CH312342A - Verfahren zum Verschliessen der Enden von Perlenfäden und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Verschliessen der Enden von Perlenfäden und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.Info
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Description
Verfahren zum Verschliessen der Enden von Perlenfäden und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. Die Erfindung bezieht sich auf ein. Ver fahren zum Verschliessen der Enden von Perlenfäden, z. B. an Perlenketten, Ohrrin gen, Anhängern, Halsbändern und derglei chen.
Von den bekannten. Verfahren hat sich vorzugsweise das unter Verwendung einer sogenannten Perlkapsel tingeführrt,
die aus einer runden Öse mit daran befestigtem glok kenartigem Hohlkörper besteht. Bei dieser musste das Fadenende in zeitraubender Ar beit mehrfach geknotet in die Hohlkapsel ein gebracht, dort verkittet und- :das Erhärten bzw. Festwerden .des Kittes abgewartet wer den.
Das Verfahren gemäss vorliegender Erfin- dung unterscheidet sich hiervon dadurch, dass das Ende des Fadens um den Schaft einer Hohlöse, beispielsweise aus Edelmetall wie Gold oder Silber oder aus einer Messing- oder Aluminiumfolie, gewickelt wird,, und hierauf die Ränder der Hdhlöse zwecks Festklem- mens des Fadens zusammengedrückt werden.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zur Ausübung des erfin dungsgemässen Verfahrens, welche Vorrich tung ein Presswerkzeug zum Zusammendrük- ken,der Ränder der Hohlöse umfasst, das eine Matrize mit konischem Dorn und Asneh- mung und einen Stempel mit Ausnehmung aufweist.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachstehend an Hand der Zeichnung bei- spielsweise erläutert, welche bei der Durch- führung des Verfahrens verwendete Hohlösen und eine Vorrichtung zum Ausübung,des Ver fahrens zeigt.
Fig.1 zeigt eine Hohlöse als Halbfabri kat im. Querschnitt, Fig. 2 die fertig zusammengepresste Hohl öse mit Endperle in Ansieht und Fig. 3 ein Presswerkzeug im Querschnitt, wähmend Fig. 4 bis 6 die Bildung ,
des Hohlösen- Halbfabrikates aus einem Rohrabschnitt in beispielsweise drei Arbeitsgängen im Quer- schnitt veranschaulichen.
Wie aus Fig.1 ersichtlich ist, besteht das Hohlösen-Halbfabrilmt aus einem Hohlring, der an seiner äussern Umfangsfläche auf geschnitten ist. Der untere Aussenrand a isst dabei bereits etwas nach oben und der obere Aussenrand b etwas nach unten abgebogen. Das Ende des Fadens c der Perlenkate wird mehrfach um den Schaft d der Hohlöse ge wickelt, und es kann dabei etwas Klebstoff be nutzt werden.
Die als Matrize e ausgebildete untere Backe des Presswerkzeugs h besitzt in der Mitte einen Dorn f und um ,diesen herum eine Vertiefung g, die die Aussenkonturen des un tern Teils der fertig gepressten Hohlöse auf weist.
Der Dorn f besitzt ovalen Querschnitt, so dass der innen ebenfalls ovale Schaft d des l3ohlösen-Italbfabrikates undr ehbar auf ihn gelagert werden kann:
Die mit der Matrize e zusammenwirkende obere Backe ist ein Stem- pel <I>i,</I> der am Körper des Presswerkzeuges h verschiebbar geführt ist und. eine umlaufende Ausnehmung k aufweist,
die spiegelbildlich zu der Ausnehmung g in. der Matrize e aus geführt ist. Ist das Hohlösen Halbfabrikat auf dem Dorn f gelagert und das Ende des Fa dens c aufgewickelt, so wird das Presswerk- zeug h betätigt. Dabei werden die Aussen ränder a und b des Hohlösen Halbfabrikates nach oben bzw. unten abgebogen,
so dass das aus Fig. 2 ersichtliche Endprodukt der Hohl. öse entsteht. Aus Fig.2 ist ferner sichtbar, wie die Endperle an der Hohlöse anlnegt. An der F.adeneinführungsstell.e ist an der Hohl öse eine kleine Ausnehmung vorhanden,
die Fadenverletzungen während. des Pressvor- ganges ausschliesst. Das Fadenende ist nun mehr unter allseitiger Pressung in die Hohl öse eingeschlossen. Um Beschädigungen der letzten Perle beim Pressvorgang auszuschlie- ssen,
sind die Matrize e und der Stempel i seitlich entsprechend siwgefräst. Die Matrize e und der Stempel i sind auswechselbar, um das gleiche Presswerkzeug für verschieden grosse Hohlögen verwenden zu können.
Nach den Fig. 4 bis 6 ist das Hohlösen Halbfabrikat nach Fig. 1 aus einem Rohr- abschnitt m durch allmähliche Materialver formung gefertigt. Die Werkstatt des, Gold schmiedes wird man aber zweckmässig mit Halbfabrikaten nach Fig.1 beliefern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Verschliessen der Enden von Perlenfäden, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Fadens (c) uni den Schaft (d) einer Hohlöse gewickelt wird und hierauf die Ränder (a, b) der Hohlöse zwecks Fest- klemmensdes Fadens zusammengedrückt wer den. UNTERANSPRÜCrE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da, durch gekennzeichnet, dass eine Hohlöse ver wendet wird, welche aus einem an seinem Aussenumfang aufgeschnittenen Hohlring be steht, 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hohlöse verwendet wird, deren Schaft (d) innen oval ist. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass eine Hohlöse verwendet wird, in der an der Einführungsstelle des Fadens eine Aus- nehmung geschaffen ist. 4.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hohlöse verwendet wird, welche aus einem nahtlosen Rohrabschnitt (m) durch Materialverformung .hergestellt ist.PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung mir Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein Presswerkzeug (h) zum Zusammen drücken der Ränder (a, b) der Hohlöse, das eine Matrize (e) mit konischem Dorn: <B>(f)</B> und Ausnehmung <I>(g)</I> und .einen Stempel<I>(i)</I> mit Ausnehmung (k) aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 5.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize (.e) und der Stempel (i) auswechselbar sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize (e) und der Stempel (i) eine Ausfräsung aufwei sen, um eine Beschädigung der Endperle und des Fadens zu verhindern.7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn <B>(f)</B> der Matrize im Querschnitt oval aus gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE312342X | 1952-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH312342A true CH312342A (de) | 1955-12-31 |
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ID=6134593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH312342D CH312342A (de) | 1952-11-17 | 1953-03-31 | Verfahren zum Verschliessen der Enden von Perlenfäden und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH312342A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4869375A (en) * | 1986-12-19 | 1989-09-26 | Lamb Robert E | Flexible member for attaching articles to a dishwasher rack |
-
1953
- 1953-03-31 CH CH312342D patent/CH312342A/de unknown
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