CH311321A - Verfahren zum Herstellen von Gewindeschneidwerkzeugen. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Gewindeschneidwerkzeugen.

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CH311321A
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Alfred Prof Beck
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Alfred Prof Beck
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/28Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools
    • B23P15/48Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools threading tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Verfahren zum Herstellen von Gewindeschneidwerkzeugen.    Gewindeschneidwerkzeuge, wie Schneid  backen, Gewindestrehler, Gewindebohrer und  dergleichen, werden bisher im allgemeinen in  der Weise ausgeführt, dass von den nach Art  der Zähne einer Zahnstange angeordneten  Schneidzähnen die für das Anschneiden in  Betracht kommenden Zähne unter einem Win  kel von etwa. 10 bis 15  schräg weggearbeitet  sind. Die beim     Anschneiden    wirksamen, zum  Teil weggearbeiteten Zähne haben daher eine  sehr grosse Schneidfläche, so dass sich ein gro  sser Schneidwiderstand ergibt und ausserdem  ein genaues Ausrichten des Werkzeuges, z. B.  einer Kluppe, beim Anschneiden nur schwer  zu erreichen ist.  



  Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten     ist     bereits vorgeschlagen worden, die Schneid  kanten der Werkzeuge so auszuführen, dass  die beim Anschneiden wirksamen Schneid  zähne gegenüber den für das Fertigschneiden  bestimmten Zähnen gegen die Werkzeugvor  derseite zu in zunehmendem Masse zurückge  setzt. angeordnet sind. Beispielsweise wurden  die Anschneidzähne so angeordnet, dass ihre  Spitzen auf einer unter einem     entsprechenden     Winkel schräg zur Werkzeugachse verlaufen  den Geraden lagen.

   Solche Werkzeuge, bei  spielsweise Schneidbacken, stellte man in der  Weise her, dass in den zum Anschneiden be  stimmten, entsprechend geformten Teil der  Schneidorgane des Werkzeuges in genau Blei  ehen, der Steigung des zu schneidenden Ge  windes entsprechenden Abständen Rillen ein-    gearbeitet wurden, zwischen denen dann die  Schneidzähne stehenblieben.  



  Solche     Werkzeuge    haben sich in der     Praxis     nicht einführen können, da sich bei ihnen am  Ende des Anschneidens, also beim Übergang  zum Fertigschneiden der ersten Gewinde  gänge, ein zu grosser Schneidwiderstand ergab,  der meistens zum Ausbrechen einzelner Zähne  führte.  



  Dies ergibt sich     dadurch,    dass die An  schneidzähne eine in der Schnittrichtung der  Fertigschneidzähne gegenüber diesen etwas  verschoben liegende Gewinderille vorschnei  den, die somit eine andere Lage hat als die  Gewinderille, die die Fertigzähne     zu    schneiden  suchen.     Infolgedessen    tritt dann beim Über  gang vom     Anschneiden    zum Fertigschneiden  eine übermässig     starke    Beanspruchung ein  zelner     Zähne    ein, die, wie     erwähnt,    meistens  zum Ausbrechen dieser Zähne führt.  



  Gegenstand der     Erfindung    ist ein Ver  fahren     zum    Herstellen von Gewindeschneid  werkzeugen, wie z. B. Schneidbacken,     Gewinde-          strehlern,        Gewindebohrern    und dergleichen,  bei denen sämtliche     Schneidzähne,    in Achs  richtung des zu schneidenden Gewindes ge  messen, gleichen Abstand voneinander haben  und die     Anschneidzähne    geben die Werkzeug  vorderseite zu     zunehmend        zurückgesetzt    sind.  Gemäss der Erfindung wird auf einer Werk  zeugmaschine, z.

   B. einer Drehbank, ein Kör  per mit     in:    gleichem Abstand voneinander an  geordneten Rillen angefertigt, dessen Form als      Komplementärform für die Herstellung der  Schneidkante des Werkzeuges im Kopierver  fahren durch spanabhebende Bearbeitung,  z. B. Fräsen oder Schleifen, verwendet wird.  



  Rillen in genau gleichmässigem Abstand  voneinander können mit. normalen Werkzeug  maschinen ohne weiteres in ein Werkstück  eingearbeitet. werden, z. B. durch Drehen, Frä  sen oder Schleifen, wobei das Werkzeug von  Hand oder mittels einer entsprechenden Scha  blone leicht. so geführt werden kann, dass  neben einer Gruppe von Rillen, deren Rillen  grund auf einer Geraden liegt, die senkrecht  zur Einarbeitungsrichtung der Rillen verläuft,  eine weitere Gruppe von Rillen eingearbeitet  wird, deren Rillengrund auf einer zu der er  wähnten Geraden schräg verlaufenden Gera  den oder auf einer Kurve     liegt.    So kann bei  spielsweise auf einer Fräsmaschine in ein  facher Weise eine Platte an ihrer einen ent  sprechend geformten Kante mit entsprechen  den Rillen versehen werden.

