CH314329A - Verfahren zur Herstellung direktziehender Azofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung direktziehender Azofarbstoffe

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CH314329A
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Raymond Dr Gunst
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Ciba Geigy
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Description


  Verfahren zur Herstellung direktziehender     Azofarbstoffe       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf     direktziehende        Azofarbstoffe,    welche, wie z. B.       der        Disazofarbstoff    der Formel  
EMI0001.0006     
         (ler        allgemeinen    Formel  
EMI0001.0009     
    entsprechen, worin R den Rest einer     Diazo-          hornponente,

          R.    einen in     2-Stellung    an die       Azogruppe    A und in     7-Stellung    an die     Azo-          gruppe    B gebundenen     Naphthalinrest,    der in       l-Stellun;

  ,    eine     auxochro.me    Gruppe, in     8-Stel-          lung    eine     Oxygruppe    und ausserdem eine     bis          z -ei        Sulfonsäuregruppen    enthält, einer der  Reste     R3    und     R,4    einen an die     Azogruppe    B       o-ebundenen        Benzolrest    und der andere dieser.  Reste einen     azogruppenhaltigen    Rest bedeuten.  



  Die Farbstoffe der Formel (2) werden  erhalten, indem man kupplungsfähige Mono  azofarbstoffe der Formel  (1)     RJ-N-N-R.2,     worin     R.1    den Rest einer     Diazokomponente    be  deutet und     R.    einen in     2-Stellung    an die     Azo-          ,>ruppe    gebundenen     Na.pht.halinrest        darstellt,     der in     1-Stellung    eine     auxoehrome    Gruppe,  vorzugsweise eine     Aminogruppe,

      in     8-Stellung     eine     0xygruppe    und ausserdem eine bis zwei         Sulfonsäuregruppen    enthält, mit     Diazoverbin-          dungen    von     Aminoazofarbstoffen    der Formel  (4)     R3-NH-OC-R4     kuppelt, worin der eine der Reste     R;,    und     R4     einen durch die     d'iazotierbare        Aminogruppe          substituierten        Benzolrest    und der andere die  ser Reste einen     azogruppenhaltigen    Rest be  deuten.  



  Die     Monoazofarbstoffe    der Formel (3) kön  nen ihrerseits hergestellt werden, indem man  eine     8-Oxynaphthalin-mono-    oder     -disulfon-           säure,    die in     1-Stellung    eine weitere     auxo-          chrome        Gruppe,    d. h. eine weitere     Oxygruppe     oder vorzugsweise eine     Aminogruppe    enthält,  in     2-Stellung    mit einer     Diazoverbindung    kup  pelt.

   Als     Azokomponenten    kommen hierbei  zum Beispiel     1,8-Dioxynaphthalin-3,6-disu        lfon-          sä,ure,    insbesondere aber     1-Amino-8-oxynaph          thalinsulfonsäuren    wie 1-Amino-8-oxynaph  thalin-4-sulfonsäure,1-Amino-8-oxynaphthalin-           4,6-disiilfonsäure    und vorzugsweise     1-Amino-S-          oxynaphtlialin-3,6-disulfonsäure    in Betracht.

    Sofern die     Azokomponenten    in     1-Stellung    eine       Oxygruppe    enthalten, erfolgt die     Kupplung     in alkalischem Mittel.     1-Amino-S-oxynaph-          thalin-mono-    und     -disulfonsäuren    werden in       saurem    Mittel     gekuppelt.     



  Als     Diazokomponenten    für die Herstellung  der     -2#lonoazofarbstoffe    der Formel (3) ver  wendet man     zum    Beispiel     Aminobenzole    oder  substituierte     Aminobenzole,    wobei unter ande  rem mit solchen     Aminobenzolen    besonders  interessante     Ergebnisse    erzielt werden, welche       Substituenten    erster     Klasse,    z.

   B.     Alkylgrup-          pen    wie Äthyl oder     Met.hyl,        Alkoxygruppen     wie     Äthoxy    oder     Methoxy    oder Halogenatome  wie Chlor enthalten. In manchen Fällen er  weisen sieh auch     Aminobenzole    mit     Substi-          tuenten    zweiter Klasse wie 3- oder     4-Nitro-          1-aminobenzol    als     interessant.    Weiterhin kön  nen auch     Diazokomponenten    mit     Heteroringen     verwendet werden wie z.

