CH310979A - Verfahren zur Herstellung eines Doppelsalzes aus Adrenalin und Sparteinsulfat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Doppelsalzes aus Adrenalin und Sparteinsulfat.

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CH310979A
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    • C07D471/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00
    • C07D471/22Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed systems contains four or more hetero rings
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines   Doppelsalzes    aus Adrenalin und   Sparteinsulfat.   



   Es ist bekannt, dass man Losungen von Adrenalin dadurch herstellen kann, da¯ man diese Base mittels verd nnter MineralsÏuren oder auch organiseher Säuren auflost. So hat sich die   Losung    1 : 1000 in verdünnter Salzsäure als sehr beständig in der Pharmazie   eingerührt, und    es ist. bekannt, die   Bestän-    digkeit dieser Lösung durch einen Säure überschuss   zu      erhohen.    Aber anch dieser   Säureüberschuss    kann die   Losung    nicht vollstÏndig vor der Zersetzung durch Oxydation schützen und hat ausserdem den Nachteil, bei Injektionen reizend zu wirken, so da¯ die allgemeine   Verwendlmbsmöglie-hkeit    darunter leiden muss.



   Es wurde nun gefunden, dass man Adrenalin auch mit Salzen von organischen Basen, wie Sparteinsulfat, an Stelle von Säuren in   Losung    bringen kann, wodurch die Ver  wendungsmöglichkeit    vergrössert wird. Auch zeigen diese   Losungen    grosse Haltbarkeit, obwohl sie annähernd neutral sind.



   Gegenstand des Patentes ist nun ein Verfahren zur Herstellung des Doppelsalzes   Adrenalin-Sparteinsulfat, das dadurch    gekennzeichnet ist, dass man Adrenalin in wässriger L¯sung auf Sparteinsulfat einwirken lϯt. Man kann die beiden Ausgangsstoffe   z.    B. in molekularem VerhÏltnis anwenden.



  Man kann aber auch mit einem Überschuss an Sparteinsulfat arbeiten.. Dabei setzt sich ein Mol Adrenalin mit einem Mol   Sparteinsulfat      zu    einem   Doppelsalz    um, das an ein Mol Schwefelsäure gebunden ist. Das Reaktionsprodukt aus   äquimolekularenMengendei    beiden Stoffe reagiert nach Beendigung dei   Umsetzung gegenüber Methylrot genau    neutral. Wenn man einen   Übersehuss    an Sparteinsulfat verwendet, so wird die Haltbarkeit der   Losung gegenüber    Oxydation erhöht.



   Beispiel 1 :
Ein Mol Sparteinsulfat = 422 g wird in 2 Litern Wasser gelost und in diese   Losuna      a. llmählieh 1 Mol Adrenalin =    183 g in pulverisierter Form unter Rühren eingetragen, Die   Losung erfolgt sehr schnell    ohne   Wärme-    zufuhr.



   Beispiel 2:
In eine AnfschlÏmmung von 1 Mol   Adren, alin in 1    Liter Wasser gibt man   èstes    oder in Losung befindliches Sparteinsulfat bis vollständige   Losung    erfolgt ist. Das tritt   r, a, ch    dem Verbrauch von 1 Mol Sparteinsulfat ein. Nach Belieben kann man diesei Lösung weitere Mengen   Sparteinsulfat    zugeben.



   Beispiel 3 :    l Mol Sparteinsulfat    wird in fester Form mit   1    Mol Adrenalin vermengt und mit einer   beliebigen Menge Wasser Zll    einer klaren und   haltbaren Losung des Doppelsalzes    verarbeitet.  



   PATENTANSPRUCH :
Verfahren zur Herstellung eines in Wasser l¯slichen   Doppelsalzes    aus Adrenalin, dadurch gekennzeichnet, dass man   Spartein-    

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung eines Doppelsalzes aus Adrenalin und Sparteinsulfat.
    Es ist bekannt, dass man Losungen von Adrenalin dadurch herstellen kann, da¯ man diese Base mittels verd nnter MineralsÏuren oder auch organiseher Säuren auflost. So hat sich die Losung 1 : 1000 in verdünnter Salzsäure als sehr beständig in der Pharmazie eingerührt, und es ist. bekannt, die Bestän- digkeit dieser Lösung durch einen Säure überschuss zu erhohen. Aber anch dieser Säureüberschuss kann die Losung nicht vollstÏndig vor der Zersetzung durch Oxydation schützen und hat ausserdem den Nachteil, bei Injektionen reizend zu wirken, so da¯ die allgemeine Verwendlmbsmöglie-hkeit darunter leiden muss.
    Es wurde nun gefunden, dass man Adrenalin auch mit Salzen von organischen Basen, wie Sparteinsulfat, an Stelle von Säuren in Losung bringen kann, wodurch die Ver wendungsmöglichkeit vergrössert wird. Auch zeigen diese Losungen grosse Haltbarkeit, obwohl sie annähernd neutral sind.
    Gegenstand des Patentes ist nun ein Verfahren zur Herstellung des Doppelsalzes Adrenalin-Sparteinsulfat, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Adrenalin in wässriger L¯sung auf Sparteinsulfat einwirken lϯt. Man kann die beiden Ausgangsstoffe z. B. in molekularem VerhÏltnis anwenden.
    Man kann aber auch mit einem Überschuss an Sparteinsulfat arbeiten.. Dabei setzt sich ein Mol Adrenalin mit einem Mol Sparteinsulfat zu einem Doppelsalz um, das an ein Mol Schwefelsäure gebunden ist. Das Reaktionsprodukt aus äquimolekularenMengendei beiden Stoffe reagiert nach Beendigung dei Umsetzung gegenüber Methylrot genau neutral. Wenn man einen Übersehuss an Sparteinsulfat verwendet, so wird die Haltbarkeit der Losung gegenüber Oxydation erhöht.
    Beispiel 1 : Ein Mol Sparteinsulfat = 422 g wird in 2 Litern Wasser gelost und in diese Losuna a. llmählieh 1 Mol Adrenalin = 183 g in pulverisierter Form unter Rühren eingetragen, Die Losung erfolgt sehr schnell ohne Wärme- zufuhr.
    Beispiel 2: In eine AnfschlÏmmung von 1 Mol Adren, alin in 1 Liter Wasser gibt man èstes oder in Losung befindliches Sparteinsulfat bis vollständige Losung erfolgt ist. Das tritt r, a, ch dem Verbrauch von 1 Mol Sparteinsulfat ein. Nach Belieben kann man diesei Lösung weitere Mengen Sparteinsulfat zugeben.
    Beispiel 3 : l Mol Sparteinsulfat wird in fester Form mit 1 Mol Adrenalin vermengt und mit einer beliebigen Menge Wasser Zll einer klaren und haltbaren Losung des Doppelsalzes verarbeitet.
    PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines in Wasser l¯slichen Doppelsalzes aus Adrenalin, dadurch gekennzeichnet, dass man Spartein- sulfa. in wϯriger L¯sung auf Adrenalin einwirken lässt.
    Das Produkt lost sich in Wasser zu einer klaren, haltbaren Losung. Es kann zur Be handhing des varikösen Symptom-Komplexes verwendet werden.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man aquimole kulare Mengen der beiden Ausgangsstoffe verwendet.
    2.VerfahrennachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen tuber- schuss an Sparteinsulfat verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dass man n eine trockene Mischung der beiden Stoffe mit Wasser vermischt.
CH310979D 1952-08-28 1952-08-28 Verfahren zur Herstellung eines Doppelsalzes aus Adrenalin und Sparteinsulfat. CH310979A (de)

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