CH313945A - Staubsaugvorrichtung mit rotierender Bürste - Google Patents

Staubsaugvorrichtung mit rotierender Bürste

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CH313945A
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Description


      Staubsaugvorrichtung    mit rotierender Bürste    Die Erfindung bezieht sich auf eine Staub  saugvorrichtung.     DerartigeVorrichtungen    sind  schon in grosser Zahl bekannt. Durch die Er  findung wird nun eine Verbesserung der be  kannten ähnlichen Vorrichtungen vorgenom  men, die ein leichteres und rationelleres Ar  beiten ermöglicht, wodurch nicht     nur    die Ar  beitskraft des Menschen geschont wird, son  dern auch ein geringerer Kraftbedarf der  Maschine selbst bei gleicher Leistung ausrei  chend ist.  



  Es ist bekannt, mit .Staubsaugern Bürsten  zu verbinden, derart, dass der von den Bürsten  gelockerte Staub sofort vom Staubsauger abge  saugt wird. Man hat auch bewegliche Bürsten  durch einen besonderen Motor angetrieben und  den Luftstrom des Staubsaugers durch einen       zweitenMotor    erzeugt. Den dazu erforderlichen  Aufwand von zwei Motoren hat man dadurch  zu vermeiden versucht, dass man den Luft  strom mit einem Motor erzeugte und die Bür  sten durch den Luftstrom in Bewegung setzte.

    Der durch den Luftstrom erzeugte     Kraft-          sehluss    ist jedoch so gering, dass. die Bürsten  bereits bei kleiner     Belastung    in ihrer Drehung  blockiert werden.     Das    ebenfalls bekannte Auf  setzen der den Luftstrom erzeugenden Schau  feln und einer flachen rotierenden Bürste  direkt auf die Welle des Motors hat sich nicht  bewährt, weil die     Winkelgeschwindigkeit    der  Bürste dabei zu gross wird. Auch die Tren  nung des Motors von der zylindrischen rotie-         renden    Bürste durch eine biegsame Welle,  wobei der Motor in einem von der Bürste       getrennten    Gehäuse untergebracht war, führte  zu keinem für die Praxis brauchbaren Gerät.  



  Gegenüber allen diesen bekannten Ausfüh  rungen besteht die     Erfindung        darin,    dass die       Bürste    mit dem Motor, der     Gebläseturbine          lind    einem zwischen Motor und Bürste ge  schalteten     Übersetzungsgetriebe    in einem zu  sammenhängenden Gehäuse vereinigt ist, wo  bei das Getriebe so beschaffen ist, dass die  Drehzahl der     Gebläseturbine    grösser ist als  jene der Bürste.  



  Die erfindungsgemässe     Vorrichtung    zeigt  verschiedene erhebliche Vorteile gegenüber  den bekannten     Ausführungen.    Die Vorzüge  gegenüber solchen     Ausführungen,    die mit  einem Motor arbeiten, der in einem von der  Bürste getrennten Gehäuse untergebracht ist,  liegen auf der Band : In     technischer    Hinsicht  erfordert die     Trennung    von Motoren- und  Bürstengehäuse einen zusätzlichen Aufwand  an Mitteln, und für den praktischen Gebrauch  ist es unbequem und hinderlich, immer den  gesonderten     Motorenteil        mitschleppen    zu müs  sen.  



  Gegenüber den bekannten, auf der gleichen  Achse mit dem Motor angebrachten rotieren  den Flachbürsten mit ebenfalls auf der     glei-          chen    Welle sitzenden     Luftschaufeln        liegt    ein  wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen  Vorrichtung darin, dass es durch die Zwi-           schenschaltimg    des     Übersetzungsgetriebes    mög  lich wird, die Saugstärke des Propellers der  Stärke des Motors und insbesondere der Ar  beitsgeschwindigkeit der rotierenden Bürste  anzupassen.

   Wenn bei der bekannten Flach  bürste der Propeller die gleiche Winkelge  schwindigkeit hat wie die Bürste, ist die von  ihr gelockerte Schmutz- bzw. !Staubmenge oft  grösser, als dass sie von dem durch den Pro  peller erzeugten     Luftstrom    laufend entfernt  werden könnte. Erst durch die Zwischenschal  tung eines Übersetzungsgetriebes ist es mög  lich, die     Arbeitsleistung    der Bürste der Saug  leistung des Propellers anzupassen und in ein       günstigstes    Verhältnis zur Leistung des Mo  tors zu bringen.  



