CH314373A - Steuervorrichtung für Regel- oder Messgeräte - Google Patents

Steuervorrichtung für Regel- oder Messgeräte

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CH314373A
CH314373A CH314373DA CH314373A CH 314373 A CH314373 A CH 314373A CH 314373D A CH314373D A CH 314373DA CH 314373 A CH314373 A CH 314373A
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rocker arm
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lever
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Inventor
Klee Gerhard
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Samson Apparatebau Aktien Ges
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B3/00Intensifiers or fluid-pressure converters, e.g. pressure exchangers; Conveying pressure from one fluid system to another, without contact between the fluids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/042Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor operated by fluid pressure

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Description


      Steuervorrichtunz    für     Reuel-    oder     Messaeräte       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Vor  richtung zur indirekten .Steuerung von     Regel-          oder    Messgeräten aller Art mit Hilfe einer  hydraulischen oder pneumatischen Hilfsener  gie, die in Abhängigkeit von der     Stellung     eines Impulsgebers die     Einstellung    des     Regel-          oder        Messgerätes    bewirkt.

   Es ist.     bekannt.,    zu       diesem    Zweck ein flüssiges oder gasförmiges       Druckmittel,    wie z. B.     Pressluft,    über düsen  förmige, von dem Impulsgeber gesteuerte Ven  tile in einen Druckraum der Steuervorrich  tung einströmen     bzw.    aus demselben     ausströ-          inen    zu lassen, wobei die dadurch in dem  Druckraum und dem gegebenenfalls an diesen       an-es,chlossenen    Drucksystem hervorgerufenen  Drucksteigerungen bzw.

       Drucksenkungen    zur       Betätigung    eines auf     Druckschwankungen    an  <B>s</B>     sprechen        den        Regel-        oder        Verstellorgans,        z.        B.     



  der Arbeitsmembran eines Regelventils, ver  wendet     wierden.     



  Durch die Erfindung     wird.    bezweckt, die  bisher bekannten     Düsenkraftschal.ter    dieser  Art hinsichtlich ihrer Ausbildung, ihrer     Wir-          kungsweise    und ihrer praktischen Hand  habung zu verbessern.  



  Die Erfindung besteht darin, dass ein im       Druckraum    der Vorrichtung angeordneter, an  zwei     Aufl'ägerstellen    mit     gleiehgerlchteten          Düsenverschlussflächlen        versehener    Kipphebel,  welcher im Gleichgewichtszustand mit seinen  beiden     Düsenverschlussflächen    auf den beiden  ihm     gegenüberliegenden    Mündungen einer         Einlassdüse    und einer     Auslassdüse    aufruht  und dadurch beide Düsen     verschlossen    hält,

    von dem mit     !ihm    verbundenen     Impulsgeber     je nach dessen     Ausschlagriehtung    entweder  zwecks.     Öffnung    der     Einlassdüse        um    die Mün  dung der     Auslassdüse    oder umgekehrt zwecks  Öffnung der     Auslassdüse    um die Mündung der       Einla.ssdüse    kippbar     ist.     



  Eine erfindungsgemäss     ausgebildete    Steuer  vorrichtung arbeitet äusserst sparsam, weil im  Gleichgewichtszustand, wenn beide Düsen ge  schlossen sind,     keinerlei        Energieverbrauch     auftritt, vielmehr     Druckmittel    nur dann ver  braucht wird, wenn die Impulskraft zu hoch       wird.        .Die        Abdichtung    der Düse     kann    eben  falls leicht z.

   B. mit Hilfe     von.    Gummidichtun  gen oder dergleichen     vorgenommen        werden,     weil es     dank    der Anordnung des Kipphebels       gegenüber    den Düsenmündungen nicht     erfor-          dierlieh    ist, eine     Verschlussbetätibgun,gsstange     durch die     Düsenbohrung        hindurchzuführen,     was bei :der     geringen    Weite dieser     Bohrung     die Anwendung einer Gummidichtung sehr  schwierig machen     würde.     



  In der Zeichnung ist die Erfindung in  verschiedenen Ausführungsformen beisp     ieIs-weiseveranschaulicht.     



