CH314304A - Verfahren und Einrichtung zum Rösten und Mahlen, insbesondere von Kaffeebohnen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Rösten und Mahlen, insbesondere von Kaffeebohnen

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CH314304A
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    • A47J42/00Coffee mills; Spice mills
    • A47J42/38Parts or details
    • A47J42/52Coffee mills combined with roasting devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/08Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for drying or roasting
    • A23N12/083Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for drying or roasting with stirring, vibrating or grinding devices

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Description


  Verfahren und Einrichtung     zum    Rösten und Mahlen, insbesondere von     Kaffeebohnen       Für die     genussfertige    Zubereitung der  rohen Kaffeebohnen werden diese zuerst ge  röstet, und hierauf gemahlen, also zwei ganz  verschiedenen Prozessen unterworfen. Dabei  ist es aus     wirtschaftlichen    Gründen üblich,  ein grösseres Quantum auf einmal zu rösten       und    dieses in Vorrat. zu halten. Von diesem  Quantum werden dann in der Regel kleinere  Mengen für die unmittelbare oder baldige  Zubereitung des Getränkes gemahlen. Die  Erfahrung zeigt, dass die Güte des Kaffees  bezüglich Geschmack am besten ist, wenn  Rösten, Mahlen und Getränkezubereitung in  möglichst. kleinen Zeitabständen erfolgen.

   Aus       wirtsehaftlichen    Gründen kann dies in der       Praxis    nur bei laufend grossem     Kaffeev    er  brauch in befriedigender Weise erreicht wer  den. Bei kleinerem Verbrauch z. B. im Haus  halt oder in kleineren Wirtschaftsbetrieben  war es bisher unerlässlich, einen gewissen Vor  rat an geröstetem Kaffee zu halten und hie  von die jeweils für eine     Getränkezubereitung     benötigte Menge dem Vorrat zu entnehmen  und für sieh     zu-mahlen.    In vielen Fällen ist.  auch dies bereits zu umständlich, und es  werden auch Vorräte an gemahlenem Kaffee  gehalten, was nur auf Kosten des Aromas       mög-lieb    ist.

   Vorliegendes Verfahren und die       hiefür    vorgesehenen Einrichtungen beseitigen  diese Nachteile.  



  Das Verfahren betrifft, das     Rösten    und  das Mahlen von Kaffeebohnen. Das Verfahren  besteht darin, dass für ein bestimmtes Quan-         tum    Kaffeebohnen der     Röstprozess    und der       Mahlprozess    unter dauerndem Verschluss im  gleichen Gerät     erfolgt,    und dass der Mahl  prozess dem     Röstprozess    unmittelbar folgt.  



  Gemäss dein Verfahren wird ein begrenztes  Quantum Kaffeebohnen unter Verschluss ge  röstet und gemahlen. Durch die unmittelbare  Aufeinanderfolge der beiden Prozesse wird ein  Minimum an     Geschmackeinbusse    erreicht. Das  Verfahren ermöglicht somit die beste Art  der Herstellung von Kaffee, indem die Bohnen  zeitlich unmittelbar nacheinander geröstet und  gemahlen werden, worauf das Kaffeepulver  sofort mit. dem heissen Nasser übergossen wer  den kann. Vor allem fällt das bisher oft  sehr mühselige Rösten in einer Pfanne auf dem  Elektroherd dahin. Der Verlust an ätherischen  Ölen, also an Aroma, ist auf. ein Minimum  reduziert.

   Es lassen sich vor allem auch kleinste  Mengen Kaffee wirtschaftlich rösten und  mahlen, weshalb das Verfahren     besonders    für  den Kleinverbrauch in Haushaltungen und in  kleineren     Wirtschaftsbetrieben    geeignet ist.  



  Diese Einrichtung besteht, darin, dass in  einer obern Zone ein     Röstraum    und in diesem  ein Rührwerk und in einer untern Zone ein  Mahlwerk vorgesehen ist, und dass der An  trieb des Rührwerkes und des Mahlwerkes mit  tels einer gemeinsamen, durch ein Motor an  getriebene     vertikale    Welle erfolgt, und dass  Mittel zur Beförderung des Gutes aus dem  Röstraum in den Mahlraum derart vorge  sehen sind, dass bei geschlossener Einrichtung      auf das Rösten des Gutes das Mahlen unmittel  bar     folgt.     



