CH313703A - Antriebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug - Google Patents

Antriebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug

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Publication number
CH313703A
CH313703A CH313703DA CH313703A CH 313703 A CH313703 A CH 313703A CH 313703D A CH313703D A CH 313703DA CH 313703 A CH313703 A CH 313703A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
gear
drive device
motor shaft
transmission
starting
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Application number
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English (en)
Inventor
Roder Albert
Original Assignee
Nsu Werke Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


  Antriebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  triebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug,  deren Motor unter dem Einfluss einer An  werfeinrichtung, z. B. Tretkurbeleinrichtung,  angelassen werden kann und deren Getriebe  mindestens zwei Stufen besitzt.  



  Derartige Vorrichtungen können insbeson  dere an fahrradähnlichen Fahrzeugen vor  gesehen sein. Sie sollen hierbei den Betrieb  des Fahrzeuges unter der Wirkung eines  relativ kleinen Motors vermitteln. Da     die     Schaffung eines kleinen Motors davon ab  hängt, dass möglichst geringe Gewichte er  forderlich werden und da anderseits das  natürliche Bestreben obwaltet, den Antrieb  eines solchen Fahrzeuges ähnlich dem eines  Motorrades zu gestalten, ergeben sich Fakto  ren, die einander widersprechen und dazu  geführt haben, dass man praktisch brauchbare  Getriebe für derartige Aufgaben noch nicht  entwickelt hat.  



  Die Erfindung     ist    geeignet, das vorstehend  angedeutete Problem in einer für die Praxis  völlig ausreichenden Weise zu lösen.  



  . Erreicht ist dies erfindungsgemäss da  durch, dass ein Teil des Getriebes, der an der  Übersetzung der Anwerfbewegung ins Schnelle  zur Motorwelle hin beteiligt ist, ausserdem die  Aufgabe hat, als Vorgelege für wenigstens  eine niedrige Getriebestufe zu dienen.  



  In dem Falle, dass es sich beim Getriebe  um ein Zahnradgetriebe handelt, können also    in Ausführung der     Erfindung    Zahnräder,  welche an der Übersetzung der verhältnis  mässig langsamen Anwerfbewegung z. B. der  Tretkurbel zur Kurbelwelle des Motors hin ins  Schnelle beteiligt sind, in der niedrigen Ge  triebestufe     als        Vorgelegeräder        zwischen    der  Kurbelwelle des Motors einerseits     und    dem       Abtriebszahnrad    anderseits     wirken.     



  Der besondere Vorteil der erfindungs  gemässen     Ausbildung        ist    darin     zu    suchen, dass  man mit weniger Barelementen als bisher aus  kommen     und    daher sowohl an Gewicht als  auch an Raum sparen kann. Trotzdem braucht  die     Funktionsfähigkeit    der     Vorrichtung,    d. h.  das Anwerfen des Motors im Stand z.

   B. durch       1=Ieruntertreten    der     Tretkurbel    und das     In-          fahrtsetzen    vom Stillstand aus-mit laufendem  Motor     sowie    das Schalten der Gänge, in     keines,          Weise    beeinträchtigt zu sein.  



  Im Rahmen der Erfindung liegt auch eine       Ausführungsaxt,    für welche kennzeichnend ist,  dass während des     Laiüens    im höchsten Gang  Getrieberäder, die in den niedrigen Getriebe  stufen und teilweise beim Anwerfen an der  Kraftübertragung     beteiligt    sind, leer mitlau  fen, mithin keinerlei Kraft erfordern, abge  sehen von den geringfügigen Reibungsver  lusten.  



  Hierin liegt eine vorteilhafte     Abweichung     gegenüber den bekannten Vorschlägen, da     dort          entsprechende    Getrieberäder in allen Schalt-      stellungen an der Kraftübertragung beteiligt  sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes wiederge  geben. Es zeigen:  Fig.1 eine Seitenansicht der Antriebsvor  richtung,  Fig. 2 einen Schnitt durch das Getriebe in  Leerlaufstellung,  Fig. 3, 4 und 5 schematische Darstellungen  des Getriebes im Zustand des Anwerfens, der  eingeschalteten ersten Getriebestufe und der  eingeschalteten zweiten Getriebestufe.  