  Auch sollte zwecks     günstigster    Kraftver  teilung das Drehmoment der Bürste grösser  sein als das des Ventilators, weil die Bürste  sich gegen die festen Widerstände der zu be  arbeitenden Gegenstände drehen russ, wäh  rend der Ventilator nur den Widerstand der  leicht beweglichen Luft zu überwinden hat.  Um für die Bürste das erwünschte     grössere     Drehmoment zu erreichen, gibt man ihr durch  ein Getriebe eine geringere Winkelgeschwin  digkeit.

   Dies bringt ausserdem den Vorteil,  dass die Zentrifugalkraft, die den Luft- und  Staubteilchen - in der Nähe der rotierenden  Bürste erteilt     wird,    nicht zu gross wird, so  dass der saugende Luftstrom den     :Staub    auch  gegen dessen     Zentrifugalbeschleunigimg    noch  abzusaugen     vermag.     



  In der     Zeichnung    sind einige Ausführungs  beispiele der     erfindungsgemässen        Staubsaug-          vorrichtung    schematisch dargestellt.  



       Fig.1    zeigt im Querschnitt das erste Bei  spiel, bei dem der Motor innerhalb der Bür  stenwalze liegt.  



       Fig.2    zeigt das zweite Beispiel, bei dem  der Motor ausserhalb der Bürstenwalze, jedoch  mit Drehachse parallel zu ihr     liegt,    in Drauf  sicht, und       Fig.    3 im Querschnitt durch die Bürsten  walze nach Linie     A-13    der     Fig.2.     



       Fig.4    zeigt ein drittes Beispiel, bei dem  der Motor ausserhalb der     Bürstenwalze    liegt,  während die Drehachsen von Motor und Bür-         stenwalze    senkrecht zueinander stehen, im  Querschnitt parallel zur     Motorenaehse.     



  Gemäss     Fig.    1 ist mit einem Handgriff  bzw.     Handgriffansatz    1 fest     verbiuiden    der       Stator    2 eines kleinen Elektromotors. Der  Rotor 3 läuft in bekannter Weise auf Kugel  lagern 4. Ausserhalb des Wicklungsraumes des  Rotors 3 befindet sich ein Luftraum 5, der  nach aussen und seitlich von einem zylindri  schen Gehäuse 6 abgeschlossen wird, auf des  sen Aussenseite sich die Bürste 7 befindet.  Das Ganze ist von einem Mantel 8 !umschlos  sen, .der mit dem     Stator    2, und dem Hand  griff 1 fest     verhunden    ist und Nebenströmun  gen des erwünschten Luftstromes verhindern  soll.

   Nur an der .Stelle 9 hat der Mantel einen  Spalt, der gerade gross genug     ist,    um die  Bürste 7 zum Beispiel mit ihren Borsten so  weit     hindurchtreten    zu lassen, dass sie wäh  rend der Rotation die zu bearbeitende Fläche  angreifen kann. Eine oder beide Stirnwände  des Mantels 8 kann abnehmbar sein, so dass  man die Bürste 7 auswechseln kann.  



  Mit dem Rotor 3 kann ein Propeller 10  fest verbunden sein, der in der bei     IStaubsaü-          gern    üblichen     Art    einen Luftstrom     in    Rich  tung des Pfeils 11 erzeugt, der durch die       ,Öffnungen    12 in den     Staubfängerraum    13 ge  leitet wird.  



  Das zylindrische Gehäuse 6, auf dem sich  die Bürste 7 befindet, ist mit dem Rotor 3  durch ein oder mehrere Zahnräder,     Friktions-          räder    oder dergleichen 14 kraftschlüssig ver  bunden, die in dem Mantel 8 drehbar gelagert  sind. Es können auch mehrere Zahn- bzw.       Friktionsräder    oder dergleichen hintereinan  der geschaltet sein, die es ermöglichen, die  Winkelgeschwindigkeit des Bürstengehäuses 6  grösser zu halten als diejenige des Rotors 3.  



  Analog kann man den Propeller 10 vom  Rotor trennen und ihm eine von der des Ro  tors unterschiedliche Winkelgeschwindigkeit  geben, falls dies zweckmässig ist.  



  Die Bürste 7 kann     zusammenhängend,    sie  kann aber auch durchbrochen sein, zum Bei  spiel durch runde, ovale oder längliche Öff  nungen, so dass eine direkte     Verbindung    durch  die Bürste hindurch nach dem Luftraum 5      hin vorhanden ist, durch die der von der  Bürste gelockerte Staub direkt abgesaugt  wird.  



