CH311225A - Verfahren zur Verhinderung von Stickstoffverlusten beim Lagern von Jauche. - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung von Stickstoffverlusten beim Lagern von Jauche.

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CH311225A
CH311225A CH311225DA CH311225A CH 311225 A CH311225 A CH 311225A CH 311225D A CH311225D A CH 311225DA CH 311225 A CH311225 A CH 311225A
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Description


  Verfahren zur Verhinderung von Stickstoffverlusten beim Lagern von Jauche.    Es ist seit langem bekannt, für Dünge  zwecke den im Harn von Säugetieren, insbe  sondere Haustieren, und Menschen enthalte  nen Stickstoff auszunützen, aber es hat sieh  hierbei ergeben, dass grosse Mengen Stickstoff  ungenutzt verloren gehen. Der Anlass hierzu  ist, dass der Harn bzw. die den Harn enthal  tende Jauche bei längerer Lagerung Verände  rungen erfährt, die teils als  saure Gärung   und teils als  alkalische Gärung  bezeichnet  werden. Die Jauche ist nämlich bei Beginn  dieses Zersetzungsprozesses noch sauer, geht  aber bei fortschreitender Gärung allmählich  in alkalischen Zustand über.

   Die in Frage  stehende Zersetzung wird von Mikroorganis  men verursacht, die auf Grund ihres     Ureasen-          gehaltes    den Harnstoff unter gleichzeitiger  Entwicklung von Ammoniak und Kohlensäure       spalten.    Hierdurch steigt der Partialdruek des  Ammoniaks und als Folge hiervon tritt der  für zersetzenden Harn typische Ammoniak  geruch auf, wobei gleichzeitig erhebliche Men  gen des Stickstoffes der Jauche verloren  geben.  



  Die Erfindung bezieht sieh auf ein Verfah  ren zur Verhinderung der Stickstoffverluste, die       beim    Lagern von Jauche, die zur Hauptsache  aus Harn von Säugetieren besteht, auftreten.       Erfindungsgemäss    wird der zu     konservieren-          den    Jauche durch Kohlensäureeinwirkung ein  pH unter 7, vorzugsweise nicht höher als 6,8,  erteilt. Hier und im folgenden wird mit der  Bezeichnung Kohlensäure sowohl Kohlen-    dioxyd, das Anhydrid der Kohlensäure, als  auch die Verbindung H2C03, die bekanntlich  in höherer Konzentration nicht beständig ist,  von der sich aber die Salze der Kohlensäure  herleiten, verstanden.  



  Die Tatsache, dass man durch eine Herab  setzung des pH Ammoniakverluste aus ammo  niakhaltigen Lösungen vermeiden kann, war  zu erwarten und bekannt. Selbst Schwefel  säure, die billigste der anorganischen Säuren,  ist aber zu teuer, um auf wirtschaftlich ratio  nelle Weise durch Schwefelsäurezusatz Stick  stoffverluste aus der zu     konservierenden.     Jauche verhindern zu können. Dies kann man  ausschliesslich durch das erfindungsgemässe  Verfahren, bei dem durch     Kohlensäureeinwir-          kung    der Jauche ein     pH    unter 7, vorzugsweise  nicht höher als 6,8, erteilt wird, erreichen.  



  Für die Herabsetzung des     pFI    der Jauche  durch     Kohlensäureeinwirkung    stehen ver  schiedene Wege zur     Verfügung;    teils kann  man hierfür aus in der Jauche enthaltenen,  zur Bildung freier Kohlensäure befähigten  Stoffen diese freisetzen, teils kann man     Koli-          lensäure    oder ein     kohlensäurehaltiges    Gas in  <B>p</B> die zu konservierende     ._Tauclie    einleiten.  



  Die in der frischen Jauche enthaltenen       Bikarbonate    sind solche Stoffe, aus denen es  ohne Schwierigkeiten möglich ist,     Kohlensäure     freizusetzen. Zu diesem     Zweck    setzt man der  zu konservierenden Jauche Salze solcher Ka  tionen, die     sehwerlösliche    Karbonate     bilden.,         wie zum Beispiel Kalziumionen, mit solchen  Anionen, die mit den erwähnten Kationen  wasserlösliche Salze bilden, zu. Die zugesetz  ten Kalziumsalze bilden hierbei mit den in der  Jauche enthaltenen Bikarbonaten zuerst Kal-    ziumbikarbonat, das dann unter Abspaltung  von Kohlensäure zerfällt, als Folge wovon  Kalziumkarbonat ausfällt.