  Die Einrichtung besteht somit im wesent  lichen aus einem Röstraum und einem darin  eingebauten Rührwerk. Ferner ist eine darun  ter liegende Mahlvorrichtung vorhanden. Das  Rührwerk und das Mahlwerk werden durch  eine vertikale Achse angetrieben. Ohne Öff  nen der Einrichtung kann nach beendigtem  Rösten das Röstgut aus dem Röstraum in das  Mahlwerk abgelassen werden.  



  Die Erfindung wird an Hand von Aus  führungsbeispielen näher erläutert.  



  In der Einrichtung gemäss     Fig.1    ist in  einer obern Zone 0 das Rührwerk 3 und in  einer untern Zone     U    das Mahlwerk     lcu    +     1b     vorhanden. Das Rührwerk ist in einen     Röst-          becher    4 eingebaute und letzteres ist von einem  wärmeisolierenden Mantel 15 umgeben. Durch  einen obern     aufsetzbaren    Teil 7 mit einem  ebenfalls wärmeisolierenden Mantel, der Ab  luftöffnungen 18 enthält, wird ein geschlos  sener Röstraum 5 gebildet.. In diesem Raum  befindet sich die als Wärmestrahler wirkende       Infrarotlampe    2.

   Dieser Strahler erhitzt die  darunter dem Rösten ausgesetzten und in wir  belnde Bewegung versetzten Kaffeebohnen  (nicht gezeichnet). Unmittelbar über dem ge  wölbten Bodenteil     4a    des Röstbechers 4 be  findet sieh der drehende Flügel 3 des Rühr  werkes, angeordnet auf der vertikalen Welle B.  Diese Welle     ist    in Lagern     9a    und 9b gelagert.  Auf der Welle 8 sitzt ausserdem der rotierende  innere Teil la des Mahlwerkes, zentrisch ge  halten im festen äussern Teil     1b.    . Die Mahl  werkteile la und     1b    sind von bekannter Bau  art mit einem nach unten sich verengendem  Mahlraum 6. Der Mahlraum steht nach oben  durch eine zentrische Bodenöffnung     4b    mit.

    dem Röstraum in Verbindung. Diese Boden  öffnung ist gerade so gross, dass nur eine  Lage Bohnen Platz findet. Während des     Röst-          vorganges    läuft das Mahlwerk rückwärts und  hebt diese Bohnen immer wieder in den     Röst-          raum    zurück, so dass sie, unter die andern  gemischt., den gleichen Röstgrad wie diese er  reichen. Der Antrieb der vertikalen Welle er  folgt durch den elektrischen Antriebsmotor 10    über ein     Vorgelege,    bestehend aus der Schnecke  11 auf der Motorwelle und dem Schnecken  rad 12 auf der     vertikalen    Welle B. Unter dem       Mahlwerk    befindet. sieh die Austrittsrinne 16  für den Ablauf des gemahlenen Kaffees.  



  Von wesentlicher Bedeutung ist dabei die  Form des Rührflügels 3, welcher in der     Fig.    2  von oben gesehen dargestellt ist, sowie dessen  Drehrichtung. Der Flügel 3 hat die Form  eines langgezogenen<B>S.</B> Zur Ausführung einer       Rührbewegung    wird der Flügel in der     +-          Richtung    angetrieben. Die     S-förmige    Flügel  fläche bewirkt, dass das Röstgut auf der ge  wölbten Röstfläche     4a.    stets nach aussen ge  schleudert und     durcheinander    gewirbelt wird.

    Um die Bewegung der Kaffeebohnen nach  oben zu begrenzen, kann der Röstraum durch  einen     zN#linderförmigen    Einsatz 13, dessen Bo  den aus einem Drahtgitter 14 besteht, nach  oben abgeschlossen werden. Bei Umkehr der  Drehrichtung (-) des Flügels hört die bisher  ständig nach aussen gerichtete Wirbelbewe  gung auf. Das     Röstgut    wird durch eine nach  innen gerichtete Wischbewegung gegen die  Öffnung     4b    gedrängt und vom Mahlwerk er  fasst.  



