CH311360A - Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine. - Google Patents
Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine.Info
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Description
Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zweitakteinspritzbrennkraftmaschinen mit in einer Reihe stehend angeordneten Zylindern und vom Kolben gesteuerten Ein- und Aus lassschlitzen und weniger als 1 Liter Hubraum ;je Zylinder.
Bei Motoren dieser Art ist es bekannt, die mittels Keilriemen von der Vorderseite des Motors her angetriebenen Hilfsgeräte wie das Spiil- und Ladegebläse, die Lichtmaschine, die Kühlwasserpumpe und weiters den Ölkühler und die Auspuffsammelleitung an den beiden Längsseiten des Motors mit ihrer Achse par allel zur Kurbelwellenachse anzuordnen.
Die mit der Kurbelwelle durch Zahnräder an triebsverbundenen Geräte wie die Einspritz pumpe und der Anlasser werden üblieherweise an einem sehwungradseitig gelegenen Ab- schlussdeekel des Maschinengehäuses, mit ihren Achsen ebenfalls parallel der Kurbelwellen aclise liegend, aufgesetzt.
Bei diesen bekannten Anordnungen ist das l-Iaschinengehäuse mit Anbauflächen für die seitlich der Zylinderreihe anzubauenden Teile des Motors ausgebildet, deren Form und Lage diesen anzubauenden Teilen angepasst ist. Die Bearbeitung dieser in verschiedenen Ebenen liegenden Anbauflächen ist zeitraubend und kostspielig, und es ist ferner, da eine über- schneidung dieser Flächen vermieden werden muss, der Plazbedarf meist grösser, als dies der Grösse der anzubauenden Teile entspricht.
Ins besondere bei Motoren mit kleiner Leistung wirkt sich die schlechte Raumausnützung nachteilig aus, da die für den Anbau der Hilfsgeräte zur Verfügung stehenden. Aussen wände verhältnismässig klein sind, während die Grösse dieser Hilfsgeräte sich bei kleine ren Leistungen nicht in gleichem Masse ver ringert wie die Grösse des Motors.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, diese Nachteile zu vermeiden, und besteht darin, dass alle Anschlussflächen des Maschinen gehäuses für die seitlich an das Maschinen gehäuse angebauten Teile des Motors in zwei zu beiden Seiten der Zylinderreihe von oben nach unten divergierend verlaufenden Ebe nen liegen und an diese Anschlussflächen alle von der Kurbelwelle an der Vorderseite des Motors mittels Keilriemen angetriebenen Hilfsgeräte sowie ein Ölkühler und die Aus- puffsammelleitung mit den Achsen parallel.
zur Kurbelwellenaehse angebaut sind, wäh rend die durch Zahnräder mit der Kurbel welle antriebsverbundenen Geräte an einem schwungradseitig gelegenen Abschlussdeckel des Maschinengehäuses, ebenfalls mit ihren Achsen parallel zur Kurbelwellenachse lie gend, angeordnet sind.
Dadurch, dass alle Anschlussflächen auf jeder Seite des Maschinengehäuses in einer Ebene liegen, wird die Bearbeitung wesent lich erleichtert, und es wird durch die von oben nach unten divergierende Anordnung dieser Bearbeitungsebenen zu beiden Seiten des Maschinengehäuses der Grundform des Motors weitgehend Rechnung getragen. Es kann hierbei der Raum von den Zylindern bis zum Kurbelgehäuse für den Anschluss der verschiedenen Teile des Motors, insbesondere der Hilfsgeräte, ausgenützt werden.
Dadurch, dass alle Ansehlussfläehen auf einer Seite des Motors in einer Ebene liegen, wird eine raum sparende Anordnung der an diese Flächen an gebauten Teile des Motors ermöglicht, was ins besondere bei Motoren mit kleiner Leistung, bei welchen die für die Anordnung der Hilfs geräte zur Verfügung stehende Oberfläche verhältnismässig klein ist, von ausschlaggeben der Bedeutung ist.
Besondere Vorteile bietet die Erfindung bei Zweitakteinspritzbrennkraftmaschinen mit Umkehrspülung. Da bei solchen Motoren die Auspuffsammelleitung und das Spülluft gebläse auf der gleichen Seite der Zylinder reihe untereinander angeordnet sein müssen und bei solchen kleinen Motoren der Abstand zwischen Auspuffsammelleitung und Spül luftgebläse verhältnismässig klein bemessen -werden muss, bietet hier die Lagerung der Ansehlussflächen für diese Teile in einer Ebene besondere Vorteile.
