CH312491A - Vorrichtung an hydraulischen Bremsen zum selbsttätigen Einstellen des Spiels der Bremsbacken. - Google Patents

Vorrichtung an hydraulischen Bremsen zum selbsttätigen Einstellen des Spiels der Bremsbacken.

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CH312491A
CH312491A CH312491DA CH312491A CH 312491 A CH312491 A CH 312491A CH 312491D A CH312491D A CH 312491DA CH 312491 A CH312491 A CH 312491A
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CH
Switzerland
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brake
brake shoes
cylinder
play
ring
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Application number
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English (en)
Inventor
Druzstvo Zapadoceske A Vyrobni
Original Assignee
Zapadoceske Autodruzstvo Lidov
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/54Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play by means of direct linear adjustment
    • F16D65/546Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play by means of direct linear adjustment for mounting within the confines of a drum brake

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Vorrichtung    an hydraulischen Bremsen zum selbsttätigen Einstellen des Spiels  der Bremsbacken.    Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet eine Vorrichtung an hydrauli  schen Bremsen zum selbsttätigen Einstellen  des Spiels der Bremsbacken.  



  Das     Bewegungsspiel    zwischen den Brems  backen und der     Bremstrommel        wird    bei der  Mehrzahl der     Bremsen    bisher von Hand ein  gestellt. Ausserdem sind bereits mechanische  sowie auch hydraulische Vorrichtungen zum  selbsttätigen Einstellen des Spiels bekannt.  Die bekannten mechanischen Vorrichtungen  sind im Raum der Bremsbacken angeordnet  und daher einerseits dem Eindringen von       Verunreinigungen    wie Strassenkot und der  gleichen ausgesetzt und unterliegen anderseits  dem Einfluss von Korrosion.  



  Die bekannten hydraulischen Einstellvor  richtungen sind dadurch     nachteilig,    dass sie  eine vollkommene     Undurchlässigkeit    der Dich  tungen erfordern, durch die Ausdehnung der  Flüssigkeit infolge     Temperaturänderungen    be  einflusst werden und ausserdem bedeutend  komplizierter, empfindlicher und daher auch  kostspieliger sind.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung  soll durch Lagerung im     Radbremszylinder     gegen Witterungseinflüsse vollkommen ge  schützt sein und dem Einfluss der Ausdeh  nung der     Flüssigkeit    nicht unterliegen, da sie  die letztere nicht abdichtet.  



  Die Erfindung besteht darin, dass inner  halb des     Radbremszylinders    an dem einen Teil  von Zylinder und Spreizkolben durch Rei-         bung    festgehaltene Einstellmittel angeordnet  sind, welche an dein andern Teil zwischen  Anschlägen derart axial beweglich sind, dass  sie das zum Abheben der     Bremsbacken    von  der Bremstrommel erforderliche Spiel ohne  Reibungsüberwindung zulassen.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  ein Ausführungsbeispiel der     erfindungsgemä-          ssen    Vorrichtung. Es zeigt:       Fig.1.    die     Vorrichtung    in Bremsstellung  im Querschnitt,       Fig.    2 die Vorrichtung in gelöster Stellung  im Querschnitt und       Fig.3    einen Einstellring im Querschnitt  und in Seitenansicht.  



  Der hydraulische     Radbreinszylinder    1 be  sitzt in der Mitte eine gebohrte     Füllöffnung    2       und    eine Entlüftungsöffnung 3. In dem Zy  linder 1 sind Spreizkolben 4 geführt, die durch  Ringe 5 abgedichtet sind. Die Kolben 4 weisen  an der der     Flüssigkeit    zugekehrten Seite einen  Ansatz 6 auf. An der gleichen Seite ist in dem  Zylinder 1 ein Einstellring 7 eingesetzt, der  zwischen dem Kolben 4     und    einem auf den  Ansatz geschraubten Anschlag 8 gehalten ist.  Der Anschlag 8 ist- als zylindrischer Körper 9  ausgebildet, welcher an einer Seite einen  nach aussen ragenden Kopf 10 besitzt.

