CH312998A - Messeinrichtung für die Messung von Eisenverlusten und Magnetisierungskurven von ferromagnetischen Materialien - Google Patents

Messeinrichtung für die Messung von Eisenverlusten und Magnetisierungskurven von ferromagnetischen Materialien

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CH312998A
CH312998A CH312998DA CH312998A CH 312998 A CH312998 A CH 312998A CH 312998D A CH312998D A CH 312998DA CH 312998 A CH312998 A CH 312998A
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Hermann Peter Konrad Ing Dr
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Licentia Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/12Measuring magnetic properties of articles or specimens of solids or fluids
    • G01R33/14Measuring or plotting hysteresis curves

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  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)

Description


  



  Messeinrichtung für die Messung von Eisenverlusten und Magnetisierungskurven von ferromagnetischen Materialien
Geräte zur Messung der Wattverluste von ferromagnetischen Blechen sind sowohl in der   Form von Prüfanordnungen bekannt,    in denen lie   Probenbleehe    mit einer   Magnetisierungs-    wieklung und einer Induktionsmesswieklung verkettet sind, währen eine nichtverkettete   Feldmesswicklung-in    einer zwischen der aufgeteilten Probe oder zwischen Probe und einem   zusätzlichen Leitbleeh    oder zwischen Probe und einem Leitbleehpaket untergebracht sind und der magnetische Fluss über ein Schlussjoch geschlossen wird, als auch in der Form von   Anlegejoe.

   hen    zur Messung der Verluste und Magnetiscierungskurven an ganzen   Bleehtafeln,    bei denen die MAgnetistierungswiklung mit dem oder den Jochen und die   Induktionsmesswiekhmg    mit einem oder   mehreren    der   Polsehenkel des oder der. Joehe      verkettet    ist.



   Allen diesen Verfahren ist gemeinsam, daB der   Feldmessraum sieh    in   Magnetisierungsrich-       tungzwischenzweimagnetisiertenBlechen    oder   Bleehpaketen    erstreekt, so dass der den    Bleehen zugeführte magnetische Fluss ent-    weder einseitig von der der   Feldmessspule    abgewendeten Probenseite her dem   Probenblech      zugefiihrt werden muss,    oder zum mindesten teilweise durch Prosehube von derselben Seite her, auf der die   Fcldmessspule angebracht    ist.



  Die   erstgenannte Ausführung hat. zur Folge,    dass in dem   Probenblech    zusätzliche Wirbe  strombe    in der Blechebene entstehen, die bewirken, dass die Feldstärke oberhalb und unterhalb des   Probenbleehes    sich nach   Grolle    und Richtung unterscheidet, so dass mit einer Feldmessspule auf der der Flusseintrittsseite gegenüberliegenden Seite zu niedrige Verluste gemessen werden.

   Die an zweiter   Stelle ge-    nannte   Ausiührung,    bei der solche   zusätzli-    chen Wirbelstrome nicht entstehen, sofern dem Probenblech von beiden Seiten her gleichgrosse   Teilflüsse    zugeführt werden, hat den Nachteil, dass   der Feldmessraum seitlich    von Polen des Joches begrenzt wird, die über   einen unver-      meid'Mchen Luftspa. lt    dem   Probenblech    einen Fluss zuführen. Über diesen Luftspalten entstehen aber durch den hindurchtretenden magnetischen Fluss magnetische Potentialdifferenzen zwischen den Polen und dem Probenbleeh, so   dass im Feldmessraum    die Feldstä. rke in   Probennähe, wo    sie mit.

   der Feldstärke in der Probe übereinstimmt, einen andern Wert annimmt als   in grösserer Ent. fer-      nung von der Probenoberfläche,    in der sie dem Quotienten der magnetischen Potentialdifferenz zwischen den beiden Polflächen di  vidiert    durch den Polabstand entspricht. Es ist also unmöglieh, bei einer   derartigen An-    ordnung für die Feldmessspule einen grösseren Raum zur Verfügung zu stellen, in dem die Feldstärke mit derjenigen in der Probe gut übereinstimmt. Fig. 1 zeigt den Streufluss ohne   Berücksichtigung der Magnetisierungs-    wicklung und Fig. 2 mit derselben. Der besseren Übersieht wegen sind die Bilder für den Fall vernachlässigbar kleiner Feldstärken in Probe und Joch gezeichnet.