  An dem Handgriff bzw.     Handgriffansatz    1  ist ein Staubbeutel bzw. ein 'Gehäuse 15     be=     festigt, das zu einem Staubbeutel führt. Auch  kann     mau    den Handgriff bzw. das Gehäuse  15 selbst als Hülle für einen Staubbeutel 16  benutzen, wenn die Endfläche 17 nur für  Luft, nicht aber für Staub durchlässig ist.  Die Stromzuleitungen<B>18</B> kann man,     wie    in       Fig.    1, durch die Mitte des Handgriffes oder  auch seitlich an einer geeigneten :Stelle her  ausführen und in bekannter Weise mit einem  Schalter versehen.  



  Die     Wirkungsweise    des Gerätes ist     wie     folgt: Wird der Motor eingeschaltet, so dreht  sieh der Rotor 3 und mit ihm der Propeller  10 sowie die     Büiste    7. Die Bürste dreht sich  jedoch nicht     mit    der gleichen Geschwindigkeit  wie der Rotor, sondern ihre Winkelgeschwin  digkeit ist entsprechend der Übersetzung der  Räder 14 so     geändert,    dass sie die     günstigste     Arbeitsgeschwindigkeit aufweist. Mit dem vom  Propeller 10 erzeugten Luftstrom wird der  Staub durch die Öffnungen     1'2    aus der Bürste  heraus in den Staubbeutel befördert.  



  Es kann zweckmässig sein, die Öffnung 9  mit einer zum Beispiel mittels Schrauben ein  stellbaren Führungskante 19 zu versehen, die  dafür sorgt, dass die Bürste nicht über ein  gewisses Mass hinaus auf den     abzusaugenden          Untergrund    aufgedrückt werden kann. Damit  kann man vermeiden, dass einerseits bei zu  grossem Druck die Drehung des Rotors     blok-          kiert    wird, dass anderseits bei steigender Ab  nutzung der Bürste die Arbeitsleistung ver  mindert wird.  



  In     Fig.    1 hat der Elektromotor die gleiche  Drehachse wie die Bürste. Man kann für die  Bürste jedoch auch eine andere     Achse    vor  sehen als für den Elektromotor. So kann man  die beiden Achsen zwar parallel zueinander,  jedoch nebeneinanderstellen, wie es in     Fig.    2  für ein anderes     Beispiel    dargestellt ist.  



  Die Bürste mit der Drehachse 20     befindet     sich, gemäss     Fig.    2, in dem Raum 21, der von  dem Gehäuse 22 umschlossen ist. In dem da-    neben befindlichen Raum<B>23</B> befindet sich der  Motor mit der     Drehachse    2'4. Die Achsen 20  und     '24-        sind    durch ein Getriebe miteinander       kraftschlüssig    verbunden, das in dem Raum  25 untergebracht ist. In dem Raum 26, gege  benenfalls auf der gleichen Drehachse 24 mit  dem Motor, liegt der Ventilator mit der Aus  trittsöffnung     2:7,    die in einen     .Staubbeutel    oder  dergleichen führt.

   Die Richtung der Austritts  öffnung kann auch radial oder     tangential    zur       Ventilatorachse        liegen.     



       Wenn    man nicht, wie vorher erwähnt, in  der     Bürste    Durchbruchsöffnungen anbringen  will, ist es     zweckmässig,    zur Gewinnung von       Luftzuführungskanälen    das die Bürste um  hüllende Gehäuse innen zu in der 'Strömungs  richtung der Luft verlaufenden Kanälen zu  erweitern, wie dies in     F''ig.    3 angedeutet ist  und die Luftkanäle im weiteren Verlauf der  Strömungsrichtung der Luft zu     einem        ein-          zigen        Luftkanal     Dabei  kann der Querschnitt des     Luftkanals,

      in den  die Bürste von der Arbeitsöffnung     '2a9    her  zunächst eintritt,     gegenüber    den andern Luft  kanälen vergrössert sein, um den     Strömiüigs-          widerstand    dieses Luftkanals, der den Haupt  teil des Staubes     abzusaugen    hat, soweit     wie     möglich zu vermindern und dadurch den  Staub mit möglichst     geringem        'Strömungs-@     widerstand durch den Raum 2,6 in. den Staub  beutel zu saugen.  



