CH311421A - Mit auf physikalischem Wege erzeugtem Schaum arbeitendes Löschgerät mit Schaumveredlungseinrichtung. - Google Patents

Mit auf physikalischem Wege erzeugtem Schaum arbeitendes Löschgerät mit Schaumveredlungseinrichtung.

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CH311421A
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CH
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foam
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hose
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Minimax Aktiengesellschaft
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Minimax Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C5/00Making of fire-extinguishing materials immediately before use
    • A62C5/002Apparatus for mixing extinguishants with water

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Emergency Management (AREA)
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


  Mit auf physikalischem Wege erzeugtem Schaum arbeitendes Löschgerät  mit Schaumveredlungseinrichtung.    hie Erfindung betrifft ein mit auf physi  kalischem Wege erzeugtem Schaum arbeiten  des Löschgerät mit     Sclaumvereclungseinrich-          tung,    bei dem Druekgas der     Sehaunflüssig-          keit    zugeführt wird.  



  Es ist bekannt, durch Luft     erzeugten     Schaum, der besonderen Qualitätsanforderun  gen genügen soll, in sogenannten     Veredler-          neräten    zu erzeugen. Unter Veredlung ver  steht man eine innige Vermisehung von Luft  mit der Sehaumflüssigkeit, damit     Luftbläs-          ehen    entstehen. Als Veredler wurden bisher  Leitungsteile für die Sehaumflüssigkeit ver  wendet (z. B. Rohre), die finit feinkörnigem  Material, mit Sieben, herausnehmbaren Bür  sten und dergleichen zur Vergrösserung der  Reibung ausgefüllt sind.  



  Bei Verwendung von Bürsten füllen diese  den Durehlassquerschnitt des Rohres vollkom  men aus, indem sieh die freien Enden der  nach giebigen Bürstendrähte lose an die Innen  wandung des Leitungsrohres anlegen.  



  In diesen sogenannten Veredlern wird bei  entsprechender Bemessung jede gewünschte  Sclaumqualität erzielt. Ein Veredlersehaum  hat die Eigensehaft, grosse Beständigkeit.,  gutes Wasserhaltevermögen und gute Haft  kraft zu besitzen. Die bisher verwendeten  Verecller haben jedoch den Nachteil, dass die  feinen Sehaumflüssigkeitskanäle und Veräste  lungen, die durch die Veredlerfüllung gebil  det werden und die gerade die Veredlung be-    wirken, sich bei längerer Standzeit oder bei  nicht sorgfältiger Reinigung nach dem Ge  brauch verstopfen und dadurch die Betriebs  bereitschaft des ganzen Gerätes in Frage stel  len.  



  Das erfindungsgemässe Löschgerät ist nun  dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumver  edlungseinrichtung aus einem an ein Steig  rohr angeschlossenen biegsamen Schlauch be  steht, der ein Mundstück besitzt, das Ganze  derart, dass das aus dem Steigrohr austre  tende Gemisch aus Schaumflüssigkeit und  Druckgas durch den Schlauch dem     Schlauch-          mundstüek    zugeführt wird.  



  Vorzugsweise ist die Innenwand des  Schlauches aufgerauht, um die Wandreibung  zu erhöhen. Als biegsamer Schlauch wird vor  teilhaft ein Metallschlauch mit gerillter     In-          nenfläehe        ver-%vendet    oder ein     Gummischlaueli.     Wenn der verwendete Schlauch innen relativ  glatt ist, können Drahtspiralen, feine metal  lische Ketten     -und    dergleichen zwecks Erhö  hung der     Durchflussreibung    eingelegt sein.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes in einer Sei  tenansicht, zum Teil in einem axialen Schnitt,  dargestellt.  



  Die     Figur    zeigt ein erfindungsgemässes  Löschgerät mit     Sehaumveredlungseinrichtung.     In     der    Figur ist 1 ein     Löschmittelbehälter,     der durch das in der Druckgasflasche 2 ge-      speicherte Gas unter Druck gesetzt werden  kann. In diesem und in den meisten Fällen  wird Druckluft als Druckgas verwendet. In  dem Lösehmittelbehälter 1 befindet sieh die  Schaumflüssigkeit 3, welche aus einem Ge  misch von Wasser und einem Schaumbildner  besteht. Als Schaumbildner wird ein die     Ober-          fläehenspannung    des Wassers herabsetzendes  Mittel, z. B. Saponin, verwendet.

