CH314428A - Handschmierpresse - Google Patents

Handschmierpresse

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Publication number
CH314428A
CH314428A CH314428DA CH314428A CH 314428 A CH314428 A CH 314428A CH 314428D A CH314428D A CH 314428DA CH 314428 A CH314428 A CH 314428A
Authority
CH
Switzerland
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lubricant
hand
lubricant container
press according
head
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Application number
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English (en)
Inventor
Bernhard Werner
Original Assignee
Wanner Ag
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Publication date
Application filed by Wanner Ag filed Critical Wanner Ag
Publication of CH314428A publication Critical patent/CH314428A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/10Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease
    • F16N3/12Grease guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Handschmierpresse       Die     vorliegende.    Erfindung bezieht sich  auf eine     Handsehmierpresse,    welche sieh von  bekannten     Handschmierpressen,    wie sie bei  spielsweise zum Sehmieren von Baumaschinen,  Kranen, Aufzügen usw.

   sowie im privaten  Autoservice verwendet werden, dadurch un  terscheiden soll, dass sie dadurch nach Art  einer Pistole für die Bedienung mittels einer       Flatid    ausgebildet ist,     da.ss    der mit einem  federbelasteten     Niederdruekkolben    versehene       Sehmiermittelbehälter    einen Handgriff bildet,  dem ein mit dem im Kopf der Schmierpresse       an(geordneten        Hoelidruekkolben    verbundener,  mit.

   den Fingerspitzen der zum Halten des       Sehiniermittelbehälters    bestimmten Hand nach  Art eines     Pistolenabzughebels        erfassbarer    und       betät.igbarer        Hebel    zum Auspressen des       Schmiermittels    zugeordnet ist, und dass für  den     Sehmiermittelaustritt    ein am Vorder  ende stumpfwinklig abgebogenes und um die       Längsaelise    seines hintern Teils drehbar ge  lagertes Druckrohr zugeordnet ist, wobei am  Kopf     dür    Schmierpresse zwei Stutzen derart       angc@orclnet    sind,

   dass das Druckrohr entweder  quer zur Längsachse des     Sclimiermittelbehäl-          ters    oder wenigstens angenähert parallel zu  dieser ausladend angeschlossen sein kann.  



  Die erfindungsgemässe     Handsehmierpresse     hat den Vorteil, dass sie, ähnlich einer Pistole,  mit, einer Hand bedient werden kann und dass       dank    des     versehwenkbaren    und an v     ersehie-          deiie    Anschlüsse     ansetzbaren    Druckrohres    auch versteckte Schmiernippel erreicht werden  können.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt       Fig.1    eine Ansieht der     Handschmierpresse     nebst     verseliiedenen,    gegeneinander auswech  selbaren Mundstücken,       Fig.2    zwei verschieden grosse und auf  verschiedene Weise     nachfüllbare        Schmiermit-          telbehälter,          Fig.    3 einen     Axialschnitt    durch den Kopf  der     Handschmierpresse,

            Fig.4    einen     AYialschnitt    durch einen von  Hand     nachfüllbaren        Schiniermittelbehälter,          Fig.5    einen Querschnitt nach der Linie  V -V in     Fig.    4 und       Fig.    6 einen     Axialschnitt    durch den zum  Auffüllen an eine     Pettabfüllpumpe        anschliess-          bar    en     Sehmiermittelbehälter.     



  Die in der Zeichnung dargestellte Hand  sehmierpresse weist einen mit einem feder  belasteten     Niederdruckkolben    1 versehenen       Sehmiermittelbehälter    2 auf, welcher mit sei  nem einen stirnseitig offenen Ende in einen       Anschlussstutzen    des     Pressenkopfes    3 einge  schraubt ist. Dieser Kopf enthält einen Hoch  druckzylinder 15, in welchem ein durch einen  Handhebel 5     betätigbarer    Hochdruckkolben 4  angeordnet ist.

   Der Handhebel 5 ist mit Bezug  auf den einen.     Handgriff    bildenden Schmier  mittelbehälter 2 so angeordnet, dass er mit den      Fingerspitzen der zum Halten des Schmier  mittelbehälters 2 bestimmten Hand nach Art  eines     Pistolenabzugliebels        erfassbar    und     be-          tätigba.r    ist.

