CH313871A - Einrichtung mit mindestens einem Körper aus Dauermagnetmaterial - Google Patents

Einrichtung mit mindestens einem Körper aus Dauermagnetmaterial

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CH313871A
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CH
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polymer
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Meyer Johannes
Rademakers Adriaan
Wolfgang Rathenau Gerhart
Smit Jan
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Philips Nv
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/02Permanent magnets [PM]
    • H01F7/0231Magnetic circuits with PM for power or force generation
    • H01F7/0242Magnetic drives, magnetic coupling devices
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D9/00Demagnetising devices

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Description


  Garne oder garnähnliche Produkte aus Einzelfäden, die  durch ein Bindemittel statt durch ihre Verdrehung zusam  mengehalten werden, sind bekannt. Diese bekannten Pro  dukte sind jedoch entweder relativ steif und kompakt oder  zeigen geringen Zusammenhalt, so dass ihre Anwendungs  möglichkeiten begrenzt sind. Demgegenüber liegt der vorlie  genden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Garn oder  garnähnliches Produkt zu     schaffen,    das befriedigende Eigen  schaften in bezug auf Fülligkeit, Biegsamkeit, Elastizität und  Zusammenhalt aufweist.  



  Es ist bekannt, ein Bündel von Einzelfäden mit einem  Faden aus geschmolzenem Polymer zu umspinnen, der durch  eine um das Bündel rotierende Düse ausgepresst wird, wobei  ein Garn oder ein garnähnliches Produkt von einem gedreh  ten Garn ähnlichen     Eigenschaften    erhalten wird, ohne dass  dem Bündel eine wirkliche Verdrehung erteilt wird.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zur Herstellung eines Garnes oder eines garnähnlichen Pro  duktes aus einem Bündel von Textilfäden, die von einem sie  ringförmig umfassenden polymeren Material zusammengehal  ten sind. Dieses erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass das Bündel von Textilfäden einer       Falschzwirnung    unterworfen wird, um es vorübergehend in  einen verdrehten und rotierenden Zustand zu versetzen, dass  auf das rotierende verdrehte Bündel während wenigstens  einer Umdrehung desselben in Abständen über seine Länge  ein flüssiges Polymer aufgebracht wird, wobei das Polymer auf  das rotierende Bündel von mindestens einem Punkte aus  aufgebracht wird, der dem Bündel während des     Aufbringens     in seiner Längsbewegung folgt,

   aber     dessen    Rotation nicht  mitmacht. und dass das aufgebrachte Polymer in den festen  Zustand übergeführt wird.  



  Dadurch, dass somit abschnittsweise Bereiche, innerhalb  deren eine starke Bindung vorhanden ist, mit Bereichen  ohne jegliche Bindung abwechseln, können dem Garn oder  garnähnlichen Produkt gleichzeitig alle oben genannten Ei  genschaften verliehen werden.  



  Das vorliegende Patent erstreckt sich auf die unmittel  baren Erzeugnisse des     erfindungsgemässen    Verfahrens und  insbesondere auf ein nach diesem Verfahren erhaltenes Garn  oder garnähnliches Produkt, bei welchem das     Polymer-          Material    Ringe bildet, die das Bündel von Textilfäden um  fassen und es in den     Umfassungsbereichen    kompakt ring  förmig zusammenhalten und die zwischen den Ringen liegen  den Teile des Bündels voluminös sind.  



  Aus der Patentanmeldung NL 66 08 328 bzw. der ihr  entsprechenden     Offenlegungsschrift        DT    1 660 670 ist ein  Verfahren zur Herstellung eines bauschigen Garnes mit     regel-          mässigen        Einschnürungen    bekannt, welches darin besteht,  dass das Garn zwischen zwei Festpunkten unter Einwirkung  eines senkrecht zur     Garnlaufrichtung    strömenden Gases in  erzwungene Schwingung versetzt wird, wobei es in jeder  Schwingungsperiode den Gasstrahl zweimal durchwandert.  Dabei wird im Garn jedesmal eine     Einschnürung    gebildet,  in welcher die Einzelfäden einen festen Schluss aufweisen,  ohne indessen miteinander verbunden zu sein.  



  Gegenüber diesem bekannten Verfahren zeichnet sich  dasjenige     gemäss    der vorliegenden Erfindung dadurch aus,  dass die Einzelfäden sich in den Bereichen, in denen sie einen  festen Schluss erhalten, vom Polymer umschlossen werden,  so dass sie sich nicht mehr aus diesem Schluss lösen können  und die Struktur des Garnes dauerhaft und stabil wird.  



  Die     US-Patentschrift    3 061 998 beschreibt die Herstel  lung von     Bauschgarnen,    indem Einzelfäden von unterschied  licher     Schrumpfbarkeit    vereinigt und in Abständen oder an  ihren Kreuzungsstellen durch Erwärmen oder Verkleben mit  einander verbunden werden.  



  Gemäss der     US-Patentschrift    2 807<B>132</B> werden zur Her-    Stellung eines dekorativen Garnes mehrere Kerngarne unter  Spannung mit einem     Bedeckungselement        schraubenförmig     umwunden. Stellenweise kann die Steigung der Wicklung so  gering sein, dass das Kerngarn dort auf     seinem    ganzen Um  fang umwickelt wird und die Wicklung einen Höcker bildet,  während zwischen diesen Höckern das Kerngarn grossenteils       freiliegt.     



  Die Patentanmeldung NL 64 12 987 offenbart ein Ver  fahren zur Herstellung eines praktisch geraden synthetischen       Multifilamentgarns,    bei welchem dessen Einzelfäden an  regellos über ihre Länge verteilten Stellen miteinander da  durch verklebt werden, dass sie nach schwacher Falschdre  hung mit einem flüssigen, flüchtigen Lösungsmittel behandelt  und dann wieder aufgedreht werden, während das Lösungs  mittel     verdampfte.     