   Die sich abspielen  den Vorgänge lassen sieh durch folgende  Gleichungen veranschaulichen:    Ca (Ae)2 +2 AlkHCO3 =  Ca (HC03)2 + 2 AlkAc  Ca (HCO3) 2 = CaCO3 + H20 + C02    in denen Ac ein beliebiger einwertiger Säure  rest und Alk ein beliebiges einwertiges Al  kalimetall ist. Als besonders zwecknmässig hat  es sich erwiesen, der zu konservierenden  Jauche Kalziumnitrat zuzusetzen, möglicher  weise weil die Nitrationen eine hemmende  oder zumindest verzögernde Wirkung,' auf die  Spaltung des Harnstoffes durch Urease aus  zuüben scheinen. Eine andere Möglichkeit be  steht in dem Zusatz von Kalziumsuper  phosphat bzw. von sekundären Kalzium  phosphat, und schliesslich ist es auch möglich,  nicht nur ein einziges Kalziumsalz, sondern  v erschiedene Kalziumsalze der zu konservie  renden Jauehe zuzusetzen.

   Eine vorteilhafte       Ausführungsform    der Erfindung besteht zum  Beispiel darin, dass man der zu konservieren  den Jauche schon im Kuhstall so viel Kalzium  nitrat zusetzt, dass der PH-Wert der Lösung  genügend tief sinkt, um Ammoniakverluste zu  verhindern. Wenn dann später der pH-Wert  der in grossen Jauchebehältern gelagerten  Jauche wieder so ansteigt, dass Ammoniak  verluste befürchtet werden müssen, kann man  weitere Mengen Kalziumsalze vorzugsweise in  Form der genannten Phosphate zusetzen.  



  Die Menge der zwecks Freisetzung von  Kohlensäure     zuzusetzenden    Salze ist so zu  wählen, dass sie maximal äquivalent ist mit  der Summe aus der Ammoniakmenge, die aus  dem in der Jauche enthaltenen Harnstoff ge  bildet werden kann, und aus der in der     fr        i-          schen    Jauche enthaltenen Bikarbonatmenge.  



  In vielen Fällen     gelingt    es, durch die im  vorstehenden behandelten Möglichkeiten der  Freisetzung von Kohlensäure aus in der zu  konservierenden Jauche enthaltenen Stof  fen Ammoniakverluste bei der Lagerung und  der Verbreitung der Jauche zu vermeiden.    Eine noch viel sicherere und     vollkommenere     Verhinderung von Ammoniakverlusten aus zu  lagernder Jauehe erreicht man aber, wenn  man die zu konservierende Jauelle mit Koh  lensäure oder kohlensäurehaltigen Gasen be  handelt. Die Erklärung für die so erzielte  Vermeidung von Stickstoffverlusten ist, dass  sieh gezeigt hat, dass man den Partialdlruck  des Ammoniaks vermindern kann, indem man  den Partialdrauck der Kohlensäure erhöht.

    Eine Erhöhung des     Kohlensäurepartial-          drackes    bewirkt somit eine Verhinderung der  Stickstoffverluste, die sonst als Folge der  Ammoniakentwicklung, beim Lagern der  Jauelle auftreten. Wenn zum Beispiel der  Ammoniakgehalt in der Jauclhe durelh L     rease-          einwirkung    auf 0,5 Mol pro Liter Flüssigkeit  steigt, so beträgt der Partialdruek des     Am-          mnoniaks    10-2 at., was erhebliche Stickstoff  verluste zur Folge hat. Wenn eine solche  Jauche mit einem Gas behandelt wird, dessen  Kohlensäurepartialdrueck 10-1 at, ist, so sinkt  der Partialdruck des Ammoniaks auf 10-3 at.  oder 0,8 mm.

   Eine solche Jauehelösung kann  eine lange Zeit     gelagert    werden, ohne dass  nennenswerte Stickstoffverluste durelh     Ab-          dunstung    von Ammoniak entstehen. Man  kann eine weitere Verminderung der     Stiek-          stoffverltuste    nocb dadurclh erzielen, dass man  die eJauche in den Lösungsbehältern in an und  für sieh bekannter Weise mit einer dünnen  Ölhaut überdeckt.  



  Bei der technischen Durchführung der  vorstehend erörterten     Ausführungsform    des       Verfahrens    gemäss der Erfindung wendet  man     zweekniässi-eiiveise        irg1etldein    billiges       kohlensäurehaltiges    Gas an, zum Beispiel  Rauchgas.

