Mahlapparat für wässerige Faserstoffaufschwemmungen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Mahlapparat für wässerige Faser- stoffaufsehwemmungen, der ein drehbares und ein gegen Drehung gesichertes Mahlorgan, z. B. Mahlscheiben, aufweist. Das drehbare Mahlorgan sitzt auf einer Welle, die zwecks Einstellung des Abstandes der Mahlorgane voneinander und des auf das zwischen die Organe eingebrachten Material auszuübenden Pressdruckes axial verschiebbar ist. In diesem Mahlapparat wird dieser Pressdruck mit.
Hilfe eines doppelseitig von einem Druckmittel be- tätigbaren und in einem ortsfesten Kolben gehäuse untergebrachten Kolbens erzeugt Der Apparat ist zum Beispiel dazu bestimmt, für die Bearbeitung bereits mehr oder weni ger vollständig defibrierten Faserstoffes be nutzt zu werden, um eine Aufspaltung von Faserknoten und bündel und bis zu einem gewissen Grad eine Zerlegung der Fasern selbst zu bewirken. Der Faserstoff kann dann zur Herstellung von Papier, Karton, Faser platten usw. benutzt werden. Der Apparat kann aber auch zur Bearbeitung korn- und pulverförmigen Materials verwendet werden.
Um bei der Verfeinerung oder Zerteilung zum Beispiel durch Dampfbehandlung bereits teilweise defibriertem Faserstoffes in einem Mahlapparat oder einer sog. Feinmühle gün stige Ergebnisse zu erhalten, ist. es von wesent licher Bedeutung, dass die Bearbeitungsflä- ehen der Mahlscheiben mit einer Genauigkeit in der Grössenordnung eines Hundertstelmilli- meters eingestellt werden können.
Da y'd'ie Scheiben oft einen 1 Meter oder mehr betra genden Durchmesser aufweisen und man den Pressdruck auf das freie Ende der Welle ein wirken lässt, das in einem mehrfach den Durchmesser der Scheiben betragenden Ab stand von letzteren gelegen ist, leuchtet es ein, dass diese Genauigkeit bezüglich der Lage der Mahlscheiben zueinander aussergewöhn liche Ansprüche auf Präzision bei der Ein stellung des Pressdruckes stellt. Die Erfin dung bezweckt, den Apparat in der angedeu teten Beziehung zu verbessern.
Der vorliegende Apparat ist nun gekenn zeichnet durch einen einstellbaren Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Kolbens beim Gegeneinanderschieben der Mahlorgane, so dass sich mit ihm eine nicht unterschreit bare Mindestmahlspalte einstellen lässt.
Bisher hat man bei Mahlapparaten des in Rede stehenden Typs die Mahlorgane in un mittelbare Berührung miteinander kommen lassen und einen grössten Mahlspalt zwischen den axial gegeneinander verschiebbaren Mahl organe durch einen einstellbaren Anschlag begrenzt. Demgegenüber wird bei dem Mahl apparat gemäss vorliegender Erfindung die Einstellung des kleinsten Abstandes der Mahl organe zueinander durch den Anschlag be stimmt. Es erfolgt eine Begrenzung der Bewe gung des drehbaren Mahlorgans in Richtung zum gegen Drehung gesicherten Mahlorgan. Dieser kleinste Mahlspalt kann eine der Dicke der Fasern entsprechende lichte Weite in der Grössenordnung von einem oder einigen Hun dertstelsmillimetern haben.
Da die Mahlorgane trotzdem nicht. miteinander in Berührung kommen können, lassen sich sehr hohe Mahl drücke, wie zum Beispiel bis zu 20 kg/cm2, anwenden, was eine sehr weit getriebene Auf spaltung des Ausgangsstoffes in einzelne Fa sern und sogar ein Auffransen der Einzel faser, die sog. Fibrillierung , ermöglicht. Durch die Verhinderung der Berührung der Mahlorgane miteinander wird aber trotz des hohen Mahldruckes einem Abschneiden oder -reissen der Fasern vorgebeugt. Die Mahl organe können sich ungehindert durch einen Anschlag voneinander entfernen, wenn Fremd körper, wie zum Beispiel Eisenstiickchen oder -splitter, mit dem Mahlgut in den Appa rat gelangen, so dass die Gefahr einer Über hitzung der Mahlorgane infolge deren unmit telbaren Berührung miteinander völlig aus geschaltet ist.
