CH311384A - Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten. - Google Patents

Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten.

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CH311384A
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CH
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electrical switch
contact
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Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
    • H01H50/30Mechanical arrangements for preventing or damping vibration or shock, e.g. by balancing of armature
    • H01H50/305Mechanical arrangements for preventing or damping vibration or shock, e.g. by balancing of armature damping vibration due to functional movement of armature

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description


  Elektrischer Schalter mit federnden     Kontakten.       Es ist     bekannt,        zwischen    den Kontakten  von Schaltgeräten und ihren Trägern     Zwi-          :ychenilagen    aus kompaktem,     homgenem    oder  vollem Weichgummi     anzubringen    und hier  durch die üblichen     Kontaktfedern        zu    ersetzen.  Infolge ihrer bekannten hohen Elastizität. ge  ben diese     Gummizwisehenlagen    die Energie  des ersten Kontaktaufschlages zum grössten  Teil     wieder    ab und wirken daher ähnlich wie  die Metallfedern, welche sie ersetzen sollen.

    Bekanntlich neigen die beweglichen Kontakte  elektrischer Schalter oder Schütze, welche  mit grosser Anzugs-     und        Rückstellkraft        betä:          tigt    werden, zum Prellen. Dieser Übelstand  hat die Folge, dass     Kontaktschluss    und Kon  takttrennung nicht     exakt    erfolgen, und dass  insbesondere beim     Kontaktschluss    durch einen       unerwünschten    Trennungslichtbogen ein An  schmelzen und Festschweissen der Kontakte  eintreten kann.

   Dieser Mangel haftet in     glei-          eher    Weise den metallenen Federn     und    den  mit einer Gummifederung versehenen Schalt  geräten an. Man hat versucht, durch verschie  denartige Ausbildung der Kontakte und Kon  taktfedern diese     Prellneigung    zu beseitigen,  ohne     da.ss    es jedoch gelungen wäre, diese Auf  gabe in befriedigender Weise zu lösen. Die  Erfindung, die sich auf einen Schalter, z. B.

    ein Schütz, mit federnden Kontakten be  zieht, besteht darin, dass zur Vermeidung von  Prellungen mindestens einem von je zwei     zu-          sammenwirkenden    Kontakten ein poröser, aus  eineng     weichgummielastischen    Material er  zeugten     Dämpfungskörper    zugeordnet     ist.    Ein    derartiger poröser     Dämpfungskörper    weist  zwar     eine    hinreichende Elastizität auf, um die  erforderliche Federung gegebenenfalls     in    Ver  bindung mit Metallfedern     ni    erzielen, der  aber ausserdem so viele innere     Hohlräume    ein  schliesst, dass er Druck-,

   Schub- und ähnlichen  Beanspruchungen gegenüber, besonders wenn  sie schnell verlaufen, eine dämpfende Wir  kung     entgegensetzt,        insbesondere    dadurch,       da.ss    .die Luft aus diesen Hohlräumen nicht  so schnell entweichen kann,     wie    die Bean  spruchung erfolgt. Ein solcher     Dämpfungs-          körper        nirmnt    daher den beim     Einschalten     entstehenden     Kontaktschlag    so weit auf, dass  ein auch nur     geringfügiges        Zurückprellen     der Kontakte unterbleibt.

   Die Anordnung  eines solchen     Dämpfungskärpers        erfolgt          zweckmässig    so, dass .die Hauptrichtung der       Dämpfungskraft    parallel zur Hauptrichtung  der Federkraft der     Kontaktfedern    liegt. Dies  wird     insbesondere    dadurch erreicht, dass man  den     Dämpfungskörper    so ausbildet, dass er die       Kontaktfedern    mit Spiel umschliesst.

   Bei  Schaltern, die eine Mehrzahl von Kontaktträ  gern in einer Kontaktbrücke     aufnehmen,    wird  der     Dämpfungskörper    nach der     Erfindung          zweckmässig    parallel zur     Kontaktbrücke        ange_     ordnet. Er erhält     zweckmässig    die Gestalt  eines rechteckigen Prismas, welches sieh eng  an die     Schaltbrücke    anlegt und nach einer  vorteilhaften Ausbildung     mit    der     auswechsel-          baren        Schaltbrücke    zugleich eingesetzt. und  entfernt werden kann.

   Als besonders wir  kungsvoll hat. sieh eine als weiehgummielasti-      scher     Schaumstoff    stark poröser     Struktur    be  kannte     Kunstmasse        erwiesen.     