   In den     gewöhnlichen        Rauchgasen     ist der     Kohlensä.urepa.rtialdrttek    10-1     at.,        und     wie oben     angeführt,    ist, eine solche Gas-      mischeng geeignet, um den     Amnoniakpartial-          druek    in der behandelten in Zersetzung     be-          findliehen    Jauche auf 10-3 at. herabzusetzen.

    Die Stickstoffverluste verhindernde Wirkung  der Einleitung von     Kohlensäure    oder     kohlen-          siiurehaltigen    Grasen kann weiterhin dadurch  verstärkt werden, dass man die Jauche ausser  dem noch mit Salzen solcher Kationen, die  unlösliche Karbonate bilden, wie zum Bei  spiel Kalziumionen, und solcher Anionen, die  mit den erwähnten Kationen wasserlöslielhe  Salze bilden, versetzt. Als geeignete Salze  seien beispielsweise Kalziumchlorid, Kalzium  nitrat oder primären oder sekundären Kal  ziumphosphat (Superphosphat) genannt, und       gegebenenfalls    können auch mehrere dieser  Salze Anwendung finden.

   Auf diese Weise  kann man eine noch erheblich weitere Herab  setzung des Ammoniakpartialdruekes erzielen,  als wenn man nur eine Einleitung von Koh  lensäure oder kohlensäurehaltigen Gasen in  der zu konservierenden Jauche vornimmt. Die       zuzusetzende    Salzmenge ist höchstens etwa  aquivalent der Summe der sieh aus der  Jauche bildenden Ammoniakmenge und der  bereits vorhandenen Bikarbonate. Wenn man  der zu konservierenden Jauche die genannten  Phosphate zusetzt, so ist die Menge der  Phosphate zweekmässigerweise so zu bemessen,  dass die Jauche 1-2 Mol, vorzugsweise 1,3 bis  1,5 Mol NH3 pro Mol Phosphorsäure enthält,  wobei noch zu berücksichtigen ist, dass Phos  phate an und für sich Düngewirkungen  haben, so dass durch den Zusatz der Phos  phate die Düngewirkung der behandelten  Jauche verbessert wird.

   Bei dem     erfindungs-          glemässen    Verfahren können der zu konser  vierenden Jauche auch noch andere, den  Düngewert verbessernde Salze zugesetzt wer  den, wie zum Beispiel Kalisalze.  



  Wie schon erwähnt, erhält man die  günstigsten Resultate, wenn man die Kohlen  säureeinleitung mit dem Zusatz von     schwer-          löslielhe    Karbonate bildenden Salzen, wie zum  Beispiel Kaliumsalzen, kombiniert. Während  man durch Einleitung eines Rauchgases mit  einem Kohlensäurepartialdruck von 0,1 at. in  die ztu konservierende Jauche nur eine Herab-    setzeng des Ammoniakpartialdruekes auf  10-3 at. erreichen kann, sind sehr viel weiter  gehende Herabsetzungen des Ammoniakpar  tialdruckes möglich, wenn man gleichzeitig mit  der Kohlensäureeinleitung, oder schon bevor  diese vorgenommen wird, Kalziumsalze zu  setzt.

   Wenn man beispielsweise einer in Zer  setzung befindlichen Jauche 0,5 Mol Kalzium  ionen pro Liter in Form von Kalziumchlorid  zusetzt und danach die Jauche mit einem Gas  behandelt, das einen Kohlensäurepartialdruck  von 10-1 at. hat, so sinkt der Ammoniak  partialdruck auf etwa 10-5 at., das heisst auf  etwa 1/100 des Druckes, der bei der Behand  lung mit einem Gas mit 10-1 at. Partialdruck  Kohlensäure ohne gleichzeitigen oder voran  gehenden     Kalziumsalzzusatz    erhalten wird.  Bei dem durch die kombinierte Behandlung  erzielten sehr niedrigen     Ammoniakpartial-          druek    von nur 0,008 mm sind auch bei länge  rer Lagerung überhaupt keine Stickstoffver  luste zu befürchten.  



  Der sich im Falle des Zusatzes von     Kal-          ziumsalzen    bildende Niederschlag ist zweck  mässigerweise von der Jauche abzutrennen, um  die Möglichkeit einer rückläufigen Reaktion  auszuschalten,  Wie schon     erwähnt,    ist es im Falle des       Superphosphatzusatzes    zweckmässig, die zuge  setzte Menge so zu bemessen, dass etwa 1-2       Mol,    vorzugsweise 1,3-1,5     Mol        NH3    auf ein       Mol    Phosphorsäure kommen.