   Es bedeuten in Fig.   1    und 2 : B das Probebleeh, 0 das Eisenjoch, v   die Aquipotentiallinien, M    die   Fluss-    linien und in Fig.   2    allein   1    die   Magnetisie-      rungswicklung.   



   Die Fehler, die durch zusätzliche   AVirbel-    strome bei einseitig aus-und eintretendem   Probenbleehfluss    oder durch unsymmetrische    Zuführung und Ableitung des magnetischen    Flusses an der Ober- und Unterseite des Probenbleches, beispielsweise durch ungleichmässige Luftspalte, entstehen, werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass jede Feldmessspule zweite-ilig ausgeführt wird, und zwar oberhalb und unterhalb der Messfläehe des Probenbleches mit gleiehen Windungsquersehnitten.



   Ferner wird der Messfehler   dureh      Inhomo-      genität    des Feldes im Feldmessraum, der bei einer solehen   Feldmessspulenanordnung durch    die   Streuflüsse    an den Luftspalten   zwisehen    den den   magnetischen Fluss zum Probenblech    zuführenden Polfläehen und dem   Probenbleeh    entsteht, zweckmässigerweise dadurch vermieden, da. ss der Feldmessraum durch Äquipoten  tialpole      seitlieh    begrentz wird, die dem Pro  benblech    keine magnetischen Flüsse zuführen, jedenfalls nicht in der Grössenordnung des gesamten probenflusses.

   Diese Bedinung kann. dadurch erfüllt werden, dass zwischen den den Fluss zuführenden   Polsehuhen    und den keinen Fluss führenden Äquipotential-Polsehuhen   zusätzliche Magnetisierungswicklungen    vorgesehen sind, die die gleiche Windungszahl haben, wie die für die Magnetisierung der Prüfstrecke der Probe und der zugehörigen Jochteile angebraehte   Magnetisierungswick-    lung bzw. Wicklungen zwischen den Äqui  potential-Polschuhen, und dass    alle Wieklungen elektrisch parallelgesehaltet sind.



   Fig. 3 zeigt ein einfaches Anlegejoch bekannter Bauweise. Das Probenblech B wird über das   Anlegejoch    30 mit der   Magnet. isie-    rungsicklung 31   ma. gnetisiert.    Die Induktion wird mit einer mit einem oder beiden Polschenkeln verketteten   Messwicklung    36 erfasst und die Feldstärke mit einer nicht dargestellten   FeMmesswicklung    oder aus   dem Ma-       gnetisierungsstrom in'Wicklung 31 gemessen.   



     W    sind die zuzätzlieh   auftretenden Wirbel-      strome.   



   Fig.   4    zeigt eine entspreehende ausführung : 40 ist das Joeh,   41 die. Magnetisierungs-    wicklung. Na. eh dem   Erfindungsgedanken lie-    gen zwei   Feldmesswicklungen 44 und 45 ober-    halb und unterhalb des Probenbleehes B. Die   Feldmesswieklung 45 liegt    dabei in einem Wickelraum, der noeh durch die Streuflüsse an den Luftspalten eine inhomogene Intensität des Feldes zeigt.   Aueh    die Feldmessspule 44 wäre bei einer solehen Anordnung noch in einem inhomogenen Felde.   Ausserdem ent-    stehen Induktionsmessfehler in der Induktionsmessspule   46,    weil der gemessene Polfluss sieh in Anteille p und q aufteilt, so dass der eigentliche Probenfluss p nicht richtig erfasst wird.



  Es tritt auch noch ein nicht berücksichtigter Streufluss s aus der gegenüberliegenden Pro  benfläche    vor den Polschuhen aus.



   Die Messeinrichtung wird daher   vorzugs-    weise naeh Fig. 5ausgeführt, in der man zwei einander gegenüberliegende Joche 50' und 50' an des Probenlech B anlegt. Beide   Jochhälften haben zwei äussere    Pole 57 und zwei innere Äquipotentialople 58. 56 ist die   Induktionsmessspule,54und    55 die   Feldmess-    spulen. Die   Magnetisierungswicklung besteht    aus je drei Einzelspulen gleicher   Windungs-    zahl 51, 52 und 53, die elektriseh parallel geschaltet werden nach Fig. 6. Der Probenfluss tritt durch die äussern Polsehuhe 57 ein und aus.