   Damit die  Schaumflüssigkeit aus dem Behälter 1 ausge  trieben werden kann, ist ein Steigrohr 4 vor  gesehen, welches an beliebiger Stelle eine Ver  engung 5 zur Dosierung der ausströmenden  Schaumflüssigkeit besitzt. Oberhalb des Flüs  sigkeitsspiegels befindet sieh in dem auswech  selbaren Steigrohr 4 eine Bohrung 6 zur Do  sierung der in das     Steigrohr    einströmenden  Luft. Durch entsprechende Bemessung der  Verengung 5 und der Bohrung 6 wird das  Mischungsverhältnis zwischen der Druckluft  und der Schaumflüssigkeit bestimmt.  



  An das Steigrohr 4 ist die Schaumver  edlungseinrichtung in Gestalt eines biegsamen  Schlauches 7 aus Metall oder Gummi ange  schlossen, in welchem die Schaumveredlung  stattfindet. Am Ende des Schlauches 7 ist das  erweiterte Mundstück 8 angesetzt, dessen  Durehtrittsquerschnitt durch Drehung regu  lierbar ist, um die Strömungsgeschwindigkeit  der Schaumflüssigkeit auf ein für das Aus  spritzen des entstehenden Schaumes günstiges  Mass herabzusetzen.  



  Das Löschgerät arbeitet folgendermassen:  Nach Öffnen der Druckluftflasche 2 wird der  Raum oberhalb der Schaumflüssigkeit 3 unter  Druck gesetzt. Die Schaumflüssigkeit wird  durch das Steigrohr 4 entsprechend der Do  sierung durch die Verengung 5 gedrückt.  Gleichzeitig gelangt durch die Bohrung 6 Luft  in das Steigrohr, wo zunächst eine grobe Mi  schung zwischen Schaumflüssigkeit und Luft  stattfindet. Im Verlaufe des Durchströmens    des Schlauches 7 verfeinert sieh der so ent  standene, mit grosser Geschwindigkeit durch  strömende Schaum immer mehr infolge     der     Wandreibung und der Turbulenz der Strö  mung. Die Länge Lind der Querschnitt des  Schlauches 7 können so bemessen sein, dass  an seinem Ende durch das Mundstück 8 ein  Schaum der gewünschten Qualität austritt.

    Durch das erweiterte Mundstück 8 wird der  fertige Schaum mit einer günstigen     Austritts-          gesehwindigkeit    auf den Brandherd gespritzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit auf physikalischem Wege erzeugtem Schaum arbeitendes Löschgerät mit Schaum veredlungseinriehtung, bei dem Druckgas der Schaumflüssigkeit zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumveredlungs- einriehtung aus einem an ein Steigrohr ange schlossenen, biegsamen Schlauch besteht, der ein Mundstüek besitzt, das Ganze derart, dass das aus dem Steigrohr austretende Gemisch aus Schaumflüssigkeit und Druckgas durch den Schlauch dem Schlauchmundstück zuge führt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Löschgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Schlauches aufgerauht ist. 2. Löschgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schlauch aus Metall besteht. 3.
    Löschgerät nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Sehlauch aus Gummi besteht. 4. Löschgerät nach Pateiitansprueh, da durch gekennzeiehilet, dass in den Sehlaueli Drahtspiralen eingelegt. sind. 5. Löschgerät nach Pateiltanspi-iteh, da durch gekennzeichnet, d ass in den Selilaueli Ketten \eingelegt sind.
CH311421D 1951-09-05 1952-03-20 Mit auf physikalischem Wege erzeugtem Schaum arbeitendes Löschgerät mit Schaumveredlungseinrichtung. CH311421A (de)

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CH311421D CH311421A (de) 1951-09-05 1952-03-20 Mit auf physikalischem Wege erzeugtem Schaum arbeitendes Löschgerät mit Schaumveredlungseinrichtung.

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