CH310969A - Induktionsofen. - Google Patents

Induktionsofen.

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Publication number
CH310969A
CH310969A CH310969DA CH310969A CH 310969 A CH310969 A CH 310969A CH 310969D A CH310969D A CH 310969DA CH 310969 A CH310969 A CH 310969A
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CH
Switzerland
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troughs
heating
induction furnace
furnace
heating troughs
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English (en)
Inventor
Halske Gesellschaft M Siemens
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH310969A publication Critical patent/CH310969A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/06Induction heating, i.e. in which the material being heated, or its container or elements embodied therein, form the secondary of a transformer

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


      Induktionsofen.       Der Wartung der     Heizrinnen    in Induktions  öfen muss zur Aufrechterhaltung eines     ord-          mingsgem.ässen,    rationellen Betriebes besonde  res Augenmerk zugewendet werden. Unter       lleizrinnen    werden insbesondere in     Nieder-          frequenzinduktionsschmelzöfen    Schmelzgut  führende Kanäle verstanden, die Teile der     Se-          kundärwieklung    des speisenden Transforma  tors bilden und in denen die eigentliche Er  wärmung des Schmelzgutes vor sieh geht. In       Liduktionsöfen    mit zwei Ballräumen bzw.

    Schmelzkammern verbinden die Heizrinnen  diese beiden Kammern, während sie in Öfen  mit nur einem     Ba.draum    von diesem einen  Ballraum ausgehen und am andern Ende  untereinander mit einem Querkanal verbun  den sind. Bei den bisher bekannten Konstruk  tionen von Induktionsschmelzöfen sind die  Wartung der Heizrinnen,     insbesondere    die zur  Entfernung von Ablagerungen, z. B. Oxyden,  des Schmelzgutes nötige Reinigung sowie  die     Ausbesserung    eines     Rinnendurchbruches          äusserst    umständlich. So müssen z. B. die     Heiz-          rinnen    durch Öffnen bzw.

   Abmontieren von       Rinnenverschlussteilen    für eine     Reinigung    erst  zugänglich und meist durch ein Kippen des  Ofens von     i    Schmelzgut frei gemacht werden.  Diese für die Reinigung nötigen Massnahmen  sind. sehr zeitraubend und stören den Betrieb  des Ofens empfindlich. Bei     Rinnendurehbrueh     ist bei den bisher bekannten Ofenkonstruk-         tionen    sogar eine einige Wochen dauernde       Ausserbetriebsetzung    des     Ofens    nötig.  



  Hier setzt die Erfindung ein, die sieh auf  Induktionsöfen mit mindestens einem Schmelz  raum und an diesen anschliessenden, gerad  linigen Heizrinnen bezieht und die darin be  steht, dass die Längsachse der     Heizrinnen    eine  solche Neigung besitzt, dass sie gegen oben,  zum Zwecke der Einführung gerader, stan  genartiger Reinigungswerkzeuge für die  Rinne, durch die von einem Deckel verschlos  sene Öffnung des     Schmelzraumes    verläuft.  



  Sind die Heizrinnen,     beispielsweise    bei  einem     Induktionsofen    mit nur einem Schmelz  raum, zusammen mit dem sie     verbindenden     Querkanal     in    einem auswechselbaren Anbau  kasten geführt, so können alle zur Wartung  der Heizrinnen     erforderlichen    Arbeiten ohne  besondere Vorbereitungsmassnahmen erfolgen.

    Insbesondere ist ein Abmontieren von Ver  schlüssen und ein Kippen des Ofens     zur        Frei-          maehung    der     Rinnen    von     ,Schmelzgut        nicht     notwendig.     Ebenso    kann dann bei     Rinnen-          durchbrueh    der schadhafte Anbaukasten  durch einen Reservekasten in kürzester Zeit  ersetzt     werden.     



  An Hand der Zeichnung werden im fol  genden Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes näher erläutert.  



  Die     Fig.    1 und 2 der Zeichnung zeigen  einen     Induktionsschmelzofen    mit     zwei    Schmelz.           kammern    im Längs- und Querschnitt; die       Fig.    3 zeigt einen     Induktionsofen    mit nur  einem Schmelzraum im     Querschnitt.     



       In.    den     ersten    beiden Figuren der Zeich  nung sind mit 1 und 2 die beiden Schmelz  kammern eines     Induktionsofens    bezeichnet,  die durch die geradlinigen Heizrinnen 3 und  3' miteinander verbunden sind. Diese     Heiz-          rinnen    bilden in an sich bekannter Weise       zusammen    mit den angrenzenden Teilen der       Schmelzkammern        die        Sekundärwicklung    des       speisenden        Transformators,    für dessen Schen  kel und     Wieklungen    die Räume 4, 5 und 6  im Ofen frei gelassen sind.  



  Die Längsachse der Heizrinnen hat eine  solche Neigung, dass sie gegen oben zum  Zwecke der Einführung gerader, stangenarti  ger Reinigungswerkzeuge für die Rinne durch  die von einem Deckel verschlossene Öffnung  des Schmelzraumes verläuft, wie dies in     Fig.    1  bei 7     angedeutet    ist.

