CH312030A - Beständiges Druckpräparat. - Google Patents

Beständiges Druckpräparat.

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CH312030A
CH312030A CH312030DA CH312030A CH 312030 A CH312030 A CH 312030A CH 312030D A CH312030D A CH 312030DA CH 312030 A CH312030 A CH 312030A
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CH
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printing preparation
complex
group
dye
compound
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/673Inorganic compounds
    • D06P1/67333Salts or hydroxides
    • D06P1/6735Salts or hydroxides of alkaline or alkaline-earth metals with anions different from those provided for in D06P1/67341
    • D06P1/67366Phosphates or polyphosphates

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 304363.    Beständiges Druckpräparat.    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein beständiges Druckpräparat, das eine Phos  phorverbindung, welche sich von der     Ortho-          phosphorsäure    ableitet, sowie eine an sich  schwer lösliche, komplexe Metallverbindung  eines mindestens zwei     Azogruppen,    darunter  mindestens eine     o,o'-Dioxyazogruppe,    aufwei  senden Farbstoffes enthält, in welcher eines       cler    Metalle mit den Atomnummern 27-29 in  komplexer Bindung vorliegt.  



  Die Metallverbindungen enthalten als kom  plex gebundenes Metallatom ein solches mit  einer Atomnummer von mindestens 27 und  höchstens 29, d. h. ein Kobalt-, Nickel- oder  Kupferatom. Wie dem Fachmann bekannt ist,  eignen sich die komplexen Verbindungen von  Dis- und     Polyazofarbstoffen,    die eines dieser  Metalle enthalten, besonders gut für die Appli  kation auf     cellulosehaltigen        Materalien.    Die  komplexen Metallverbindungen müssen als  metallisierte Gruppe mindestens eine     o,o'-Di-          oxyazogruppierung    enthalten und können da  neben aber auch     o-Oxy-o'-carboxyazogruppie-          rungen,

          o-Oxycarbonsältregruppierungen    oder  auch     8-Oxychinolinreste    aufweisen.  



  Die hier in Betracht kommenden, kom  plexen Kobalt-, Nickel- oder Kupferverbin  dungen lassen sich nach an sich bekannten  Methoden herstellen. Geeignete Farbstoffe,  welche den bereits angegebenen Definitionen  entsprechen, sind übrigens, insbesondere in  metallfreier Form, in grosser Zahl bekannt.  Unter den letzteren sind sozusagen alle die-         jenigen    als Kobalt-, Nickel- oder Kupferkom  plexe in der angegebenen Weise verwendbar,  die     schwerlösliche    Metallverbindungen ergeben,  sich aber nach den bekannten     Nachmetallisier-          verfahren        zum    Färben von     Cellulosefasern     verwenden lassen.  



  Als Phosphorverbindungen der angege  benen Art enthalten die Färbepräparate vor  zugsweise     Alkalisalze    der     Orthophosphorsäure.     



  Besonders wertvoll sind diejenigen Druck  präparate, in welchen ausser dem     metallhal-          tigen    Farbstoff und der Phosphorverbindung  noch ein vorzugsweise     aliphatisches    Amin vor  handen ist, das mindestens eine     Aminogruppe     und mindestens eine von dieser durch zwei       Kohlenstoffatome    getrennte     -OH-Gruppe    ent  hält, wobei die     letzere    auch einer     Carbonsäure-          gruppe    angehören kann. Diese Amine sind so  mit durch das Vorhandensein mindestens einer  Atomgruppierung der Formel  
EMI0001.0032     
    gekennzeichnet.

   Als Beispiele seien erwähnt       Monoäthanolamin,        Aminoessigsäure,        ss-Oxy-          äthylaminoessigsäure,        2-Amino-l-oxybenzol-4-          sulfonsäureamid.     



  In manchen Fällen werden zweckmässig  feste     Amine    zugesetzt, z. B. solche, deren  Schmelzpunkt über     50     liegt.. Als vorteilhaft  erweisen sich z. B. in allen Fällen die Amine  der     Zusammensetzung       
EMI0002.0001     
    worin     R,    ein Wasserstoffatom, eine     Alliyl-          gruppe    mit höchstens drei     Kohlenstoffatomen       oder eine     Oxymethylgruppe,    R2 ein Wasser  stoffatom oder eine     Methylgruppe    und n eine  ganze Zahl im Werte von höchstens 4, vorzugs  weise aber 2 bedeutet.  