  Eine weitere     Ausführungsform    ist     in        Fig.    4  gezeigt. Hier sitzt auf der Achse     3'0'    des Motors  31 die 'Turbine 32, in dem     gemeinsamen    Ge  häuse<B>313.</B> mit dem Ausgang 34     zum        @Staub-          beutel.        'Senkrecht    zur Achse 3<B>0</B> liegt die Dreh  achse 3'5 der Bürste 36, die über ein     Ge-          triebe,    zum Beispiel ein     Kegelradgetriebe    37,

    oder     ein        Stirn.-    und     Schneckenradgetriebe    mit  dem Motor 31 kraftschlüssig verbunden ist.  Die wirksame Saugkraft erstreckt sieh dabei  über die ganze Walzenbreite. Je nach den Er  fordernissen der Praxis kann der Motor neben  oder, wie in     F'ig.4    dargestellt, ganz oder  teilweise innerhalb der Turbine liegen. Den  Teil 38 der     Türbine@kann    man dabei gleich  zeitig zur Kühlung des Motors heranziehen.  Wenn man die Achse<B>315,</B> als Steckachse aus-      bildet und gefederte Führungswalzen 39 als       Abstandshalter        anbringt,    wird die praktische  Verwendungsmöglichkeit vervielfacht und die  Arbeit erleichtert.

   Zur weiteren Erleichterung  der Handhabung kann man noch dem Deckel       q'0    die Form einer innern Handfläche geben       und    ihn mit     einer        Schlaufe    versehen, die über  die Hand gestreift wird.  



  An Stelle eines Elektromotors kann man,  zum Beispiel bei fehlendem elektrischem  Strom, auch andere Motoren, zum Beispiel       Pressluftmotoren    oder Federmotoren, anwen  den.  



  Die beschriebene Vorrichtung ist für die  verschiedensten Zwecke benutzbar, insbeson  dere wenn man ein leichtes, kleines und hand  liches Gerät braucht, zum Beispiel als Staub  saugerbürste zum Reinigen von Kleidern, Mö  beln, 'Teppichen, Fussböden, aber auch   zweckmässig in kleinerer Ausführung - als  Haarbürste zum gleichzeitigen     Entfernen    von  Schuppen und Staub aus den Haaren oder  auch zu     Massagezwecken.    Als Schuhbürste  kann man sie     ebenso    benutzen wie als Schmutz  abstreifer für 'Schuhe, als Polierbürste auch  für Möbel und Fussböden,

       in    grösserer Ausfüh  rungsform zum Reinigen von Strassenbahn  schienen und in ganz grosser Ausführungs  form als     Strassenkehrmaschine.    Wegen ihrer       Handliehkeit-kann    man die Saugbürste benut  zen zum Entfernen von Farbanstrichen aller       Art,    zur Entrostung, zum Aufrauhen von  Mauerwerk, zum Glätten rauher Wände usw.,  je nachdem, welche Bürsten eingelegt werden.  Bei Wechsel der Arbeit kann man auch die  Bürsten leicht auswechseln.  



  Im Bedarfsfall können an 'Stelle einer ein  zigen Bürste auch mehrere neben- oder hin  tereinander angeordnet sein, auch kann man  in bekannter Weise die     Anbringung    eines  Stiels vorsehen, um zum Beispiel Arbeiten an  Fussböden oder Wänden bequemer     ausführen     zu können.    Die Benutzung des austretenden, gege-         benenfalls    erwärmten     Luftstromes,    zum Bei  spiel als Blasebalg, Föhn oder dergleichen, ist  bekannt.    Ein besonders     wielitiges        Anwendiuigsge-          biet    der Saugvorrichtung ist die Pflege und  Behandlung von 'Tieren.  



  Der Antrieb der bekannten elektrischen       'Pierbürsten    mit     Absaugvorrichtung    geschieht  entweder direkt vom Lichtnetz über eine me  tallische bewegliche Welle, wobei der Elektro  motor von der Bürste selbst ziemlich weit ge  trennt sein kann, oder durch direkte Kopp  lung dos Elektromotors mit der Bürste.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass Tiere, insbe  sondere Pferde, bei der Behandlung mit sol  chen Bürsten Lähmungserscheinungen zeigen,  und es stellte sich heraus, dass dies auf     kleine     Isolationsmängel im Motor, zum Beispiel bei  Feuchtigkeit, wie sie besonders in Ställen vor  kommt, zurückzuführen ist, die einen elektri  schen     Stromsehluss    durch den Körper der  Tiere verursachen. Die Versuche ergaben fer  ner, dass derartige     Schädigungen    nur bei  Spannungen eintreten, deren Grössenordnung  etwa oberhalb 50 Volt liegt, dass dagegen Be  triebsspannungen für die Motoren unterhalb  der     Grössenordnung    von 50 Volt keine Nach  teile bringen.