   Die   Parallelsehaltung    der Wieklungen   51,    52 und   53    bewirkt, dass alle Magneti   sierungsspulenjedenfallsnahezudengleichen      magnetischenFlussführen,auch    wenn dafür unterschiedliche Stromstärken benötigt werden. Dadurch werden die Äquipotentialpole 58 freigehalten von magnetisehem Fluss ah gesehen von denjenigen kleinen Differenzen, die dadurch entstehen, dass infolge der   Ohm-    sehen Widerstände der   Magnetisierungswick-      lungen    51,   52 und    53 die Klemmenspannung dieser Wicklungen nicht genau mit den   selbst-    induzierten Spannungen übereinstimmen.

   Diese   Untersehiede    können dadurch klein gehalten werden, dass man   die Drahtquerschnitte für    diese Wieklungen dem jeweiligen Strombedarf für die wichtigsten Anwendungsfälle anpasst.



  Die   Feldmessspulen    54 und 55 sind in dem   nunmehr      feltdkonsta. nten Ra. um, der    vom Pro  benblech    B, von den   Äquipotentialpolen    58 und von der Aussenfläche der mittleren Ma  gnetisierungsspulen    52 begrenzt wird, untergebracht. Die Induktionsmessung wird bei einer solchen Anordnung zweckmässig mit einer mit der Probe verketteten   Induktions-    wieklung 56 vorgenommen werden.

   Auch die   Magnetisierungswicklungen51,    52 und   53    können wie bei der   Eisenprüfspule    bekannter Art mit der Probe verkettet werden, wobei beaehtet werden muss, dass dann   diejenigen Wick-      lungen,    die   dien doppelten Fluss führen sollen,    wie andere nur mit einer   Jochhälfte    verkettete Wicklungen auch die doppelte Windungszahl haben miissen, sofern sie parallelgeschaltet werden (na, eh Fig. 7). Die Breite der Probe B muss bei dieser Anordnung gleich oder kleiner   alEs    die Breite der Pole 57 senkrecht zur   Vagnetisierungsrichtung gemessen sein.   



   Man kann aber auch in an sieh bekannter Weise nach Fig. 8 eine Anordnung treffen, bei der zwei derartige   Doppeljoche    mit umgekehrter Magnetisierungsriehtung   aneinander-    gesetzt bzw. zu einem siebenpoligen   Doppel-    joch zusammengesetzt werden. Bei einer solehen Anordnung wird eine   Induktionsmess-      wicklung    86 mit den mittleren, den magnetisehen Fluss zuführenden Polen 89 verkettet.



      Vorzugsweise wird diese Induktionsmess-    wicklung 86 jodoch nicht mit dem gesamten Querschnitt des Pols 89 verkettet, sondern nur mit einem mittleren Teil. Fig. 9 zeigt die ie Draufsicht   a.ui    die Polyfläche der einen Hälft eines solchen   Doppeljoches.    Man erkennt die   Induktionswicklung    86, die sich in der Brei  tenrichtung6der    Pole nur über den Teil   l      erstreekt.    Ausserdem erstreekt sich diese Induktionswieklung in Längsrichtung, bezogen auf die   Magnetisierungsriehtung, nicht    nur über die Abmessung c des Flusspols, sondern über die   Linge    d bis in den   Feldmessraum    hinein.

   Die   Induktionswicklung    86 wird in entsprechenden   NutenderPoHlächen    88 und 89 verlegt. Durch   dieseMassnahmewirddie    Inhomogenität der Magnetisierung zwischen den Äquipotentialpolen berücksichtigt, die dadurch entsteht, dass der magnetische Fluss sich   ausserhallb    des Anlegejoehes in der Blechtafel inhomogen schliesst, und dass diese Inhomoge  nität sieh auch noch zwischen    den Äquipotentialpolen 88,   d!ieeinen    Abstand a voneinander haben, an den Enden der Polflächen auswirkt.



  81, 82, 83 stellen die   Magnetisierungswiekltm-    gen, 84 und 85 die   Feldmesswicklungen    dar.