  Als. Beispiele seien die Amine der folgen  den     Zusammensetzung    erwähnt:  
EMI0002.0009     
    Besonders wertvolle Ergebnisse werden mit dem     1,2-Di-(ss-oxyäthylamino)-äthan    der Formel  
EMI0002.0011     
    erhalten.    In bezug auf das Mengenverhältnis der  oben beschriebenen Stoffe, welche in den Prä  paraten vorhanden .sind bzw. zu deren Her  stellung verwendet werden, ist folgendes zu  bemerken  Es ist ratsam, mehr als zwei Moleküle     ali-          phatisches    Amin pro komplex gebundenes Me  tallatom     einzusetzen.    Die Menge der Phosphor  verbindung ist in weiten Grenzen frei wähl  bar.

   So werden schon gute Ergebnisse erzielt,    wenn gewichtsmässig etwa ein Sechstel der       Farbstoffmenge    an     Phosphationen    vorhanden  ist, während anderseits auch ein grösserer Über  schuss keine nachteilige     Wirkung    ausübt. Als  praktisch zweckmässig erweist sich etwa ein  Drittel bis das Doppelte an     Phosphationen,     bezogen auf die vorhandene Menge Farbstoff.  



  Bei der Herstellung von Druckpasten emp  fiehlt es sieh im allgemeinen, noch     hydrotrope     Mittel, insbesondere Harnstoff; mitzuverwen-      den. Da die komplexen     Metallverbindungen     gegen Reduktionsmittel empfindlich sind, ist  es in der Regel zweckmässig, ausgesprochen  reduzierend wirkende Druckverdickungen, wie       British        Gum,    zu vermeiden und als Druckver  dickung Pflanzenschleime, wie     Traganthver-          dicluing,    zu verwenden. Das Drucken kann im  übrigen in bekannter Weise durchgeführt wer  den, indem man nach dem Aufdruck der Paste  trocknet, dämpft und hierauf spült.

   Im Regel-    fall genügt eine verhältnismässig kurze     Dämpf-          dauer    von etwa 10 bis 20 Minuten, um voll  ständig fixierte Drucke zu erhalten.  



  Man erhält auf diese Weise Drucke, die  sieh durch gute Farbstärke, Reinheit des Farb  tones und gute     Echtheitseigenschaften    aus  zeichnen.  



       Beispiei:     5 Teile der Kupferverbindung des Farb  stoffes  
EMI0003.0010     
    werden mit 15 Teilen     Trinatriumphosphat    und  150 Teilen Harnstoff vermischt und zusammen  mit 30 Teilen einer Mischung von hauptsäch  lich     1,2-Di-(ss-oxyäthylamino)-äthan    und     2-          Aminoäthanol    in 300 Teilen Wasser aufge  kocht. Das Gemisch wird in 500 Teile neutrali  sierte     Traganthverdickung    (6011000) einge  rührt und auf Baumwolle gedruckt. Nach dem  Drucken wird die Ware getrocknet und 10  Minuten lang gedämpft. Nach gründlichem  Spülen mit kaltem     Wasser    erhält man einen  blauen Druck von ausgezeichneter Licht- und  Waschechtheit.  



  Ersetzt man die Kupferverbindung des  Farbstoffes durch die gleiche Menge der     Nik-          lielverbindung    des gleichen Farbstoffes, so  werden die Drucke bei gleichen     Echtheiten          etwas        rotstichigJ  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beständiges Druckpräparat, dadurch ge kennzeichnet, dass es eine Phosphorverbin dung, welche sich von der Orthophosphorsäure ableitet, sowie eine an sich schwerlösliche, kom plexe Metallverbindung eines mindestens zwei Azogruppen, darunter mindestens eine o,o'-Di- oxyazogruppe, aufweisenden Farbstoffes ent hält, in welcher eines der Metalle mit den Atomnummern 27 bis 29 in komplexer Bin dung vorliegt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Druckpräparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Alkali phosphat enthält. 2.
    Druckpräparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es eine komplexe Kupferverbindung des mindestens zwei Azo- gruppen aufweisenden Farbstoffes enthält. 3. Druckpräparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es neben der Phosphorverbindung und dem Metallkomplex des Farbstoffes noch ein aliphatisches Amin enthält, das mindestens eine Aminogruppe und mindestens eine von dieser durch zwei Kohlen stoffatome getrennte HO-Gruppe aufweist.
CH312030D 1952-10-31 1952-10-31 Beständiges Druckpräparat. CH312030A (de)

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