CH312443A - Brieftaubenkontrollapparat mit Druckvorrichtung und selbsttätiger Öffnungs- und Schliesskontrolle durch Registrierung der entsprechenden Zeiten. - Google Patents
Brieftaubenkontrollapparat mit Druckvorrichtung und selbsttätiger Öffnungs- und Schliesskontrolle durch Registrierung der entsprechenden Zeiten.Info
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Description
Brieftaubenkontrollapparat mit Druckvorrichtung und selbsttätiger Öünungs. und Schliesskontrolle durch Registrierung der entsprechenden Zeiten. Durch das schweiz. Patent Nr. 304561 ist ein Kontrollapparat geschützt, bei welchem zur Verhütung von unerlaubtem Öffnen die Zeit jeder Öffnung und Schliessung des Ap parates auf einen Registrierstreifen gedruckt wird.
Damit die Registrierungen der öff- nungs- und Schliesskontrolle von denjenigen der Abflug- und Ankunftzeiten der Brieftau ben unterschieden werden können, werden bei einem Ausführungsbeispiel die beiden Regi- strierungsarten auf dem Registrierstreifen versetzt gedruckt, während bei einem andern Ausführungsbeispiel bei der Öffnungs- und Schliesskontrolle die Sekunden nicht regi striert werden.
Dies verlangt bei der ersteren Ausführungsart das Vorhandensein von je zwei Typenrädern für sämtliche Daten und bei beiden _ Ausführungsbeispielen das Vor handensein von mindestens zwei Stempeln.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht, nur ein Typenräderspiel und nur einen Stempel anzuordnen, und betrifft einen Brieftauben kontrollapparat mit Druckvorrichtung und selbsttätiger öffnungs- und Schliesskontrolle durch Registrierung der entsprechenden Zei ten.
Der Apparat ist dadurch gekennzeichnet, dass die Registrierungen. der Abflug- und Ankunftzeiten der Brieftauben in einer an dern Farbe geschehen als die Registrierungen der Öffnungs- und Schliesszeiten des Appa rates, und ist ferner dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht ganz geschlossenem Apparat eine Abflug- oder Ankunftregistrierung nicht vorgenommen werden kann.
Auf beiliegendem Zeichnungsblatt zeigt Fig.1 den für das Verständnis der Erfin dung nötigen Teil eines Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 2 und 3 sind zwei Schnitte einer Scheibe mit beweglichen Nocken.
In Fig.1 bedeutet 1 einen Teil der Grund platte des Apparates, 2 bezeichnet einen Teil der den Verschlussriegel tragenden Gehäuse wand. Der Verschlussriegel 3 sitzt fest auf der durchgehenden Welle 4, welche durch den Hebel. 5 um 180 in die strichpunktierte Stel lung gedreht werden kann. Auf dem andern Ende der Welle 4 sitzt fest mit ihr verbunden die Scheibe 6, der glockenförmige Exzenter 7 und der - Flachexzenter B. Mit 9 sind die Ty penräder, von welchen nur das oberste sicht bar ist, bezeichnet.
Das Papierband 10, in der Folge Registrierstreifen genannt, wird von einem nicht gezeichneten Vorschubmechanis- mus über die Umlenkwalzen 11 gezogen, so, dass es zwischen den Walzen straff gespannt ist. Zwischen den Stiften 13 und an ihnen befestigt ist das Farbband 12 gespannt. Es ist zweifärbig, z. B. rot und schwarz. 34 be deutet den Punkt, wo sich die zwei Farben berühren. Die das Farbband tragenden Stifte 13 sind auf dem Schieber 14 befestigt. Der Schieber 14 kann in der Führungsnut 15 in Richtung des Pfeils 16 verschoben werden.
Die Zugfedern 17 haben das Bestreben, den Schieber 14 in der gezeichneten Lage zu hal ten oder ihn gegebenenfalls in dieselbe zu rückzuführen. Der Giunmistempel 18 ist auf der Blattfeder 19 befestigt, welche ihrerseits selbst mit der Säule 20 fest verbunden ist. Die Hebel 21 und 22, welche miteinander verbun den sind, sind ebenfalls am Stempel 18 be festigt und besitzen Aussparungen 31 und 32 für den Registrierstreifen und das Farbband.