Es ist daher bei solchen Zweitakteinspritzbrennkraftmasehinen mit Umkehrspülung vorteilhaft, auf der Ein- und Auslassseite in der Höhe der Auslass schlitze die Auspuffsammelleitung, darunter das Spülluftgebläse, und unter diesem den Anlasser, anzuordnen, -während auf der an dern Seite in der Höhe der Auspuffsammel- leitung die Brennstoffeinspritzpumpe, darun ter axial hintereinander die Lichtmaschine und die Kühlwasserpumpe,
und unter diesen der Ölkühler angebracht werden können.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch erläutert.
Fig.1 zeigt einen Querschnitt durch den Motor nach Linie I-I der Fig. 3.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Motors nach Fig.1, von links.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht des Motors nach Fig. 1, von rechts.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine stellt 1 das Maschinengehäuse, ? und 3 die Zylinder köpfe, 4 die Zylinderbiichsen, -welche mittels nicht dargestellter Schrauben an den Zvlin- derköpfen befestigt sind, 5 die Kolben, 6 die Pleuelstangen, 7 die Kurbelwelle und 8 den Lagerbügel eines Kurbelwellenlagers dar. Die Unterseite des 31aschinengehäuses 1 ist durch eine Ölwanne 9 abgeschlossen.
Die Zylinderköpfe 2 und 3 weisen einge setzte Brennkammern 10 auf, in welche je eine in einen Sehraubkörper 11 eingesetzte Einspritzdüse 12 einmündet.
Zu beiden Seiten der Zylinderreihe weist das Maschinengehäuse 1 Anbauflächen für die verschiedenen Teile des Motors auf, -welche Anbauflächen alle in zwei i-on oben naeli unten divergierenden Ebenen 13 und 1-1 lie gen.
An der linken Motorseite sind an diesen Anbauflächen die Lichtmaschine 15 mit der Kühlwasserpumpe 16 und der Ölkühler 17 und an der rechten Seite des Motors die Aus- puffsammelleitung 19 und ein Rootsgebläse 18 achsparallel zur Kurbelwelle angeschlossen.
Die Achse der Kühlwasserpumpe und der Lichtmaschine ist mit .19, die Achse des Öl- kühlers mit 53, die Achse der Auspuffsam- melleitung mit 52 und die Achse der Antriebs welle des Rootsgebläses mit 51 bezeichnet., während die Kurbelwellenaehse mit -1S ange deutet ist.
Die Lichtmaschine 15 ist zusammen mit der Wasserpumpe 16 auf einer Grundplatte 20 angeordnet und am 1IotorgelAuse 1 be festigt. Die Anbaufläche, -welche in der Ebene 13 liegt, ist aussen von der Kontur der (Trund- platte 20 und innen durch die gestrichelte Linie 21 begrenzt (Fig. 2). Der unmittelbar unter diesem Aggregat befindliche Ölkühler 17 ist auf einer ebenfalls in der Ebene 13 gelegenen Anbaufläche 22 angebaut. Die Ver- bindung der Kühlwasserpumpe 16 mit dem Ölkühler 17 ist durch den kurzen Krümmer 23 hergestellt.
Die auf der andern Motorseite (in Fig.1, reelits) angeordnete Auspuffsammelleitung 19 befindet sich in der Höhe der im Maschinen gehäuse 1 angeordneten Auslasssehlitze 24 und _5 (Fig. 1 und 3) und ist an den in der Ebene 14 gelegenen, bearbeiteten Anbauflächen 26 und 27 (Fig. 3) befestigt.
Ans Gründen einer ;ünstigen Raumausnützung ist dabei der liebte Querschnitt der Anspuffsammelleitung 19 so hoeh gelegt, dass sein tiefster Punkt mit der untern Kante des Auslasssehlitzes 24 in gleielier Höhe liegt.
Das darunter angeord- i,cte Rootsgebläse 18 ist ebenfalls in der Ebene 11 aufgesetzt; die Konturen der Anbaufläche >ind in Fig.3 gestrielielt kenntlich gemacht und mit 50 bezeichnet.