   6 ist ein stumpfwinklig abgebo  genes, um die Längsachse seines hintern Teils  drehbar gelagertes und mittels eines Dich  tungsringes abgedichtetes Druckrohr, welches  mittels einer     Rändelmutter    19 an einem quer  zur Längsachse     A-A    des     Schmiermittelbehäl-          ters    2 ausladenden     Anschlussstutzens    7 des  Kopfes 3 lösbar befestigt ist.

   8 ist ein zweiter,  zur Achse<B>A -A</B> wenigstens annähernd par  allel verlaufender     Anschlussstutzen    mit     Ver-          schlussschraube,    welcher ebenfalls für den An  schluss des Druckrohres 6 bestimmt ist, so dass  eine wahlweise Verlegung des Druckrohres 6  an den einen oder andern     Anschlussstutzen     möglich ist. An seinem äussern Ende trägt  das Druckrohr 6 ein Mundstück 9. 9a und 9b  sind weitere Mundstücke, welche je nach Art  des zu beschickenden Schmiernippels mit dem  Mundstück 9 auswechselbar sind. In der die       Anschlussstutzen    7 und 8 mit dem Hochdruck  zylinder 15 verbindenden Bohrung ist ein       R.ückschlagventil    17 angeordnet.

   Desgleichen  ist auch in die den Hochdruckzylinder 15 mit  dem     Schmiermittelbehälter    2 verbindende  Bohrung ein     Rückschlagv        entil    18 eingebaut.  



  Bei Betätigung des Hochdruckkolbens 4  mittels des Hebels 5 wird beim Druckhub des  selben das     Rückschlagventil    18 geschlossen  und das     Schmiermittel    aus dem Hochdruck  zylinder 15 durch das gleichzeitig sich öff  nende     Rückschlagventil    17 und das Druck  rohr 6 zur Schmierstelle gefördert. Beim  Saughub des Hochdruckkolbens schliesst sich  das     Rückschlagv        entil    17, und gleichzeitig wird       Schmiermittel    durch das sich öffnende Rück  schlagventil 18 aus dem     Schmiermittelbehälter     nachgefördert.  



  Der     Schmiermittelbehälter    2 ist an seinem  der     Einfüllöffnung    gegenüberliegenden Ende  mit einem Deckel 1.0 versehen. An diesem ist  ein durch einen     Drehriegelverschluss    mit die  sem verbundener Griff 11 angeordnet, der  durch eine Kette 12 mit dem     Niederdruckkol-          ben    1 des     Schmiermittelbehälters    2 verbunden  ist. Zum Auffüllen von Schmiermittel wird    nach Abnahme des     Schmiermittelbehälters    2  vom Kopf 3 der Griff 11 um 90  gedreht, was  ein Lösen des     Drehriegelv        ersehlusses    bewirkt.

    Hierauf wird der Griff 11 herausgezogen, wo  bei über die Kette 12 der     Niederdruekkolben     1 entgegen der Wirkung der auf diesen ein  wirkenden Feder ebenfalls zurückgezogen  wird, worauf der Behälter 2 mit Schmiermit  tel aufgefüllt werden kann.  



  Bei dem in     Fig.    6 dargestellten, zum Auf  füllen an eine     Fettabfüllpumpe        anschliess-          baren        Schmiermittelbehälter    2b werden der  Deckel 10 und der     Niederdruckkolben    1 von  einem Rohr 13     durchsetzt,    welches nach aussen  in einen mit einem     Riiekschlagventil    14     ver-          sehenen    Nippel 20     ausmündet.    Der Nippel 20  ermöglicht den Anschluss des     Sehiniermittei-          behälters    2b an eine     Fettabfüllpumpe,

      ohne  den     Schmiermittelbehälter    vom Kopf 3 der       Handschmierpresse    abnehmen zu müssen.  



  16 ist eine im Kopf 3 der     Handschmier-          presse    vorgesehene Entlüftungsöffnung, wel  che die Entlüftung des     Hoehdruekzylinders    15  gestattet. Nach Wahl kann die     Handschmier-          presse,    wie     Fig.    2 zeigt, mit einem grösseren  oder einem mit. Nippel 20 versehenen Schmier  mittelbehälter     2a.    oder 2b versehen     werden.     