       Fig.    1 zeigt in schematischem     Längsschnitt          eine     mit     membranförmigem          Impulsgeberorgan    und     U-förmigem    Kipphebel  im     Gleichgewichtszustand.              Fig.        1a    zeigt einen Kipphebel in Drauf  sicht.  



       Fg.        la'    zeigt den Kipphebel nach     Fig.    1n  im Längsschnitt.  



       Fig.    1b zeigt eine     abgeänderte    Ausfüh  rungsform des     Kipphebels    im Schnitt.  



       Fig.    1b' zeigt den Kipphebel nach     Fig.        1b     in     Draufsicht.     



       Fig.        1b"    zeigt den Kipphebel nach     Fig.        1b     in einem senkrecht zur     Fig.    1b stehenden  Schnitt..  



       Fig.    2 zeigt einen schematischen,     teilweise     abgebrochenen Längsschnitt nach der Linie       A.-B    der     Fig.    1.  



       Pig.    3 zeigt für sieh     herausgezeichnet    den  Kipphebel mit geöffneter     Einlassdüse.     



       Fig.    4 zeigt entsprechend den Kipphebel.  mit     geöffneter        Auslassdüse.     



       Fig.    5 zeigt im     Längsschnitt    eine weitere       Ausführungsform    der     Steuervorrichtung    mit  geradem Kipphebel, und       Fig.    6 bis 10 zeigen schematisch verschie  dene Anwendungsformen einer Steuervorrich  tung.  



  Die     Steuervorrichtung    gemäss     Fig.    1 bis 4  besitzt beispielsweise ein     topfförmiges    Gehäuse  1 mit einem abnehmbaren Deckel 2 und einem  Boden 3, der zwecks Bildung eines Lager  kastens 4 nach innen eingezogen ist. Die Ge  häuseteile 1, 2, 3, 4 umschliessen einen Druck  raum 5, aus dem eine z. B. aus dem Deckel 2  herausgeführte Druckleitung 6 zu einem be  liebigen, auf     Druckschwankungen    ansprechen  den     Betätigungs-    oder     Verstellorgan        eines     Regelgerätes oder dergleichen verläuft.  



  In die Seitenwandung d es Gehäuses 1 sind  zwei     parallel    gerichtete und in diesem Falle  in     einer        gewissen    Entfernung senkrecht unter  einander angeordnete Düsen 7 und 8 einge  schraubt, von denen die     Einlassdüse    7 an eine       Druckmittelleitung,    z. B. eine     Pressluftleitung,     angeschlossen wird, während die     Auslassdüse     S an eine drucklose Ableitung angeschlossen  wird oder ins Freie führt.  



  Gegenüber den in den Druckraum 5 ragen  den Mündungen 9 bzw. 10 der Düsen 7 und 8       ist.    ein mit     korrespondierenden    Düsenver-         schlussflächen    11 und 12     versehener        Kipp-          hebel    13 gelagert, welcher gemäss     Fig.    1 bis 4  aus einem     U-förmig    gekröpften Rahmen be  steht, der an den     abgewinkelten    Enden seiner  Schenkel die vorzugsweise mittels Schrauben  14     justierbaren        Verschlussflächen,    zum Bei  spiel Gummischeiben, trägt.

   Der     Kipphebel-          rahmen    wird durch eine zwischen dem     Ste-          des    Rahmens und einem ortsfesten Stift 15       e'ingespa.nnte    Zugfeder 16 mit seinen     Ver-          schlussflächen    11, 12 auf die Mündungen 9, 10  der Düsen 7, 8 gezogen, wobei die Feder je  doch     Kippbewegungen    des     Kipphebelrahmens     entweder um die Düsenmündung 9 oder um  die Düsenmündung 10 zulässt.

   Um hierbei  Verschiebungen des     Kipphebelrahmens    zu  vermeiden und eine reine     Kippbewegung    zu  gewährleisten, sind die abgewinkelten Enden  des .U-förmigen Rahmens durch eine Blatt  feder 17 mit dem ortsfesten Stift 15 verbun  den.  



