CH314443A - Verfahren zum Vermindern störender Wirkungen von Verbrennungsprodukten der Brennkammer in einer Gasturbinenanlage - Google Patents
Verfahren zum Vermindern störender Wirkungen von Verbrennungsprodukten der Brennkammer in einer GasturbinenanlageInfo
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Description
Verfahren zum Vermindern störender Wirkungen von Verbrennungsprodukten der Brennkammer in einer Gasturbinenanlage Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zum Vermindern störender Wirkungen von Verbrennungsprodukten der Brennkam- mer in einer Gasturbinenanlage mittels eines Zusatzstoffes, welcher Aluminiumsilikat ent hält. Zum Vermindern dieser störenden Wir kungen, welche insbesondere durch erhöhte Korrosion und Ablagerungen entstehen und die z. B. auf V anadiumverbindungen und auch auf Alkali- und Erdalkalisulfate zurückge führt werden können, hat man schon die ver schiedensten Zusätze zum Brennstoff, zur Flamme oder zu den Verbrennungsprodukten vorgeschlagen und hat in Kleinversuchen im Laboratorium und am Modell mittels dieser Zusätze scheinbare Erfolge erzielt. Im Grossversuch an der wirklichen Gas- turbinenanla.ge zeigt sich jedoch, dass Zusätze, welche sich, wie das z. B. bei M-0 der Fall ist, im Kleinversuch bewährten, zwar auch im Grossversuch z. B. Korrosionen zu vermindern vermögen, dass sie aber dann an andern Stellen der Gasturbinenanlage durch erhöhte Ablagerungen z. B. an den Turbinen schaufeln störende Wirkungen hervorrufen. Ebenso zeigt es sich, dass auch Stoffe wie Aluminiumoxyd, Titanoxyd, Zirkonoxyd, die sonst als mit schwefliger Säure nur schwer reagierende Stoffe anzusehen sind, runter den Verhältnissen des Grossversuchs trotzdem Sul- fate bilden und dadurch störende Wirkungen hervorrufen. Ferner zeigt es sich, dass Ahuniniiunsili- kate (insbesondere z. B. Kaolin) sich im Gross versuch noch am günstigsten verhalten, obwohl sie bisher, auch auf Grind von Kleinver suchen, als nicht sehr wirksam angesehen werden mussten. Aber auch diese erweisen sich als noch nicht befriedigend, da sie dazu neigen, an den heisseren Stellen der Gastur binenanlage Ansätze zu bilden. Bei Verwendung eines solchen Aluminium- silikat enthaltenden Zusatzstoffes wird daher gemäss der Erfindung vorgeschlagen, den Zu satzstoff so zu wählen, dass er einen A1203- Gehalt von nicht weniger als<B>50%</B> und nicht mehr als 70% aufweist. Hierdurch wird einerseits verhütet, dass es zur Bildung eines tiefschmelzenden und sich daher leicht ansetzenden Eutektikums kommt, wofür bei einem A1203-Gehalt von weniger als 50% Gefahr bestehen würde. Anderseits wird hierdurch verhütet, dass (was bei einem A1203-Gehalt von mehr als 70% eintreten würde) freies Aluminiumoxyd vorhanden ist, aus welchem sich Aluminium sulfat bilden würde. Es empfiehlt sich, dafür zu sorgen, dass der Flussmittelgehalt des Zusatzstoffes, ins besondere die Summe der Alkalioxyde, der Erdalkalioxyde und des Eisenoxydes, kleiner als 6 % ist. Als Zusatzstoff kann eine Mischung von Tonerde mit Kaolin oder mit Montmorillonit verwendet werden. Verwendet man hierbei z. B. einen A1203-Gehalt von 60%, so lassen sich im Grossversuch lange Laufzeiten einer Gasturbinenanlage ohne störende Ablagerun gen oder Korrosionen, z. B. im Lufterhitzer oder in der Turbine der Anlage, erzielen. Als Zusatzstoff kann ein eisenarmer Diaspor-Ton verwendet werden, dessen A1203- Gehalt nötigenfalls durch weitere Zusätze auf die erwähnten 50 bis 70% gebracht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Vermindern störender Wir kungen von Verbrennungsprodukten der Brennkammer in einer Gasturbinenanlage mittels eines Zusatzstoffes, welcher Alumi niumsilikat enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff einen A1203-Gehalt von nicht weniger als 50% und nicht mehr als 70 ,ä aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Flussmittel- gehalt. des Zusatzstoffes kleiner als 6<B>%</B> ist. 2.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Zusatzstoff eine Mischung von Tonerde und Kaolin verwen det wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Zusatzstoff eine Mischung von Tonerde und Montmorillo- nit verwendet wird. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass als Zusatzstoff ein eisenarmer Diaspor-Ton verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH314443T | 1953-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH314443A true CH314443A (de) | 1956-06-15 |
Family
ID=4495599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH314443D CH314443A (de) | 1953-04-16 | 1953-04-16 | Verfahren zum Vermindern störender Wirkungen von Verbrennungsprodukten der Brennkammer in einer Gasturbinenanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH314443A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2993336A (en) * | 1957-09-06 | 1961-07-25 | British Petroleum Co | Operation of gas turbine engines and fuel compositions for use in said engines |
-
1953
- 1953-04-16 CH CH314443D patent/CH314443A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2993336A (en) * | 1957-09-06 | 1961-07-25 | British Petroleum Co | Operation of gas turbine engines and fuel compositions for use in said engines |
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