   Hierbei ist zu  beachten, dass das Superphosphat überwiegend  aus primärem     Kalziumphosphat    besteht und  somit     stöchiometrisch    nahezu 2 Moleküle  Phosphorsäure pro 1 Atom Kalzium enthält.  Zuerst bildet sich bei dem Zusatz von Super  phosphat     stöchiometrisch    primäres     Ammo-          niumphosphat,    das 1     Mol        Ammonium    pro  1     Mol    Phosphorsäure enthält.

   Bei einem PH  der Lösung von ungefähr 7 tritt die sekun  däre Dissoziation der Phosphorsäure     ze    un  gefähr 50 /o ein, so dass 1     Mol    Phosphorsäure  ein weiteres halbes     Mol    Ammoniak neutrali  siert, woraus sich ergibt, dass bei einem     pfI     von ungefähr 7,2     Mol    Phosphorsäure 3     Mol     Ammoniak neutralisieren.

   Um einen möglichst  niedrigen     Ammoniakpartialdruck        ztt    erzielen,      ist es nun aber wünschenswert, den pH-Wert  der Lösung möglichst unter 7 zu senken; hier  durch verringert sieh aber die sekundäre Dis  soziation der Phosphorsäure, so dass bei einem  pH von etwa 6,8 1 Mol Phosphorsäure nur  etwa 1,3 Mol Ammoniak zu neutralisieren ver  mag. Genaue Messungen haben ergeben, dass  beim Durchleiten von einem Rauchgas mit  10  %o Kohlendioxyd und einem solchen Zusatz  von Superphosphat, dass die Jauche 1 Mol  Phosphorsäure pro 1,3 Mol Ammoniak ent  hält, der AH-Wert der Lösung 6,75 ist. Diesem  pH-Wert entspricht ein Ammoniakdruck von  10-4,75 at.

   Bei diesem sehr geringen     Ammo-          niakdruclk    kann die Jauche gelagert und auf  dem Acker verbreitet werden, ohne dass Stick  stoffverluste zu befürchten sind. Der Effekt,  der mit der Erfindung erzielt wird, ist in der  beigefügten Zeichnung veranschaulicht. Als  Abszisse sind die negativen Logarithmen des  Kohlensäuredruckes eingetragen und als       Ordinaten    die negativen Logarithmen des  Ammoniakdruckes. Die Kurve a zeigt die Be  ziehung zwischen dem Kohlensäuredruck und  dem Ammoniakdruck bei Jauclhen ohne Salz  zusatz. Die Kurve     b    zeigt dieselbe Beziehung  bei Lösungen mit einem Kalziumchloridzu  satz von 0,16 Mol pro Liter Jauche.