  Die Kräfte, welche auf den Kipphebel  rahmen ein Kippmoment in dem einen oder       andern    Kippsinn ausüben sollen, können mit  Hilfe eines     Gelenkhebelsystems    von einem  ausserhalb des Gehäuses 1 befindlichen     Be-          tät.",nzngsorgan    eines Impulsgebers über eine       abgedichtete    'Durchführung in den Druck  raum 5 und auf den Kipphebel 13 übertragen  werden. Zu diesem Zweck ist. das freie Ende  des von den Rahmenschenkeln gebildeten       Kipphebelarmes,    das heisst der Steg des Rah  mens des     Kipphebels    13 mittels eines federn  den Gelenkstückes, z.

   B. einer Blattfeder 18,  mit dem freien Ende eines     U-förmigen     Schwinghebelarmes 19 verbunden, dessen  gegenüberliegende Enden fest mit einer durch  den Lagerkasten 4 verlaufenden     Hebelwelle     20 verbunden sind. Die Hebelwelle 20 ist in  Führungshülsen 21 gelagert, welche beider  seits des Lagerkastens ein Stück in den  Druckraum 5 hineinragen. Über diese Hülsen  21 und den aus letzterem vorstehenden Teil  der Hebelwelle 20     ist.    jeweils ein Gummi  schlauch 22 gezogen, welcher die druckdichte  Durchführung der     I3.ebelwelle    nach aussen be  wirkt.

   In dem ausserhalb des     Druckraumes    5  liegenden Hohlraum des Lagerkastens ist auf      der     Hebelwelle    20 ein Hebelarm 23 befestigt,  dessen     freies    Ende zum Beispiel unter der  Wirkung einer Feder 24 mit dem Kopf eines  vom Impulsgeber betätigten Arbeitsstiftes 25  in Berührung gehalten wird.  



  Das Übersetzungsverhältnis des Hebel  systems     kann    in einfacher Weise, z. B. da  durch geändert werden,     da.ss    die Blattfeder 18  über     auswechselbare,    verschieden lange Zwi  schenstücke oder     Unterlegscheiben    26 mit dem  Rahmen des Kipphebels 13 bzw. mit dem  Schwinghebelarm 19 verbunden wird. In       Fig.    1 ist mit gestrichelten Linien eine solche       veränderte    Übersetzung angedeutet worden.  Die Grösse der Ventilhübe     kann    dadurch den  jeweiligen     Verhältnissen    angepasst werden.  



  Gemäss     Fig.    1     bis    4 wirkt. :die Kraft, wel  che zwecks Erzeugung     des    Kippmomentes  über die Blattfeder 18 auf den Kipphebel 13  übertragen wird, im     wesentlichen    senkrecht  zu der Kipprichtung, in der die     Verschluss-          flächen    11, 12 von den Düsenmündungen 9,  10 abgehoben werden.

   Die     Ausführungsform     gemäss     Fig.    5 unterscheidet sich von der vor  stehend genannten im     wesentlichen    nur da  durch,     dass    die Kraft zur     Erzeugung    des  Kippmomentes parallel oder annähernd par  allel zu der erwähnten     Kipprichtung    auf den       Kipphebel    wirkt.

   In diesem Falle besteht     d'er     Kipphebel aus einer geraden Platte 27, die  im     Gleichgewichtszustand    mit ihren     Ver-          selilussflä:chen    11, 12 auf den Mündungen 9,  10 der von unten in den     Gehäuseboden    3     ein-          gesc-hra#ubten    Düsen 7, 8 aufliegt und von  einer Feder 28     ,gegen    diese Mündungen ge  zogen wird.

   Die Hebelplatte 27 ist an einer  Seite mit einem verlängerten Hebelarm ver  sehen, der an     seinem    freien Ende 29 an das  freie Ende des     rahmenförmigen        Schwing-          liebela.rmes    19     angelenkt    ist. Wird der Ge  lenkpunkt 29 der Platte 27 nach unten be  wegt, so kippt die Platte 27     um    die     Düsen-          mündung    9 und öffnet die     Düsenmündung    10.

    Wenn dagegen der     Gelenkpunkt    29 nach oben  : bewegt wird, so kippt die Platte 27 -um die  Düsenmündung 10 und gibt die     Düsenmün-          clung    9 mehr oder weniger frei. Eine Ände  rung des     Übersetzungsverhältnisses    kann auch    hier ähnlich wie bei     Fig.    1     bis    4 vorgenommen  werden.  