  Gegenüber diesen bekannten Verfahren zeichnet sich das  jenige gemäss der vorliegenden Erfindung durch die Be  schränkung des     Zusammenfassens    der Einzelfäden auf kurze  ringförmige Bereiche aus, was eine     grössere    Fülligkeit,  Schmiegsamkeit und Elastizität des Garnes als Ganzes er  möglicht.  



  Die Länge der mit Ringen aus Polymer Material versehe  nen Bereiche kann für die meisten Zwecke zwischen 0,2 mm  und 1 cm liegen, wogegen die Länge der dazwischenliegen  den Bereiche für die meisten Zwecke zwischen 1 mm und  5 cm liegen sollte. Je nach der Verwendung kann von einem  Bündel aus Fäden und/oder Stapelfasern und/oder zu  Textilfasern     zerfaserten    Folien ausgegangen werden.  



  Eine vorteilhafte     Ausführungsform    des     erfindungsgemäs-          sen    Produktes ist dadurch gekennzeichnet, dass die Einzel  fäden in den Bereichen zwischen den Ringen bei unbelaste  tem Garn verschieden lang sind. Dies wird im allgemeinen  erreicht durch unterschiedliche Schrumpfung der Einzelfäden  nach     Anbringung    der Ringe, wie noch später erklärt wird.  Die relativ langen Fasern werden dabei gebogen und     sind     dann bestrebt, das Produkt zu verlängern, während die rela  tiv kurzen Fasern gerade gestreckt werden und dann bestrebt  sind, das Produkt zu verkürzen. Auf diese Weise erhält man  eine sehr grosse und sehr beständige Fülligkeit.  



  Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des     erfin-          dungsgemässen    Produktes, bei der die Fäden zwischen den  Ringen verschiedene Längen aufweisen, ist dadurch gekenn  zeichnet, dass die Einzelfäden im mittleren Teil des Bündel  querschnitts kürzer sind als im     äusseren    Teil. Durch diese  Struktur wird ein ausgesprochen gefälliger optischer Effekt  erzielt und dabei im allgemeinen auch die grösste Fülligkeit.  



  Eine weitere     Ausführungsform    des Produktes, bei der die  Fäden zwischen den Ringen ebenfalls verschiedene Längen  aufweisen, ist dadurch gekennzeichnet, dass     die    Verteilung  der kurzen und der langen Einzelfäden regellos ist. Obwohl  bei dieser Struktur die Fülligkeit im allgemeinen etwas ge  ringer ist, ist sie im allgemeinen beständiger.

   Ein Bündel von       Einzelfäden,    das bei der Durchführung des     erfindungsgemäs-          sen    Verfahrens ein     solches    Produkt mit regellos verteilten  kurzen und langen Fadenabschnitten liefert, kann erhalten  werden durch Mischen von     Stapelfasern        verschiedener     Schrumpffähigkeit und Herstellung eines Rohgarnes aus  denselben in bekannter     Weise.     



  Wenn die längeren und die kürzeren Einzelfäden wie  erwähnt verschiedene Schrumpfung aufweisen sollen,. können  diese Unterschiede in der Schrumpfung durch mannigfaltige  Materialkombinationen erzeugt werden.  



  So können z. B. bei einer Ausführungsform die kürzeren  Einzelfäden aus einem Elastomer und die längeren aus einem  steiferen Material bestehen. Diese Wahl hat den Vorteil,  dass sich das elastische Material leicht so weit dehnen lässt,  bis die steiferen Fäden     geradegestreckt    sind, wobei dann  diese steiferen Fäden eine verhältnismässig hohe Zugfestig-           keit    ergeben.     Ferner    wird sich das Elastomer ohne weiteres  auf die kürzere Länge zusammenziehen, so dass das Material  wieder seine Fülligkeit gewinnt, sobald die Spannung     nach-          lässt.    Für Kleider und andere Zwecke;

   für die feine Fasern  erforderlich sind, kann als Elastomer vorzugsweise ein ther  moplastisches Elastomer der Art     verwendet    werden, bei der  die Stabilisierung durch kristalline Segmente statt durch eine  wirkliche     Vernetzung    geschieht, wie dies beispielsweise für       extrudierbaren        Polyurethan-Gummi    der Fall ist.  



  Bei einer weiteren     Ausführungsform    können die kürze  ren Einzelfäden gekräuselte     Zweikomponenten-Fasern    oder  -Fäden und die längeren Fäden     Einkomponentenfasern    oder  -Fäden sein. Gekräuselte     Zweikomponenten-Fasern    verhal  ten sich im allgemeinen wie     elastomere    Fasern und haben den  Vorteil, dass sie mit     andern    Fasern (im allgemeinen     in        unge-          kräuseltem    Zustand) leichter zu mischen sind und dass eine  grössere Auswahl davon zur Verfügung steht. Auf der ande  ren Seite ist die Spannung im gestreckten Zustand bei kleinen  Dehnungen im allgemeinen niedriger.

    



  Wenn von kürzeren und längeren Einzelfäden in den Fäl  len die Rede ist, in denen die     Fasern    aus etwa schraubenför  mig gekräuselten     Zweikomponenten-Fasern    bestehen, so ist  als Länge nicht die längs der Schraubenlinie, sondern die in  der Achse der Schraube gemessene Länge zu verstehen.  



  Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die  Einzelfäden     Zweikomponenten-Fasern    mit verschieden  starker Kräuselung. Auf diese Weise ergibt sich ein Produkt  von besonders hoher Dehnbarkeit, jedoch, bis zu einem ge  wissen Grade, auf Kosten der Fülligkeit.  