Die Erfindung soll nachstehend an Hand einer auf den anliegenden Zeichnungen bei spielsweise dargestellten Ausführungsform näher beschrieben werden.
Es zeigt Fig.l einen lotrechten Längs schnitt durch eine nach der Erfindung aus geführten Feinmühle zur Bearbeitung von Papiermasse, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 einen Teil des Apparates, zum Teil in demselben Schnitt wie in der Fig. 1, aber in vergrössertem Massstab.
In der Zeichnung bezeichnet 10 die unbe wegliche und 12 die umlaufende Mahlscheibe einer Feinmühle. Die Mahlscheiben können von bekannter Ausführung mit zueinander parallelen, Riefel aufweisenden Mahlfläehen 14 sein. Die Mahlscheibe 10 ist mit Hilfe gleichmässig über ihren Umkreis verteilter Bolzen 18 mit einem Ständer 16 eines Ge rüstes verbunden. Mit Hilfe von Bolzen 20 kann die Mahlfläche der Scheibe 10 gegenüber der Umlaufebene der andern Scheibe 12 ein geregelt werden. Das Gerüst umfasst ausser dem einen Ständer 16 einen zweiten Ständer 22. Beide Ständer sind mit Bolzen 24 auf einer Grundplatte 28 befestigt und oben durch Bolzen 26 mit einer Längsstrebe 30 ver bunden. Die umlaufende Mahlseheibe 12 ist abnehmbar angeschlossen an einen Umlauf körper oder Rotor 32, der seinerseits an einem Flanschen 34 auf einer Welle 36 befestigt ist.
Die Welle 36 ist in zwei Radiallagern 38, 40 gelagert, welche auf zwei auf der Grundplatte 28 stehenden Lagerböcken 42, 44 ruhen. Zwi schen diesen Lagerböcken ist ein Transmis- sionsorgan, wie zum Beispiel eine Riemen scheibe 46, auf der Welle 36 festgekeilt. Ein Lagergehäuse 48 ist axial verschiebbar in dem weitest von der Mahlseheibe 12 entfernt ge legenen Lagerboek 44 eingebaut. Im Lager gehäuse 48 ist ausser dem Radiallager 40 ein Axiallager 50 angeordnet.
Es hat zur Auf gabe, den Pressdruek von dem in bezug auf Umlaufen unbeweglichen Lagergehäuse 48 über die Welle 36 auf die Mahlseheiben zu übertragen.
Der zu bearbeitende Faserstoff wird in die Feinmühle durch einen durch den Stän der 16 zentral hindurehgeführten Kanal 52 eingefüllt, und zwar zweckmässig mittels eines Schneckenförderers 54. Er wird dann nach aussen zu den Mahlflächen 14 geführt und nach der Vermahlung in einer lotrecht geteilten Haube 56 gesammelt. Die beiden Teile der Haube haben oben Ösen 60, die mit tels querverlaufender Bolzen 62 an der Längs strebe 30 befestigt sind. Der Ständer 16 ist. mit einem Ausläufer 63 versehen, der als An satz für querverlaufende Bolzen 64 dient, welche sich durch von der Haube abwärts vor springende Ösen 65 erstrecken.
Die Haube er streckt sich vom Ständer 16, gegenüber dem sie abgedichtet ist, und der die eine Stirn wand einer Hülle bildet, über die Mahlsehei- ben hinüber und ist hinter diesen zur Welle 36 eingezogen, wo sie die andere Stirnwand der Hülle bildet und wo ein Dichtungsring 66 angebracht ist. Die Längsstrebe, die auf Zug beansprucht wird, ist verhältnismässig niedrig, besitzt jedoch wegen ihrer Breite einen ziemlich grossen Querschnitt. Sie ist so ausgebildet, dass die beiden Teile der Haube auch dann noch in die Endstellung gebracht werden können, nachdem die Mahlscheiben eingesetzt und eingeregelt worden sind.