  Der Arbeitsstift 25 oder das sonstige, auf  den     Ilebel    23 wirkende     Betätigungsglied.    kann  von irgendeinem Impulsgeber in an sich be  liebiger     Weise    angetrieben werden. Bei den  in     Fig.    1 und 5 veranschaulichten Ausfüh  rungsformen der Erfindung dient .beispiels  weise eine unterhalb des     Kraftschaltergehäu-          ses    1 angeordnete Membran 30 als     Messglied          eines        Impulsdruckes,    der z.

   B. zu einer in  direkten Druckregelung     vermittels    des Kraft  schalters aus einer     Rohrleitung    über eine Im  pulsleitung 32 in einen Impulsraum 31 unter  halb der Membran 30 übertragen wird. Die  mit dem Arbeitsstift     2'5    verbundene Membran  30 wird von einer     einstellbaren    Feder 33 mit  einer bestimmten Kraft nach unten gedrückt.

    In Verbindung mit     Fig.    10, in der eine     solche          Druckregeleinrichtung        schematisch    dargestellt       ist,    sei die     Wirkungsweise    der Steuervorrich  tung kurz     beschrieben:     Die Impulsleitung 32 ist auf der Aus  gangsseite eines Ventils 34 an eine Rohrlei  tung 35 angeschlossen. Steigt der Druck auf  der Ausgangsseite über ein bestimmtes Mass,  so bewegt sich die Membran 30 entgegen der  Wirkung' der Feder 33 nach oben und drückt  über den     Arbeitsstift    25 den     äussern    Hebel  arm<B>23</B> ebenfalls hoch.

   Dadurch wird die  Hebelwelle 20 gedreht und der innere       Sehwinghebela.rin    19 an seinem freien Ende  angehoben. Die damit verbundene Blattfeder  18 übt hierbei auf den Kipphebel 13 ein Mo  ment aus, welches den Kipphebel 13 an  seinem Auflager 12 um die Mündung 10 der       Auslassdüse    8 kippt. Dabei wird die     Ver-          sch        lussfläc'he    11     vorn    der Mündung 9 der Ein  lassdüse 7 abgehoben, während die     Ausla.ss-          düse    8     praktisch    abgeschlossen bleibt.

   Nun  mehr strömt durch     :die    Düse 7 Pressluft oder  ein     sonstiges    Druckmittel in den Druckraum  5 der     Stenervorriehtungein.    Die dadurch er  zielte Drucksteigerung wird durch die Druck  leitung 6 in den     Arbeitsdri-ickraum    36 einer       Arbeitsmembran    37 übertragen, welche den  Ventilkegel 38 des Ventils 34 entgegen der  Wirkung einer Feder 39 in seine Sehliessstel-      lang     bringt.    Infolgedessen fällt der     Diaeck    in  der Rohrleitung 35 auf der Ausgangsseite,  die     Membran    30 bewegt sieh.

   abwärts, und der  Schwinghebelarm 19 zieht die Blattfeder 18  nach unten, so     d'ass    der Kipphebel 13 aus  seiner in     Fig.    3 dargestellten Kipplage wieder  in seine in     Fig.    1     veranschaulichte    Ausgangs  stellung zurückgekippt wird, in der beide  Düsen 7 und 8 geschlossen sind. In diesem       Augenblick    isst der Gleichgewichtszustand er  reicht und der gewünschte     Minderdx uek     hinter dem Hauptventil 34 eingeregelt.

   Sinkt  der Minderdruck noch weiter, so wird die       Membran    30 von der Feder 33 weiter her  untergedrückt, und die über das Hebelsystem  23, 20, 19 ebenfalls weiter herabgehende  Blattfeder 18 kippt den Kipphebel 13 aus der       C'Tleiehgewiehtsstellung    gemäss     Fig.    1 in die  in     Fig.    4 dargestellte Lage, in der die     Einlass-          düse    7 geschlossen und die     Auslassdüse    8 ge  öffnet ist.