   B.     3-(4'-Amino-          phenyl)-benzthia7ole,    insbesondere solche,  welche durch     Sulfonsäuregruppen    substituiert  sind. Als Beispiele seien     2-(4'-Aminophenyl)-6-          methyl-benzthiazol-3'-    oder     -x-sxllfonsäure    er  wähnt. Ausserdem eignen sich auch     Amino-          benzolcarbonsäureamide,    z. B.     -arylamide    wie       4-(4'-Aminobenzoylamino)        -1-oxybenzol-2-ear-          bonsäure    als     Diazokomponenten.     



  Als beim vorliegenden Verfahren ebenfalls  als     Ausjangsstoffe    zu verwendende, aus       Aminoazofarbstoffen    der Formel (4) erhält  liehe     Diazoverbindungen    kommen zwei ver  schiedene Typen in Betracht, nämlich     Diazo-          v        erbindungen    von     Aminoazofarbstoffen    der  Formel  (5)     H.N-R-NH-OC-R4,     und solche von     Aminoazofarbstoffen    der  Formel  (6)     H-N-R..i-CO-HN-R3.     Hierbei bedeuten in der Formel (5)     R.    einen       Benzolrest    und     R_,

      einen     azogruppenhaltigen     Rest. In der Formel (6) dagegen stellen     R,     einen     Benzolrest    und     R3    einen     azogruppen-          haltigen    Rest dar.

      Die     Diazoverbindungen    der     Aminoazofarb-.     Stoffe der Formel (5) können zum Teil     direld     durch     einseitige    Kupplung von     tetrazotiertem          4-Amino-3'-    oder     -4'-aminobenzoylaminoben-          zolen    mit     Azokomponenten    wie     Oxybenzol-o-          carbonsäuren    oder     Pyrazolonen    erhalten wer  den:

    Die     Azofarbstoffe    der Formel (6) stellt  man     zweckmässig    her durch Einführung von,       Aminobenzoylresten    in     Aminoazofarbstoffe,     welche noch     keine    solchen enthalten, d. h.  indem man diese mit     Nitrobenzoy        lhalogeniden          acyliert    und hierauf die Nitrogruppe redu  ziert. Zu diesem Zweck verwendet man zum     i     Beispiel 3- oder     4-Nitrobenzoylehlorid.    Als be  sonders wertvoll erweist sich in der Regel das       3-141ethy1-4-nitrobenzoy        lchlorid.     



  Die in dieser Weise zu     a.cylierenden        Amino-          azofarbstoffe    können von ganz beliebiger Zu-     i          saminensetzung    sein. Im allgemeinen ist es  jedoch vorteilhaft, gelbe Farbstoffe dieser     Art     zu verwenden.

   Nachstehend werden     einige     Typen von derartigen gelben     Aminoazofarb-          stoffen    aufgeführt, welche sieh gut für diesen ;  Zweck eignen  a.)     Aminoazofarbstoffe    der     Zusammensetzung     (7)     II@N-R@    N -     N-R5,

         worin     R5    einen in     p-Stelhing    an die     Amino-          und        Azogruppe    gebundenen     Benzolrest    bedeu  tet und     R.5    ebenfalls einen     Be        izolrest    darstellt,       vorzugsweise    einen solchen, der in     p-Stellung          zur        Azogruppe    eine     Oxygruppe    und in     o-Stel-          lung    zu dieser eine     Carbonsäuregruppe    ent  hält.

   Als Beispiele seien     4-Amino-4'-oxy-1,1.'-          azobenzol-3        =carbonsäiire,        2-Chlor-4-amino-4'-          oxy-1,1'-azobenzol-3'-carbonsäure,    ferner auch       4-Amino-3,2'-dimethyl-1,1'-azobenzol-3'-sulfon-          säure    erwähnt.  



  b)     Aminoazofarbstoffe    der     Zusammensetzung     (8)     H-N-R7-K-Rs-N=N-Ra,     worin     R7    und     R.s    je einen     Benzolrest,    N eine  direkte     Bindung    oder ein     Brückenglied    und  Ra den Rest einer     Azokomponente    bedeuten,      wobei die     Aminogruppe    und die     Azogruppe     in     p-Stellung    zu X stehen.