  Die Anordnung eines     Rüekschlagventils    18  zwischen dem     Hochdrnekzy    linder 15 und dem       Schmiermittelbehälter    2 hat den Vorteil, dass       jedwelcher    tote Hub des Hochdruckkolbens in  Wegfall kommt. Im     Gegensatz    hierzu weisen  die bekannten     Handsehmierpressen    zwischen  dem     Hochdruckzylinder    und dem     Schmiermit-          telbehä.lter    lediglich eine durch den Hoch  druckkolben gesteuerte offene Bohrung auf.  Bei dieser bekannten Konstruktion muss der  Hochdruckkolben diese Saugbohrung erst  überbrücken, bevor das Schmiermittel durch  den Hochdruckkolben ausgepresst werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handsehmierpresse, dadurch gekennzeich net, da.ss sie dadurch nach Art einer Pistole für die Bedienung mittels einer Hand ausge bildet ist, dass der mit einem federbelasteten Niederdrucklzolben (1) versehene Schmiermit- telbehälter (2) einen Handgriff bildet, dem ein mit dem im Kopf (3) der Schmierpresse angeordneten Hochdruckkolben (4) verbun dener, mit den Fingerspitzen der zum Halten des Sehmiermittelbehälters (2)
    bestimmten Hand nach Art eines Pistolenabzughebels er- fassbarer und betätigbarer Hebel (5) zum Auspressen des Schmiermittels zugeordnet ist, und dass für den Schmiermittelaustritt ein am Vorderende stumpfwinklig abgebogenes und um die Längsachse seines hintern Teils dreh bar gelagertes Druckrohr (6) zugeordnet ist, wobei am Kopf (3) der Schmierpresse zwei Stutzen (7, 8) derart angeordnet sind, dass das Druckrohr (6) entweder quer zur Längs achse (A-A.) des Schmiermittelbehälters (2) oder wenigstens angenähert parallel zu dieser ausladend angeschlossen sein kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. l1andsehmierpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Druckrohr (6) verschiedene, gegeneinander auswechsel bare hlundstüeke (9, 9a, 9b) für die Bedie- nun;- verschiedenartiger Schmiernippel zuge ordnet sind.
    2. Handschmierpresse nach .Patentanspruch, dadurch. gekennzeichnet, dass ihr für den Aus tausch mit dem Schmiermittelbehälter (2) noch andersartige Schmiermittelbehälter (2a, 2b) zugeordnet sind, wobei alle zur Verschrau bung mit dem Kopf (3) der Schmierpresse eingerichtet sind. 3. Handschmierpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmiermit- telbehälter (2) mit einem abnehmbaren Dek- kel (10) versehen ist.
    4. Handschmierpresse nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel (10) des Schmiermittelbehälters (2) ein durch einen Drehriegelverschluss mit diesem verbun dener Griff (11) angeordnet ist, der durch eine Kette (12) mit dem Niederdruckkolben (1) des Schmiermittelbehälters (2) verbunden ist, mittels welcher Kette (12) der Nieder druckkolben (1) zwecks Auffüllens des Schmiermittelbehälters (2) entgegen Feder wirkung in seine hintere Grenzstellung zu rückgezogen werden kann.
    5. Handschmierpresse nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Schmiermittelbehälter (2b) ein Deckel (10) und der Niederdruckkolben (1) von einem Rohr (13) durchsetzt sind, welches nach aussen in einen mit einem Rückschlagventil (14) ver- sehenen Nippel (20) ausmündet, welcher zum Anschluss an eine Fettabfüllpumpe bestimmt ist, um den Schmiermittelbehälter (2b) auf füllen zu können, ohne denselben vom Kopf der Schmierpresse abnehmen zu müssen.
    6. Handschmierpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Kopf (3) der Schmierpresse eine zur Entlüftung des Hochdruckzylinders (15) verwendbare, ver schlossene Öffnung (16) vorgesehen ist. 7. Handschmierpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwischen dem Hochdi-Liekzylinder (15) und dem Druckrohr (6) wie auch zwischen dem Hochdruckzylin- der (15) und dem Schmiermittelbehälter (2) je ein Rücksclilagventil (17, 18) angeordnet ist.
    B. Handschmierpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss des Druckrohres (6) mittels einer Rändelmut- ter (19) und eines Dichtungsringes bewerk- stelligt ist.
CH314428D 1954-05-19 1954-05-19 Handschmierpresse CH314428A (de)

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CH314428T 1954-05-19

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CH314428A true CH314428A (de) 1956-06-15

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ID=4495591

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CH314428D CH314428A (de) 1954-05-19 1954-05-19 Handschmierpresse

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3393840A (en) * 1966-08-05 1968-07-23 Edwin P. Sundholm Miniaturized hand grease gun

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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