   Infolgedessen strömt aus dem       Druckraum    5     Pressluft    ins Freie, der Druck  im     Membrandruckraum    36 des Hauptventils  sinkt ab, und die Feder 39 öffnet das Ventil  3-t durch     entsprechendes    Anheben des Kegels  33.     Dadurch    steigt der     Minderdruck    hinter  dem Ventil wieder an, und der Regelvorgang  kann von neuem beginnen.

   Praktisch kann  sieh natürlich ein     Gleiehgewiehtszu    stand ein  stellen, bzw. brauchen     ntir    geringe     Korrektur-          bewegungen    der     Steuei--orrieht.ung    und des       Ilaiiptv        entils    stattzufinden. Eine Veränderung  des gewünschten     Minderdruckes    hinter dem       Hauptventil    kann durch     Verkürzung    öder  Verlängerung der Feder 33 herbeigeführt  werden.  



  Die Düsen 7 und 8 sind, wie die     Zeieli-          nunm    klar erkennen lässt, leicht von aussen     ein-          und        a,ussehraubbar.    Ihre Funktion     kann    nach  Abheben des     Gehäusedeckels    2 während des  Betriebes kontrolliert werden.  



  Weitere Anwendungsbeispiele der     Steuer-          vorriehtung    zeigen die     Fig.    6 bis 9 der     Zeieh-          nting1.     



       Fi-.    6 veranschaulicht die Betätigung der       Steuei--orriehtung    1 durch ein     Temperatur-          niesswerk.    Ein mit     Ausdehnungsflüssigkeit     gefüllter Temperaturfühler 40     drückt    z. B.    bei steigender Temperatur hydraulisch das  Federrohr- 41 eines     Arbeitskörpers    42 zusam  men, wodurch der Arbeitsstift 25     hochge        -          drUlekt.        2uid    .die     Einla.ssdüst    7 des Kraftschal  ters geöffnet wird.

   Die dadurch in den Druck  raum 5 eingespeiste     Pressltüt    kann beispiels  weise zum Öffnen oder Schliessen eines feder  gefesselten Kolben- oder     Membranventils    ver  wendet werden.  



  Gemäss     Fig.    7 wird der Arbeitsstift 25  der Steuervorrichtung 1 über einen Hebel 43  von einem     Elektroma;#neten        44    gesteuert, wo  durch wie oben z. B. ein Ventil über der       Steuervorriehtiing    geöffnet bzw. geschlossen  erden kann.  



       Fig.    8     zeigt    die     Steuervorrielitung    1 durch  einen Schwimmer 45 betätigt. Steigt der  Schwimmer 45 nach oben, so wird     Pressluft     von dem Kraftschalter 1 abgelassen, sinkt der  Schwimmer, so wird     Press.luft        eingespeist.,    und  entsprechend kann ein Regelventil     betätigt     werden.  



       Schliesslich    veranschaulicht     Fig.    9 die       Steuervorrichtung    1 in Zusammenhang mit.  einem Stellungsregler. Hierbei wird z. B.  durch die     Impulsleitung    32 in den     Membran,          raum    37. ein     bestimmter,    konstanter Befehls  druck gegeben, welcher beispielsweise eine  ganz bestimmte Ventilstellung hervorrufen  und aufrechterhalten soll, und zwar unab  hängig davon, ob auf den Kegel dieses Ven  tils wechselnde Drücke wirken. Zu diesem  Zweck wird die betreffende Stellung des Ven  tils 34 über einen an der     Ventilstange    46  angreifenden und im.

   Punkte 47 drehbar ge  lagerten Hebel 48 und eine am andern Hebel  ende     angreifende,    mit der Membran 30 ver  bundene Feder 49 als Kraft an der Membran  30 dargestellt. Solange die im Raum 31 auf  die     Messmembran    30     \wirkende    Kraft,     welche          hvdra.ulisch    oder pneumatisch erzeugt werden  kann, mit der durch die Feder 49 ausgeübten  Kraft übereinstimmt, befindet sieh die Steuer  vorrichtung 1 im     Gleiehgewiehtszustand,    in       dein    beide Düsen 7 und 8     geschlossen    sind.  Wird nun z.