   Diese Platte  kann dann entweder selbst als Schablone für  die Herstellung eines     Gewindeschneidwerkzeu-          ges    dienen, dessen Schneidzähne die Form der  in die Platte eingearbeiteten Rillen erhalten,  oder aber es kann nach der Platte eine die  tatsächliche Form der herzustellenden Werk  zeugschneidkante aufweisende Schablone ange  fertigt werden, die dann bei der Herstellung  des     Werkzeuges    im Kopierverfahren für die  Steuerung der Werkzeugbeistellung benutzt  wird.  



  Für die     Herstellung    des Komplementär  formkörpers kann man, wenn z. B.     Schneid-          baekensätze    für Gewindeschneidkluppen her  gestellt werden sollen, vorteilhaft eine Dreh  bank verwenden. In diesem Falle wird z. B.  auf der Drehbank ein Körper entsprechender  Form an seinem Umfang zur Bildung  der Komplementärform der herzustellenden  Schneidkante der Backen mit Gewinderillen  von der     Steigung    des später zu schneidenden  Gewindes versehen.

   Dieser Körper wird dann,  indem er nacheinander in auf dem Umfang  gleichmässig verteilten Schnittebenen entspre  chend der Zahl der Schneidbacken eines Satzes  abgetastet wird, für die Steuerung der Ko-    piervorgänge bei der Herstellung der einzel  nen Schneidbacken benutzt, wobei dann die ;  Zähne der Schneidbacken die Form der Rillen  des Komplementärkörpers erhalten. Natürlich  können auch nach dem die Komplementär  form aufweisenden Körper entsprechend viele  Schablonen angefertigt und für die Steuerung  der Kopiervorgänge benutzt werden, wobei  beim Kopieren die Zahnform der Schablone  auf die Zähne der Schneidbacken übertragen  wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens  nach der Erfindung ist im folgenden an Hand  der Zeichnung näher erläutert.  



  Fig.1 zeigt einen auf einer Drehbank herge  stellten, die Komplementärform der Schneid  kante des herzustellenden     Gewindeschneid-          werkzeuges    aufweisenden Körper, während in  Fig. 2 ein Gewindestift mit einer Sehneid  backe, deren Schneidkante im Kopierverfahren  nach dem Körper in Fig.1 hergestellt wurde,       dargestellt    ist.  



  In einen Drehkörper,     dessen        Aussenform     in Fig.1 gestrichelt angedeutet ist und der  einen zylindrischen Teil\ von der Längen und  einen konischen Teil von der Länge b auf  weist, sind mittels, eines Drehstahls Gewinde  rillen eingearbeitet, die in Achsrichtung des  Körpers     gemessen    genau Bleiehen Abstand c  voneinander aufweisen. Beim Einarbeiten der  Rillen wird der Drehstahl     beispielsweise    mit  tels der Leitspindel entsprechend einer Ge  windesteigung c längs der Achse des auf der  Drehbank eingepressten Körpers verschoben  und gleichzeitig in dein Bereich b entspre  chend der Konizität des Körpers radial zu  rückgezogen, beispielsweise von Hand oder  unter Steuerung durch ein Lineal oder eine  Schablone.  



  Soll nun ein     beispielsweise    aus vier Backen  bestellender Gewindeschneidbackensatz mit der       Gewindesteigung    c hergestellt     werden,    so wird  der die     Komplementä.rform    der     Selineidkante     der Backen aufweisende     Körper        naeh        Fig.1     als Schablone auf eine Fräs- oder Schleif  maschine aufgespannt und nacheinander in  vier auf seinem Unifan- um 90  zueinander      versetzt.

   liegenden Schnittebenen abgetastet,  wobei das die Schneidbacken bearbeitende  Werkzeug (Fräser oder Schleifscheibe) entspre  chend den in diesen Ebenen vorhandenen un  terschiedlichen Körperformen gesteuert wird,  wobei das Eindringen des Tasters in eine Rille  des Körpers ein Zurückbewegen des     Werk-          zeuges    bewirkt, so dass also an den den Rillen  entsprechenden Stellen an den Schneidbacken  Zähne gebildet werden. Die auf diese     Weise     hergestellten Schneidbacken dürfen natürlich  nicht. verwechselt werden, sondern     müssen    in  der richtigen Reihenfolge in die Kluppe ein  gesetzt werden.  