  Die Induktionsmesswicklung 86 soll jedoch nur mit demjenigen Teil des Probenflusses verkettet werden, der durch die schraffierten Probeblechflächen S gekennzcichnet ist, weil nur in diesem mittleren Teil der magnetisierten Zone mit einer gleichmässigen Induktion gerechnet werden kann. Auch die Breite der   Feldmessspulen erstreckt sich    nur über diesen mittleren Bereich von der Grosse ! und aber die Länge a zwischen den Aquipotentialflächen. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, ist es zweckmässig, die   Breitendifferenz    b-I gleich oder grösser zu machen als den   doppeltenBetragd;erlichtenWeite < t.   



   Ein Vorteil der beschriebenen Anordnung besteht auch   darin,dassderQuerschnitt    des Joches bzw. der Joche nicht mehr so gross und schwer ausgeführt werden muss, wie bei bisher bekannten Messeinrichtungen dieser Art. Es war   bisher üblich, das Zwanzigfache    des   Probengewichtes    oder noch mehr für die Joche zu verwenden.

   Bei der beschriebenen Ausführung   genügtdagegenschon    das Zweibis Zehnfache des eigentlichen Probenge  wiehtes.    Bei so kleinen Jochgewichten ist es jedoch nicht möglich, einen sinusförmigen   Induktionsverlauf dadurch zu    erzwingen, dass man   dieKlemmenspannungderMagnetisie-      rungswicklungen sinusförmig macht.    Es wird daher eine zusätzliche   Verzerrerdrossel    D in den   Magnetisierungsstromkreis gemäss    Fig. 10 geschaltet.

   Die Wicklung dieser Drossel ist mit   Anzapfungen    versehen, und der Stromkreis wird über diejenige Anzapfung angeschlossen, für die die Induktion im Drosselkern sich zur   Sättigung des Drosselkernmaterials    ebenso verhält wie die Induktion   derProbezum    Sättigungswert des   Probenmaterials.      Ausser-    dem wird der in der   Verzerrerdrossel    einge  bauteLuftspaltregelbargemacht    und so   ein-    gestellt,

   dass der steile Teil der durch den Luftspalt gescherten magnetiscierungskurve der   Verzerrerdrossel    übereinstimmt mit der Steilheit der   aus Magnetisierungsstrom und    Klemmenspannung nnung and der Prüfeinrichtung sich ergebenden seheinbaren Hysteresiskurve. Die   Einstellung beider Bedingungen erfolgt,    empirisch in der Weise, dass der Formfaktor der Induktionskurve der Probe geprüft wird. Bei   riehtiger    Einstellung der   Verzerrerdrossel    wird dieser zeitliche Induktionsverlauf sinusförmig, sofern die Speisespannung der ge   samtenMesseinrichtungzeitlichsinusförmig    verläuft.

   An Stelle einer solchen   systemati-      schen Einregelung    eines sinusförmigen Induk  tionsverlaufeskönnen    aber aueh zwei oder mehr Messungen mit willkürlich verzerrtem   Indüktionsverlaufdurchgeführtwerden,    wobei in beiden Fällen der Formfaktor bestimmt werden muss. Trägt man dann nach Fig. 11 die gemessenen Verluste V über dem Quadrat des Formfaktors f auf, so kann man die erhaltene Messkurve extrapolieren (bzw. interpolieren) und auf diese Weise den zu dem Formfaktor f = 1,11 zugehärigen Verlustwert Wsim bestimmen.



   Die Messung von Induktion und Feldstärke aus den in der   Induktions-und      Feldmessspule       induzierten Spannungen erfolgt vorzugsweise    über mechanische Messgleichrichter mit Drehspulinstrumenten. Die   Vlessung    des   Verlust-    wertes muss dann   zweckmässig    in der Weise   durehgeführt    werden, dass in an sich   bekann-    ter   Weise die Messkontaktdauer und Schalt-    phase so eingeregelt wird. dass für verschiedene Induktionswerte jeweils die Breite der   Hysteresiskurve    zwischen auf-und absteigendem Ast ermittelt   wird.

   Das Verfahren ist.    zwar   sehr genau und eignet sich auch für    die Bestimmung der Verluste bis zu höehsten Induktionen in der Nähe der Sättigung. Es ist aber doch   verhaltnismässig nmstäncllich,    im Vergleich mit einer direkten   Leistungs-    messung, wie sie bei   Verlustmessungen    am Epstein-Apparat bisher   üblieh war.   