   B. das     Ila.uptventil:    34     durch     eine     Änderung    des auf den Kegel 38 wirken  den Druckes nach unten in Schliessrichtung      bewegt, so spannt sich die Feder 49 und über  windet die durch den Befehlsdruck auf die  Membran 30     ausgeübte    Kraft. Der Kipphebel  der Steuervorrichtung 1     wird:    dadurch in die  in     Fig.    4 dargestellte Lage gebracht und lässt  Pressluft oder dergleichen aus dem Druck  raum 5 ab.

   Der Druck auf die Arbeitsmem  bran 37 des Hauptventils sinkt entsprechend,  und die     Hauptventilfeder    39 bewegt     die        Ven-          tilsta.nge    46 mit dem Ventilkegel 38 wieder  nach oben. Dadurch wird     wiederum    die     Mess-          feder    49     entspannt.,    bis schliesslich die Kraft  der     Messfeder    49 wieder mit der Kraft der       Messmembran    30 übereinstimmt.

   Der     Kipp-          hebel    der Steuervorrichtung ist dabei wieder  in seine in     Fig.    1 dargestellte Lage zurückge  führt worden, in der beide Düsen 7 und- 8  geschlossen sind. Damit ist, der Gleichge  wichtszustand     des    Systems wieder erreicht  und der     Ausgleichsvorgang        beendet.     



  Durch die vorstehenden Beispiele wird das       Anwendungsgebiet    der     Steuervorrichtung     gemäss der     Erfindung        natürlich    nicht     abge-          -rrenzt.    Die Steuervorrichtung kann vielmehr  auch für beliebige andere     Regelzweeke    ver  wendet     werden,    in denen eine hydraulische  oder pneumatische     Hilfsenergie    in einen       Regelkreis        eingesteuert    werden soll.

   Auch für  die Einstellung von     Messgeräten    oder derglei  chen kann die     Steuervorrichtung        sinngemäss     benutzt werden.  



  Der Kipphebel kann auch gemäss     Fig.        1,a     und     Uc'    als Drehteil     ausgebildet        sein,    wo  durch die Herstellung sehr einfach wird. Fer  ner kann der Kipphebel auch die in     Fig.        lb          dargestellte    vereinfachte Form besitzen, wel  che aus einer ebenen Platte mit senkrecht  dazu in der Mitte angesetztem Hebelarm be  stellt. An Stelle von zwei     Düsenverschlussflä-          ehen    ist hier eine einzige, sich über die  Unterfläche der ganzen     Kipphebelplatte    er  streckende Dichtfläche 10b vorgesehen, die  z.

   B. aus einer auf die     Kipphebelplatte    auf  geklebten     Gummiplatte    besteht.     Dies    hat den  Vorteil, dass die Dichtflächen mit Sicherheit  genau in einer Ebene liegen.  



  An     Stelle    einer besonderen, den Kipphebel       ,egen,die    Mündungen der Düsen 7, 8 ziehen-    den Feder kann auch eine Blattfeder verwen  det. werden, welche die reine     Kippbewegung     des     Kipphebels    .gewährleistet und der eine       entsprechende        Vorspannung    gegeben werden  kann. Schliesslich kann diese Blattfeder auch  gemäss     Fig.    1b,     lb',        1b"        ausgebildet    sein.  Diese Blattfeder wird an beiden Enden z. B.  mittels Schrauben festgehalten und in der  Mitte mit dem Kipphebel     13b    verbunden.

