CH312362A - Pumpe. - Google Patents
Pumpe.Info
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Description
<B>Pumpe.</B> Die Erfindung betrifft eine Pumpe, die eine zur Abdichtung der Welle gegen das Gehäuse bestimmte Flüssigkeitsspülung und am Laufrad der Flüssigkeitsspülung zuge kehrte Rückenschaufeln besitzt. Die Pumpe ist besonders zur Förderung von Abwasser, Dickstoffen, chemischen Stoffen, vorzugs weise solchen, die Dichtungsmaterial und Lagermetalle angreifen, usw. bestimmt.
Städtische oder Fabrikabwasser enthalten verschiedenerlei Feststoffe oder Dickstoffe, die aus verschiedenen Gründen möglichst von der Abdichtung ferngehalten werden sollen.
Aber nicht nur bei Pumpen für Abwasser tritt dieses Problem auf, sondern auch bei Pumpen für verschiedenerlei Industrien, wie die chemische Industrie, die Papierindustrie oder auch die Nahrungsmittelindustrie, so fern der Zufluss von Spülwasser oder einer andern zum Spülen verwendeten Flüssigkeit im Arbeitsprozess nicht stört.
Es kann ja die angesetzte Menge an Spülflüssigkeit in dem der Förderung vorausgehenden Prozessteil berücksichtigt werden, damit nachher die ge wünschte Verdünnung vorhanden ist.
Die Erfindung besteht darin, dass. zwi schen . der Flüssigkeitszuführung und dem Wirkungsraum der Rückenschaufeln minde stens eine Drosselstrecke vorgesehen ist.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig.1 einen Längsschnitt durch eine Ab wasserpumpe, Fig.2 eine als Labyrinthdichtuae- bildete Drosselstrecke, Fig. 3 die Anordnung einer Schraubennut auf der Laufradnabe.
Das Laufrad 1 im. Gehäuse 2 der Zentri- fugalpumpe ist auf die Welle 3 aufgekeilt und die Nabe 4 mittels der Schraube 5 gegen die Büchse 6 zum Schutze der Welle 3 ge presst, die vom Stopfbüchsgehäuse 7 in deT Laterne 8 umgeben ist. Im Gehäuse 7 ist die Stopfbüchse 9 vorgesehen, in welcher die Packung 10 mittels der Stopfbüchsbrille 12 auf die Büchse 6 gepresst wird.
Durch den Saugstutzen 13 im Deckel 14 tritt das Schmutzwasser bzw. das zu för dernde Mediwn ein und wird von den Schau- feln. 15 in den Druckraum 16 gefördert, aus dem es über den Druckstutzen 17 in die Druckleitung 18 gelangt.
Das Laufrad 1 ist auf der Seite des Aus trittes der Welle 3 aus dem Gehäuse 2 im äussern Teil mit Rückenschaufeln 19 versehen. Diese schleudern das durch den Spalt 20 ein dringende Fördermedium nach aussen. Ferner ist an dem Gehäuse 7 die Reinwasser-Zufuhr- leiturig 21 mit der Rückschlagklappe 22 an geschlossen, durch die das Reinwasser unter Druck zugeführt wird. Es strömt zunächst in den Ringraum 23 zwischen der Büchse 6 und dem Gehäuse 7 ein.
Der die Büchse 6 umgebende Spalt 24 bil det eine Drosselstrecke für das durchtretende Reinwasser, indem der Spalt eine grössere Länge hat, so däss auch die Reibung darin drosselnd wirkt. Meist ist die Länge grösser als der Durchmesser der Welle im Spalt. Durch die Drosselstrecke 24 wird einerseits die Spülmenge auf den Wellenumfang ver teilt und gegebenenfalls geregelt, anderseits die Abdichtung 9 geschützt.