Da die Längsstrebe 30 die Zugsbeanspruchungen aufnimmt, braucht die Haube nicht zur Ver steifung der Feinmühle beizutragen.
Das Anstellen der Mahlscheiben 10, 12 in der Feinmühle erfolgt hydraulisch mittels eines von einem Druckmittel beeinflussten Kolbens 70, der in einem Kolbengehäuse 72 angebracht ist, das durch eine Öffnung im Ständer 22 geführt ist und einen an diesem mittels Bolzen 74 befestigten Flansch 75 be sitzt. Der Kolben 70 arbeitet in einer zylin- drisehen Kammer 76, die durch einen Deckel 78 abgeschlossen und anderseits gegen die Umgebung dadurch abgedichtet ist, dass ein mit dem Kolben zusammenhängender zylindri scher Fortsatz 80 geringeren Durchmessers als dem des Kolbens in eine entsprechende Boh rung 82 im Gehäuse 72 hineinpasst.
Der Kol ben 70 besitzt ferner einen Wellenansatz 84, der sieh aus dem Kolbengehäuse 72 hinaus erstreckt und mit Hilfe eines Flansches 86 und Bolzens 87 mit dem axial verschiebbaren Lagergehäuse 48 fest verbunden ist. Die Be wegung des Kolbens 70 zur festen Mahlscheibe 10 hin wird dadurch begrenzt, dass der Kol- benfortsatz 80 gegen eine in das Gehäuse 72 eingeschraube Mutter 88 zum Anschlag kommt. Die Mutter 88 ist in eine gewünschte Lage einstellbar und wird in dieser mittels einer Gegenmutter 90 festgesetzt.
Von einem Vorratsbehälter 92 für Druck mittel, beispielsweise Öl, führt eine Sauglei tung 94 zu einer von einem Motor 98 angetrie benen Pumpe 96. Die Druckleitung 100 der Pumpe mündet in ein Ventilgehäuse 102, in welchem ein generell mit 104 bezeichneter Ventilschieber läuft. Von dem Ventilgehäuse sind zwei Leitungen 106 und 108 zu der Kol benkammer 76 gezogen, wo sie je auf einer Seite des Kolbens 70 münden. An das Ventil gehäuse 102 sind ferner zwei Rückleitungen 110, 112 angeschlossen, die sieh zweckmässig zu einer zum Behälter 92 herabgeführten ge meinsamen Leitung 114 vereinigen.
Der Ven- tilsehieber 104 hat drei unter Gleitsitz gegen die innere Lauffläche des Ventilgehäuses ab dichtende Kolbenteile 116, 118 bzw. 120, die durch Teile geringeren Durchmessers vonein ander getrennt und im Verhältnis zu den so eben genannten Leitungen so angeordnet sind, dass je nach der von aussen mit Hilfe eines Knopfes 122 einstellbaren Lage des Ventil schiebers Drucköl von 'der Pumpe 96 der Kol benkammer 76 auf der einen oder andern Seite des Kolbens 70 zugeführt wird, während gleichzeitig auf der andern Seite des Kolbens befindliches Öl zum Behälter 92 abrinnen kann.
Bei der in Fig. 3 veranschaulichten Stel lung steht die Druckleitung 100 über die Lei tung 106 in Verbindung mit dem Raum links vom Kolben 70, während eine offene Verbin dung zwischen dem Raum auf der andern Seite des Kolbens und dem Behälter 92 über die Leitung 108, das Ventilgehäuse und die Leitungen 112 und 114 vorhanden ist. Gleich zeitig sperrt der Schieberteil 116 die Mün dung der Leitung 110.
In einer die Drucklei- tung 100 mit dem Behälter 92 verbindenden Leitung 124 ist ein zweckmässig federbelaste tes Rückleitventil 126 angebracht, das in be kannter Weise so einstellbar ist, dass es bei einem bestimmten Höchstdruck öffnet. Der Druck in der Leitung 100 lässt sich auf einem Manometer 128 ablesen.