  Auf kleine Längen geschnitten, kann das     erfindungsge-          mässe    Garn oder garnähnliche Produkt     vorteilhaft    in Form  kurzer Abschnitte, deren jeder zwei Ringe aus Polymer auf  weist, als Feder- oder Daunenersatz für die Füllung von  Kissen oder Steppdecken verwendet werden.  



  Diese Verwendung des Garnes bzw. Produktes wird an  sich nicht vom vorliegenden Patent umfasst.  



  Obgleich der Zusammenhalt des Garnes oder garnähnli  chen Produktes quer zur Längsrichtung im wesentlichen durch  die Ringe bedingt ist, muss doch festgehalten werden, dass  das Produkt auch mit leichter Drehung ausgeführt sein kann.  



  Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, den  Querzusammenhalt des Garnes oder garnähnlichen Produk  tes durch ein     besonders    schnelles und praktisches Verfahren  zu erhalten. Es hat sich erwiesen, dass das     erfindungsgemässe     Verfahren viele Male schneller aufzuführen ist als mit einer  echten Verdrehung und auch wesentlich schneller als mit  dem in der Einleitung genannten Verfahren des Umspinnens  eines Fadenbündels mit einem schraubenförmigen Faden aus       geschmolzenem    Polymer, das aus einer um das Fadenbündel  rotierenden Düse     extrudiert    wird.

   Wie bekannt, lässt sich eine  Falschdrehung sehr schnell ausführen, und es hat sich ferner  gezeigt, dass das stellenweise Aufbringen und Erhärten eines  flüssigen     Polymers    ähnlich schnell ausgeführt werden kann.  



  Bekanntlich findet die Falschdrehung gewöhnlich zur  Herstellung von     Kräuselgarnen        Verwendung,    wobei die  Verformungen der einzelnen Fasern in der verdrehten Form  thermisch fixiert werden.     Die    vorliegende Erfindung zielt  jedoch nicht spezifisch auf die Herstellung von     Kräuselgarn     ab, und die genannte Fixierung ist daher für die Ausführung  des Verfahrens nicht wesentlich.  



  Die Falschdrehung kann auf verschiedene bekannte Ar  ten verwirklicht werden. Besonders hohe Geschwindigkeit  und den Vorteil, dass mit hoher Fadenspannung gearbeitet  werden kann,     liefert    das Verfahren,     bei    dem die Falsch  drehung von Garn oder einem     garnähnlichen    Produkt durch  Walzen in einer im wesentlichen linearen Zone     zwischen    zwei  Reibungsgliedern stattfindet, von denen wenigstens eines  zwei oder mehrere Reibungselemente     aufweist,    welche nach-    einander in Berührung mit dem andern Reibungsglied ge  bracht werden,

   während die Reibungselemente während ihrer  Berührung mit dem entgegengesetzten Reibungsglied quer  zur Bewegungsrichtung des Garnes verschoben und wieder  in ihre Ausgangsstellung     zurückgebracht    werden, sobald die  Berührung zu Ende ist. Die Anwendung dieses Verfahrens  zum Rollen von Garn ist in einem anderen Zusammenhang  in der Zeitschrift     nPlastics        Rubbers ,    Januar 1970, Seite 31,  beschrieben.  



  Das Polymer zur Bildung der Ringe kann entweder in  geschmolzener, in     gelöster    oder in     emulgierter        Form    verwen  det werden, aber auch     in    Form eines oder mehrerer Vor  polymere.     Entsprechend    kann die Überführung in den festen  Zustand entweder durch Kühlung oder Verdampfung eines  Lösungsmittels oder     eipes        Emulgators    stattfinden oder durch  Koagulation der Emulsion sowie durch Aushärten des Vor  polymers bzw. der     Vorpolymere.     



  Bei     einer    Ausführungsform des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens kann die Zuführung des     Polymers    mittels einer     end-          'losen    Reihe punktförmiger Ablagerungen des     Polymers    ge  schehen, welche in wiederholter Folge in Berührung mit dem  rotierenden Faserbündel gebracht werden, wobei sie entlang  desselben bewegt und wieder ausser Berührung von ihm ge  bracht werden. Infolge der     kontinuierlichen    Bewegung arbei  tet diese Variante des Verfahrens besonders rasch.  



  Die schnellste Art der Zuführung für jede der genannten  punktförmigen Ablagerungen besteht darin, dass das Material  durch einen     Extrusionskanal,    der im Behälter endet,     extru-          diert    wird. (Die Ablagerungspunkte können auch ganz  einfach die Mündungen dieser Kanäle sein.) Eine Modifika  tion des Verfahrens besteht darin, dass die Ablagerungs  punkte von Näpfchen gebildet werden, die mittels eines Ra  kelmessers     od.        dgt.    gefüllt werden.  



  Eine weitere Abart des Verfahrens ist dadurch gekenn  zeichnet, dass das flüssige Polymer mittels Düsen zugeführt  wird, deren jede, während sie das Polymer aufbringt, ge  meinsam mit dem Fadenbündel und mit der gleichen Ge  schwindigkeit und in der gleichen Richtung wie     dieses    bewegt  wird, worauf die Düse wieder in ihre Ausgangslage     zurück-          'bewegt    wird, vorzugsweise mit einer viel grösseren Geschwin  digkeit als derjenigen des Fadenbündels.  



  Diese Variante des Verfahrens benötigt etwas mehr Zeit,  ermöglicht aber eine     besonders    genaue Dosierung des     Poly-          mers.    Im allgemeinen wird dabei ein dünner Faden des     Poly-          mers    von einem Ring zum andern gezogen.  