  Für die     Drehriehtungsumkehr    ist ein  Schalter 17 vorgesehen, der eine entsprechende       Umpolung    am Motor in bekannter Weise vor  nimmt und der gleichzeitig auch als Ein- und  Ausschalter dient. Auch die Heizspirale des  Strahlers 2 ist zweckmässig in den Schalter  stromkreis einbezogen, so dass sie nur während  der Rührbewegung in Tätigkeit ist.  



  Die     Wirkungsweise    der Einrichtung ist. fol  gende. Nach     Abheben    des Oberteils 7, in  welchem der Strahler     \?    befestigt ist, wird der  zu mahlende Rohkaffee in den Röstraum 5  gebracht und der Oberteil 7 aufgesetzt. Hier  auf werden der Strahler 2 und der Motor 10  in der +-Richtung durch die gleiche Schalter  bewegung eingeschaltet. Dadurch werden die  Bohnen durch den Flügel 3 im Röstraum  herumgewirbelt. Durch die Wärmestrahlung  der Lampe     \?    werden die Bohnen bei etwa  5 bis 10 Minuten Einwirkungszeit geröstet.

    Nach beendigtem     Röstprozess        wird    durch Um-      legen des Schalters 17 die Drehrichtung um  gekehrt; dadurch hört die nach aussen gerich  tete Wirbelbewegung auf, und die Bohnen  werden. gegen das Zentrum geschoben, so     da.ss     sie in das Mahlwerk     lca        -f-        1b    fallen. Der ge  mahlene Kaffee läuft durch die Rinne 16 ab  und kann sofort verwendet werden.  



       .1e    nach dem verwendeten Mahlwerk kann  eventuell die Bodenöffnung 4b zu gross sein,  einzelne Kaffeebohnen könnten während des       Röstvorganges    im Mahlwerk zurückbleiben,  wodurch diese nicht richtig, das heisst zum  Teil zu stark, zum Teil zu schwach geröstet.  würden.     Uni    dem vorzubeugen, können, wie in       Fig.    3 und 4 dargestellt, zwei von aussen     be-          dienbare    Schieber 19a. und     19b    vorgesehen wer  den, durch die die Bodenöffnung     4a    während  des Röstvorganges abgeschlossen werden kann.

    Zur Einleitung des Mahlvorganges werden die       beiden    Schieber nach aussen bewegt, wodurch  die Kaffeebohnen, wie vorher beschrieben, in  das Mahlwerk gewischt werden.  



  In     Fig.    5 ist eine weitere Ausführung ge  zeigt. Sie unterscheidet sich in der Art. des  Mahlwerkes und in der Art der Mittel, um  bei     Umkehr    der Drehrichtung den Ablauf der  Kaffeebohnen aus dem Röstraum in das Mahl  werk zu bewirken. Das Mahlwerk besteht  dabei aus in bekannter Weise übereinander  liegenden Mahlringen 1b als fester Teil und 1a  als drehender Teil. Der feste Ring     1b    ist im  Boden des den     Röstraum    5 begrenzenden, im  untern Teil konischen Blechmantels 4 angeord  net. Der untere Ring     1a    sitzt auf der Dreh  achse 3.

   Auf der Drehachse ist die konische,       radförmige    Röstunterlage 3 mit den radialen  Rippen     3a    und der Schraubenmutter 21 über  ein steiles Gewinde 20 auf der Drehachse  angeordnet. Auf dem Gewinde 20 der Dreh  achse 3 sind Anschläge 22 und 23 angeordnet..       Dureli    eine relative Drehung der Achse gegen  über der Röstunterlage wird diese nach  unten oder nach oben bewegt und dabei durch  die Anschläge in der Bewegung begrenzt. Der  Rand 3b der Röstunterlage erhält dadurch  einen engen oder weiten Abstand gegenüber  der     Röstraumverkleidung    4. Der enge Abstand  ist so gewählt, dass einerseits ein Schleifen    der Röstunterlage vermieden, aber anderseits  ein Durchschlüpfen der Bohnen verhindert  wird.