Beim Anstellen der beiden Mahlscheiben 10 und 12 aufeinander zu wirkt der Öldruck auf die ganze Endfläche des Kolbens 70, beim Entfernen der Mahlscheiben voneinander da gegen nur auf die von dem Unterschied zwi schen dem Durchmesser des Kolbens 70 und dem des Fortsatzes 80 gebotenen Ringfläche. Der Kolben 70 und sein Fortsatz 80 bedürfen keiner besonderen Packungen an ihren zylin drischen Dichtungsflächen, sondern sind ledig lieh mit genauem Gleitsitz in ihren jeweiligen Bahnen im Kolbengehäuse ausgeführt. Vor teilhaft ist eine solche Ausführung, bei wel cher das Spiel zwischen dem Kolben 70 und der Kolbenkammer kleiner ist als das zwischen dem Kolbenfortsatz 80 und der Wand der Bohrung 82.
Trotz des infolge des grösseren Spiels in letzterem Falle entstehenden Leck verlustes lässt sich der Kolben 70 beim Ent- fernen der Mahlscheiben voneinander schnel ler verschieben als bei deren Anstellen, weil die je Längeneinheit der Kolbenbewegung er forderliche Druckölmenge im ersteren Falle wesentlich kleiner wird. Entlang dem Kolben fortsatz 80 ausleckendes Öl wird in einer Aus sparung 130 im Kolbengehäuse gesammelt und rinnt durch eine Leitung 132 in den Vorrats behälter 92 zurück.
Eine Stange 134 ist am Kolbengehäuse 72 in axialer Richtung beweglich gelagert. Sie hat, einen Arm 136, der mittels einer Feder 138 gegen die freie Kante des Kolbenfortsat- zes 80 ausgedrückt gehalten wird, so dass die Stange 134 dem Kolben 70 bei seinen Bewe gungen in beiden Richtungen folgt. Ein Stab 140 ist mittels einer Schraube 142 einstellbar mit der Stange 134 verbunden. Das freie Ende des Stabes 140 stösst gegen die beweg liche Messspitze 143 in einem Messgerät 144.
Das Gehäuse des Messgerätes hat einen zylin drischen Teil 145, der mit Hilfe einer Schraube 146 oder dergleichen gegenüber dem Kolben gehäuse 7 2 verstellbar ist, derart, dass der Zeiger des Gerätes die Nullage einnimmt, wenn die Arbeitsflächen 14 der Mahlschei ben 10 und 12 miteinander gerade in Berüh rung sind. Das Messgerät 144 ist vorzugs weise so ausgestaltet, dass die Bewegungen des Kolbens 70 mit einer Genauigkeit von 0,01 Millimeter abgelesen werden können. Der Messbereich des Gerätes umspannt unge fähr den Teil der Bewegungsbahn des Kol bens 70, der den für die Durchführung des Mahlvorganges tatsächlich in Betracht kom menden Abständen zwischen den Mahlschei ben 10 und 12 entspricht und bei dem der Arm 136 sich gegen den Kolbenfortsatz 80 abstützt.
Es kommt oft vor, dass in die Feinmühle Fremdkörper gelangen, wie zum Beispiel Ei senschrottstückchen, Steine und dergleichen, die dadurch, dass sie die Mahlscheiben ausein- anderdrüeken, eine schnelle Steigerung des Druckes im Zylinder 76 hervorrufen. Um einer Schädigung durch hierdureh verur sachte übergrosse Beanspruchung vorzubeu gen, ist die Anlage mit einer Sieherheitsvor- richtung 147 ausgerüstet, die in eine den ge mäss Fig.3 links vom Kolben 70 gelegenen Teil der Kolbenkammer 76 mit dem Vorrats behälter 92 verbindende Leitung 148 einge baut ist.