  Das Verfahren kann dazu benutzt werden, ein     erfindungs-          gemässes    Garn von besonders grosser Fülligkeit zu erzeugen.  Die hierfür bevorzugte Variante des Verfahrens ist dadurch  gekennzeichnet,     dass    nach dem     Aufbringen    des     Polymers    die  verschiedenen Einzelfäden verschieden stark geschrumpft  werden, um die gewünschte Fülligkeit zu erhalten. Die besten  Resultate erzielt man hierbei durch Verwendung von Einzel  fäden aus unterschiedlichen Materialien, die ein unterschied  liches Schrumpfverhalten aufweisen. Die Materialien brau  chen jedoch nicht chemisch verschieden zu sein. Es können  auch nur in dieser Hinsicht verschiedene Polymere sein.  



  Die verschiedene Schrumpfung kann aber auch durch un  gleiche Erwärmung (und/oder     Quellung)    verschiedener  Teile des Bündels erhalten werden.  



  Eine     Ausführungsart    des     erfindungsgemässen    Verfah  rens zur Herstellung eines Garnes wird im folgenden unter  Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. In der  Zeichnung zeigt:       Fig.    1 eine Photographie, die in vierfacher     Vergrösse-          rung    ein nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren hergestell  tes Garn zeigt, das mit Ringen abgebunden ist und aus ge  kräuselten     Zweikomponenten-Fasern    besteht, welche     zwi-          schen    den     Ringen    verschiedene Längen aufweisen,

             Fig.    2 eine schematische Darstellung einer bevorzugten  Ausführungsform des Produktes, wobei die Fäden zwischen  den Ringen verschiedene Längen aufweisen,       Fig.    3 in perspektivischer Ansicht     schematisch    den Pro  duktionsablauf beim Abbinden der Bündel mit den in Inter  vallen aufeinanderfolgenden Ringen,       Fig.    4 in einer Ansicht ein Detail der     Extrudermatrize    für  die punktweise Aufbringung des     Polymers    bei der in     Fig.    3  dargestellten Produktionsstrasse,       Fig.    5 eine Seitenansicht gemäss dem Schnitt I-1 von       Fig.    4,

         Fig.    6 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung mit  einer hin und her gehenden Düse zum Aufbringen des     Poly-          mers    auf das im verdrehten und rotierenden Zustand befind  liche Bündel,       Fig.    7 in     schematischer    Darstellung eine Vorrichtung zum  Aufbringen des     Polymers    auf das rotierende verdrehte Bündel  mit Hilfe eines pulsierenden Luftstromes, und       Fig.    8 eine schematische Ansicht des nach dem     erfindungs-          gemässen    Verfahren mit Hilfe einer der in     Fig.    6 und 7 dar  gestellten Vorrichtungen erhaltenen Produktes.  



  Bei dem in     Fig.    2 dargestellten Garn sind mehrere Fäden  oder Stapelfasern durch ringförmige     Polymerstreifen    1, 2  und 3 miteinander verbunden. Die Fäden oder Stapelfasern  4, 5, 6 und 7 sind, jeweils     zwischen    den Rändern benachbar  ter Ringe gemessen, verhältnismässig lang. Diese langen Fä  den oder Fasern bilden Schleifen und haben die Tendenz,  das gesamte Bündel zu verlängern, wogegen die stärker ver  kürzten Fäden oder Stapelfasern 8 und 9 die Tendenz auf  weisen, das gesamte Bündel zu verkürzen.

   Der Übersichtlich  keit halber werden die restlichen Fäden, beispielsweise 10,  lediglich als kleine Fäserchen in der unmittelbaren Nachbar  schaft der Ringe angedeutet; es sei jedoch bemerkt, dass sie  im allgemeinen den gesamten Bereich zwischen benachbar  ten Ringen ohne oder nur mit verhältnismässig wenigen losen  Enden ausfüllen. Einige dieser Fäden oder Fasern, die nur  teilweise gezeigt sind, werden relativ lang sein, andere dage  gen relativ kurz. Es ist natürlich auch möglich, eine ganze  Reihe von Längenabstufungen in den zwischen den Ringen  liegenden Zonen vorzusehen.  



  Die Fäden oder Fasern 8 und 9 sind in der Zeichnung  vollkommen gestreckt dargestellt; sie könnten aber auch  schraubenförmig geformt sein, wie dies der Fall ist, wenn die  Fäden oder Fasern aus geschrumpftem     Zweikomponenten-          Garn    bestehen, dessen Komponenten nebeneinander liegen.  



  Jeder Faden bzw. jede Faser ist dann schraubenförmig mit  abwechselnd rechts und links gerichtetem     Windungssinn.    In  ähnlicher Weise können die     schleifenbildenden    Fäden oder  Fasern 4, 5, 6 und 7 ebenfalls schraubenförmig sein, obgleich  sie natürlich eine geringere Kontraktion als die Fäden 8 und 9  aufweisen     müssen.     



  Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch die Bildung der  Schleifen das Garn eine grosse, federnde Fülligkeit erhält.  Ausserdem ergibt die feste Bindung durch die in Abständen  angeordneten Ringe eine hohe Biegeelastizität des garnähn  lichen Produktes.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Einrichtung wird ein     unge-          drehtes    Rohgarn oder ähnliches Ausgangsmaterial 11 von  einer Spule 12 abgezogen. Es könnte aber auch direkt von  einer Karde oder über eine in diesem Falle zur Fertigstellung  der Einzelfäden erforderliche     Verstreckungsvorrichtung    von  einer     Extrusionseinrichtung    abgenommen werden. Beim  Ausgangsmaterial 11 kann es sich um irgendein Rohgarn  oder ähnliches handeln. Über einen Satz von     Zuführrollen     13, 14 und 15 wird das Garn in eine Zone geführt, wo es  durch eine     Falschdrehungseinrichtung    verdreht und in Rota  tion versetzt wird.