   Bei der besehriebenen   Ausgestaltung    der    Prüfeinrichtumg stehen nun so grosse Räume    für die Feldmessspulen zur Verügung, dass eine   Leistungsmessungmiteinemdynamischen      Leistungsmesser wieder    in Frage kommt. Dabei   muR    jedoch berücksichtigt werden, dass die Spannung an   der Feldmessspule dem    Diffe   rentialquotienten der zu messenden Feldstärke    entspricht. Um also den fiir die Strommessspule des Leistungsmessers erforderlichen, der Feldstärke selbst proportionalen Strom zu erzeugen, muss die Spannung der Feldmesssplue in an   sieh bekannter Weise zunächst über       Integrationsglieder integriert werden.

   Als    Integrationsglieder sind RC-Schaltungen nach Fig. 12 bekannt, sowie   aueh LR-Schaltungen    nach Fig.   13.    In den   Fig. 12 und 13 bedeuten    : R, C bzw.   R,    L die   Integrationsglieder    aus Widerstand und Kapazität bzw. Widerstand und Induktivität, A den Verstärker, 124 bzw.



     134    die Feldmessspule, 126 die Induktionsmessspule. Die Ausgänge der   Integrationsglieder    werden dann   vorzugsweise über gegengekop-    pelte Messverstärker an die   Stromspule des    Leistungsmessers angeschlossen, der die Verluste direkt anzeigt.

   Es   ist aber auch möglich,    eine   Kompensations. sehaltung    in der Weise herzustellen, dass die Feldmessspule nach Fig. 14 sieh aus zwei einander umschliessenden Spulen zusammensetzt, von denen die innere Spule   144    dem Eingang eines Verstärkers    vorzugswiese mit Integrationsstufe $#zugeführt    wird, während die äussere Spule 145 in Reihe mit der   Stromspule    des   Leistungsmessers    an den Ausgang des Verstärkers angeschlossen wird.

   Bei hinreiehen. d hohem Verstärkungsfaktor wird sieh der Ausgangsstrom dann selbsttätig so einstellen, class die Feldstärke im Inne-rn der innern Spule   144    fast ganz kompensiert wird, das heisst also, dass der Ausgangsstrom des Verstärkers der zu messenden   Feild. stärke nach Grosse und Kurvenform    um so besser entsprucht, je hoher der Ver  stärkungsfaktor des Verstärkers    ist.   Die Netz-    spannungsabhängkeit, die Niehtliniarität und die Abhängigkeit des   Verstärkungsfak-    tors von Rohrendaten und Rohrenalterung geht bei einer solchen Schaltung prozentual nur in die Restfehler ein, das heisst sie werden um so weniger wirksam, je kleiner die    ZUln AussteuerndesVerstärkerserforderliche Eingangsspannung im Vergleich zu.

   derjeni-    gen Eingangsspannung ist, die entstehen würde, wenn die Kompensationswicklung 145 nicht im   Ausgangskreis liegt.    146 ist die In  duktionsmesswieklung.   



   Die Empfindlichkeit und Genauigkeit einer   solehen    Kompensationssehaltung nach Fig. 14 kann ganz wesentlich dadureh gesteigert werden, dass die Kompensationsspule mit einem   i'erromagnetiscbenKernversehen    wird. Da  durch steigt    die Steuerspannung am Ver  . stälkereingang    bei einer kleinen Abweichung von der vollständigen Kompensation um den Faktor der relativen Permeabilität  / 0 des Kernmaterials, so dass der   erforderlicheVer-      stärkungsfaktor    entsprechend niedriger wird.



   Der Aufwand für den Verstärker ist jedoeh immer noch. deswegen recht erheblich, da die volle   Maximalfeldstärke    in der Probe von der   Kompensationsspule145hergestelltwer-    den muss. Dieser Aufwand wird jedoeh sehr vie] kleiner, wenn man der   Stromspule    des Lei  stungsmessers den Magnetisierungsstrom    der mittleren   Magnetisierungsspule    152 nach Fig. 1.   und16selbstzuführt.151und    153 sind die   ä. ussern Magnetisierungsspulen.    Auf diese Weise würden aber   jedoch die Wattver-    luste des mittleren Jochstückes mitgemessen werden.

