CH310980A - Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Komplexsalzes aus glycerinphosphorsaurem Calcium und Sparteinsulfat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Komplexsalzes aus glycerinphosphorsaurem Calcium und Sparteinsulfat.

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CH310980A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D471/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00
    • C07D471/22Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed systems contains four or more hetero rings

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Komplexsalzes aus     glycerinphosphorsaurem          Calcium    und     Sparteinsulfat.       Das     glycerinphosphorsaure        Calcium    des  1). A. B. 6 von der Formel         CH20H        #        CHOH        #        CH2        (OP03Ca)        #    2H20    stellt ein sehr schwer lösliches Salz dar, das  sich nur langsam in 40 Teilen Wasser von  15  C auflöst.

   Wie bisher aus der Literatur  bekannt. ist, lässt sich das     Caleiumgly        eerin-          phosphat    nur mit Säuren in leichter lösliche       S'alze    überführen, die aber bei Verwendung       von    starken Säuren die Gefahr in sich ber  gen, sich zu zersetzen, da die freie Glycerin  phosphorsäure in wässriger Lösung unbestän  dig ist. Es gelang zwar, durch Zusatz von       Citronensäure    die Löslichkeit     heraufzusetzen          (Pharm.    Zentralblatt 4, 1928), jedoch enthal  ten alle diese Verbindungen freie Säuren.  



  Nicht bekannt war jedoch     bisher"dass    es  <B>t</B>     -)ueh    gelingt, durch     Salzumsetzung    die Lös  lichkeit des     Calciumglycerinphosphates    zu  erhöhen. Es wurde gefunden, dass dies durch  Bildung von Komplexsalzen mit     S.parteinsul-          fat    gelingt:. Das gegen Lackmus schwach alka  lisch reagierende     Caleiumglycerinphosphat     tritt mit dem gegen Lackmus sauer reagie  renden     Sparteinsulfat    in wässriger Lösung in  Reaktion, ohne dass überraschenderweise Gips  hydrat gebildet wird.

   Die in den verschieden  sten     l-Iengenverhältnissen    herzustellenden Lö  sungen sind beständig und scheiden auch  nach langem Stehen kein Gipshydrat aus. Die  Löslichkeit dieser     Komplexverbindungen    ist    ungefähr doppelt so hoch, wie die des ge  wöhnliehen     Caleiumglycerinphosphates.     



  Gegenstand des Patentes ist nun ein Ver  fahren zur Herstellung einer Komplexverbin  dung aus     glycerinphosphorsaurem        Calcium     und     Sparteinsulfat,    das dadurch gekennzeich  net ist, dass man ungefähr     äquimolekulare     Mengen von     glycerinphosphorsaurem    Cal  cium und     Sparteinsulfat    in Gegenwart von  Wasser aufeinander einwirken lässt.  



  Das so erhaltene Salz stellt eine weisse       Substanz    von bitterem Geschmack dar, welche  in     wä,ssriger    Lösung mit Natronlauge versetzt  eine ölige Ausscheidung von     Sparteinbase,     mit     Ammoniumoxalat    eine Fällung von     Cal-          eiumoxalat    ergibt. Einen Schmelzpunkt be  sitzt dieses     Salz    nicht. In Wasser ist dieses  Salz 1:10 löslich.  



  Dieses     Komplexsalz    ist infolge seiner fast  neutralen Reaktion     injektionsfähig    und als  Injektionslösung sowie als Salbe äusserlich  und auch als Dragee bzw. Tablette innerlich  angewendet, von guter Wirkung bei gestörter  venöser Durchblutung infolge Stauungen va  rikÖser Art. Die Lösung des Komplexsalzes       besitzt    in einer Verdünnung von 1:10 in  Wasser den     pH-Wert    von 5,7.  



  Die Herstellung des     Salzes    kann z. B.  durch Vorlegung einer     Sparteinsulfatlösung     und nachträgliches Eintragen von     glycerin-          phosphorsaurem        Caleium    oder durch Ver  setzen einer     Suspension    von     glycerinphosphor-          saurem        Calcium    in Wasser mit festem oder      gelöstem     Sparteinsulfat    erfolgen. Auch kön  nen die Salze durch Lösung in Wasser oder  feuchtes     Ankneten    in das Komplexsalz     über-          führt    werden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  600 g     Sparteinsulfat    werden in 6 Litern  Wasser gelöst und nacheinander in Portionen  300 g     Calciumglyeerinphosphat    eingetragen,  bis Lösung erfolgt ist.    <I>Beispiel</I>  7u einer     Aufschlämmung    von 300 g     Cal-          ciumgly        cerinphosphat    in Wasser werden 600 g       Sparteinsulfat    in fester oder gelöster Form  unter Schütteln gebracht, bis vollständige Lö  sung     erfolgt    ist.  



  <I>Beispiel 3:</I>  Die in Beispiel 1. und 2 gewählten Mengen  trockengemischter Salze werden in Wasser  gegeben und zusammen zur Reaktion ge  bracht oder mit wenig Wasser angefeuchtet       und.    durch Kneten umgesetzt und bei nied  riger Temperatur getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines wasserlös lichen Komplexsalzes aus glycerinphosphor- saurem Calcium, CH20H-CHOH-CH2 (OP03Ca), und Sparteinsulfat, dadurch gekennzeichnet, dass man ungefähr äqtiimolekulare Mengen von glycerinphosphorsaurem Caleium und Sparteinsulfat in Gegenwart von Wasser auf einander einwirken lässt. Das so erhaltene Komplexsalz stellt eine weisse Substanz von bitterem. Gesehmaek dar.
    Seine wässrige Lö sung ergibt, mit Natronlauge versetzt, eine ölige Ausscheidung von Sparteinbase. Das Produkt. löst sich. in Wasser zu einer klaren, haltbaren Lösung. Es kann zur Be handlung des varikösen Symptomkomplexes verwendet werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf in Was ser gelöstes glycerinphosphorsaures Calcium Sparteinsulfat zur Einwirkung bringt. \3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf mit Was ser angeteigtes glycerinphosphorsaures Cal cium Sparteinsulfat zur Einwirkung bringt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die erhaltene Lösung des Komplexsalzes zur Trockne ein dampft.
CH310980D 1952-08-28 1952-08-28 Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Komplexsalzes aus glycerinphosphorsaurem Calcium und Sparteinsulfat. CH310980A (de)

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