   Der weite Abstand ist so gewählt,  dass die Bohnen durch die Wirbelbewegung  über den Rand     3a        hinausgeschleudert    werden  und beim Zurückfallen dem Blech 4 entlang  unter die rotierende     Röstunterlage    gelangen.  



  Der übrige Aufbau entspricht im wesent  lichen weitgehend dem in     Fig.    1 dargestellten.  Für Ablauf und Entnahme des gemahlenen  Kaffees dienen der Führungskanal 16 und  das Gefäss 24. Der Antrieb der Drehachse  erfolgt direkt durch den auf ihr sitzenden  Motor 10. Die Steigung des Gewindes 20 ist so  gewählt, dass ein Festklemmen durch den Be  wegungsdreck vermieden ist. Die     Röstunter-          lage    kann auch eben oder     schalenförmig    aus  geführt sein.  



  Die     Wirkungsweise    ist folgende. Im Ruhe  zustand wird das Röstgut auf die     Röstunter-          lage    3 geschüttet. Die Röstunterlage liegt  dabei auf dem untern Anschlag 22. Der Ab  stand des Randes 3b vom Blechmantel '4 ist  so klein,     da.ss    ein Durchfallen der Bohnen un  möglich ist. Bei Einschalten des     3lotors    auf  der ersten Stufe des Schalters erfolgt eine  Drehung der Röstunterlage in der Richtung,  so dass die Röstunterlage 3 auf den Anschlag  22 gepresst wird.

   Die Bohnen werden durch  einandergewirbelt und gleichzeitig durch den       darüberliegenden    auf der ersten Schalterstufe  eingeschalteten Wärmestrahler erhitzt und  geröstet. mach erfolgtem Rösten wird durch  Drehen des Schalters 17 auf die zweite Stufe  die Drehrichtung des Motors gekehrt. Wäh  rend des Umkehrvorganges schraubt sich unter  der Wirkung der     Beharrungskräfte    die Röst  unterlage rasch nach oben bis an den obern  Anschlag 23. Dadurch vergrössert sich der  Randabstand und die gegen und über den  Rand wirbelnden Bohnen fallen in den Mahl  zonenraum bzw. in das     3lahlwerk.    Der ge  mahlene Kaffee fällt durch den Führungs  kanal 16 in den Becher 24 und kann sofort zur  Kaffeebereitung entnommen werden.  



  An Stelle eines besonderen Wärmestrah  lers kann auch die Röstfläche selber als  Wärmestrahler ausgebildet. sein, z. B. indem      unter dem. Röstblech     Heizelemente    angebracht  werden.  



  Das Abheben der Röstunterlage kann auch  mechanisch, wie in     Fig.    7 gezeigt, erfolgen.  An Stelle des Gewindes dient ein Keil 25 auf  der Welle 8 zur Mitnahme der Röstunterlage  3, die auf der Nabe 26 befestigt ist. Die Auf  und     Abbewegung    der Röstunterlage erfolgt  mechanisch über den Hebel 27, der von aussen       bedienbar    ist. Zur Einleitung des Mahlvor  ganges wird er in die     punktierte    Lage ge  bracht. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass  die Drehrichtung beim Rösten und Mahlen die  gleiche sein kann.  



  Der erfindungsgemässe Aufbau lässt noch  weitere Varianten zu. Der Drehrichtungswech  sel kann rein mechanisch mittels einer Kupp  lung     (Fig.    8), z. B. mit     Reibungs-    oder Zahn  radmitnahme     bewerkstelligt    werden, wobei der  Motor in der gleichen Richtung weiterdrehen  kann. Das hat den Vorteil, dass die Masse des  Motorankers nicht dem Drehrichtungswechsel  unterworfen ist, wodurch die mechanischen       Beanspruehungen    kleiner gehalten werden  können.