   Bei der  Kurve c ist der Salzzusatz 0,32 Mol pro Liter  Jauche und bei Kurve d ist der Salzzusatz  0,5 Mol pro Liter Jauche. Aus diesen Kurven  geht hervor, dass der Wert des negativen  Logarithmnus des Kohlensäurepartialdruckes  steigt, das heisst, dass der Amnmonialkdruck  selber sinkt, wenn der W ert des negativen  Logarithmus des Kohlensäurepartialdruckes  sinkt, das heisst der Kohlensäurepartialdruck  steigt. Dieser Effekt wird in erheblichem  Masse verstärkt, wenn die Jauche Salzzusätze,  zum Beispiel solche von Kalziumchiorid, ent  hält, und je grösser der Salzzusatz ist, desto  grösser ist auch die in Frage stehende Effekt  erhöhung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Verhindern von Stick stoffverlusten beim Lagern von Jauche, die zur Hauptsache aus Harn von Säugetieren besteht, dadurch gekennzeichnet, dass durch Kohlensäureeinwirkung der Jauche ein pH- Wert unter 7 erteilt wird. UNTERAN SPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dar durch gekennzeichnet, dass der pH-Wert der ,Jauehe mit Hilfe von Kohlensäure auf einen 6,8 nicht überschreitenden Wert eingestellt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zur Herab setzung des pH-Wertes der Jauche benötigte Kohlensäure aus in der Jauche enthaltenen, zur Bildung freier Kohlensäure befähigten Stoffen freigesetzt wird. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Jauche Salze solcher Kationen, die schwerlösliche Karbo nate bilden, und solcher Anionen, die mit den erwähnten Kationen wasserlösliche Salze bil den, zugesetzt werden, wobei die in der Jauche vorhandenen Bikarbonate mit den zu gesetzten Salzen unter Freisetzung von Koh lensäure reagieren. J. Verfahren nach U nteranspruclh 3, da durch gekennzeichnet, dass der Jauehe Kal ziumsalze zugesetzt werden. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da- clurch gekennzeichnet, dass der Jauche Kal ziumnitrat zugesetzt wird. 6. Verfahren nach Unteransprueh 4, da durch gekennzeichnet, dass der Jauche Kal- ziunsuperphosphat zugesetzt wird. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Jauche sekun däres Kalziumphosphat (CaHPO4) zugesetzt wird. B. Verfahren nach Unteranspruch -l, da durch gekennzeichnet, dass der Jauche zu erst Kalziuninitrat zu(,esetzt wird und dass bei einem späteren Wiederansteigen des pii- Wertes ein Zusatz von Kalziuinsuperphospliat erfolgt. 9.
    Verfahren nach U nteranspruel) 3, da durch -eliennzeiehnet, dass clie zugesetzte Salzmenge so bemessen wird, dass sie maximal äquivalent mit. der Summe aus der Ammo- niakmenge, die aus dem in der Jauche ent haltenen Harnstoff gebildet werden kann, und aus der in der frischen Jauche enthal tenen Bikarbonatmengen ist. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da- dlttrclh gekennzeichnet, dass Kohlensäure in die zu konservierende Jauche eingeleitet wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet, dass ein Kohlensäure enthaltendes Gas in die zu konservierende Jauche eingeleitet wird. 12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in die zu kon servierende Jauche ein Rauchgas mit einem Kohlensäurepartialdruck von etwa 10-1 at. eingeleitet wird. 13. Verfahren nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass ausser der Kohlen- s iiiireeiiileitung i tr in die zu konservierende Jauche noch ein Zusatz eines Salzes erfolgt, das aus einem ein schwerlösliches Karbonat Bildendem Kation und einem mit diesem Kation ein wasserlösliches Salz bildendem Anion bestellt. 14.
    Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der zu konservie renden Jauche Kalziumchlorid zugesetzt wird. 15. Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der zu konservie renden Jauche Kalziumnitrat zugesetzt wird. 16. Verfahren nach Unteranspruch 13, da- dureh gekennzeichnet, dass der zu konservie renden Jauche Kalziumsuperphosphat zu gesetzt wird. 17. Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der zu konservie renden Jauche sekundäres Kalziumphosphat (CaHP04) zugesetzt wird. 18.
    Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der zu konservie renden Jauche mehrere Kalziumsalze mit v er- sehiedenen Anionen zugesetzt werden. 19. Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die zugesetzte Salzmenge höchstens äquivalent der Summe der sich aus der Jauche bildenden Ammoniak menge und der ursprünglichen Bikarbonate ist. 20. Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass eine Kalzium superphosphatmenge zugesetzt wird, die so bemessen ist, dass die Jauche 1-2 Mol NH3 pro Mol Phosphorsäure enthält. 21.
    Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass eine Kalzium superphosphatmenge zugesetzt wird, die so bemessen ist, dass die Jauche 1,3-1,5 Mol NH3 pro Mol Phospharsäure enthält. 22. Verfahren nach Unteransprueli 3, da durch gekennzeichnet, da.ss zwecks Verhin derung einer rückläufigen Reaktion die aus- gefallenen schwerlöslichen Karbonate von der zu konservierenden Jauche abgetrennt wer den. '?3.
    Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Verhinde rung einer rückläufigen Reaktion die ausge fallenen schwerlösliehen Karbonate von der zu konservierenden Jauche abgetrennt wer den. 24. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zu konsex-v ie- renden Jauche Salze mit wertvollen Dünge eigenschaften zugesetzt. werden. 25. Verfahren nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, dass der zu konservie renden Jauche Kalisalze zugesetzt werden.
    26. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mau die zu kon servierende Jauche mit. einer dünnen Öl schicht überdeckt.
CH311225D 1951-11-06 1952-11-05 Verfahren zur Verhinderung von Stickstoffverlusten beim Lagern von Jauche. CH311225A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0424596A1 (de) * 1989-10-25 1991-05-02 Aegten Verfahren zur Behandlung von Flüssigdünger und Substanz zur Verwendung in diesem Verfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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