CH311953A - Kontaktanordnung. - Google Patents

Kontaktanordnung.

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CH311953A
CH311953A CH311953DA CH311953A CH 311953 A CH311953 A CH 311953A CH 311953D A CH311953D A CH 311953DA CH 311953 A CH311953 A CH 311953A
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CH
Switzerland
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contact
pieces
arrangement according
contact piece
switching movement
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Application number
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English (en)
Inventor
Ag Albiswerk Zuerich
Original Assignee
Siemens Ag Albis
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/50Means for increasing contact pressure, preventing vibration of contacts, holding contacts together after engagement, or biasing contacts to the open position

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  • Measuring Leads Or Probes (AREA)

Description


  Kontaktanordnung.    Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine       Kontaktanordnung    mit wenigstens zwei durch  die Einschalthandlung in Kontakt zu brin  genden Kontaktstücken und     befasst    sich mit  der Aufgabe, die bei Schalteinrichtungen mit  hoher     Schaltgeschwindigkeit    (Schütze, Relais  und dergleichen) im allgemeinen auftretenden  und Störungen des Schaltvorganges sowie  raschen Verschleiss der Kontakte verursachen  den     Kontaktprellungen    durch geeignete Aus  bildung der Kontaktanordnung zu vermeiden.  



  Die Kontaktanordnung nach der Erfin  dung ist     gekennzeichnet    durch eine derartige  Ausbildung und Anordnung der Kontakt  stücke, dass sie beim Zusammentreffen wäh  rend der Schalthandlung schief aufeinander  stossen. Ferner ist das eine Kontaktstück auf  einer feststehenden Unterlage quer zur Schalt  bewegungsrichtung beweglich und steht un  ter dem Einfluss einer Federkraft, das Ganze  derart, dass dieses Kontaktstück     -unter    der  Wirkung des durch das andere Kontaktstück       t-isgeübten    Stosses entgegen der Federkraft  mit Reibung auf der Unterlage gleitet.  



  In der beigefügten Zeichnung sind zwei  beispielsweise     Ausführungsformen    des     Erfin-          clungsgegenstandes    dargestellt, und zwar han  delt es sich um Kontaktanordnungen, wie sie  zum Beispiel für Fernmelderelais, insbeson  dere     Fernsprech-Prüfrelais,    gebraucht wer  den.

   In der     Zeichnung    bedeuten:       Fig.1    Seitenansicht einer Kontaktanord  nung mit einem beweglichen und einem festen       Kontaktstück,,            Fig.    2 Frontansicht der     Kontaktanord-          n-mg    nach     Fig.1    in vergrössertem Massstab,  F     ig.    3 Frontansicht einer Kontaktanord  nung mit einem beweglichen und zwei festen  Kontaktstücken.  



  Die Kontaktstücke 1 und 2 in     Fig.        7,    sind  je am     einen    Ende einer Blattfeder 3 bzw. 4,  deren Breitseite senkrecht zur Schaltbewe  gungsrichtung steht, angenietet. Sie haben  die Form einer Halbkugel und weisen dem  nach eine konvexe Berührungsfläche auf. Das  in der Schaltbewegungsrichtung bewegliche  Kontaktstück 1 wird durch den mit der Blatt  feder 3     zusammenarbeitenden        Pimpel    5 in  direkt im     Pfeilsinn    betätigt.

   Das andere Kon  taktstück 2 ruht auf einer festen Unterlage in  Form einer Platte 6, auf der die Blattfeder 4  mittels der     in        einem        bestimmten    Abstand vom  Kontaktstück 2 angeordneten Niete 7 befestigt  ist. Das Kontaktstück 2 ist mit einem die  Blattfeder 4 von der Platte 6 distanzierenden  Auflagenippel 8 (Nietkopf) versehen. Im wei  teren sind die     Kontaktstücke    1 und 2 bzw.

    die Blattfedern 3     und    4 quer zur Schaltbewe  gungsrichtung     gegeneinander    versetzt ange  ordnet, so dass die Kontaktstücke beim Zu  sammentreffen während der Schalthandlung  schief     aufeinanderstossen.    Die Anordnung ist  hierbei so getroffen, dass die Lotrechte auf     die     Berührungsebene der beiden Kontaktstücke in  einem     Winkel    von     mindestens    30  gegen die       Schaltbewebiingsrichtung    geneigt ist.

   Die  Blattfedern 3 und 4     sowie    die Platte 6 sind  in bekannter Weise an den nicht dargestell-           ten    Enden mit     einem    die Blattfedern vonein  ander     isolierenden    Träger starr     verbunden.     Die Blattfedern sind im übrigen so dimensio  niert, dass sie auch quer zur     Schaltbeweg-angs-          riehtung    nachgiebig sind.  