   Insbesondere erweisen sich soge  nannte Schwachstromspannungen von etwa       2'5    Volt und darunter für den Betrieb der       Elektromotore    als völlig ungefährlich.  



  Für die Benutzung der Bürste als Tier  bürste wird deshalb zwischen das Stromnetz  und die 'Teile, die mit dem Körper des Tieres  oder des Tierpflegers in Berührung kommen  können; noch eine besondere,     gewöhnlich    bei  solchen Rollbürsten nicht vorhandene Isolie  rung gelegt, die ein Übergreifen der Netz  spannung auf den Tierkörper unter allen Um  ständen verhindert.

   Das kann auf verschie  dene Arten geschehen, und zwar:  . entweder durch einen zwischen die Netz  spannung und den Motor geschalteten       Transformator,    der die     Netzspannung    auf       Schwachstromspannung        heruntertransfor-          miert    und deren Sekundär- von der Pri  märwicklung isoliert ist, oder  durch Herstellung des Bürstengehäuses  und aller an ihm befindlichen Teile, mit  denen das Tier oder der     Tierpfleger    in Be-      rührurig     kommen    könnte, aus Isoliermate  rial.  



  Falls es erforderlich oder zweckmässig er  scheint, kann man zwei der vorgenannten  Massnahmen gleichzeitig treffen, um die Si  eherheit noch weiter zu erhöhen.  



  Bei dem ersten Fall der     Herimtertrans-          formierung    der Netzspannung darf man kei  nen Autotransformator verwenden, bei dem  die Primär- und die     Sekundärwickhu2g    ein  polig verbunden sind. Derartige Verbindun  gen könnten zu Erdschlüssen führen, die über  den Tierkörper verlaufen und dadurch die  Schädigung herbeiführen, die gerade vermie  den werden soll. Für diesen ersten Fall     muss     vielmehr die Sekundärwicklung von der Pri  märwicklung so sauber und sicher isoliert  sein, dass eine     galvanische    Verbindung zwi  schen ihnen nicht vorkommen kann.

   Die     Spän-          nung    der Sekundärseite. wird dabei nicht hö  her gewählt als in der Grössenordnung von  etwa 50 Volt, vorzugsweise etwa     2',V'    bis 30 Volt  oder darunter. Entsprechend der gewählten  Spannung wird der Elektromotor dimensio  niert.  



  Diese Spannungsbereiche haben sich aus  dem Grunde als besonders günstig erwiesen,  weil sie einerseits niedrig genug sind, um bei  unvorhergesehenen Kurzschlüssen oder     Iso-          liermängeln    im Motor oder in der Bürste     eine     genügende Garantie für die Unschädlichkeit  der Stromwirkungen zu geben, anderseits aber  noch hoch genug, um eine genügend kleine  Konstruktion des Elektromotors bei ausrei  chender Leistung zu ermöglichen. Dies ist be  sonders wichtig für solche 'Tierbürsten, bei  denen der Elektromotor räumlich mit der  Bürste eng vereinigt ist und deshalb beim  Gebrauch das Gewicht     und    die Handlichkeit  der Bürste beeinflusst.  



  Auf jeden Fall muss die Isolierung so vor  genommen werden, dass zwischen dem Elek  tromotor und der Tierbürste selbst sowie ihrer  Umhüllung keinerlei metallische Verbindung  besteht.  



  Als zusätzliche Sicherung kann man     je-          doeli    das Bürstengehäuse und alle an ihm be  findlichen Teile, mit denen das Tier oder der    'Tierpfleger in     Berührung        kommen    könnte,  aus Isoliermaterial     herstellen.    oder, falls diese  Teile aus Metall bestehen, sie mit einer Kunst  stoffmasse ausreichender Dicke     überspritzen.     Bei einer solchen Ausgestaltung kann man  sogar den Motor direkt aus dem Starkstrom  netz betreiben.  