Auf der Antriebswelle 23, welche für die Re gistrierung der Ankunftszeit dient, ist dreh bar, aber mit nur geringem Axialspiel, das mit dem Nocken 24 versehene Rätschenrad 25 gelagert. Das mit ihm gekuppelte Rätsehen- rad 26 ist mit dem Bund 27 versehen. Es ist axial verschiebbar und wird durch den Keil 28 von der Antriebswelle 23 bei deren Dre hung mitgenommen. Eine Dnickfeder 29 hat das Bestreben, die beiden Rätschenräder 25 und 26 im Eingriff zu halten.
Sie stützt sich auf der auf der Antriebswelle befestigten Buchse 30 ab.
Fig.2 und 3 zeigen die Scheibe 6 samt Nocken 35 im Schnitt. Der Nocken 35 ist auf der Achse 37 drehbar gelagert, so, dass er in der Aussparung 36 von der vertikal schraf fierten Stellung 11 die horizontal schraffierte kippen kann.
Die Funktion der Anordnung ist folgende: Wenn eine Ankunftszeit registriert werden muss, wird durch einen nicht gezeichneten Handgriff, welcher ebenfalls den Registrier streifenvorschub betätigt, die Antriebswelle 23 in Richtung des Pfeils 33 gedreht. Der Keil 28 überträgt die Bewegung auf die in Eingriff befindlichen Rätsehenräder 25 und 26 so, dass der Nocken 24 den mit dem Stempel verbun denen Hebel 21 und 22 hebt und somit die Blattfeder 19 gespannt wird.
Diese Stellung der Blattfeder 19 und des Stempels 18 ist strichpunktiert gezeichnet. Sobald der Nocken 24 beim Weiterdrehen den Hebel 21 verlässt, schnellt die Blattfeder 19 zurück, und der Stempel 18 schlägt den Registrierstreifen 10 kurz gegen die Typenräder 9, um dann wie der in die Ausgangsstellung zurüekzupendeln. Beim Öffnen des Apparates muss der Ver- schlussriegel um 180 gedreht werden. Der Handgriff 5 kommt somit in die strichpunk tiert gezeichnete Stellung. Dadurch werden auch die Teile 6, 7 und 8 gedreht.
Bereits bei einer Drehung von 45 des Verschlussrie- gels wird die Rätsche 24-25 ausgerückt, so dass man über die Antriebswelle 23 nicht mehr registrieren kann. Gleichzeitig schiebt der Glockenexzenter 7 den Schieber 14 mit dem Farbband in Richtung des Pfeils 16, so, dass die andere Farbbandhälfte zwischen Stem pel und 'Typenräder zu liegen kommt. Der Exzenter 7 hebt beim Weiterdrehen des Ver- schlussriegels den Hebel 22 und die Blatt feder 19 des Stempels 18 in die strichpunk tiert gezeichnete Stellung.
Nach -ungefähr einer Viertelsdrehung des Verschlussriegels verlässt der Nocken 35 der Scheibe 6 den Hebel 21 plötzlich, so dass die Blattfeder 19 mit dem Stempel 18 zurückschnellt und den Registrierstreifen 10 und das Farbband 12 kurz gegen die Typenräder schlägt, wodurch die Öffnung rot registriert ist. Solange der Verschlussriegel sich in der wenn auch nur teilweisen Öffnungsstellung befindet, bleibt das Farbband in der für die Öffnungskon trolle bestimmten Lage, und die Rätsche der Antriebswelle 23 bleibt ausgerückt.
Beim Zu rückdrehen des Verschlussriegels in Schliess stellung erfolgen alle Operationen in umge kehrter Reihenfolge, wodurch die Schliessung ebenfalls rot registriert wird.
Der bewegliche Nocken 35 der Scheibe 6 ermöglicht in beiden Drehrichtungen trotz tangentialen Ansteigens einen raschen Fall des Hebels 21/22.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbei spiel wird eine Registrierung der Abflug- und der Ankunftzeit bei nicht ganz geschlossenem Verschlussriegel 5 in nicht gezeigter Weise dadurch verhindert, dass. durch das Öffnen des Verschlussriegels ein Übertragungsorgan des Registriermeehanismus blockiert wird. Dies kann beispielsweise durch Einfallen einer Klinke in die Verzahnung eines auf der Registrierwelle befestigten Sperrades gesche hen.
