CH312443A - Brieftaubenkontrollapparat mit Druckvorrichtung und selbsttätiger Öffnungs- und Schliesskontrolle durch Registrierung der entsprechenden Zeiten. - Google Patents

Brieftaubenkontrollapparat mit Druckvorrichtung und selbsttätiger Öffnungs- und Schliesskontrolle durch Registrierung der entsprechenden Zeiten.

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CH312443A
CH312443A CH312443DA CH312443A CH 312443 A CH312443 A CH 312443A CH 312443D A CH312443D A CH 312443DA CH 312443 A CH312443 A CH 312443A
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CH
Switzerland
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Inventor
Girard Firma Franz
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Franz Girard Fa
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/22Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people in connection with sports or games
    • G07C1/26Pigeon-timing or like equipment

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Description


      Brieftaubenkontrollapparat    mit Druckvorrichtung und selbsttätiger     Öünungs.    und  Schliesskontrolle durch Registrierung der entsprechenden Zeiten.    Durch das     schweiz.    Patent Nr. 304561 ist  ein Kontrollapparat geschützt, bei welchem  zur Verhütung von unerlaubtem Öffnen die  Zeit jeder Öffnung und     Schliessung    des Ap  parates auf einen     Registrierstreifen    gedruckt  wird.

   Damit die Registrierungen der     öff-          nungs-    und Schliesskontrolle von denjenigen  der Abflug- und     Ankunftzeiten    der Brieftau  ben     unterschieden    werden können, werden bei  einem Ausführungsbeispiel die beiden     Regi-          strierungsarten    auf dem     Registrierstreifen     versetzt gedruckt, während bei einem andern       Ausführungsbeispiel    bei der     Öffnungs-    und  Schliesskontrolle die Sekunden nicht regi  striert werden.

   Dies verlangt bei der ersteren  Ausführungsart das Vorhandensein von je  zwei Typenrädern für sämtliche Daten und  bei beiden     _    Ausführungsbeispielen das Vor  handensein von mindestens zwei Stempeln.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht, nur  ein     Typenräderspiel        und    nur einen Stempel  anzuordnen, und betrifft einen Brieftauben  kontrollapparat mit     Druckvorrichtung    und  selbsttätiger     öffnungs-        und    Schliesskontrolle  durch Registrierung der entsprechenden Zei  ten.

   Der Apparat ist dadurch gekennzeichnet,  dass die Registrierungen. der Abflug-     und          Ankunftzeiten    der Brieftauben in einer an  dern Farbe geschehen als die Registrierungen  der     Öffnungs-        und    Schliesszeiten des Appa  rates, und ist ferner dadurch gekennzeichnet,  dass bei nicht ganz geschlossenem Apparat    eine Abflug- oder     Ankunftregistrierung    nicht  vorgenommen werden kann.  



  Auf beiliegendem     Zeichnungsblatt    zeigt       Fig.1    den für das Verständnis der Erfin  dung nötigen Teil eines Ausführungsbeispiels  des     Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    2 und 3 sind zwei Schnitte einer  Scheibe mit beweglichen Nocken.  



  In     Fig.1    bedeutet 1 einen Teil der Grund  platte des Apparates, 2 bezeichnet einen Teil  der den     Verschlussriegel    tragenden Gehäuse  wand. Der     Verschlussriegel    3 sitzt fest auf  der durchgehenden Welle 4, welche durch den  Hebel. 5 um 180  in die strichpunktierte Stel  lung gedreht werden kann. Auf dem andern  Ende der Welle 4 sitzt fest mit ihr verbunden  die Scheibe 6, der glockenförmige Exzenter 7  und der - Flachexzenter B. Mit 9 sind die Ty  penräder, von welchen nur das oberste sicht  bar ist, bezeichnet.

   Das Papierband 10, in der  Folge     Registrierstreifen    genannt, wird von  einem nicht     gezeichneten        Vorschubmechanis-          mus    über die     Umlenkwalzen    11 gezogen, so,  dass es zwischen den Walzen straff gespannt  ist. Zwischen den Stiften 13 und an ihnen  befestigt ist das Farbband 12 gespannt. Es  ist     zweifärbig,    z. B. rot und schwarz. 34 be  deutet den Punkt, wo sich die zwei Farben  berühren. Die das Farbband tragenden Stifte  13 sind auf dem Schieber 14     befestigt.    Der  Schieber 14 kann in der Führungsnut 15 in  Richtung des Pfeils 16 verschoben werden.