Die Sicherheitsvorrichtung 147 kann aus einer Membran bestehen, die normaler weise die Leitung 148 ganz sperrt, aber beim Auftreten einer kräftigen Druckwoge in der Kolbenkammer 76, die das Regulierventil 126 nicht auszugleichen vermag, reisst, so dass die Ölmenge in der Kammer 76 schnell vermin dert wird. Die Leitung 148 kann durch eine Zweigleitung 150 mit dem Ventilgehäuse 102 verbunden sein, derart, dass der in der Leitung 148 entstehende Flüssigkeitsdruck den Ventil schieber nach links führt und damit die Ver bindung zwischen der Leitung 106 und der Rüekleitung 110 öffnet. Um hierbei sicherzu stellen, dass das an der Membran 147 vorbei strömende Öl den Ventilschieber sofort beein flusst, ist der Leitungsteil zwischen der Kol benkammer 76 und der Leitung 150 wenig stens grösstenteils stets mit Öl gefüllt.
Dieses Öl kann von der Druckleitung 100 durch eine Leitung 152 zugeführt werden. In letzterer befinden sich ein Absperrventil 154 und ein Rüeksehlagv entil <B>156.</B> Die Leitung 148 kann dabei eine aufwärts gerichtete Schlinge 158 haben, die das Öl am Ausrinnen in den letzt genannten Leitungsteil hindert. An der Lei tung 148 ist. ferner ein elektrischer Auslöse kontakt 160 angebracht, der beim Auftreten einer Druekwelle in der Leitung die Zufuhr zur Feinmühle unterbricht.
Milling apparatus for aqueous pulp suspension The present invention relates to a milling apparatus for aqueous pulp suspension, which has a rotatable and a grinding element secured against rotation, e.g. B. grinding disks. The rotatable grinding element sits on a shaft which is axially displaceable for the purpose of adjusting the distance between the grinding elements and the pressing pressure to be exerted on the material introduced between the elements. In this grinding apparatus, this pressure is with.
The apparatus is designed, for example, to be used for processing more or less completely defibrated fiber material, in order to split fiber nodes and bundles and to cause a breakdown of the fibers themselves to some extent. The pulp can then be used for the production of paper, cardboard, fiber boards, etc. The apparatus can also be used for processing granular and powdery material.
In order to obtain favorable results during the refinement or division, for example by steam treatment, of pulp that has already been partially defibrated in a grinding apparatus or a so-called fine mill. It is essential that the machining surfaces of the grinding disks can be set with an accuracy of the order of a hundredth of a millimeter.
Since the discs often have a diameter of 1 meter or more and the pressure is applied to the free end of the shaft, which is located at a distance several times the diameter of the discs from the latter, it makes sense that this accuracy with respect to the position of the grinding disks to each other makes extraordinary demands on precision when setting the pressing pressure. The aim of the invention is to improve the apparatus in the relationship indicated.
The present apparatus is now characterized by an adjustable stop to limit the movement of the piston when the grinding elements are pushed against one another, so that a minimum grinding gap can not be set with it.
So far, one has let the grinding members come into un indirect contact with each other in grinding apparatus of the type in question and limited a largest grinding gap between the axially displaceable grinding organs by an adjustable stop. In contrast, in the grinding apparatus according to the present invention, the setting of the smallest distance between the grinding organs from one another by the stop be true. The movement of the rotatable grinding element is limited in the direction of the grinding element secured against rotation. This smallest grinding gap can have a clear width corresponding to the thickness of the fibers in the order of magnitude of one or a few hundredths of a millimeter.
Since the grinding organs are still not. can come into contact with each other, very high grinding pressures, such as up to 20 kg / cm2, can be used, which results in a very extensive breakdown of the starting material into individual fibers and even a fraying of the individual fibers, known as fibrillation , made possible. By preventing the grinding organs from touching one another, however, the fibers are prevented from being cut or torn despite the high grinding pressure. The grinding organs can move away from each other unhindered by a stop if foreign objects, such as bits or splinters of iron, get into the apparatus with the grist, so that the risk of overheating of the grinding organs as a result of their direct contact with one another is completely eliminated is switched.
The invention will be described below with reference to an embodiment shown in the accompanying drawings for example.