  Die beschriebene Kontaktanordnung weist  verschiedene     für    die Prellvermeidung gün  stige     Eigenschaften    auf. Ein Teil der beim  Schaltvorgang anfallenden     kinetischen    Ener  gie wird durch     Reibung    absorbiert,

   und zwar  entsteht Reibung einerseits an den Berüh  rungsstellen der     Kontaktstücke    und anderseits  durch das Gleiten des Kontaktstückes 2 quer       zur        Schaltbewegungsrichtung    auf der Platte     6 <      Beide     Effekte    werden durch den schiefen  Stoss der Kontaktstücke und die Nachgiebig  keit der Blattfedern     ermöglicht.        Infolge    der       punktförmigen    Auflage des Kontaktstückes 2  bzw.

   des Auflagenippels 8 auf der Platte 6  und der exzentrischen     Beaufschlagung    dessel  ben durch das Kontaktstück 1 findet beim  Zusammentreffen der Kontaktstücke ausser  dem eine Drehung des Kontaktstückes 2 um       die    Längsachse der dasselbe tragenden Blatt  feder 4 statt, so dass die Kontaktstücke im  geschlossenen Zustand schliesslich die in     Fig.    2  gestrichelt angedeutete Lage     einnehmen.    Die  verursachte Drehung des     Kontaktstückes    2  hat eine zusätzliche Reibung auf der Unter  hage und zudem eine     Erhöhung    der Nachgie  bigkeit der Blattfeder 4 quer zur Schaltbewe  gungsrichtung zur Folge.  



  Der restliche Teil der kinetischen Energie  wird in Form einer Stosswelle auf die Platte 6  übertragen. Die Platte 6 hat aber im Ver  gleich zu der mit genügend freier Länge dar  auf befestigten Blattfeder 4 eine sehr hohe       Eigenresonanzfrequenz,    so dass die Schwin  gungen der Platte 6 praktisch keinen Einfluss  auf das Kontaktstück 2 ausüben. Praktische  Versuche haben gezeigt, dass mit dieser     Kon-          taktanordntuzg    Prellungen gänzlich vermieden  werden     können.     



  Eine weitere der zahlreichen möglichen  Ausführungsformen ist in der     Fig.    3 darge  stellt, bei der ein Paar Kontaktstücke 2a und  2b auf der Platte 6 und ein mit diesem     zu-          sammenarbeitendes    Kontaktstück 1 in der Mit-         telebene    desselben     beweglich    angeordnet ist.  Im übrigen sind der Aufbau und die Wir  kungsweise dieser Kontaktanordnung diesel  ben wie bei jener nach den     Fig.1    und 2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontaktanordnung mit wenigstens zwei durch die Einschalthandlung in Kontakt zu bringenden Kontaktstücken, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung und Anord nung der Kontaktstücke, dass sie beim Zusam mentreffen während der Schalthandlung schief auieinanderstossen und dass das eine Kontaktstück auf einer feststehenden Unter lage quer zur Schaltbewegungsrichtung beweg lich ist und unter dem Einfluss einer Feder kraft steht, das Ganze derart, dass dieses Kon taktstück unter der Wirkung des durch das andere Kontaktstück ausgeübten Stosses ent gegen der Federkraft mit Reibung auf der Unterlage gleitet.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Kontaktanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lotrechte auf die Berührungsebene der beiden Kontakt stücke in einem Winkel von mindestens 30 gegen die Schaltbewegungsrichtung geneigt ist. 2. Kontaktanordnung nach Patentanspruch, bei der die Kontaktstücke an Blattfedern an gebracht sind, deren Breitseite senkrecht zur Schaltbewegungsrichtung steht, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Blattfedern auch quer zur Schaltbewegungsrichtung nachgiebig sind. 3.
    Kontaktanordnung nach Patentanspruch, wobei die Kontaktstücke konvexe Berührungs flächen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstücke quer zur Schaltbewe gungsrichtung gegeneinander versetzt ange ordnet sind. 4. Kontaktanordnung nach den Unteran sprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der feststehenden Unterlage an geordnete Kontaktstück mit einem die Blatt Feder von der Unterlage distanzierenden Auf lagenippel versehen ist.
    5. Kontaktanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar Kon taktstücke auf der feststehenden Unterlage und ein mit diesem zusammenarbeitendes Kon taktstück in der Mittelebene desselben beweg lich angeordnet ist. 6. Kontaktanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende Unterlage schwingungsfähig ist und deren Ei genresonanzfrequenz ein Mehrfaches jener des auf derselben ruhenden Kontaktstückes be trägt.
CH311953D 1953-04-17 1953-04-17 Kontaktanordnung. CH311953A (de)

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CH311953T 1953-04-17

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CH311953A true CH311953A (de) 1955-12-15

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ID=4494675

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CH311953D CH311953A (de) 1953-04-17 1953-04-17 Kontaktanordnung.

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CH (1) CH311953A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1094338B (de) * 1959-01-14 1960-12-08 Landis & Gyr Ag Kontaktanordnung fuer elektrische Schalter, insbesondere Umschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1094338B (de) * 1959-01-14 1960-12-08 Landis & Gyr Ag Kontaktanordnung fuer elektrische Schalter, insbesondere Umschalter

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