Am rechten Ende der Drosselstrecke 24 ist ein Ausgleichsraum 25 vorgesehen, dem zwischen der Rippe 27 am Gehäuse 2 und der Nabe 4 eine weitere Drosselstrecke 26 folgt. Anschiessend tritt das Reinwasser in den Ausgleichsraum 28 ein, der ringförmig um die Laufradnabe 4 herum im Gehäuse 2 vorgesehen ist und eine grössere Menge Reinwasser aufnimmt. Am Gehäuse 2 ist eine ringsum laufende Rippe 29 angeord net,
die mit der ringförmigen Rippe 31 am Laufrad 1 zusammenarbeitet und eine Dros selstrecke 32 bildet, an die sich der Wirkungs raum 33 der Rückenschaufeln 19 anschliesst. Die Wirkungsweise ist wie folgt: Das Abwasser mit den Feststoffen öder der Dickstoff tritt durch den Saugstutzen 13 ein und wird von den Schaufeln 15 in den Druckraum 16 gefördert.
Die Rückenschau feln 19 dienen nun dazu, dass die im Wir- lumgsraiun 33 der Rückenschaufeln 19 be- findliche Flüssigkeit unter Druck gesetzt und nach aussen geschleudert wird. Infolge- ,dessen wird bereits durch diese Rücken- schaufeln 19 allfälliges, durch den Spalt 20 hinter das Laufrad 1 gelangendes Schmutz wässer nach aussen gefördert.
Zusätzlich zur Wirkung der Rücken, schaufeln 19 tritt nun die Wasserzufuhr in Aktion, -indem Wasser aus der Leitung 21 über die Rückschlagklappe 22 hinter der Ab dichtung 9 in den Ringrauten 23 eintritt und die Drosselstrecke 24 durchfliesst. Dieses Wasser tritt in den Ausgleichsranm 25 ein, welcher zwischen den Drosselstrecken 24 und 26 eingeschaltet ist.
Es gelangt über die Drosselstrecke 26 hinter das Laufrad 1 in den Ausgleichsraum. 28, um ihn ganz auszufüllen und zu spülen.
Indem nun. das unter Druck zugeführte Wasser die Drosselstrecken 24 und 26 -Lind die Ausgleichskammern 25 und 28 durch strömt hat, tritt es durch die Drosselstrecke 32 in den Wirkungsraum 33 der Rücken schaufeln 19, tun hernach in den Druckraiun 16 einzuströmen. Durch diesen Wasserzufluss wird die Wirkung der Rückenschaufeln 19 unterstützt, indem diese das zufliessende Was ser unter Druck setzen und der ständige Zu fluss im Spalt 20 einen Wasserstrom in der Richtung von Raum 33 zum Druckraum 16 bewirkt.
Dadurch wird verhindert, da.ss hin ter dem Laufrad 1 Schmutz oder Dickstoff aus denn Druckraum 16 in die die Welle 3 umgebenden Drosselstrecken 24, 26 und von dort zur Abdicht-Luig 9 gelangen und Scha den anrichten kann. Durch die Drossel strecken 24, 26 wird unter anderem die Ver- teilung des Reinwassers auf den ganzen Arm fang der Welle 3 bewirkt.
Die Ausgleichskammern 25, 28 bilden eine gewisse Reservemenge an Reinwasser, die bei einer Störung in der Wasserzufuhr dazu dient, während des Abstellens der Piunpe den Raum 33 bzw. die Rückenschaufeln 19 durch zuspülen.
Diese Ausgleichswirkung der Kam mern 25 und 28 wird auch beim normalen Anlaufen und Abstellen der Pumpe in Wirkung treten, wodurch eine Einsparung an Wasser bewirkt wird, indem die Wassem-L- fuhr nicht schon vor dem Anlaufen der Pumpe angestellt werden russ.
Wenn zum Beispiel aus irgendeinem Grunde der Druck in der Reinwasserleitung 21 ausfällt, so kann dennoch durch die Saug wirkung der Rückenschaufeln 19 eine Was serspülung, wenn auch in beschränktem Masse, aufrechterhalten werden, weil in der Lei tung 21 für die Reinwasserzufuhr ein Riick- scMagorgan 22 vorgesehen ist.