Der Antrieb der genannten Geräte 15, 16, 18 erfolgt von der Vorderseite des Motors aus in bekannter Weise mittels Keilriemen. Die auf der Kurbelwelle 7 befestigte Riemen- srlleibe 28 treibt mittels des einzelnen Keil riemens 29 gleichzeitig über die Riemen- selleibe 30 die Lichtmaschine 15 und über die R.iemenseheibe 31 das Lüfterrad 32 an. Zwei weitere, über die Riemenseheibe 28 laufende Keilriemen 33 treiben über eine Riemen seheibe 34 das Rootsgebläse 18.
Der Anlasser 35 und die Kraftstoffein spritzpumpe 36 sind an Anbaufläehen 38 bzw. 39 am sellwungi@adseitig gelegenen Abschluss- deckel 37 befestigt, und zwar mit den An lriebsaclisen 40 bzw. 41 parallel zur Achse 48 der Kurbelwelle 7. Die Einspritzpumpe 36 liegt in der Höhe der Auspuffsammelleitung <B>19.</B> Der Anlasser 35 steht durch das in Fig. 3 in eingehiiekter Stellung gestrichelt gezeich- liete Ritzet 42 mit dem am Schwungrad be festigten Zahnkranz 44 in Antriebsverbindung.
Die Einspritzpumpe 36 erhält ihren Antrieb von der Kurbelwelle durch ein an der sehwungradseitigen Stirnseite des Motors all geordnetes Zahnradgetriebe; ein auf der Kur belwelle befestigtes Zahnrad 45 treibt hiebei Tiber ein Zwisehenrad 46 das auf der An triebswelle 41 der Einspritzpumpe 36 be- !'esthyte, mit Zahnrad 45 gleich grosse Zahn- 1,;1(147 an. Beim dargestellten Motor ist der Hubratun je Zylinder kleiner als 1 Liter.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine mit in einer Reihe stehend angeordneten Zylin dern und vom Kolben gesteuerten Ein- und Auslassschlitzen und weniger als 1 Liter Hub raum je Zylinder, dadurch gekennzeichnet, dass alle Ansel-lussflächen des Maschinen gehäuses für die seitlich an das Masehiner,gehäuse angebauten Teile des Motors in zwei zu beiden Seiten der Zylinderreihe von oben nach unten divergierend verlaufenden Ebe nen liegen und an diese Anschlussflächen alle von der Kurbelwelle an der Vorderseite des Motors mittels Keilriemen angetriebenen Hilfsgeräte sowie ein Ölkühler und die Aus puffsammelleitung mit den Achsen parallel zur Kurbelwellenachse angebaut sind, wäh rend die durch Zahnräder mit der Kurbel welle antriebsverbundenen Geräte an einem sehwluigradseitig gelegenen Abschlussdeckel des Maschinengehäuses,ebenfalls mit ihren Achsen parallel zur Kurbelwellenachse lie gend, angeordnet sind. UNTERANSPRUCH: Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine nach Patentanspruch, mit U mkehrspühlng, da durch gekennzeichnet, dass auf der Ein- und Anslassseite in der Höhe der Auslassschlitze die Auspuffsammelleitung, darunter ein Spül luftgebläse und unter diesem ein Anlasser angeordnet sind, während auf der andern Seite, in der Höhe der Auspuffsammelleitluig, die Brennstoffeinspritzpumpe,darunter axial hintereinander eine Lichtmaschine und eine Kühlwasserpumpe und unter diesem der Öl- kühler sich befinden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT311360X | 1952-01-19 |
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| CH311360D CH311360A (de) | 1952-01-19 | 1952-12-23 | Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine. |
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|---|---|
| CH (1) | CH311360A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1443187A1 (de) * | 2003-01-28 | 2004-08-04 | DEUTZ Aktiengesellschaft | Kühlwasserpumpenmodul |
| DE102009019979B4 (de) * | 2008-05-12 | 2021-07-01 | Honda Motor Co., Ltd. | Triebwerk für ein Fahrzeug |
-
1952
- 1952-12-23 CH CH311360D patent/CH311360A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1443187A1 (de) * | 2003-01-28 | 2004-08-04 | DEUTZ Aktiengesellschaft | Kühlwasserpumpenmodul |
| DE102009019979B4 (de) * | 2008-05-12 | 2021-07-01 | Honda Motor Co., Ltd. | Triebwerk für ein Fahrzeug |
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