        Die Zugfedern 17 haben das Bestreben, den  Schieber 14 in der     gezeichneten    Lage zu hal  ten oder     ihn    gegebenenfalls in dieselbe zu  rückzuführen. Der     Giunmistempel    18 ist auf  der Blattfeder 19 befestigt, welche ihrerseits  selbst mit der Säule 20 fest verbunden ist. Die  Hebel 21 und 22, welche miteinander verbun  den sind, sind ebenfalls am Stempel 18 be  festigt und besitzen Aussparungen 31 und 32  für den     Registrierstreifen        und    das Farbband.

    Auf der Antriebswelle 23, welche für die Re  gistrierung der     Ankunftszeit    dient, ist dreh  bar, aber mit nur geringem     Axialspiel,    das  mit dem Nocken 24 versehene     Rätschenrad    25  gelagert. Das mit ihm gekuppelte     Rätsehen-          rad    26 ist     mit    dem Bund 27 versehen. Es ist  axial verschiebbar und wird durch den Keil  28 von der     Antriebswelle    23 bei deren Dre  hung     mitgenommen.    Eine     Dnickfeder    29 hat  das Bestreben, die beiden     Rätschenräder    25  und 26 im Eingriff zu halten.

   Sie stützt sich  auf der auf der Antriebswelle befestigten  Buchse 30 ab.  



       Fig.2    und 3 zeigen die Scheibe 6 samt  Nocken 35     im    Schnitt. Der Nocken 35 ist auf  der Achse 37 drehbar gelagert, so, dass er in  der Aussparung 36 von der vertikal schraf  fierten     Stellung        11    die horizontal schraffierte  kippen kann.  



  Die Funktion der Anordnung ist folgende:  Wenn eine Ankunftszeit     registriert    werden  muss, wird durch einen nicht gezeichneten  Handgriff, welcher     ebenfalls    den Registrier  streifenvorschub betätigt, die Antriebswelle 23  in     Richtung    des Pfeils 33 gedreht. Der Keil  28 überträgt die     Bewegung    auf die in Eingriff       befindlichen        Rätsehenräder    25     und    26 so, dass  der Nocken 24 den mit dem Stempel verbun  denen Hebel 21     und    22 hebt und somit die  Blattfeder 19 gespannt wird.

   Diese Stellung  der Blattfeder 19     und    des Stempels 18 ist       strichpunktiert    gezeichnet. Sobald der Nocken  24 beim Weiterdrehen den Hebel 21 verlässt,  schnellt die Blattfeder 19 zurück, und der  Stempel 18 schlägt den     Registrierstreifen    10  kurz gegen die Typenräder 9, um dann wie  der in die Ausgangsstellung     zurüekzupendeln.       Beim Öffnen des Apparates muss der     Ver-          schlussriegel    um 180  gedreht werden. Der  Handgriff 5 kommt     somit    in die strichpunk  tiert gezeichnete Stellung. Dadurch werden  auch die Teile 6, 7 und 8 gedreht.

   Bereits  bei einer Drehung von 45  des     Verschlussrie-          gels    wird die Rätsche 24-25 ausgerückt, so  dass man über die Antriebswelle 23 nicht  mehr registrieren kann. Gleichzeitig schiebt  der Glockenexzenter 7 den Schieber 14 mit  dem Farbband in Richtung des     Pfeils    16, so,  dass die andere     Farbbandhälfte        zwischen    Stem  pel und     'Typenräder    zu liegen kommt. Der  Exzenter 7 hebt beim Weiterdrehen des     Ver-          schlussriegels    den Hebel 22 und die Blatt  feder 19 des Stempels 18 in die strichpunk  tiert gezeichnete Stellung.

   Nach     -ungefähr     einer     Viertelsdrehung    des     Verschlussriegels     verlässt der Nocken 35 der Scheibe 6 den  Hebel 21 plötzlich, so dass die Blattfeder 19  mit dem Stempel 18 zurückschnellt und den       Registrierstreifen    10 und das Farbband 12  kurz gegen die     Typenräder    schlägt, wodurch  die Öffnung rot registriert ist. Solange der       Verschlussriegel    sich in der wenn auch nur  teilweisen Öffnungsstellung     befindet,    bleibt  das Farbband in der für die Öffnungskon  trolle     bestimmten    Lage, und die Rätsche der  Antriebswelle 23 bleibt ausgerückt.