  1 ist die Welle der Tretkurbeleinrichtung,  die das Anlassen besorgt, 2 die Motorwelle,  3 die Getriebeabtriebwelle und 4 eine Vor  gelegewelle.  



  Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, dient  das Getrieberad 8 der Abtriebswelle 3 dazu,  die Anwerfbewegung der Tretkurbel von der  Welle 1 unter Übersetzung ins Schnelle auf  die Motorwelle 2 zu übertragen, und zwar er  folgt die Kraftübertragung von der Tret  kurbelwelle 1 über eine Klauen-Kupplungs  muffe 13 und Zahnräder 14, 5, 6, 8, 9, 11 auf       die     Umgekehrt dienen die Getrieberäder 5, 6  des Vorgeleges 4 aber aueh zur Übertragung  des Motorantriebes auf das Abtriebsrad 10 für  die niedrigere Getriebestufe.

   Die Kraftüber  tragung verläuft dann entsprechend Fig. 4  vom Ritzel 11 der Motorwelle 2 über das auf  der Abtriebswelle 3 leer drehende Rad 9, das  mit ihm zusammengebaute Rad 8 und die  Vorgelegeräder 6 und 5 auf das Getrieberad 7,  das durch die Schaltmuffe 3a mit der Ab  triebswelle 3, d. h. mit dem Rad 10, drehver  bunden ist.  



  Ist die Schaltmuffe 3ca auf die höhere Ge  triebestufe (Fig.5) eingeschaltet, dann ver  läuft der Antrieb vom Ritzel 11 auf das Rad  9 und von diesem über die Schaltmuffe 3a  direkt auf die Abtriebswelle 3, wobei die Vor  gelegeräder 5, 6 leer mitlaufen.  



  Im einen Fall übersetzen somit die Räder  11, 9, 8, 6, 5 und 7, die bis auf das Rad 7    beim Anwerfen des Motors beteiligt sind, und  im andern Fall die Räder 11 und 9 allein, die  Antriebskraft des Motors ins Langsame.  



  Mit 12 ist die übliche Scheibenkupplung  zwischen der Motorwelle 2 und dem Rad 11  und mit 13 eine Klauenkupplungsmuffe zum  wahlweisen Verbinden der     Pedalwelle    1 mit  dem Räderwerk des Getriebes oder mit der  nicht dargestellten üblichen Rücktrittbremse  bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung an einem Zweirad- Fahrzeug, deren Motor unter dem Einfluss einer Anwerfeinrichtung angelassen werden kann und deren Getriebe mindestens zwei Stufen besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Getriebes, der an der Übersetzung der Anwerfbewegung ins Schnelle zur Motor welle hin beteiligt ist, ausserdem die Aufgabe hat, als Vorgelege für wenigstens eine niedrige Getriebestufe zu dienen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan- spruich, dadurch gekennzeichnet, d-ass ein Teil der Getrieberäder, welcher an der Übersetzung der Anwerfbewegung zur Motorwelle hin ins Schnelle, beteiligt ist, in den niedrigen Ge triebestufen dazu dient, von der Motorwelle aus ins Langsame züi übersetzen.
    2. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil des Getriebes, der sowohl beim Anwerfen als auch in den niedri gen Getriebestufen wirksam ist, bei eingeschal tetem höchstem Gang leer mitläuft. 3. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und. Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, da.ss das Getriebe ausser der Motorwelle nur noch die Abtriebswelle, die Vorgelegewelle und die Tretkurbelwelle aufweist.
CH313703D 1952-04-09 1953-03-16 Antriebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug CH313703A (de)

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DE313703X 1952-04-09

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CH313703A true CH313703A (de) 1956-04-30

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ID=6141980

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CH313703D CH313703A (de) 1952-04-09 1953-03-16 Antriebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug

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CH (1) CH313703A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5076386A (en) * 1990-10-10 1991-12-31 Frank T. Dziewit Motorized bicycle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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