  Dazu muss     zunächst    einmal der Motor voll  ständig in Isoliermaterial gekapselt sein, auch  sollte die Wicklung des Rotors und gegebenen  falls auch des     .Stators    auf einer Basis aus  Isoliermaterial liegen. Die Handstücke für die       Schalter'und    die     Verkleidungen    ihrer Durch  trittsstellen durch das Gehäuse sollten aus Iso  liermaterial bestehen und ebenso alle Be  schläge, die nach aussen treten und nicht aus  schliesslich in     Isoliermaterialien    stecken, wie  auch das     Anschlussstück    für den Staubbeutel  und alle andern, nach aussen tretenden oder  aussen     befindlichen    Armierungen,

       wenigstens     soweit sie nicht     in    Isoliermaterial gelagert  sind. Weiterhin sollte die Bürstenwelle aus  Isoliermaterial bestehen, ebenso wie die Bor  sten der Bürste, die zum Beispiel     aus    Perlon;  Kunstharz oder dergleichen hergestellt sein  können.  



  Dabei kann man .Striegel und Kardätsche  in einer     einzigen,    Rollbürste vereinigen, indem  man zum Beispiel eine     Halbzylinderfläche     einer     Rollbürste    mit feineren Borsten 41 be  setzt, während die andere mit gröberen Bor  sten oder mit flächenartigen federnden Ge  bilden 40 versehen wird (Fug. 4).  



  Zur weiteren     .Sicherung    kann man auch  das Getriebe oder 'Teile davon aus Isolierstof  fen herstellen, derart, dass der Motor von der       Saugbürste    galvanisch getrennt ist. Falls  solche Zahnräder sich schneller als metallische  Zahnräder abnutzen, kann man sie so anord  nen, dass     sie    zum Beispiel nach Öffnen einer  Klappe am Gehäuse, leicht zugänglich und  leicht abnehmbar sind, so dass sie ohne Schwie  rigkeit ausgewechselt werden können, wenn  sie verbraucht sind.  



  Ein derartiges, zunächst     als    Tierbürste ge  eignetes Gerät kann man, falls es auswechsel  bare Bürsten besitzt, mit den entsprechenden  Bürsten auch als     Kleiderbürste,        1Schuhbürste,         Möbelbürste,     Haarbürste,    -     Massagebürste,     Wand-, Decken- und     Fussbodenabziehbürste     und sogar als     Staubsauger    und Föhn mit den       bekannten        Warmlufterzeugern    verwenden, die  auch für en Gebrauch als Tierbürste benutzt  werden     können.     



  Bei allen diesen Bürsten ist zwischen den  Motor und die Rollbürste ein Getriebe ge  schaltet, das die Winkelgeschwindigkeit der  Rollbürste im Verhältnis zu der des     Absaug-          ventilators    herabsetzt, um die Sauggeschwin  digkeit der Bürste anzupassen.  



  Das Gehäuse des Motors und/oder der     Rüll-          bürste    kann man mit schalldämpfenden Ma  terialien innen auskleiden. Auch kann man  das Getriebe     einrastbar    ausgestalten, so dass  der Saugpropeller     und    die Bürstenwalze jedes  für sich allein betrieben werden können.

Claims (1)

  1. PAT'E!NT'ANSPRUCII Staubsaugvorrichtung mit einer von einem Motor betriebenen rotierenden Bürste mit zy- lindermantelförmiger Bürstenfläche; die auf dem grössten Teil ihres Umfanges von einem Gehäuse als Luftführung zu einem Staub sammler hin umgeben ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bürste mit dem Motor, der Gebläseturbine und einem zwischen Motor und Bürste geschalteten Übersetzungsgetriebe in einem zusammenhängenden Gehäuse vereinigte ist,
    wobei das Getriebe so beschaffen ist, dass die Drehzahl der Gebläseturbine grösser ist als jene der Bürste. UNTERANSPRÜCIIE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass die Bürstenwalze auswechselbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die an der Ar beitsseite befindliche offene Seite des die Bürste umhüllenden Gehäuses mit einer die, Durchtrittsweite der Bürste variierenden, veränderlichen Kante versehen ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durech gekennzeichnet, dass die Bürste strie- gelförmige und kardätschenförmige Borsten-, büsehel aufweist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen an sie angeschlos senen Warmlufterzeuger. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- ; durch gekennzeichnet, dass die Gebläseturbine und die Bürste über ein einrastbares Getriebe jedes für sich antreibbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2463603A1 (fr) * 1979-08-23 1981-02-27 Rommag P Woerwag & Co Aspirateur-brosse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2463603A1 (fr) * 1979-08-23 1981-02-27 Rommag P Woerwag & Co Aspirateur-brosse

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