   In     Fig.    8 weist die vertikale Welle 8  zwei     Kupplungsscheiben        28a    und 28b auf, die  mittels des Hebels 30 durch Verschieben der  Welle 8 wahlweise mit. der Motorscheibe 29 ge  kuppelt werden können. Das wechselweise  Kuppeln kann bei Fehlen des Hebels 30, das  heisst bei feststehendem Lager 9b durch  Schwenken des Motors und damit der Motor  scheibe 29 erreicht werden.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    8 ist ferner       gezeigt,    dass mit dem     Drehrichtungswechsel     auch ein     -Wechsel    der Tourenzahl der Antriebs  welle durch wahlweises Kuppeln des um den  Winkel a schräggestellten Antriebsmotors 10  über die     -Motorscheibe    29 mit den beiden ver  schieden grossen Kupplungsscheiben     28a    und       28b    möglich ist. Es ist. selbstverständlich,     da.ss     die Drehzahländerung auch rein elektrisch  durch Spannungsänderung erreicht werden  kann.  



  Es ist selbstverständlich,     da.ss    das Verfah  ren und die Einrichtung auch für das Rösten  und Mahlen von andern Gütern verwendet  werden kann, z. B. von Gerste, Korn, Mais usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Rösten und Mahlen, ins besondere von Kaffeebohnen, dadurch gekenn zeichnet, dass für ein bestimmtes Quantum Kaffeebohnen oder dergleichen der Röstprozess und der Mahlprozess unter dauerndem Ver schluss im gleichen Gerät erfolgt, und dass der Mahlprozess dem Röstprozess unmittelbar folgt.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in einer obern Zone ein Röstraum und in diesem ein Rührwerk und in einer untern Zone ein Mahlwerk vorgesehen ist, und dass der Antrieb des Rührwerkes und des 'Mahlwerkes mittels einer gemeinsamen, durch ein Motor angetriebene vertikale Welle erfolgt und dass Mittel zur Beförderung des Gutes aus dem Röstraum in den Mahlraum derart vorgesehen sind, da.ss bei geschlossener Einrichtung auf das Rösten des Gutes das Mahlen unmittelbar folgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Be förderung des Gutes aus dem Röstraum in das Mahlwerk durch Umkehr der Drehriehtung der vertikalen Welle vorgesehen sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Beför- dei-ung des Gutes aus dem Röstraum in das Mahlwerk durch Heben des Rührwerkes vor gesehen sind. 3.
    Einrichtung nach Unteransprueh 1, da durch gekennzeichnet, dass das Rührwerk ein S-förmiger Flügel ist, der auf der vertikalen Welle unmittelbar über der Bodenfläche des Röstbeehers angeordnet ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Rührwerk eine radförmige Unterlage ist und eine als CTe- windemutter ausgebildete Nabe aufweist, und dass das Ganze mittels der CTewindemutter auf der mit einem entsprechenden Gewinde ver- sehenen Vertikalwelle dreh- und axial ver schiebbar angeordnet ist, und dass zur Abgren zung der Axialverschiebung auf der Welle ein unterer und ein oberer Anschlag vorgesehen ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die radförmige Unterlage auf ihrer Oberseite wenigstens an genähert radiale Rippen aufweist. ss. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Rührwerk in Verbindung mit der vertikalen Welle im Röstraum derart angeordnet ist, dass der Ab stand des Randes der Röstunterlage von der Röstraumverkleidung in der untern Lage enger und in der obern Lage weiter ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der vertikalen Welle mittels eines ständig laufen den Elektromotors über eine Reibungskupp lung erfolgt, die auch das Ein- und Ausrücken der Antriebswelle ermöglicht. $.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass mit dem Antrieb über die Reibungskupplung gleichzeitig eine Drehrichtungsänderung verbunden ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass im Röstraum ein Wärmestrahler angeordnet ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Röstfläche als Wärmestrahler ausgebildet ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der obern und der untern Zone von aussen bedien bare Schieber vorgesehen sind. 12.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Röst- fläche und Wärmestrahler ein Gitter angeord net ist.
CH314304D 1953-08-10 1953-08-10 Verfahren und Einrichtung zum Rösten und Mahlen, insbesondere von Kaffeebohnen CH314304A (de)

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Cited By (4)

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