   Beim Zu  rückdrehen des     Verschlussriegels    in Schliess  stellung erfolgen alle Operationen in umge  kehrter Reihenfolge, wodurch die Schliessung  ebenfalls rot registriert wird.  



  Der bewegliche Nocken 35 der Scheibe 6  ermöglicht in beiden     Drehrichtungen    trotz       tangentialen    Ansteigens einen raschen Fall  des Hebels 21/22.  



  Bei dem gezeichneten Ausführungsbei  spiel     wird    eine Registrierung der Abflug- und  der     Ankunftzeit    bei nicht ganz geschlossenem       Verschlussriegel    5 in nicht gezeigter Weise  dadurch verhindert,     dass.    durch das Öffnen  des     Verschlussriegels    ein Übertragungsorgan  des     Registriermeehanismus    blockiert     wird.     Dies kann beispielsweise durch Einfallen  einer Klinke in die Verzahnung eines auf der       Registrierwelle        befestigten    Sperrades gesche  hen.

        Der Ausdruck  bei nicht ganz geschlos  senem Apparat  muss so verstanden werden,  dass der Deckel des Apparates oder der     Ver-          schlussriegel    oder beide zusammen nicht     ganz     geschlossen sind.  



  Bei teilweise geöffnetem Deckel, aber bei  spielsweise trotzdem geschlossenem     Verschluss-          riegel,    ist eine Registrierung der Abflug- und  der     Ankunftzeit        ebenfalls-nicht    möglich, weil  das     Uhrwerk    mit den     Typenrädern    9 am     Dek-          kel,    der     Registriermechanismus    aber im Ge  häuse     befestigt    ist, wodurch bei nicht ganz  geschlossenem Deckel die Typenräder sich  nicht gegenüber dem Stempel und somit nicht  in der für den Druck     richtigen    Lage befin  den (nicht gezeichnet).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brieftaubenkontrollapparat mit Druckvor richtung und selbsttätiger öffnungs- und Schliesskontrolle durch Registrierung der ent sprechenden Zeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Registrierungen der Abflug- und An kunftzeiten der Brieftauben in einer andern Farbe geschehen als die Registrierungen der Öffnungs- und Schliesszeiten des Apparates, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht ganz geschlossenem Apparat eine Ab flug- oder Ankimftregistrierung nicht vorge nommen werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schliessen und beim Öffnen des Ver- schlussriegels die jeweilige Zeit mit demsel ben Stempel auf das Registrierband des Ap parates gedruckt wird, welcher zur Registrie rung der Abflug- und Ankunftzeit der Brief tauben dient.
    2. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein mit mindestens zwei Farben eingefärbtes Farbband durch ein mit dem Verschlussriegel verbundenes Organ so ge steuert wird, dass bei offenem Riegel die eine und bei geschlossenem die andere Farbe zum a Abdruck kommt.
    3. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Öffnen und beim Schliessen des Ver- schlussriegels der Stempel durch eine Scheibe ; gesteuert wird, deren Nocken bei Änderung der Drehrichtung der Scheibe sich selbsttätig so einstellt, dass er immer ein rascheres Ab fallen und ein nachfolgendes langsameres An lieben des Stempels bewirkt. .
    4. Brieftaubenkoritrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei geöffnetem Verschlussriegel eine Registrie rung der Abflug- und der Ankunftszeit un möglich ist, indem durch Öffnen des Ver- schlussriegels eine Antriebskupplung der Re- gistriereinriehtung ausgekuppelt wird.
    5. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei geöffnetem Verschlussriegel eine Registrie rung der Abflug- und der Ankunftzeit un möglich ist, indem durch das Öffnen des Ver- schlussriegels ein Übertragungsorgan der Re- gistriereinrichtung blockiert wird.
    6. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei teilweise geöffnetem Deckel des Appara tes eine Abflug- oder Ankunftzeitregistrie- rung der Brieftauben unmöglich ist, indem das Uhrwerk mit den Typenrädern am Dek- kel, der Registriermechanismus aber im Ge häuse befestigt ist, wodurch bei nicht ganz geschlossenem Deckel die Typenräder gegen über dem Stempel sich nicht in der für den Druck richtigen Lage befinden. .
CH312443D 1953-02-23 1953-02-23 Brieftaubenkontrollapparat mit Druckvorrichtung und selbsttätiger Öffnungs- und Schliesskontrolle durch Registrierung der entsprechenden Zeiten. CH312443A (de)

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