   Der  Ring 7     (Fig.3)    ist durch Drehen mit einem  etwas grösseren Durchmesser hergestellt, so  dass er in den Zylinder 1 mit einem bestimm  ten Druck gepresst werden muss. Sein äusserer      zylindrischer Teil 11 hat zu beiden Seiten ab  geschrägte Kanten 12 zwecks Erleichterung  des     Einschiebens    in den Zylinder. Der Ring 7  hat ausserdem einen Steg 13, den der Kopf 10  des Anschlages 8 übergreift. Die Länge 14  vom Steg 13 zur Seitenkante 15 ist kleiner  als die Länge des Schaftes des Körpers 9, so  dass in zusammengestelltem Zustand der Ring  7 gegenüber dem Kolben 4 um die Differenz  16 der beiden Masse verschoben werden kann.  Diese Differenz 16 verursacht ein seitliches  Spiel, um welches sich der Ring 7 gegenüber  dem Kolben 4 frei bewegen kann.

   Der Ring 7  kann nach dem Drehen an einer Stelle 23 ge  schlitzt oder oval geformt sein, um eine sol  che Federwirkung zu erhalten, dass er durch  Reibung mit einer grösseren Kraft im Zylin  der 1 festgehalten wird, als die     Rückziehkr        aft     17 der Feder 18 zum Verschieben des Ringes  7 aufbringt.  



  Die beschriebene Vorrichtung wirkt fol  gendermassen:  Der Bremszylinder 1 ist zwischen den  Bremsbacken 19, 20 eingeschaltet, die durch  die Kraft der Feder 18 in die Lösestellung  zurückgezogen werden. Bei gelöster Bremse ist  zwischen der Bremstrommel 21 und den  Bremsbacken ein zur Drehung erforderliches  Spiel 22 vorhanden. Zum Bremsen wird durch  die Öffnung 2 in das Innere des Bremszylin  ders 1 Druckflüssigkeit eingeführt, die die  Kolben 4 auf beiden Seiten bis zum völligen  Andrücken der Bremsbacken an die Brems  trommel     auseinanderdrückt.    Bei der Bewe  gung der Kolben nimmt der Anschlag 8 den  Ring 7 mittels des Kopfes 10 durch Angriff  am Steg 13 des Ringes 7 mit.

   Beim Bremsen  ist somit das Spiel 16 an der Aussenseite der  Ringe 7 vorhanden     (Fig.1).    Beim Lösen der  Bremse entweicht die Flüssigkeit unter dem  Druck der     Rückholfeder    18 durch die     öff-          nung    2 in den     Hauptbremszylinder    bis zu  einer Lage, wo die Kolben 4 gegen die Aussen  kante des Ringes 7 anschlagen     (Fig.2),    wo  durch sich das Spiel 16 von  der Aussenseite  an die Innenseite verlagert hat. Dieses Bewe  gungsspiel 16 bestimmt die Grösse des einge  stellten Zwischenraumes zwischen den Brems=    backen und der Bremstrommel. Der Ring 7  wird durch Reibung im Innern der Zylinder  bohrung so festgehalten, dass sich der Kolben  nicht weiter einwärts bewegen lässt.

   Bei je  dem erneuten Betätigen der Bremse wird der  Ring 7 ganz wenig um die Differenz der Ab  nützung des Bremsbelages verschoben, so dass  er stets das gleiche Spiel zwischen der Trom  mel und den Bremsbacken aufrechterhält.  Der Raum des     Radbremszylinders    1 ist durch  die Öffnung 2 mit dem     Ausgleichsbehälter    des       Hauptbremszylinders    frei verbunden, so dass  auch jeglicher Zuwachs der Flüssigkeit. in  folge Einwirkung von erhöhter Temperatur  keinerlei Einfluss auf die Grösse und Einstel  lung des Spiels ausübt, da der Flüssigkeits  überschuss stets durch die     Füllöffnung    2 ent  weichen kann.