   Diese können dadurch in Abzug ge  braeht    werden, dass man   Fe'ldkompensations-      Messspulen    154, 155 (nach Art der Fig. 14) vorzugsweise mit ferromagnetisehem Kern 159 zwischen das Joch 150 und die Magneti  sierungsspule    152   zusätzlieh anbringt.    Der    Ausgang des Integrationsverstärkers A       (Fig.    16) zu diesen Kompensationsspulen 154 wird in Reihe mit den   Kompensationsspulen      155, die in    Reihe oder parallelgeschaltet werden können, an die eine Stromspule Sp1 eines Wattmeters N angeschlossen, während eine zweite Stromspule Sp2 in Reihe mit der Ma   gnetisierungswicklung 152 geschaltet ist.   



  Durch die beiden   Stromspulen    wird im Leistungsmesser eine   Feldstarke wirksam, die    der Differenz der gesamten Amperweindungen der   Magnetisierungsspule152undderfür    die Jochmagnetisierung erforderlichen Am  perewindungen    ist. Das sind dann aber gerade die in der Probe wirksamen   Amperewindun-    gen. Die   Spannungsspule    des Leistungsmessers wird über einen   Regelwiderstand    und erforderlichenfalls über einen Messverstärker vorzugsweise mit Gegenkopplung mit der   Indus-      tionswicklung    156 verbunden, so dass der Leistungsmesser N die Wattverluste der Probe direkt anzeigt.

   Es kann auch noch ein Strommesser St vorgesehen werden, der ebenfalls mit   zwei Wieklungen ausgerüstet wird, wie    die   Stromspule    des Leistungsmessers und zur Messung der wirksamen Feldstärke in der Probe dient.



   Der Vorteil der besehriebenen Anordnung g beruht darin, dass die Joch-Amperweindungen wesentlich kleiner sind als die   Proben-Ampere-      windungen,insbesondere    bei Messungen bei hohen Induktion. Der Verstirker kann daher in seiner Ausgangsleistung wesentlich kleiner bemessen werden. Bei zweckmässiger Auslegung der Joch-und Probenquersehnitte kann man gegebenenfalls sogar ganz ohne Verstirker auskommen.



   Gemäss den Fig. 17 und 18 können an die Stelle der beiden   Kompensationswicklungen    wiederum einfache   Feldmessspulen    174, 175, vorzugsweise mit   ferroma. gnetischem Kern,    treten, die unmittelbar mit der einen Stromspule Sp1 des Leistungsmessers N verbunden werden, während die zweite   Stromspule Sp2    in Reihe mit der mittleren   Magnetisierungs-    spule 172 geschaltet wird. 171 sind die äussern   Magnetisierungswieklungen,    176 die   Indult-      tionsmesswieklung.   



   Die Ausführungen von Eisenprüfspulen und Anlegejochen sind nicht   aussehliesslieh    an die dargestellten Formen gebunden, insbesondere können alle Kombinationen von Prüfspulen und   Anlegejoehen    mit Feldmessspulen der   versehiedenen gena. nnten    Arten sinnvoll sein. Ferner ist es auch möglich, zwischen den   Feldmessspulen 174,    175 und den den Probenfluss zuführenden Polen 177 der Joehe 170   Äquipotentialpole    178 anzuordnen, jeweils   mit Magnetisierungswicklungen    173 gleicher oder   nahezugleicherWindungszahlzwischen    benachbarten Polen nach Art der Fig. 19.

   Auf diese Weise können die den   Feldmessspulen    benachbarten Äquipotentialpole noch zuver  lässiger    von der Führung magnetischer Flüsse entlastet, werden, insbesondere, wenn die Proben   mit grosseren Luftspalten zwischen    den Polen liegen, wie es in Frage kommt, wenn die Messeinrichtung zur fortlaufenden Messung an n durchlaufenden Bändern verwendet wird. In diesem Fall ist es   zweckmässig, zusätz-    liche nicht   ferromagnetischePolschuhe    auf allen Polen vorzusehen und das   Probeblech    oder Band mit der Messeinrichutng nicht fest  zuklemmen,sondern    den freien Spalt zwischen den   Polsehuhen    grosser als die Banddicke zu wählen.