Der Ausdruck bei nicht ganz geschlos senem Apparat muss so verstanden werden, dass der Deckel des Apparates oder der Ver- schlussriegel oder beide zusammen nicht ganz geschlossen sind.
Bei teilweise geöffnetem Deckel, aber bei spielsweise trotzdem geschlossenem Verschluss- riegel, ist eine Registrierung der Abflug- und der Ankunftzeit ebenfalls-nicht möglich, weil das Uhrwerk mit den Typenrädern 9 am Dek- kel, der Registriermechanismus aber im Ge häuse befestigt ist, wodurch bei nicht ganz geschlossenem Deckel die Typenräder sich nicht gegenüber dem Stempel und somit nicht in der für den Druck richtigen Lage befin den (nicht gezeichnet).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brieftaubenkontrollapparat mit Druckvor richtung und selbsttätiger öffnungs- und Schliesskontrolle durch Registrierung der ent sprechenden Zeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Registrierungen der Abflug- und An kunftzeiten der Brieftauben in einer andern Farbe geschehen als die Registrierungen der Öffnungs- und Schliesszeiten des Apparates, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht ganz geschlossenem Apparat eine Ab flug- oder Ankimftregistrierung nicht vorge nommen werden kann.UNTERANSPRÜCHE 1. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schliessen und beim Öffnen des Ver- schlussriegels die jeweilige Zeit mit demsel ben Stempel auf das Registrierband des Ap parates gedruckt wird, welcher zur Registrie rung der Abflug- und Ankunftzeit der Brief tauben dient.2. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein mit mindestens zwei Farben eingefärbtes Farbband durch ein mit dem Verschlussriegel verbundenes Organ so ge steuert wird, dass bei offenem Riegel die eine und bei geschlossenem die andere Farbe zum a Abdruck kommt.3. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Öffnen und beim Schliessen des Ver- schlussriegels der Stempel durch eine Scheibe ; gesteuert wird, deren Nocken bei Änderung der Drehrichtung der Scheibe sich selbsttätig so einstellt, dass er immer ein rascheres Ab fallen und ein nachfolgendes langsameres An lieben des Stempels bewirkt. .4. Brieftaubenkoritrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei geöffnetem Verschlussriegel eine Registrie rung der Abflug- und der Ankunftszeit un möglich ist, indem durch Öffnen des Ver- schlussriegels eine Antriebskupplung der Re- gistriereinriehtung ausgekuppelt wird.5. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei geöffnetem Verschlussriegel eine Registrie rung der Abflug- und der Ankunftzeit un möglich ist, indem durch das Öffnen des Ver- schlussriegels ein Übertragungsorgan der Re- gistriereinrichtung blockiert wird.6. Brieftaubenkontrollapparat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei teilweise geöffnetem Deckel des Appara tes eine Abflug- oder Ankunftzeitregistrie- rung der Brieftauben unmöglich ist, indem das Uhrwerk mit den Typenrädern am Dek- kel, der Registriermechanismus aber im Ge häuse befestigt ist, wodurch bei nicht ganz geschlossenem Deckel die Typenräder gegen über dem Stempel sich nicht in der für den Druck richtigen Lage befinden. .
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH312443T | 1953-02-23 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH312443A true CH312443A (de) | 1955-12-31 |
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| CH312443D CH312443A (de) | 1953-02-23 | 1953-02-23 | Brieftaubenkontrollapparat mit Druckvorrichtung und selbsttätiger Öffnungs- und Schliesskontrolle durch Registrierung der entsprechenden Zeiten. |
Country Status (2)
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| BE (1) | BE521318A (de) |
| CH (1) | CH312443A (de) |
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1953
- 1953-02-23 CH CH312443D patent/CH312443A/de unknown
- 1953-07-09 BE BE521318D patent/BE521318A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE521318A (de) | 1955-09-02 |
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