   Die richtige Einstellung aller  Bremsbacken     erfordert    lediglich ein stärkeres  Niedertreten des Bremspedals, wodurch die  Bremsbacken in der Bremstrommel gebührend  belastet und     auseinandergespreizt    werden. Bei  diesem ersten starken Niedertreten nehmen  die     Spreizkolben    die Ringe 7 in die äusserste  Bremsstellung mit, die auch elastische Defor  mationen der Stössel und der Bremsbacken  einschliesst und nach Loslassen des Brems  pedals das minimale Spiel gewährleistet.  Durch Versuche wurde bestätigt, dass die Rei  bungskraft der Ringe in dem mit Flüssigkeit  gefüllten Zylinder aufrechterhalten bleibt und  weder Deformationen noch ein Abdrücken der  Zylinderfläche verursacht.  



  Infolge der Gewährleistung eines stets  minimalen Spiels der Bremsbacken wird auch  der durch den Hub beim Niedertreten des  Pedals gegebene Bedarf an Bremsflüssigkeit  verringert, und dies ermöglicht eine Erhöhung  der hydraulischen Übersetzung, das heisst es  kann ein     Hauptbremszy    linder mit einem klei  neren Kolbendurchmesser verwendet, werden.  



  Die beschriebene Vorrichtung kann in alle  bestehenden Bremsen ohne jegliche     Änderung     der     Radbremszylinder    und Bremsbacken mon  tiert werden. Sie erspart eine mechanische  Vorrichtung zur Handregulierung. Sie ist  äusserst einfach und bleibt im Innern der       Radbremszylinder    verschlossen, wodurch sie      gleichzeitig gegen Beschädigung geschützt  wird.  



  Statt auf dem aufgeschraubten Anschlag 8  mit dem Kopf 10 kann der Einstellring 7 auch  in einer Rille des Kolbens selbst gehalten sein,  und der Ring kann durch eine     Stemmplatte,     gegebenenfalls in der Form eines kegelförmi  gen Sternes, ersetzt sein, oder der Verstell  ring kann auch in den Zylinder     zwischen     Anschlägen eingebettet und auf der Aussen  fläche des Kolbens durch Reibung festgehal  ten sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an hydraulischen Bremsen zum selbsttätigen Einstellen des Spiels der Bremsbacken, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Radbremszylinders (1) an dem einen Teil von Zylinder (1) und Spreizkol- ben (4) durch Reibung festgehaltene Einstell- mittel (7) angeordnet sind, welche an dem andern Teil zwischen Anschlägen derart axial beweglich sind, dass sie das zum Abheben der Bremsbacken (19, 20) von der Bremstrommel (21) erforderliche Spiel (16) ohne Reibungs überwindung zulassen.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellmittel (7) durch einen ringförmigen Körper gebil det werden, welcher im Radbremszylinder (1) mittels einer solchen durch elastische Sprei zung hervorgerufenen Kraft gehalten wird, dass die Rückholfeder (18) der Bremsbacken (19, 20) ihn nicht zurückzuverschieben ver mag.
CH312491D 1955-01-11 1955-01-11 Vorrichtung an hydraulischen Bremsen zum selbsttätigen Einstellen des Spiels der Bremsbacken. CH312491A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102584B (de) * 1956-11-07 1961-03-16 Zapadoceske Autodruzstvo Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer hydraulisch betaetigte Bremsen, insbesonderevon Motorfahrzeugen
DE1155352B (de) * 1955-03-19 1963-10-03 Citroen Sa Betaetigungsvorrichtung fuer Fahrzeugbremsen, insbesondere Kraftfahrzeugbremsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155352B (de) * 1955-03-19 1963-10-03 Citroen Sa Betaetigungsvorrichtung fuer Fahrzeugbremsen, insbesondere Kraftfahrzeugbremsen
DE1102584B (de) * 1956-11-07 1961-03-16 Zapadoceske Autodruzstvo Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer hydraulisch betaetigte Bremsen, insbesonderevon Motorfahrzeugen

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