CH311252A - Vorrichtung zum Herstellen positiver Photokopien. - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen positiver Photokopien.Info
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Description
Vorrichtung zum Herstellen positiver Photokopien. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum. Herstellen positiver Photokopien nach einem Verfahren, bei .dem belichtete Negative zusammen mit unbelichteten Übertragungs papieren durch eine Entwicklerflüssigkeit ge lenkt und dann mittels, eines Walzenpaares Schicht gegen Schicht zu sammengepresst wer den.
Bisher wurden bei derartigen Vorrieh- t.uiigen die Presswa:lzen stets so angeordnet, dass ihre Achc@en senkrecht- zur Vors hub riehtung der Palpiere gerichtet. waren: Die feuchten Papiere wurden daher beim. Einlauf in die Walzen sofort in voller Breite erfasst.
Gemäss der Erfindung wird im Gegensatz dazu vorgeschlagen, die Presswalzen so anzu ordnen, elass ihre Achsen mit der V orschub- riehtung einen von 90 verschiedenen Winkel bilden. In diesem Falle wird zunächst nur je eine Ecke der Papiere erfasst.
Es hat sich ge zeigt, dass dadurch der Einlauf in :die Wal zen wesentlich störungsfreier vor :sich geht und dass insbesondere die Neigung der Pa piere zum Hängenbileiben an den MTalzen- mänteln erheblich vermindert. wird, so dass auf die Anordnung von Abstreifern oder der- glcichen verzichtet werden kann.
Die zum Transport der Papiere bis zum Walzenpaar vorgesehenen Leitelemente kön nen in üblicher Weisse so ausgebildet werden, dass die von den Papieren zuriiekzulegenden Bahnen in jedem zur Vorschubriehtung senk rechten Vertikalschnitt horizontal gerichtet sind. Die Walzen ordnet man dagegen erfin- dLingsgemäss vorzugsweise so an, ;da.ss ihre Achsen zur Horizontalen geneigt sind.
Da durch erreicht man ausser den oben genann ten Vorteilen noch, dass die aus den Papieren beim Passieren der Walzen ausgequetschte Entwicklerflüssigkeit längs der schrägen Walzenmäntel leicht abfliessen kann, so dass die einander berührenden Teile der Walzen trockener bleiben als bei horizontaler Anord nung und dass auch die Papiere die Walzen und die Vorrichtung trockener verlassen als bisher.
Die zur Übertragung der Drehbewegung von einer Presswalze auf die andere vorgese henen, vorzugsweise, aus Kunststoffen gebil deten Zahnräder ordnet man zweckmässig an den tieferliegenden Walzenenden an. Da durch wird erreicht, dass die Zahnräder durch die von den Walzen abfliessende Flüs sigkeit dauernd benetzt und gewissermassen geschmiert werden, wodurch ihre Lebens dauer erhöht wird.
Eine unschöne Anordnung des Antriebs motors oder der Handantriebskurbel für die Walzen braucht wegen deren erfindungs gemässer Schräglage nicht in Kauf genommen zu werden, wenn man z. B. den Walzenantrieb über Kegelräder bewirkt, deren Teilkreis winkel so bemessen sind, dass die Achse des treibenden Rades vertikal oder horizontal ge richtet ist und damit die gewohnte Kurbel- oder Motoranordnung ermöglicht. In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindtungsgegenstandes schema tisch dargestellt..
Fig.1 zeigt in schaubildlicher Darstellung den Durchlauf eines belichteten Negativs 1 und eines Übertragungspapieres 2 durch das Walzenpaar 3, 4, dessen Achsen schräg zur Vorschubrichtung der Papiere verlaufen. Die angetriebene Walze 3 trägt an ihrem oben liegenden Ende ein Kegelrad 5, das mit einem Treibkegelrad 6 kämmt, welches mit einem nicht dargestellten -.Motor oder Getriebe in Verbindung steht. Der Winkel zwischen den Achsen der beiden Kegelräder ist kleiner als 90 , die Achse 7 des Treibrades 6 steht daher senkrecht und ermöglicht somit eine normale Motoranordnung.
Die Übertragung der Dreh bewegung der Walze 3 auf die Walze 4 erfolgt über Kunstharzstirnrä.der 8, 9, die an den untern Enden der Walzenachsen sitzen und daher durch die längs der Walzen ab laufende Flüssigkeit benetzt. werden.
In Fig.2 ist die beschriebene Anordnung der Walzen 3, 4 in bezug auf Leitelemente 10, 11, 12 und 13 gezeigt, zwischen denen die Pa piere in bekannter Weise dem Einlauf der Walzen zugeführt werden können, wobei sie auf dem Wege dorthin von der im Gehäuse 1:1 befindlichen Flüssigkeit benetzt werden. Diese Leitelemente können jede beliebige der bekannten Formen aufweisen.
Es ist nicht erforderlich, dass sie auf ihrer ganzen Breite bis zum Walzeneinlauf reichen, vielmehr ge nügt es vollkommen, sie so auszubilden, dass, wie aus Fig. 1 ersichtlich, eine Ecke der Pa piere sicher bis zum Walzeneinlauf geführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Herstellen positiver Photokopien nach einem Verfahren, bei dem belichtete Negative zusammen mit- unbelich teten übertragungspapieren durch eine Ent- wicklerflüssigkeit gelenkt und dann mittels eines Walzenpaares Schicht gegen Schicht zusammengepresst werden, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Achsen des Presswalzen- paares (3, 4) mit der Vorschubrichtung der Papiere einen von 90 verschiedenen Winkel bilden. UNTERANSPRCCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zum Transport der Papiere bis ztun Walzenpaar vorgese henen Leitelemente so ausgebildet sind, dass die Papierbahnen in jedem zur Vorschub richtung senkrechten Vertikalschnitt. horizon tal gerichtet sind und dass die Walzenachsen zur Horizontalen geneigt angeordnet sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur übertra- gung der Drehbewegung von einer Pre-sswalze auf die andere vorgesehenen Zahnräder (8, 9) an den tieferliegenden Walzenenden angeordnet sind.3. Vorrichtung nach Patentanspxnuch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Walzenantrieb über Kegel räder (5, 6) erfolgt, wobei der Winkel zwi schen den Kegelräderachsen so bemessen ist, dass die Achse (7) des treibenden Rades vertikal oder horizontal gerichtet ist.
Applications Claiming Priority (3)
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Publications (1)
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Family Applications After (1)
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