  Zu erwähnen ist noch, dass der die Kom  plementärformen aufweisende Körper keines  wegs den gleichen Durchmesser haben muss  wie die später mit. Gewinde versehenen Teile.  Dieser Körper kann vielmehr mit wesentlich  grösserem Durchmesser ausgeführt. werden,  wodurch sieh dann der Vorteil grösster Ge  nauigkeit bei der Einstellung der einzelnen  Abtastebenen für den Kopiervorgang ergibt.  Auch ist     es    natürlich möglich, den Körper in  grossem.     Massstab    herzustellen und beim Ko  pieren dann die Abtastbewegungen entspre  chend verkleinert auf das die Rillen in die  Schneidbacken einarbeitende Werkzeug zu  übertragen.  



  Fig. 2 zeigt einen Gewindestift 1, in dessen  Gewinderillen eine gemäss Vorstehendem her  gestellte Schneidbacke 2 mit ihren Fertig  selineidzähnen     eingreift,    während die An  schneidzähne der Backe von ihren Fertig  selineidzähnen weg in zunehmendem Masse  vom Stiftgewinde zurückliegen. Die Steigung  des Gewindes     bzw.    der Abstand der Zähne der  Schneidbacke 2 ist auch hier mit. c bezeichnet.  Aus der Zeichnung ist zu ersehen, dass die  Zähne der Schneidbacke 2, in Achsrichtung des  mit den Backen geschnittenen Gewindes ge  messen, sämtliche den Abstand c voneinander  aufweisen.

   Bei den Anschneidzähnen ergibt  sich durch die zunehmende Zurücksetzung der  Zähne, dass die zwischen den Zähnen befind  lichen Rillen bzw.     Lücken        unsymmetrisch    zu  den Zähnen liegen und ungleiche Mittenab  stände d und e von diesen aufweisen.    Zur besseren     Veranschaulichung    der Ar  beitsweise einer Schneidbacke 2 sind in Fig. 2  die beim Gewindeschneiden wirksamen Teile  der Zähne durch Schraffur hervorgehoben.  Aus der Abbildung geht ohne     weiteres    hervor,  dass der beim     Anschneiden        zuerst    wirksame  Zahn eine Rille in das Werkstück einarbeitet,  die sich genau an der Stelle befindet, an der  die Gewinderille eingearbeitet werden soll.

   In  gleicher Weise     dringen    auch die weiteren  Zähne der Schneidbacke in das Werkstück ein.  Die einzelnen Anschneidzähne und der erste  Fertigschneidzahn der Schneidbacke arbeiten  also genau so wie nacheinander wirksam     wer-          dend,e    Drehstähle, von denen jeder     etwas    mehr  beigestellt ist als der vorhergehende.  



  Für die Herstellung von Gewindebohrern  wird als Schablonenkörper mit der Komple  mentärform für die Bohrerschneidkanten eine  Mutter mit entsprechenden Gewinderillen an  gefertigt, die, wie oben dargelegt ist, in be  liebiger Grösse und gegebenenfalls mit ver  grössertem Profil ausgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Herstellen von Gewinde schneidwerkzeugen, bei denen sämtliche Schneidzähne, in Achsrichtung des zu schnei denden Gewindes gemessen, gleichen Abstand voneinander haben und die Anschneidzähne gegen die Werkzeugvorderseite zu in zuneh mendem Masse zurückgesetzt sind, dadurch ge kennzeichnet, dass auf einer Werkzeugmaschine ein Körper mit in gleichem Abstand (e) von einander angeordneten Rillen angefertigt wird, dessen Form als Komplementärform für die Herstellung der Schneidkante des Werkzeuges im Kopierverfahren durch spanabhebende Be arbeitung verwendet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, zum Herstellen von Sehneidbackensätzen, dadurch gekennzeichnet, dass die an einem auf einer , Drehbank mit Gewinderillen von der Steigung (c) des später zu schneidenden Gewindes ver- sehenen, die Komplementärform aufweisenden Körper in entsprechend der Sehneidbacken- zahl auf den Umfang gleichmässig verteilten Schnittebenen vorhandenen unterschiedlichen Formen für die Steuerung der Kopiervor gänge benutzt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass nach dem die Kom plementärform aufweisenden Körper die Form von Werkzeugschneiden aufweisende Schablo nen für die Steuerung des Kopiervorganges hergestellt werden. PATENTANSPRUCH II: Gewindeschneidwerkzeug, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
CH311321D 1952-01-12 1952-12-29 Verfahren zum Herstellen von Gewindeschneidwerkzeugen. CH311321A (de)

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