Sollte im Stillstand der Pumpe dennoch Schmutzwasser oder Dickstoff durch die Drosselstrecke 32 hindurchtreten, so wird in folge der bedeutenden Menge an Reinwasser in der Ausgleichskammer 28 das eintretende Schmutzwasser bzw. der eintretende Dick stoff so stark verdünnt, da.ss eine Beschädi gung der Abdichtung 9 wohl ausgeschlossen <B>ist.</B>
In Fig.2 sind im Bereich der Drossel strecken 35 und 36, die durch den Ausgleichs- rauen 25 getrennt sind, Eindrehungen bzw. Rillen 37 im Stopfbüchsgehäuse 7 vorge sehen. Infolgedessen wird die Geschwindigkeit des die Spalträiune der Drosselstrecken 35, 36 durchtretenden Mediums in den Rillen 37 jeweils herabgesetzt und die Strömungs energie vernichtet. Die drosselnde Wirkung der Drosselstrecken 35 und 36 wird durch diese Ausbildung als Labyrinthdichtung er höht. .
In Fig.3 schliesst sich an den Ringraum 23, der zur gleichmässigen Verteilung des Spülwassers auf den ganzen Umfang der Welle 3 bzw. der Büchse 6 dient, ein Aus gleichsraum 41 an. Dem Raum 4.1 ist die Drosselstrecke 42 nachgeschaltet, an die sich der Ausgleichsraum 43 anschliesst. Bei dieser Ausführungsform sind somit zwei Ausgleichs räume durch eine Drosselstrecke getrennt.
Die sich bis Kante 51 erstreckende Dros selstrecke 42 ist im Bereich der Nabe 44 des nicht gezeichneten Laufrades durch den Spalt zwischen der Nabe 44 und der Wandung der Bohrung 45 im Gehäuse 2 gebildet. Die Nabe 44 ist mit einer Schraubennut 46 versehen. Während einerseits das linke, der Stopf büchse 9 zugekehrte Ende 47 der Nut 46 in einem gewissen axialen Abstand von der Endfläche 48 der Nabe 44 liegt, ist anderseits das rechte Ende 49 der Schraubennut 46 so weit nach rechts durchgezogen, dass es über die Kante 51 der Rippe 52 hinaus geht. Da bei bildet die Kante 51 das Ende der Drossel strecke 42.
Beim Drehen der Welle im Sinne des Drehpfeils 53 ergibt sich eine Förderung von Flüssigkeit im Spalt gegen das nicht ge zeichnete Laufrad hin. Diese Förderung unterstützt die Schutzwirkung der Drossel strecke 42 in bezug auf die Stopfbüchse 9. Daher ermöglicht die besondere Ausbildung der Nut 46 in bezug auf die Kante 51 einen stets freien Austritt von Flüssigkeit in den Ausgleichsraum 43.
Ein Rückströmen von Flüssigkeit aus dem Raum 43 in den Raum 41 hingegen ist dadurch gehemmt, dass zwischen dem Ende 47 der Nut 46 und der Endfläche 48 der Nabe 44 bzw. der Ausgleichskammer 41 ein kurzes Stück der Drosselstrecke 42 eingeschaltet bleibt.
Dies ist ein Vorteil, falls man beim Ab- stellen der Pumpe einen Teil der Druck leitung sich durch die Pumpe hindurch ent leeren lässt, um die Pumpe durchzuspülen. Bei dieser Entleerung läuft das Laufrad 1 bei abgestellten Piunpenantrieb in einer der Betriebsdrehrichtung entgegengesetzten Dreh richtung, also entgegen dem Pfeil 53 in Fig. 3. Dabei würde die Nut 46 in der Rich tung der Stopfbüchse 9 fördern.
Als Dickstoffe sind in der chemischen Industrie die festen Stoffe, Aufschwemmun- gen, in der Papierindustrie der Papierstoff und in der Nahrungsmittelindustrie die festen Zutaten zur Förderflüssigkeit anzusehen.