  In der Abbildung ist in     halbschematischer     Darstellung ein Pol eines dreipoligen Schützes  dargestellt, dessen bewegliche Kontakte 1 an  einer     Sehaltbrüeke    2 befestigt sind, die, mit  dem Anker 3 des Elektromagneten 4 verbun  den, bei Erregung der Spule angezogen wird,  so dass die beweglichen Kontakte 1 zur Auf  lage auf den festen     Kontakten    5 gelangen.  Die     beweglichen    Kontakte weisen Federn 6  auf. Die Hauptrichtung der Federkraft. dieser       Federur    liegt in     R.ielitung    der Kontaktbewe  gung.

   Hinter der Kontaktbrücke 2 befindet  sich ein poröser, aus einem     weicligummielasti-          sehen        INaterial    hergestellter     Dämpfungskör-          per    7 in Form eines rechteckigen     Prismas    mit  Bohrungen 8, welche die Federn 6 mit Spiel  umgeben. Die Hauptrichtung der     Dämpfungs-          kraft    ist also die gleiche wie die der Feder  kraft. Die     Rückstellkraft    der Schaltbrücke  bei     Entregung    der     Spule    4 wird durch in der  Zeichnung nicht dargestellte Schraubenfedern  geliefert.  



  Der     Dämpfungskörper    7 kann zwischen       zwei    Trägerblechen 9 und 10 liegen, von  denen das obere (9) die     Halterung    für die  Kontaktschiene 1 enthält, während das untere  (10) die Halterung für den     Dä:mpfungskörper     7 gegen     Herausrutschen    aus der     Sehaltbrüeke     2 enthält.  



  Zum Auswechseln der Kontaktschiene 1  ist es lediglich nötig, die Trägerbleche- 9 und  10     zusammenzudrücken    und die Schiene seit  lich herauszuziehen.  



  Zum Auswechseln der Federn 6 kann man  ebenfalls die beiden Trägerbleche 9 und 10    mit. der     Dämpfungseinlage    7 seitlich heraus  ziehen und auswechseln.

Claims (1)

  1. P ATENTANSPRU CI1: Elektrischer Schalter mit federnden Kon takten, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ver- meiduna des Prellens mindestens einem von je zwei zusammenwirkenden Kontakten ein po röser, aus einem weicliauminielastisehen 1Iat.e- rial erzeugter Dämpfungskörper zugeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch ",ekennzeiclniet, dass der Dämpfungskörper so angeordnet ist, dass die Hauptriehtun- dei- von ihm ausgeübten Dämpfungsl@raft parallel zur Hauptrichtung der Federkraft der Kontaktfedern liegt. 2. Elektrischer Schalter nach Patentan spruch und Unteransprueli 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dä.mpfunaskörper die Kontaktfedern mit. Spiel umschliesst. 3.
    Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, mit einer mehrere Kontaktträger auf nehmenden Kontaktbrücke, dadurch gekenn zeichnet-, dass der Dämpfungskörper parallel zur Kontaktbriiehe angeordnet ist. 4. Elektrischer Schalter nach Unteran spruch 3, dadurch -ekennzeiehnet, dass der Dämpfungskörper gemeinsam mit der Kon- taktbriieke auswechselbar ist. 5.
    Elektrischer Schalter nach Patentan- spi-iieh und Unt.eransprüehen 7 bis 4, dadurch gekennzeichnet, class der Dämpfungskörper aus Schaumstoff besteht.
CH311384D 1952-11-29 1952-11-29 Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten. CH311384A (de)

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ID=4494534

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CH311384D CH311384A (de) 1952-11-29 1952-11-29 Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4331554C2 (de) * 1993-09-16 2003-01-30 Siemens Ag Schaltgerät mit einer Abfangvorrichtung zur Verminderung des Kontaktprellens sowie Verfahren zur Dimensionierung der dabei verwendeten Dämpfungskörper
EP2416340A1 (de) * 2010-08-02 2012-02-08 Eaton Industries GmbH Schaltvorrichtung mit einem geometrischen Element zur Beeinträchtigung der Bewegung des beweglichen Kontaktelements

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4331554C2 (de) * 1993-09-16 2003-01-30 Siemens Ag Schaltgerät mit einer Abfangvorrichtung zur Verminderung des Kontaktprellens sowie Verfahren zur Dimensionierung der dabei verwendeten Dämpfungskörper
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