   Die     Falschdrehungseinrichtung    weist aus  beweglichen Sektoren gebildete angetriebene Walzen 16 und    17 auf. Diese Walzen rotieren entsprechend den eingezeich  neten Pfeilen 18, 19. Gleichzeitig bewegt sich jeder Walzen  sektor, wenn er die Eingriffslage passiert, mit konstanter Ge  schwindigkeit in der durch den entsprechenden Pfeil 20 bzw.  21 gezeigten Richtung, d. h. die zwei     Walzen    16 und 17 wir  ken jeweils immer in entgegengesetzten Richtungen auf das  Garn ein und erzeugen hierdurch die Falschdrehung. Jeweils  nach dem Durchlaufen der Eingriffsstelle wird jeder Sektor  wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt, um für die  nächste     Falschdrehungsoperation    bereit zu sein, wenn er wie  der in den Bereich der Eingriffsstelle gelangt.

   Diese hin und  her gehenden, mit den Umdrehungen synchronisierten Bewe  gungen werden durch einen Satz von Nocken gesteuert.     Eine     nähere Beschreibung dieser     Falschdrehungswalzen    findet  sich im Artikel      Falle    Twist     and        Stretching        Process        for     Tape  in der Zeitschrift      Plastics        Rubbers     vom 22. Januar  1970. Diese Vorrichtung arbeitet mit besonders hoher Ge  schwindigkeit, erlaubt die gleichzeitige Behandlung vieler  Garne und die Anwendung eines hohen Zuges in der Ver  drehungszone.

   Es ist vorteilhaft, mit einer Zugspannung in  der Verdrehungszone zu arbeiten, um die Reibung der Zu  führmittel zu     überwinden,    welche der Drehung des Garnes  entgegenwirken.  



  Im Abschnitt zwischen den     Zuführrollen    14-15 und den  aus beweglichen Sektoren gebildeten Walzen 16, 17 wird das  Garn, das hier mit 22 bezeichnet ist, verdreht und in Rota  tion versetzt; nach dem Verlassen der aus Sektoren bestehen  den Walzen 16 und 17 wird jedoch das Garn, das nun mit 23  bezeichnet ist, wieder     unverdreht    sein. Die Aufbringung der  Ringe 24 wird mittels einer Auftragwalze 25 ausgeführt,  die so angetrieben ist, dass ihr Umfang der Fortbewegung  des Garnes 22 folgt.

   Die Auftragwalze ist, wie genauer aus  den     Fig.    4 und 5 hervorgeht, als     Extrusionsmatrize    ausge  bildet: Das geschmolzene Polymer wird aus dem     Extruder    26  durch ein Rohr 27 in den inneren Teil 28 der Matrize ein  geführt, der jedoch die Rotation der Auftragwalze 25 nicht  mitmacht.  



  Zwecks besserer Übersichtlichkeit zeigt die     Fig.    3 nur  die Herstellung eines einzigen Garnes; in Wirklichkeit werden  jedoch mehrere Garne nebeneinander gleichzeitig herge  stellt, wie dies aus     Fig.    4 hervorgeht.  



  Um das geschmolzene Polymer unter den verschiedenen  Garnen zu verteilen, enthält der feststehende innere Teil 28  der Matrize eine Verteilerkammer 29 mit einer Anzahl von  Schlitzen 30, welche über die Länge der Auftragwalze  gleichmässig verteilt sind. Jeder Schlitz 30 versorgt eine  Reihe radialer Kanäle 31 in der rotierenden Auftragwalze 25.  Jede Kanalreihe endet in einer kreisförmigen Reihe von  Düsen, an denen das Auftragen stattfindet. Zwischen dem  feststehenden inneren Teil 28 der     Extrusionsmatrize    und der  Walze 25 ist eine Dichtung vorgesehen. Die     Extrusion    durch  jeden der Kanäle 31 findet     intermittierend    statt, und zwar  jeweils, wenn sich die Düse in ihrer     Auftragstellung    befindet.  



  Um eine gleichmässige Verteilung des     Polymers    an jeder  Stelle zu sichern, liegt jede Reihe von Düsen am Grunde  einer Nut 32 von halbkreisförmigem Querschnitt, wobei  der Durchmesser der Nut nur geringfügig grösser ist als  der Durchmesser des verdrehten Garnes 22. Der Wider  stand gegen die Rotation des Garnes um seine Achse wird  dadurch möglichst klein gehalten, dass die Auftragwalze das  Garn nur auf einer kleinen Strecke berührt, die jedoch lang  genug ist, um das Garn während der Dauer der Berührung  wenigstens eine Umdrehung um seine eigene Achse ausführen  zu lassen, um einen gut geformten Ring zu erhalten.  



  Um dies zu erreichen, ist es ferner wesentlich, die Auf  tragwalze mit einer solchen Geschwindigkeit anzutreiben,       dass    jede Düse genau oder fast genau dem Durchlauf des  Garnes folgt. d. h. sich mit im wesentlichen gleicher Ge-           schwindigkeit    und in der gleichen Richtung wie das Garn be  wegt, solange sie Polymer auf dieses aufbringt. Zwecks bes  serer Übersichtlichkeit ist der Antrieb nicht gezeigt, jedoch  ist die Drehung durch den Pfeil 33 angedeutet.  



  Es ist auch eine Heizeinrichtung für die     Extrusionsmatrize     vorgesehen; doch sind deren Elemente nicht dargestellt.  Ebenfalls nicht gezeigt sind die     Garnführungen    vor den Zu  führrollen 13 und vor der Auftragwalze 25, welche Garn  führungen dazu dienen, die verschiedenen Garne getrennt  zu halten und eine sichere Führung der Garne in den Nuten  32 zu gewährleisten.  