   Farbstoffe der  Formel (8)     lassen    sich beispielsweise durch       Kupplung    von     diazotierter        4-Nitro-4'-amino-          stilben-2,2'-clisulfonsäure    mit     Oxybenzol,        Alky-          lierung    der     Oxy        gruppe    und Reduktion der       Nitrogruppe    herstellen.

   Eine weitere Gruppe       solcher    Farbstoffe erhält man durch     Kupp-          lun-    von     4-Aminodiphenylverbindungen,        wel-          ehe    in     4'-Stellung    einen in eine     Aminogruppe          überführba.ren        Substituenten    enthalten,

   mit       Oxybenzol-o-ca.rbonsäuren    oder     Pyrazolonen       und Umwandlung des erwähnten     Substituen-          ten    in die     Aminogruppe.    Hierbei können als       Diazokomponenten,    z. B.     4-Amino-4'-acetyl-          aminodiphenyl    oder     4-Amino-4'-acetylamino-          diphenyl-2-sulfonsäLire    verwendet werden.  



  c)     Aminoazofarbstoffe    der Zusammensetzung  (9)     H2N-Rlo-N=N-Rll,     worin     H2N-Rlo    den Rest eines     Aminoa.ryl-          pyrazolons,    z. B. des 1-(3'- oder     4'-Amino-          phenyl)-3-methyl-5-pyrazolons    oder des     Pyr-          azolons    der Formel  
EMI0003.0044     
    und     R.11    den Rest einer Anfangskomponente  bedeuten.

   Als Anfangskomponenten sind       -#liniliobenzolsiilfonsäuren    wie     1-Aminobenzol-          3-    oder     -4-sulfonsäure,    oder     1-Aminobenzol-          3,5-clisulfonsäure,        Aminona.phthalinsulfonsäu-          ren    wie     1-Aminonaphthalin-4-sulfonsäure    oder       2-:Alninona.phthalin-4,8-disulfonsäure    zu er  wähnen. Ausserdem kommen auch Anfangs  komponenten mit     Heteroringen    in Betracht,  wie z.

   B. die weiter oben erwähnten     2-(4'-          Aminophenyl)        -benzthiazole.     



       (1)        Aminoazofarbstoffe    der     Zusammensetzung     (10)     II.N-Rlo-N=N-Rll,     worin     H2N-Rlo    den     @    Rest einer Mittelkom  ponente, vorzugsweise einer solchen der     Ben-          zolreilie    wie     Aminobenzol,        1-Amino-2-    oder       -3-metliylbenzol    oder     1-Amino-2-methoxyben-          zol,    und     Rll    den Rest einer Anfangskompo  nente bedeuten.

   Als Anfangskomponenten kön  nen     mich    hier die unter     e.)    genannten Verbin  dungen verwendet werden.  



  Die Herstellung der unter     a)    bis     d.)    ge  nannten Produkte und deren     Aeylierung    mit       Nitrobenzoylha.logeniden    sowie die nachfol  gende     Reduktion    der     Nitroazofarbstoffe    zu    den entsprechenden     Aminoazofarbstoffen    kann  nach üblichen, an sich bekannten Methoden       erfolgen.     



  Die Kupplung der     Diazoverbindungen    der       Aminoazofarbstoffe    der Formel (4) mit den       Monoazofarbstoffen    der Formel (3) wird in  alkalischem, beispielsweise     alkalicarbonatalka-          lischem    Mittel durchgeführt. Sie     erfolgt    in der  Regel leicht und mit guter     Ausbeute,    ohne dass  ein Zusatz von kupplungsfördernden Mitteln  wie     Pyridin    oder Alkohol erforderlich ist.  