Statt auf der Nabe des Laufrades ist bei einer .abgewandelten Bauart eine der Schrau bennut 46 entsprechende Nut unmittelbar an der Laufradwelle angebracht. Dies kommt in Betracht, wenn Welle 3 allein ohne Büchse 6 (Fig.1) verwendet ist; Welle 3 kann dann zum Beispiel im Bereich der Drosselstrecke 24 eine Schraubennut haben, wobei auf Nuten 3 7 (Fig.2) verzichtet ist, Büchse 7 in diesem Bereich also entsprechend Fig.l ausgebildet ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Schraubennut an einer die Laufradwelle umschliessenden Büchse angebracht, zum Bei spiel auf der sich mitdrehenden Büchse 6, etwa im Bereich der Drosselstrecke 24, wobei wiederum auf Nuten 37 (Fig.2) zu verzich ten wäre.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Pumpe, die eine zur Abdichtung der Welle gegen das Gehäuse bestimmte Flüssigkeits spülung und am Laufrad der Flüssigkeits spülung zugekehrte Rückenschaufeln besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Flüssigkeitszuführung und dem Wirkungs raum .der Rückenschaufeln mindestens eine Drosselstrecke vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem zwischen der Flüssigkeitszuführung und dem Wirkungs raum der Rückenschaufeln mindestens eine Ausgleichsraum vorgesehen ist. 2. Pumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere je durch einen Ausgleichsraum ge trennte Drosselstrecken vorgesehen sind. 3. Pumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere je durch eine Drosselstrecke getrennte Ausgleichsräume vorgesehen sind. 4.Pumpe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine als Laby rinthdichtung ausgebildete Drosselstrecke. 5. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer Dros selstrecke (42) die Laufradnabe (44) mit einer Schraubennut (46) versehen ist, welche bei der Drehrichtung der Laufradwelle eine Förderung gegen das Laufrad- hin bewirkt. 6.Pumpe nach - Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das der Wellenabdichtung zugekehrte Ende (47) der Schraubennut (46) innerhalb des Bereiches der Drosselstrecke (42) liegt. 7: Pumpe nach Patentanspruch und Unter- anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (49) der Schraubennut (46) über das laufradseitige Ende (51) der Drosselstrecke (42) hinausragt. B.Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer Drossel strecke die Laufradwelle mit einer Schrauben nut versehen ist, welche bei der Drehrichtung der Laufradwelle eine Förderung gegen das Laufrad hin bewirkt. 9. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer Dros selstrecke eine die Welle umgebende Büchse mit einer Schraubennut versehen ist, welche bei der Drehrichtung der Laufradwelle eine Förderung gegen das Laufrad hin bewirkt. 10.Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Wirkungs raum der Rückenschaufeln und dem ihm zu nächstliegenden Ausgleichsraum eine Laby- rinthdichtung vorgesehen ist.
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|---|---|---|---|
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| CH (1) | CH312362A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023671B (de) * | 1954-10-25 | 1958-01-30 | Josef Eisele | Zentrifugalpumpe zur Foerderung von Jauche u. dgl. mit einer ein- und auskuppelbaren Entlueftungspumpe |
| US3481273A (en) * | 1968-02-26 | 1969-12-02 | Ladish Co | Sanitary processing pumps |
| US4973222A (en) * | 1988-08-04 | 1990-11-27 | Nikuni Machinery Ind. Co., Ltd. | Pump |
| WO2021105043A1 (de) * | 2019-11-25 | 2021-06-03 | Robert Bosch Gmbh | Abscheidevorrichtung und strömungsmaschine mit abscheidevorrichtung |
-
1953
- 1953-04-02 CH CH312362D patent/CH312362A/de unknown
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| CN114667396A (zh) * | 2019-11-25 | 2022-06-24 | 罗伯特·博世有限公司 | 分离装置和具有分离装置的流体机械 |
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