  Zwischen der Auftragwalze 25 und den     Falschdrehungs-          walzen    16 und 17 werden die Ringe 24 mittels eines Wasser  strahls oder eines nicht dargestellten Wasserbades stark ge  kühlt. Ein Kühlbad muss jedoch so konstruiert sein, dass  es die Rotation des Garnes 22 um seine Achse nicht wesent  lich behindert.  



  Um ein Quetschen der genannten Ringe zu vermeiden,  müssen die aus Sektoren bestehenden Walzen 16 und 17 mit  weichem Gummi beschichtet sein, oder was praktischer ist,  es kann die eine oder es können beide Oberflächen mit  Nuten versehen sein, die im gleichen Abstand voneinander  angeordnet sind wie die Abstände zwischen den Ringen 24.  Ausserdem müssen die Druckwalze 25 und die     Falschdre-          hungswalzen    16 und 17 derart synchronisiert sein, dass die  Ringe 24 in die Nuten zu liegen kommen und damit ein  Quetschen der Ringe verhindert wird.  



  Hinter den     Falschdrehungswalzen    16 und 17 ist ein Satz  angetriebener Zusatzwalzen 36 und 37 vorgesehen, welche  die     Falschdrehungswalzen    16 und 17 durch Erzeugung einer  Spannung im Garn 22 unterstützen, wenn letzteres im rotie  renden Zustand über die Auftragwalzen 25 geführt wird.  



  Wie bereits erwähnt, wird eine solche Spannung ausgeübt, um  den Widerstand gegen die Rotation des Garnes zu überwin  den. Wenn das Rohgarn 11 aus Fäden, Fasern oder anderen  Einzelfäden aus verschiedenen Materialien besteht und  wenn vor und/oder während der Falschdrehung ein hoher  Zug ausgeübt wird, so wird sich nach dem Aufhören der  Spannung, wenn das Garn den     unverdrehten    Zustand ein  nimmt, spontan eine ziemlich grosse Fülligkeit einstellen.  Man erkennt diesen mit 34 bezeichneten Bereich vor dem  Aufspulen auf die Spule 35. Die erwähnte Fülligkeit ent  steht durch die unterschiedliche Schrumpfung der verschie  denen Materialien.

   Um eine derartige unterschiedliche  Schrumpfung noch zu steigern, kann in der Einrichtung nach  den Walzen 36 und 37 noch ein Ofen vorgesehen sein, doch  kann eine solche Wärmebehandlung zur Entwicklung der  Fülligkeit auch während des     Wiederaufspulens    des Garnes  oder am fertigen Textilprodukt vorgenommen werden.  



  Falls das Produkt zur Verwendung als Federn oder Dau  nen feingeschnitten werden muss,     befindet    sich in der Ein  richtung anstelle der Spule 35 eine     Schneidvorrichtung,    wel  che synchron zur Auftragwalze läuft, um in regelmässigen  Abständen das fertige Garn noch zwischen den Ringen ab  zuschneiden.  



  In     Fig.    6 bezeichnet 22 wiederum das Garn, das in Rich  tung des Pfeiles durch die dargestellte Vorrichtung läuft und  in deren Bereich durch die nachfolgende     Falschzwirnvor-          richtung    verdreht und in Rotation versetzt wird. Eine auf das  verdrehte rotierende Garn gerichtete Düse 38 wird von der  Schubstange 39 eines Kurbelgetriebes längs des Garnes 22 hin  und her bewegt, und zwar so, dass ihre Mündung sich wäh  rend eines Teiles der einen Hälfte jeder Umdrehung der  Kurbel mit im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit und in  der gleichen Richtung bewegt wie das Garn, während dieses  beim Rotieren vor der Düsenmündung wenigstens eine volle  Umdrehung um seine eigene Achse ausführt.

   Während des  entsprechenden Teiles der andern Hälfte jeder Umdrehung    der Kurbel bewegt sich die Düse mit im wesentlichen der  gleichen Geschwindigkeit, aber im entgegengesetzten Sinn  wie das Garn 22, also mit der doppelten Geschwindigkeit  relativ zu ihm. Während des erstgenannten Teiles jeder  Kurbelumdrehung bringt die Düse 38 das aus ihr austre  tende Polymer bei jeder Umdrehung des Garnes in Form  eines Ringes auf dieses auf.

       Anschliessend    wird mittels einer  nicht dargestellten Steuervorrichtung die Zufuhr des     Polymers     zur Düse und somit dessen     Auftragung    auf das Garn unter  brochen, bis die Düse 38 wieder an den Anfang der Strecke       zurückgekehrt    ist, die sie jeweils während des erstgenannten  Teiles jeder Kurbelumdrehung zurücklegt, worauf der be  schriebene Zyklus von neuem beginnt. Unterdessen ist das  Garn 22 mit konstanter Geschwindigkeit weitergelaufen, so  dass die Düse das Polymer beim Wiedereinsetzen von dessen  Zufuhr in einem Abstand vom zuletzt aufgetragenen Ring  ringförmig aufträgt.  



       Gemäss    einer Variante dieser Ausführungsform kann die  Unterbrechung der Zufuhr des     Polymers    durch die Düse  unterbleiben, das Polymer also kontinuierlich aufgetragen  werden. In diesem Falle werden die je während des erstge  nannten Teiles aufeinanderfolgender Umdrehungen der  Kurbel, also bei im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit  von     Düse    und Garn, auf dieses aufgetragenen Ringe bzw.  Gruppen beisammen liegender Ringe während des restlichen  Teiles jeder Kurbelumdrehung, also bei verschiedener bzw.  entgegengesetzter Geschwindigkeit von Düse und Garn,'  durch einen ununterbrochenen     Polvmerfaden    miteinander  verbunden, der in einer Art Schraubenlinie mit zu- und wie  der abnehmender Steigung um das Garn verläuft.  