It shows Fig.l a vertical longitudinal section through a fine mill made according to the invention for processing paper pulp, Fig. 2 a section along the line II-II in Fig. 1 and Fig. 3 part of the apparatus, partly in the same Section as in FIG. 1, but on an enlarged scale.
In the drawing, 10 denotes the immobile and 12 the rotating grinding disc of a fine mill. The grinding disks can be of a known design with grinding surfaces 14 which are parallel to one another and have grooves. The grinding disc 10 is connected to a stand 16 of a frame with the help of bolts 18 evenly distributed over its circumference. With the help of bolts 20, the grinding surface of the disc 10 can be regulated relative to the plane of rotation of the other disc 12. In addition to the one stand 16, the frame comprises a second stand 22. Both stands are fastened with bolts 24 on a base plate 28 and connected at the top by bolts 26 with a longitudinal strut 30 a related party. The rotating grinding disk 12 is detachably connected to a rotating body or rotor 32, which in turn is attached to a flange 34 on a shaft 36.
The shaft 36 is mounted in two radial bearings 38, 40 which rest on two bearing blocks 42, 44 standing on the base plate 28. Between these bearing blocks, a transmission element, such as a belt pulley 46, is wedged onto the shaft 36. A bearing housing 48 is axially displaceable in the furthest away from the grinding disc 12 ge Lagerboek 44 installed. In the bearing housing 48, an axial bearing 50 is arranged in addition to the radial bearing 40.
It has the task of transmitting the press pressure from the bearing housing 48, which is immovable with respect to revolving, via the shaft 36 to the grinding disks.
The pulp to be processed is filled into the fine mill through a channel 52 guided centrally through the stand 16, suitably by means of a screw conveyor 54. It is then guided outward to the grinding surfaces 14 and, after grinding, collected in a vertically divided hood 56 . The two parts of the hood have eyelets 60 at the top, which are attached to the longitudinal strut 30 by means of transverse bolts 62. The stand 16 is. provided with an extension 63, which serves as a set for transverse bolts 64, which extend through from the hood downwards jumping eyelets 65.
The hood extends from the stand 16, against which it is sealed, and which forms one end wall of a shell, over the grinding disks and is drawn in behind these to the shaft 36, where it forms the other end wall of the shell and where a sealing ring 66 is attached. The longitudinal strut that is subjected to train is relatively low, but has a fairly large cross-section because of its width. It is designed so that the two parts of the hood can still be brought into the end position after the grinding disks have been inserted and adjusted.
Since the longitudinal strut 30 absorbs the tensile stresses, the hood does not need to contribute to the stiffening of the fine mill.
The adjustment of the grinding disks 10, 12 in the fine mill is carried out hydraulically by means of a piston 70 influenced by a pressure medium, which is mounted in a piston housing 72 which is guided through an opening in the stator 22 and a flange 75 attached to this by means of bolts 74 is seated . The piston 70 works in a cylindrical chamber 76, which is closed by a cover 78 and, on the other hand, is sealed against the environment in that a cylindrical extension 80 connected to the piston and having a smaller diameter than that of the piston is inserted into a corresponding bore 82 Housing 72 fits inside.
The Kol ben 70 also has a shaft extension 84 which extends out of the piston housing 72 and is firmly connected to the axially displaceable bearing housing 48 with the aid of a flange 86 and bolt 87. The movement of the piston 70 towards the fixed grinding disk 10 is limited by the fact that the piston extension 80 comes to a stop against a nut 88 screwed into the housing 72. The nut 88 can be adjusted to a desired position and is fixed in this position by means of a counter nut 90.
From a reservoir 92 for pressure medium, for example oil, a suction line 94 leads to a pump 96 driven by a motor 98. The pressure line 100 of the pump opens into a valve housing 102 in which a valve slide, generally designated 104, runs. Two lines 106 and 108 are drawn from the valve housing to the piston chamber 76, where they each open on one side of the piston 70. On the valve housing 102 two return lines 110, 112 are also connected, which see expediently combine to form a common line 114 down to the container 92.