  Die so erhältlichen Farbstoffe der Formel  (2) eignen sich zum Färben und Bedrucken  der     verschiedensten    Materialien, z. B. solcher  tierischer Herkunft wie Wolle, Seide und  Leder. Sie zeichnen sich aber vor allem aus  durch ein sehr gutes Ziehvermögen gegenüber       cellulosehaltigen    Materialien wie Baumwolle,  Leinen, Kunstseide oder Zellwolle aus regene  rierter     Cellulose.    Man erhält im allgemeinen  wertvolle grüne Farbtöne von guter     Ätzbarkeit     und guter Lichtechtheit, wie sie     sont    bei glei  chen oder ähnlichen Echtheitseigenschaften  nur mit wesentlich komplizierter gebauten  bzw. weniger leicht zugänglichen direktziehen  den Farbstoffen erzeugt werden können.

        In den     nachfolgenden    Beispielen bedeu  ten, sofern nichts anderes bemerkt wird, die  Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtspro-         zente,    und die     Temperaturen    sind in Celsius  graden angegeben.         Beispiel   <I>1</I>    37,6 Teile     4'-(4"-Amino)-benzoylamino-4-          oxy-1,1'-azobenzol-5-earbonsäure    werden als       Natriumsalz    in 600 Teilen.

   Wasser gelöst, mit  der     wässrigen        Lösung    von 6,9 Teilen     I\Tatrium-          nitrit        vermischt    und unter kräftigem Rühren  bei 25 bis 30  in verdünnte Salzsäure einlaufen       Uelassen.    Nach etwa. zweistündigem Rühren  bei 25 bis 30  ist die     Diazotierung    beendet.

   Als       Azokompo-nente    dient. der durch schwach mine  ralsaure Kupplung erhaltene     Monoazofarbstoff     aus     diazotierter        Dehy        drothiotolLlidinmonosul-          fonsäure    und     1-Amino-S-oxynaphthalin-3,6-          disiilfonsHure.    65 Teile dieses     Monoazofarb-          stoffes    werden in 300 Teilen Wasser unter  Zusatz von 40 Teilen     Natriumcarbonat    gelöst.

    Durch Zusatz von Bis wird diese Lösung auf  0  abgekühlt und dann unter kräftigem Rüh-         ren    die     Diazoverbindun-        langsa.in    einlaufen  gelassen. Nach mehrstündigem Rühren wird  der gebildete Farbstoff durch     Zugabe    von     Na-          triumehlorid    abgeschieden und     abfiltriert.    Ge  trocknet, bildet er ein dunkles Pulver, das sieh  in Wasser mit grüner Farbe löst, und die       Cellulosefaser    in     kräftigen,    grünen Tönen von  guter Allgemeinechtheit und     guter        Ätzbarkeit     färbt.  



  Verwendet man an Stelle der hier verwen  deten     Azokomponente    60,2 Teile des durch  saure Kupplung erhaltenen     ?:Tonoazofarb-          stoffes    aus     diazotierter        4-(4'-Aminobenzoyl-          amino)    -1 -     oxy    Benzol - 2 -     earbonsäur    e und 1  Amino-S-oxy     naphthalin-3,6-di:siilfonsä.ure,    so  erhält man einen ähnlichen Farbstoff.

           Beispiel.       39 Teile des     Aminoazofarbstoffes    der Formel  
EMI0004.0048     
    werden in 600 Teilen Wasser unter Zusatz von  10 Teilen 30      loiger        Natriumhydroxydlösung     gelöst und mit, einer konzentrierten     wässrigen     Lösung von 7 Teilen     Natriumnitrit    vermischt.  Bei 20 bis 25  werden unter gutem Rühren  40 Teile konzentrierte     Salzsäure    auf einmal       zugegeben.    Nach ein- bis zweistündigem Rüh  ren ist. die     Diazotierung    beendet.

   Als     Azokom-          ponente    dient der durch mineralsaure Kupp  lung erhältliche     14lonoazofarbstoff    aus     diazo-          tiertem        1-Amino-4-nitrobenzol    und     1-Amino-          S-oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure.    47 Teile  dieses     Monoazofarbstoffes    werden in 300 Teilen    Wasser gelöst und in Gegenwart von über  schüssigem     Natriumearbonat    mit der     Diazover-          bindung    gekuppelt.