  Auch in     Fig.    7 ist das in Richtung des Pfeiles durch die  Vorrichtung laufende Garn mit 22 bezeichnet. Durch eine  feststehende Düse 40 tritt ein Faden     zähflüssigen        Polymers     44 kontinuierlich aus. Mit 41, 42 und 43 sind drei verschie  dene Stellungen bezeichnet, welche dieser Faden im Laufe  eines Arbeitszyklus nacheinander einnimmt.

   In der ausgezo  gen dargestellten ersten Stellung 41 ist der     Polymerfaden    44  von einem aus einer Düse 45 austretenden pulsierenden Luft  strom, der von einem selbsttätigen Ventil gesteuert wird,  entgegen der Laufrichtung des Garnes 22 nach hinten gebla  sen worden; der Luftstrom ist soeben unterbrochen worden,  und der     Polvmerfaden    hat mit seinem freien Ende das Garn  erfasst.

   In der gestrichelten Stellung 43 hat das Garn seit der  Unterbrechung des Luftstroms an der vom Ende des     Poly-          merfadens    berührten Stelle mehr als eine volle Umdrehung  ausgeführt, wobei es den     Polymerfaden    in seiner Drehung und  in seiner Längsbewegung mitgenommen hat und von diesem  ringförmig umschlungen worden ist; Anfang und Ende des  Ringes haben sich berührt und sind miteinander verklebt.  Nun setzt der Luftstrom durch die Düse 45 wieder ein, und  der     Polymerfaden    44 wird rasch in die erste Stellung 41  zurückgeblasen. Hierbei bildet er eine dünne Schicht, die im  fertigen Produkt nach einer Schraubenlinie in entgegenge  setztem Drehsinn zu den das Garn     umschliessenden    Ringen  verlaufen wird.

    



       Fig.    7 zeigt dieses fertige Produkt. 46 sind die vom     Poly-          merfaden    gebildeten Ringe, 47 die nach der Beseitigung der  Falschdrehung des Garnes schraubenlinienförmig um dieses  laufenden Abschnitte des     Polymerfadens,    und 22 die durch  die Ringe     zusammengehaltenen    Garnfäden.  



  Nach dem vorliegenden Verfahren hergestellte garnähn  liche Produkte können für     eine        grosse    Anzahl von textilen  und sonstigen technischen Zwecken angewendet werden.  Es ist möglich, ihre Feinheit in einem grossen Bereich, bei  spielsweise von um 20     Denier    bis zu Garnen in der     Grössen-          ordnung    von 100     Denier    zu variieren,     bevorzugt    ist jedoch  der Bereich zwischen 5(l0 bis etwa 30 000     Denier.    Die fol  genden Beispiele sollen verschiedene Anwendungen illustrieren,      Beispiel 1  Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung eines bauschi  gen Effektgarnes für Vorhänge.  



  Das Rohgarn besteht aus     Zweikomponenten-Fäden    aus       Polypropylen    und     Polykaprolaktam,    die nebeneinander mit  tels einer dünnen Schicht eines klebefähigen     ionomeren     Polyäthylens verbunden sind. Das Rohgarn ist nach dem Ver  fahren und mit der Einrichtung hergestellt worden, die in  dem Artikel  Split Film     Gets    a Second Look  in der Zeit  schrift  Textile     Industries     vom Juli 1969 beschrieben sind.

    Infolge zufälliger Unregelmässigkeiten der     Matrizenteile     zeigen die Fasern im Garn eine verschiedene     Kräuselbarkeit     nach dem Strecken, so dass auch die Verteilung     dieser    Unter  schiede als fast regellos angesehen werden kann. Das durch  schnittliche     Denier    der Fasern liegt bei etwa 20 und jenes des  Garnes bei etwa 4000.  



  Mittels einer in     Fig.    3 dargestellten Fertigungslinie wer  den kurze Ringe aus     Polypropylen    in gleichen Abständen von  2 cm aufgebracht. Der Schmelzindex von     Polypropylen    be  trägt nach     ASTM    D     1238-62    T, Bedingung K, etwa 10. Um  ein glattes Auftragen der Ringe zu erhalten, hat es sich als  vorteilhaft erwiesen, ein Material mit einer derart niedrigen  Zähigkeit zu verwenden. Die Ringe werden in einem Wasser  bad gekühlt. Die Falschdrehung erfolgt mit sechs Umdrehun  gen auf 10 cm.  



  Die Kräuselung wird entwickelt durch Erwärmung auf  120 C in entspanntem Zustand, wobei sich jeder der einzel  nen Fäden schraubenförmig kräuselt, jedoch in verschiede  nem Ausmasse. Das Aussehen des Garnes ist ähnlich dem  in der Photo in     Fig.    1 gezeigten. Das garnähnliche Produkt  wird als Schussfaden für ein feines Gewebe mit Nylon als       Kettfaden    verwendet, wobei man ein sehr ansprechend aus  sehendes Gewebe erhält.    Beispiel 2  Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung eines Garnes,  das in kurze Stücke geschnitten als Federersatz für die Fül  lung von Kissen oder Steppdecken verwendbar ist.  



  Für diesen Zweck sollte das Rohgarn ein     kardiertes    Ge  misch von 4     Denier        Einkomponentenstapelfasern    aus     Poly-          äthylenteraphthalat    sein, wobei das Garn wiederum ein       Denier    von ungefähr 4000 aufweist. Das Material für die  Ringe sollte ein     Kopolymer    aus     Polyäthylenterephthalat    und       Polyäthylenglykol    mit einem Schmelzpunkt von 180 C und  einem Schmelzindex 2 entsprechend der genannten     ASTM-          Spezifikation    sein, jedoch letzteres mit der Bedingung E.