The valve spool 104 has three piston parts 116, 118 and 120, which seal with a sliding fit against the inner running surface of the valve housing, which are separated from one another by parts of smaller diameter and arranged in relation to the so-called lines so that, depending on the from the outside with the help of a button 122 adjustable position of the valve spool pressure oil from 'the pump 96 of the Kol benkammer 76 is supplied to one or the other side of the piston 70, while at the same time oil on the other side of the piston can drain to the container 92.
In the position illustrated in Fig. 3, the pressure line 100 is via the Lei device 106 in connection with the space to the left of the piston 70, while an open connec tion between the space on the other side of the piston and the container 92 via the line 108 , the valve housing and the lines 112 and 114 is present. At the same time, the slide part 116 blocks the opening of the line 110.
In a line 124 connecting the pressure line 100 to the container 92, an expediently spring-loaded return valve 126 is attached, which can be adjusted in a known manner so that it opens at a certain maximum pressure. The pressure in line 100 can be read off on a manometer 128.
When hiring the two grinding disks 10 and 12 towards each other, the oil pressure acts on the entire end surface of the piston 70, when removing the grinding disks from each other only on the ring surface offered by the difference between the diameter of the piston 70 and that of the extension 80. The piston 70 and its extension 80 do not require any special packings on their cylin drical sealing surfaces, but are single borrowed with a precise sliding fit in their respective paths in the piston housing. Such a design is advantageous in which the play between the piston 70 and the piston chamber is smaller than that between the piston extension 80 and the wall of the bore 82.
Despite the leakage resulting from the greater play in the latter case, the piston 70 can be moved faster when the grinding disks are removed from one another than when they are turned on, because the amount of pressure oil required per unit length of piston movement is significantly smaller in the former case. Oil leaking along the piston extension 80 is collected in a recess 130 in the piston housing and flows back through a line 132 into the reservoir 92.
A rod 134 is movably mounted on the piston housing 72 in the axial direction. It has an arm 136, which is held pressed against the free edge of the piston extension 80 by means of a spring 138, so that the rod 134 follows the piston 70 in its movements in both directions. A rod 140 is adjustably connected to the rod 134 by means of a screw 142. The free end of the rod 140 strikes against the movable measuring tip 143 in a measuring device 144.
The housing of the measuring device has a cylin drical part 145, which is adjustable with the help of a screw 146 or the like relative to the piston housing 7 2, such that the pointer of the device assumes the zero position when the working surfaces 14 of the grinding disks 10 and 12 together are in touch. The measuring device 144 is preferably designed so that the movements of the piston 70 can be read with an accuracy of 0.01 millimeters. The measuring range of the device spans approximately the part of the movement path of the piston 70 which corresponds to the distances between the grinding disks 10 and 12 that are actually taken into consideration for performing the grinding process and in which the arm 136 is supported against the piston extension 80.
It often happens that foreign bodies get into the fine mill, such as pieces of scrap iron, stones and the like, which cause a rapid increase in the pressure in the cylinder 76 by pushing the grinding disks apart. In order to prevent damage due to excessive stress caused by this, the system is equipped with a safety device 147 which is inserted into a line 148 connecting the part of the piston chamber 76, which is located to the left of the piston 70 according to FIG is building.
The safety device 147 can consist of a membrane which normally blocks the line 148 completely, but ruptures when a strong pressure surge occurs in the piston chamber 76, which the regulating valve 126 cannot compensate for, so that the amount of oil in the chamber 76 quickly decreases becomes. The line 148 can be connected to the valve housing 102 by a branch line 150 in such a way that the liquid pressure arising in the line 148 leads the valve slide to the left and thus opens the connection between the line 106 and the return line 110. In order to ensure that the oil flowing past the membrane 147 immediately influences the valve slide, the line part between the piston chamber 76 and the line 150 is at least for the most part always filled with oil.
This oil can be supplied from the pressure line 100 through a line 152. In the latter there is a shut-off valve 154 and a return valve 156. The line 148 can have an upwardly directed loop 158 which prevents the oil from flowing out into the last-mentioned line part. At the line 148 is. Furthermore, an electrical trip contact 160 attached, which interrupts the supply to the fine mill when a pressure wave occurs in the line.