CH314095A - Kolbenring, insbesondere für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Kolbenring, insbesondere für Brennkraftmaschinen

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CH314095A
CH314095A CH314095DA CH314095A CH 314095 A CH314095 A CH 314095A CH 314095D A CH314095D A CH 314095DA CH 314095 A CH314095 A CH 314095A
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CH
Switzerland
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ring
ring part
piston ring
piston
internal combustion
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Inventor
Scherenberg Hans Ing Dr
Original Assignee
Daimler Benz Ag
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Publication date
Application filed by Daimler Benz Ag filed Critical Daimler Benz Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/06Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description


  Kolbenring, insbesondere für     Brennkraftmasebinen       Kolbenringe für     Brennkraftmaschinen,    ins  besondere auch solche, welche als     Ölabstreif-          ringe    dienen, bereiten vielfach insofern Schwie  rigkeiten, als die Ringspannung infolge der  Wärmedehnungen des Materials nicht in allen  Temperaturbereichen mit den Erfordernissen  in Einklang gebracht werden kann.  



  Die Erfindung bezweckt eine Minderung  bzw. Beseitigung dieses Nachteils und besteht  darin, dass bei einem Kolbenring, der aus zwei  (unlösbar oder lösbar) miteinander verbun  denen Ringteilen aus Metallen mit     versehie-          denen    W     ärmedehnungskoeffizienten    besteht,  wobei der Ringteil mit höherem Dehnungs  koeffizienten innen liegt, der äussere Ringteil  aus Gusseisen und der innere Ringteil aus  Leichtmetall besteht.  



  Durch entsprechend geeignete Wahl der  Werkstoffe, z. B. durch Verwendung von  sogenannten     sphärolithischem    Gusseisen, der  Ausbildung und Bemessung eines solchen     Bi-          nietall-Kolbenringes    sowie durch geeignete  Wahl der jeweiligen Federspannung kann er  reicht werden, dass die Dehnung des Ringes  bzw. die Spannung, mit welcher sich der Ring  gegen die     Zylinderlauffläche    anlegt, einen ge  wünschten, von der Temperatur abhängigen  Verlauf nimmt.

   Insbesondere lässt sich hier  durch eine solche- Abhängigkeit von der Tem  peratur erzielen, dass, was aus schmiertechni  schen Gründen besonders bei     ölabstreifringen     zweckmässig ist, bei kaltem Motor die Ring-    Spannung verhältnismässig gering, bei warmem  Motor dagegen verhältnismässig hoch ist, so  dass der Ring im ersteren Falle etwas mehr  Öl durchlässt als in letzterem Falle. Der auf  der Innenseite des Kolbenringes angeordnete       Leichtmetallringteil    mit höherer Wärmedeh  nung ist hierbei innerhalb der     Kolbenringnute     in zweckmässiger Weise gegen zu hohe     therini-    .  sehe und mechanische Beanspruchungen ge  schützt.  



  In der Zeichnung sind einige Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt, und zwar  zeigen       Fig.    1 eine Draufsicht auf einen zusammen  gesetzten Ring,       Fig.    2 eine Seitenansicht derselben und       Fig.    3 und 4 zwei Querschnitte nach Linie  3-3 der     Fig.1    in zwei Ausführungsbeispielen.  



  Hierbei bedeutet jeweils 10 den Maschinen  zylinder mit der Zylinderlaufbahn 11, 12 den  Kolben mit der     Ringnut    13. In die Ringnut 13  ist jeweils ein Kolbenring 14     (Fig.    1 und 2)  eingesetzt, welcher in den     Fig.    3 und 4 im  Querschnitt dargestellt ist. Der Ring besteht  aus einem äussern Ringteil 15, z. B. aus einem  hohe Elastizität besitzenden     sphärolytischen     Gusseisen, einerseits und einem     innern    Ring  teil 16, aus Leichtmetall mit verhältnismässig  hohem     Wärmedehnungskoeffizienten.    Beide  Ringteile haben rechteckigen Querschnitt.  



  Die Ringteile 15     und    16 können lösbar  miteinander verbunden werden, indem der      innere Ringteil mit     Vorspannung    in den  äussern Ringteil eingesetzt wird, oder es kann  der äussere Ringteil 15 mit dem     Innenringteil     16 unlösbar verbunden sein, indem entweder  schon das Rohmaterial des Ringes, z. B. im       Walz-    oder     Giessverfahren,    aus entsprechend  miteinander verbundenen, verschiedenen Werk  stoffen hergestellt wird oder" die Ringteile 15,  16 nachträglich durch Verlöten oder derglei  chen miteinander verbunden werden.  



  Sind die beiden Ringteile 15 und 16 geson  dert. hergestellt und wie oben erwähnt lösbar  miteinander verbunden, so stützt sich der innere  Ringteil 16 an der     Ringfuge    17 unter Span  nung gegen den äussern Ringteil 15 ab. Der  Ring kann hierbei insgesamt derart bemessen  sein, dass er schon bei Zimmertemperatur mit  einem etwas höheren     Anpressdruek    als ein  normaler, z.

   B. aus     Grusseisen    bestehender Kol  benring (insbesondere     C>labstreifring)    an die       Zylinderlauffläche    anliegt, wobei mit zuneh  mender     Temperatur    bis zum Erreichen der       Beharrungstemperatur    des Ringes- dieser     An-          pressdruek    im allgemeinen ansteigt.  



  Im Falle der     Fig.    4 ist der     Innenringteil     16 in eine Nut 18 des äussern, im Querschnitt  U-förmigen Ringteils 15 lösbar oder fest ein  gesetzt. Im übrigen sind die Verhältnisse die         Uleiehen    wie im Falle der Ausführung nach       Fig.    3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kolbenring, insbesondere für Brennkraft- masehinen, welcher aus zwei miteinander ver- bundenen Ringteilen aus Metallen mit ver schiedenen Wärmedehnungskoeffizienten be steht, wobei der Ringteil mit höherem Deh nungskoeffizienten innen liegt, dadurch ge kennzeichnet. dass der äussere Ringteil aus Gusseisen und der innere Ringteil aus Leicht metall besteht.
    UN TERANSPR.CCHE l.. Kolbenring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der äussere Ringteil aus sphärolithisehem Gusseisen besteht. 2. Kolbenring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Ring teile lösbar miteinander verbunden sind, indem der innere Ringteil mit Vorspannung in den äussern Ringteil eingesetzt. ist. 3. Kolbenring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der äussere Ringteil rechteckigen Querschnitt aufweist.
    Kolbenring nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass beide Ringteile rechteckigen Querschnitt aufweisen.
CH314095D 1952-02-12 1953-02-09 Kolbenring, insbesondere für Brennkraftmaschinen CH314095A (de)

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DE314095X 1952-02-12

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CH314095A true CH314095A (de) 1956-05-31

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ID=6144162

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CH314095D CH314095A (de) 1952-02-12 1953-02-09 Kolbenring, insbesondere für Brennkraftmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5058488A (en) * 1988-10-26 1991-10-22 Metal Leve S.A. Means for preventing the build-up of carbon deposits on pistons

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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