Leiter getragen wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Abschlusseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des innern und des äussern Lei ters mindestens an einer Stelle ihrer Länge so geändert ist, dass die durch die Gegenwart der isolierenden Buchse hervorgerufenen Re flexionen vermindert werden. 2.
    AbschlusseinrichtLmg nach Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch einen prak tisch zylindrischen, isolierenden Körper, wel cher den äussern Leiter umgibt und zwei Me tallringe trägt, die auf die äussere Seite des genannten Isolierkörpers geschrumpft sind, wobei einer .der Ringe mit dem äussern Leiter verlötet ist.
    3. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 2, gekennzeichnet durch ein äusseres, praktisch zylindrisches, metallisches Glied (17), das einen Teil des zylindrischen isolie renden Körpers (8) Luugibt und an einem Ende mit dem andern der metallischen Ringe verlötet ist und an seinem andern Ende mit i einer glockenförmigen Ausweitung für die Aufnahme des Endes des Mantels des koaxia- len Kabels versehen ist.
    4. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 3, gekennzeichnet durch ein metalli- i sches Kupplungsorgan (21) in der Form eines Ringes mit einem Innengewinde, das mit einem äussern Gewinde des äussern, praktisch zylindrischen Metallgliedes (17) in Eingriff ist und so weit eingeschraubt werden kann, bis eine Schulter des Kupphmgsorganasmit;
    einem kreisringförmigen Absatz des einen Ringes (9) Kontakt macht, wodurch die elek trische Kontinuität zwischen dem äussern Leiter der Abschli-Lsseinriehtung, der glocken förmigen Ausweitung und dem Kabelmantel hergestellt ist. 5. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete keramische Isoliermaterial Steatit ist.
    6. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete Isoliermaterial gesclnnolzenes Alu miniumoxyd ist: 7. Abschlusseinrichtimg nach Unteran- spr,lch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete Isoliermaterial glasartiges Mate rial ist.
    B. Abschlusseinrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen innern Leiter für die Verbindung mit dem innern Leiter des Kabels, einen zweiten Leiter, der den innern Leiter koaxial umgibt und zur Verbindung mit dem äussern Leiter des Ka bels dient, ein äusseres leitendes Glied (17), welches den zweiten Leiter koaxial umgibt und zur Verbindung mit denn äussern Mantel des Kabels dient, Isolierkörper, welche den innern. Leiter vom zweiten Leiter und diesen von dem äussern Glied isolieren, ein metalli sches Kupplungsorgan (21),
    welches beweg- lieh ist, um die leitende Verbindung zwischen dem zweiten Leiter und .dem äussern Glied (17) herzustellen oder zu unterbrechen, und Abdichtungsmittel (3, 11, 19) zwischen dem einen der Isolierkörper und dem innern Lei ter;
    zwischen dem zweiten Leiter mit einem den andern Isolierkörper umgebenden Ring und zwischen dem äussern leitenden Glied (17) und einem zweiten, den letztgenannten Isolierkörper -umgebenden Ring, wobei die letztgenannten Abdichtungsmittel unabhängig sind von der Lage des metallischen Kupp-, lungsorganes. 9.
    Abschlusseinrichtung nach Unteran sprüchen 4 und 8, "dadurch gekennzeichnet, da.ss zur Verbindung des innern Leiters des Kabels mit dem innern Leiter der Abschluss-, einrichtung eine Verbindungshülse (12) vor handen ist.
    10. Abschlusseinrichtung nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur genauen Einstellung des gesamten Wellen- ; Widerstandes der Abschlusseinrichtung Verbin dungshülsen 12 verschiedenen äussern Durch- messers sowie verschiedener Länge vorhanden sind. 11. Abschlusseinrichtung -nach Patentan- 5 ,spruch, wie beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
CH310336D 1952-03-21 1953-03-21 Hermetisch verschlossene Abschlusseinrichtung für ein koaxiales Kabel. CH310336A (de)

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