   Die       dieser    Blattfeder gegebene     Vorspannung    ist  durch die gestrichelte     Linie    17b' in     Fig.    1b"  angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuervorrichtung für Regel- oder Mess- geräte mit von einem Impi-tl*sgeber steuerbaren Düsenventilen zum-Ein- und Auslassen eines Druckmittels in das und aus dem Druckbetä;
    tigungssystem des Regel- oder Messgerätes, dadurch gekennzeichnet, da.ss ein im Druck raum (5) der Vorrichtung angeordneter, an zwei Auf lagerstellen mit gleichgerichteten Düsenv erschlussflätchen versehener Kipphebel, welcher im Gleichgewichtszustand mit seinen beiden Düsenverschlussflä-chen auf den beiden ihm gegenüberliegenden Mündungen (9, 10) einer Einlassdüse (7)
    und. einer Auslassdüse (8) aufruht und dadurch beide Düsen ver schlossen .hält, von dem mit ihm verbundenen Impulsgeber je nach dessen Aussehlagrich- tung entweder zwecks Öffnung der Einlass- düse (7) um die Mündung (10) der Auslass- düse (8) oder umgekehrt zwecks Öffnung der Auslassdüse (8) um die Mündung (9) der Einlassdüse (7) kippbar ist.
    UNTERANSPRÜCIiE 1. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Ein- und Auslassdüseri (7, 8) zueinander parallel und in gegenseitiger Entfernung durch die Wan dung eines Gehäuses (1) geführt sind und mit ihren Mündungen (9, 10) in den Druckraum (5) ragen, in welchem der Kipphebel (13 bzw. 27) den Düsenmündungen (9, 10) gegenüber liegend gelagert ist. 2.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Kipp- moment erzeugende Kraft im wesentlichen senkrecht zu der Hubrichtung des-Kipphebels an einem Hebelarm desselben angreift. 3. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm des Kipphebels (13), auf den von der steuern den Impulskraft ein Kippmoment ausgeübt. wird, mit dem auf den Düsenmündungen (9, 10) abstützbaren Hebelteil einen rechten Win kel bildet.
    4. .Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (13) mit Hilfe einer Blattfeder (17), welche in der Kippliebelmittelachse festgehalten und an beiden Seiten mit Versehlussflächen (11., 12) tragenden Hebelzonen verbunden ist, ohne Behinderung seiner Kippfähigkeit in der 1Vlit- telaehse gehalten wird. 5.
    Steuervorrichtung nach Patentansprilch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Kipp- moment erzeugende Kraft: im wesentlichen parallel zu der Hubrichtung des Kipphebels an eineng Hebelarm desselben angreift. 6.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass der Kipphebel (27) aus einer gera den Platte besteht, die an ihrer den Düsen mündungen (9,10) zugekehrten Seite mit Ver- sehlussflächen (11, 12) versehen ist und einen verlängerten Hebelarm besitzt, an dessen freiem Ende (29) die Kippkraft angreift. 7.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das ausserhalb des Gehäuses (1) befindliche Arbeitsorgan eines Impulsgebers die Steuerbewegungen des Impulsgebers über -ein druckdicht in das Ge häuse (1) eingeführtes Schwinghebelsystem auf den Kipphebel (13 bzw. 27) überträgt. B. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass .das Bewegungsverhältnis des zwi schen Impulsgeber und Kipphebel eingeschal teten Hebelsystems. veränderlich ist. 9.
    Steuervorrichtung nasch Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeieh- iiet, dass die drtickdiehte Übertragung der Bewegring von .aussen in den Druckraum (5) mit Hilfe einer aussen und innen mit je einem Hebelarm (23 und 19) versehenen Hebelwelle (20) geschieht, die mittels eines teils über die Hebelwelle (20) und teils über Führungshül sen (21) derselben gezogenen elastischen Schlauches (22) abgedichtet ist. 10.
    Steuervorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das freie Ende des innern Schwinghebelarmes (19) durch ein Federge lenk (18) mit dem das Kippmoment aufneh- mienden Hebelarm des Kipphebels (13 bzw. 27) verbrunden ist.
    11. Steuervorriebtung nach Patentan- spriich, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Boden (3) des Gehäuses (1) eine Steuer- inembran (30) angeordnet ist, welche über einen Arbeitsstift (25) entgegen er Wirkutng einer Feder (33) einen äussern Hebelarm<B>(23)</B> der Absperranordnung betätigt.
    12. Stelerv or richtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (7, 8) gegen solche mit andern Boh- rungen auswechselbar sind. 13. Steuervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (13, 13a. oder 13b) von einer Blatt feder (17b) gehalten wird. 14.
    Steuervorrichtung nach Patent.an- spriteh und Untera.nspi%ich 13, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blattfeder (17b) eine Biegevorspannung besitzt, welche den Kipp- hebel gegen die Düsenmündungen zu ziehen sucht. 15. Steuervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel aus einer eine durchgehende Düsenverschlussfläche tragenden, mit einem Hebelarm versehenen Platte besteht (Fig.1b).
CH314373D 1952-04-05 1953-04-02 Steuervorrichtung für Regel- oder Messgeräte CH314373A (de)

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