   Der gebildete Farbstoff  bildet     .getrocknet    ein dunkles Pulver, das sieh  in Wasser mit grüner Farbe löst.     Er    färbt die       Cellulosefaser    in grünen Tönen von guter  Allgemeinechtheit     Lind        guter        Ätzbarkeit.     



  Einen     Trisazofarbstoff    mit ähnlichen       Eigenschaften    erhält man, wenn man als     Azo-          komponente    den durch saure Kupplung von       diazotiertem        1-Amino-4-nitrobenzol    mit     1-          Amino-S-oxyna.phthalin-4,6-disulfonsäure    er  hältlichen     i#lonoazofarbstoff    verwendet.

        <I>Beispiel 3</I>    62,2 Teile des     Aminoazofarbstoffes    der Formel  
EMI0005.0002     
    werden unter Zusatz von 11 Teilen wasser  freiem     Natriumcarbonat    in 500 Teilen Wasser        < Yelöst:und    eine konzentrierte     wässrige    Lösung  von 7 Teilen     Natriumnitrit        zugegeben.    Durch       Zugabe    von Bis kühlt man auf 0 bis 5  und       stürzt,

      dann 40 Teile konzentrierte Salzsäure in  die     llischunr.    Als     Azokomponente    dient der       durch        mineralsaure    Kupplung erhältliche       llonoazofarbstoff    aus dianotiertem     1-Amino-4-          nitrobenzol    und     1-Amino-8-oxynaphthalin-3,6-          disulfonsä.ure.    47 Teile dieses     Monoazofarb-          stoffes    werden in 300 Teilen Wasser unter  Zusatz von 40 Teilen     Natriumcarbonat    gelöst,  mit Eis abgekühlt,

   und die     Diazoverbindung     wird unter kräftigem Rühren in diese Lösung  einlaufen, gelassen. Der Farbstoff wird in       ühlieher    Weise aufgearbeitet. Er bildet. ein  dunkles, in     Wasser    mit grüner Farbe lösliches  Pulver und färbt. die     Cellulosefaser    in grünen  Tönen von guter Allgemeinechtheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von direkt- ziehenden. Azofarbstoffen, dadurch gekenn- zeielrnet, dass man kupplungsfähige 1Vlonoazo- farbstoffe der Formel Rl-N = N-R.,
    worin R.1 den Rest einer Diazokomponen.te be deutet und R. einen in 2-Stellung an die Azo- gruppe gebundenen Naphthalinrest darstellt, der in 1-Stellung eine auxochrome Gruppe, in 8-Stellung eine Oxygruppe und ausserdem eine bis zwei Sulfonsäuregruppen enthält,
    mit Diazoverbindungen von Aminoazofarbstoffen der Formel Ra-NI3-OC-R.1 kuppelt, worin der eine der Reste R.3 und R.4 einen dureh die diazotierbare Aminogruppe substituierten Benzolrest und der andere die ser Reste einen azogruppenhaltigen Rest be deuten. UNTBRANSPRÜCIIB 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als Ausgangs stoffe Diazoverbindungen von Aminoazofarb- stoffen der Formel EMI0005.0066 verwendet, worin % einen azogruppenhaltigen Rest bedeutet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d'a.ss man als Ausgangs- stoffe Diazoverbindungen von gelben Amino- azofarbstoffen der angegebenen Zusammen setzung verwendet. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs stoffe Diazoverbindungen von Aminoazofarb- stoffen der Formel EMI0005.0079 verwendet, worin R5 einen in p-Stellung an die -CO-HN und Azogruppe gebundenen Benzolrest bedeutet und Re ebenfalls einen Benzolrest darstellt. 4.
    Verfahren gemäss Patentansprueh, da dureli gekennzeiehnet., d ass man als Ausgan gs- stoffe kupplungsfähige Monoazofarbstoffe der Formel EMI0006.0015 verwendet, worin ein Y eine Sulfonsäuregruppe und das andere Y ein Wasserstoffatom bedeuten.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2160473A1 (de) * 1971-11-17 1973-06-29 Acna

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