   Die  Ringe sollten so kurz und so dünn wie möglich und mit einem  Zwischenraum von 4 cm aufgetragen werden. Nach der  Beseitigung der Drehung kann das Garn zwischen den Rin  gen in kurze Stücke geschnitten werden, von denen jedes zwei  Ringe enthält.    Zahlenbeispiel für Abmessungen, Arbeitsgeschwindigkeiten  und Drehzahlen zu     Fig.    3 bis 5.

    
EMI0005.0030     
  
    Faserbündel <SEP> 22
<tb>  Durchmesser <SEP> mm <SEP> 2
<tb>  Laufgeschwindigkeit <SEP> m/min <SEP> 300
<tb>  Drehzahl <SEP> zwischen <SEP> Falsch  drehungswalzen <SEP> 16, <SEP> 17 <SEP> V/min <SEP> <B>15000</B>
<tb>  Dauer <SEP> einer <SEP> Umdrehung <SEP> des
<tb>  Faserbündels <SEP> zwischen <SEP> 16 <SEP> und <SEP> 17 <SEP> sec <SEP> 0,004     
EMI0005.0031     
  
    Falschdrehungswalzen <SEP> 16, <SEP> 17
<tb>  Durchmesser <SEP> mm <SEP> 200
<tb>  Umfangsgeschwindigkeit <SEP> (= <SEP> Lauf  geschw.

   <SEP> des <SEP> Faserbündels) <SEP> m/min <SEP> 300
<tb>  mittlere <SEP> wirksame <SEP> Axialgeschw.
<tb>  der <SEP> Segmente <SEP> (= <SEP> Umfangsgeschw.
<tb>  des <SEP> Faserbündels <SEP> zwischen <SEP> 16+ <SEP> 17) <SEP> m/min <SEP> 95     
EMI0005.0032     
  
    Auftragwalze <SEP> 25
<tb>  Durchmesser <SEP> mm <SEP> 185
<tb>  Umfangsgeschwindigkeit
<tb>  (= <SEP> Laufgeschw. <SEP> des <SEP> Faserbündels) <SEP> m/min <SEP> 300
<tb>  Berührungswinkel <SEP> des <SEP> Faserbündels <SEP> <B>25'</B>
<tb>  Berührungslänge <SEP> mm <SEP> etwa <SEP> 45
<tb>  Berührungsdauer <SEP> sec <SEP> etwa <SEP> 0,01
<tb>  Umdrehungen <SEP> des <SEP> Faserbündels
<tb>  während <SEP> der <SEP> Berührung <SEP> mit
<tb>  Auftragwalze <SEP> - <SEP> 2,5

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung eines Garnes oder garn ähnlichen Produktes aus einem Bündel von Textilfäden, die von einem sie ringförmig umfassenden Polymer-Material zusammengehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Bündel von Textilfäden einer Falschzwirnung unterworfen wird, um es vorübergehend in einen verdrehten und rotie renden Zustand zu versetzen, dass auf das rotierende ver drehte Bündel während wenigstens einer Umdrehung des selben in Abständen über seine Länge ein flüssiges Polymer aufgebracht wird, wobei das Polymer auf das rotierende Bündel von mindestens einem Punkte aus aufgebracht wird, der dem Bündel während des Aufbringens in seiner Längs bewegung folgt,
    aber dessen Rotation nicht mitmacht, und dass das aufgebrachte Polymer in den festen Zustand über geführt wird. 11. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 erhal tenes Garn oder garnähnliches Produkt, dadurch gekenn zeichnet, dass das Polymer-Material Ringe bildet, die das Bündel von Textilfäden umfassen und es in den Umfassungs- bereichen kompakt ringförmig zusammenhalten, und dass die zwischen den Ringen liegenden Teile des Bündels voluminös sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zuführung des Polymers mittels einer end losen Reihe punktförmiger Ablagerungen des Polymers er folgt, die in wiederholter Aufeinanderfolge in Berührung mit dem rotierenden Bündel gebracht und mit diesem weiterbe wegt werden und dass ihre Berührung mit dem Bündel wieder aufgehoben wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass jede der genannten punktförmigen Ablage rungen durch Extrudieren von Polymer durch einen am Ab lagerungspunkt ausmündenden Extrusionskanal mit Polymer versorgt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass nach der Zufuhr des Polymers die verschie denen Einzelfäden einer ungleichen Schrumpfung unterwor fen werden, um einen voluminösen Griff zu erhalten. 4. Garn oder garnförmiges Produkt nach Patentan spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelfäden in den Bereichen zwischen den Ringen bei unbelastetem Garn verschieden lang sind. 5. Garn oder garnförmiges Produkt nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelfäden im mittleren Teil des Bündelquerschnitts kürzer sind als im äusseren Teil des Bündelquerschnitts. 6.
    Garn oder garnförmiges Produkt nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilung der kurzen und der langen Einzelfäden regellos ist. 7. Garn oder garnförmiges Produkt nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die kurzen Einzelfäden aus einem Elastomer und die langen aus einem steiferen Material bestehen. B. Garn oder garnförmiges Produkt nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die kurzen Einzelfäden gekräu selte Zweikomponentenfasern oder -fäden und die langen Fäden Einkomponentenfasern oder -fäden sind. 9.
    Garn oder garnförmiges Produkt nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelfäden Zweikom- ponentenfasern mit verschieden starker Kräuselung sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226397B (de) * 1957-09-11 1966-10-06 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Schaltbare magnetische Spannplatte
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