   Es ist auch zweckmässig,   dieMagne-      tisierungsspulen,    die den den   Probenfluss    führenden Polen   benachbaW.    sind, nach Art der   Fig. 15, 17 und    19 nicht bis in unmittelbare Nähe des   Luftspaltstreuflusses und    in diesen hineinreichen zu lassen, sondern die icklung entsprechend abzusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Messeinrichtung zur Bestimmung der EisenverlusteundMagnetisierungskurven von ferromagnetischenMaterialien,dadurch gekennzeichnet, dass die Feldmessspulen zwei- teilig ausgeführt und oberhalb und unterhalb der Messflächen des Probebleehes mit minde stens angenähert gleichen WindungtSquer- sehnitten verteilt sind.
    UNERANSPRÜCHE 1. Messeinrichtung nach Patentyanpsurch, dadurch gekennzeiehnet, dass der Feldmess- raum in Magnetisierungsrichtung durch Äqui potentialpole seitlieh begrenzt ist, die bis an das Probenblech herangeführt sind, jedoch keinen Fluss führen, und dass zwischen den Äquipotentialpolen über der Probenstrecke Magnetisierungswicklungen vorgesehen sind, sowie weitere Magnetisierungswieklungen je zwischen einer Äquipotentialpolfläche und einem Probenfluss zuführenden Flusspol 2. Messeinrichtung nach Patentaspruch und Unteranspruch 1, dadureh gekennzeichnet,
    diass die Magnetiserungswicklungen zwi schen den Äquipotentialpolen und diejenigen zwisehen je einem Äquipotentialpol und einem Flusspol gleiehe Windungszahl haben und parallelgeschalted sind.
    3. Messeinrichtung nach Patehtanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungswicklungen zwi- schen den Aquipotentialpolen die doppelte Windungszahl haben wie diejenigen zwischen je einem Äquipotentialpol und einem Flusspol und parallelgesehaltet sind.
    4. Messeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1 dadurch gekennzeichnet, dass je ein Jochteii oberhalb und unter- halb des Prüfbleehes mit gleieher Polzahl ein- ander gegenüber vorgesehen ist.
    5. Messeinrichtung nach patentanspruch und Unteranspr2chen 1 und 4, dadurch gekennzcichnet, dass jede Joehhälfte drei Fluss- pole. und vier Äquipotentialpole enthalt, und dass die Polarität der MAgnetisierungswicklungen der einen Polhälfte die umgekehret ist wie die der andern.
    6. Messeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1, 4 und 5, dadureh gekennacichnet, dass eine Induktionswicklung vorgesehen ist, die nur einen mittleren Teil der mittleren Polflächen und der mittleren Äquipotentialflächen umschliesst, derart, dass die Breite dieser Induktionsspnle um mehr als den doppelten Betrag der lichten Weite für den Feldmessraum kürzer ist als die Ciesamt- breite der Polfläehen des Anlegejoches.
    7. MesseinrichtungnachPatentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass den parallelgesehalteten Magnetisierungsspulen eine Verzerrerdrossel vorgeschaltet, ist.
    8. Messeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4. und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzerrerdrossel melirere wahlweise abgreifbare Anzapfungen und einen einstellbaren Luftspalt aufweist.
    9. Messeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlustmes- sung mit Hilfe eines Leistungsmessers vorgenommen wird, dessen Stromspule über einen Messverstärker an die Feldmessspulen ange- schaltet ist unter Zwischenschaltung eines integrierenden Netzwerkes.
    10. Messeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldmessspulen aus zwei miteinander verketteten Teilwieklungen hestehen, von denen die innere Wicklung iiber ein integrierendes Netzwerk an den Eingang eines Verstärkers geschaltet ist, wä. hrend die äussere Spule in Reihe mit der Stromspule des Leistungsmessera an den Ausgang des Verstärkers geschaltet ist.
    11. Messeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchenl,9und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldmessspulen mit t einem ferromagnetischen Kern versehen sind.
    12. Messeinrichtung nach Patentanspruch und Untera. nsprüchen 1 und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Leistungsmesser mit zwei Stromspulen vorgesehen ist, wobei die eine Stromspule in Reihe mit der die Probenstrecke magnetisierenden Magnetisierungs wicklunggeschaltet ist, während die andere in Reihe mit den Feldmessspulen liegt.
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