   Es     muss    dabei     zum    Ein  führen der     Reinigungswerkzeuge    der Deckel  des     Sehmelzraumes    nicht einmal abgehoben  werden, wenn in diesem Deckel eine     zusätz-          liehe,    kleine,     abdeckbare    Öffnung vorgesehen  ist, durch die die Reinigungswerkzeuge durch  gesteckt werden können, so dass praktisch  auch kein Wärmeverlust eintritt.  



  Es ist von besonderem Vorteil, den Quer  schnitt der Heizrinnen kreisförmig auszubil  den, da dann     mit    Bohrer- und     fräserartig    wir  kenden     Reinigungswerkzeugen    eine völlige       Reinigung    der Rinnen von Ablagerungen er  reicht werden kann.

   Heizrinnen mit     rundem     Querschnitt sind der Bewegung und Wirkung  des in     Rinnenlängsrichtung    eingeschobenen  Bohrer- und     Fräserkopfes    des     Reinigungs-          werkzeuges    angepasst, so dass     das    Mauerwerk  bei der     Reinigung    keiner Schlagbeanspru  chung     ausgesetzt    werden muss, wodurch eine       Rissbildung    weitestgehend     ausgeschaltet    ist.  



  In     Fig.    3 ist eine     'Sehmelzkammer    1 vor  handen, an die die beiden Heizrinnen 3 und  3' anschliessen, die untereinander durch den  verstärkten Querkanal 8     verbunden    sind.  



  Die     Längsachse    der Heizrinnen hat eine  solche Neigung, dass sie gegen oben zum    Zwecke der     Einführung    gerader, stangen  artiger     Reinigungswerkzeuge    für die Rinne  durch die von einem Deckel     verschlossene     Öffnung des     Schmelzraumes    verläuft.  



  Auch für eine solche Ofenausführung ist  die Ausbildung der     Heizrinnen    mit rundem  Querschnitt von Vorteil. Nach diesem Ausfüh  rungsbeispiel sind die Heizrinnen 3 und 3'  ausserdem zusammen mit dem sie     verbinden-          den        Querkanal    8 in einem gesondert auswech  selbaren     Anbaukasten    9 angeordnet. Bei     Rin-          nendurchbraeh    wird der schadhafte Rinnen  anbaukasten durch einen Reservekasten er  setzt, worauf nach kurz dauernder     Aufhei-          zung    die Wiederinbetriebnahme des Ofens  möglich ist. Diese Arbeiten sind in kürzester  Zeit durchführbar.

   Um eine leichte Demon  tage des     Anbaukastens    zu ermöglichen, sind  an der Trennstelle 1.0 zwischen dem Anbau  kasten und dem übrigen Teil des Ofens zweck  mässig Schichten ans feuerfestem Material,  z. B. Glimmer,     vörgesehen,    die ein Sintern       zwischen    den     Berühi-tingsfläehen    des Anbau  kastens und des Schmelzherdes verhindern,  aber zugleich eine genügende     Verbindung     dieser beiden Teile gewährleisten.  



  Die Verwendung der beschriebenen N     ie-          derfrequenzinduktionsschineIzöfen    bringt z. B.  in der Leichtmetallgiesserei     oder    auch als     Löt_          ofen    etwa für Fahrradrahmen besondere Vor  teile, wobei dann die     Badräume    dem zu löten  den Rahmenteil     entsprechend    ausgebildet  werden können. Der Ofen kann feststehend  oder kippbar sowie für ein- oder     mehrphasi-          gen    Anschluss .ausgeführt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Induktionsofen mit wenigstens einem Schmelzraum und an diesen anschliessenden, geradlinigen Heizrinnen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Längsaelise der Heizrinnen eine solche Neig-Ling besitzt, dass sie gegen oben zum Zwecke der Einführung gerader, stangenartiger Reinigungswerkzeuge für die Rinne, durch die von einem Deckel verschlos sene Öffnung des Schmelzraumes verläuft. UNTERANSPRÜCHE: 1. Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizrinnen zusammen mit dem sie verbindenden Quer kanal in einem auswechselbaren Anbaukasten angeordnet sind (Fig. 3).
    2, Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizrinnen kreisförmigen Querschnitt besitzen.
CH310969D 1952-03-28 1953-03-26 Induktionsofen. CH310969A (de)

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AT310969X 1952-03-28

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CH310969A true CH310969A (de) 1955-11-15

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CH310969D CH310969A (de) 1952-03-28 1953-03-26 Induktionsofen.

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CH (1) CH310969A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211756B (de) * 1962-06-26 1966-03-03 Russ Elektroofen Kommanditgese Induktions-Rinnenofen mit auswechselbaren Schmelzrinnen
DE1280484B (de) * 1966-02-26 1968-10-17 Bbc Brown Boveri & Cie Abdichtung des Ofenkoerpers von Induktions-rinnenoefen gegen die Schmelzrinnenkoerper

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211756B (de) * 1962-06-26 1966-03-03 Russ Elektroofen Kommanditgese Induktions-Rinnenofen mit auswechselbaren Schmelzrinnen
DE1280484B (de) * 1966-02-26 1968-10-17 Bbc Brown Boveri & Cie Abdichtung des Ofenkoerpers von Induktions-rinnenoefen gegen die Schmelzrinnenkoerper

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