CH314504A - Magnetsystem zu dynamischem Bändchenmikrophon - Google Patents
Magnetsystem zu dynamischem BändchenmikrophonInfo
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- CH314504A CH314504A CH314504DA CH314504A CH 314504 A CH314504 A CH 314504A CH 314504D A CH314504D A CH 314504DA CH 314504 A CH314504 A CH 314504A
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/02—Details
- H04R9/04—Construction, mounting, or centering of coil
- H04R9/046—Construction
- H04R9/047—Construction in which the windings of the moving coil lay in the same plane
- H04R9/048—Construction in which the windings of the moving coil lay in the same plane of the ribbon type
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Description
Magnetsystem zu dynamischem Bändchenmikrophon Gegenstand der Erfindung ist ein Magnet- system zu dynamischem Bändchenmikrophon.
Bei bisher gebräuchlichen Magnetsystemen solcher Mikrophone ist der Permanentmagnet mit Polschuhen versehen, die einen Luftspalt begrenzen, in welchem das Empfängerbänd chen zwischen zwei Einspannstellen transver- sal schwingend angeordnet ist, ,damit der Permanentmagnet möglichst ausserhalb der Zutrittszone .der Schallwellen liegt und dem. den Luftspalt begrenzenden Leiteisen mit Hüeksieht auf einen geradlinigen Frequenz gang bis zu Frequenzen über 10 000 Hz ein sehr kleiner Querschnittsumfang von z. B.
1,.5 ein gegeben werden kann, da. der Druck- (#radient für einen Umfa.hrungsweg von mehr als n,/2 wieder abnimmt.
Nenn aber der ma- giietisehe Fluss dem Luftspalt über wegen der notwendigen Querschnittsbesehränkung vor wiegend gestellartig ausgebildete Polschuhe zugeführt wird, ergeben sich entsprechend grosse Streuungsverluste, und der Permanent- inagnet muss dementsprechend gross dimensio niert sein.
Mikrophone mit solchen Magnet- systemen weisen daher eine räumliche Grösse auf, die nicht mir eine gewisse Störung des Schallfeldes verursachen kann, welche insbe sondere im Falle der Kombination mit einem Druckempfänger zu Schwierigkeiten Anlass gibt, sondern hauptsächlich bei Fernsehauf nahmen sehr störend wirken.
Gemäss der Erfindung ist der das Bä,nd- elien aufnehmende Luftspalt beidseitig ent- lang den Längsrändern des Bändchens von in Längsrichtung magnetisierten Permanentma- gnetstäben begrenzt, welche an den Enden mittels je eines Weicheisenjoches miteinander verbunden sind.
Gegenüber den bisher bekannten Magnet systemen genügen für ein gleiches Magnet= feld im Luftspalt infolge eines erheblich gün stigeren Verhältnisses von Nutzfluss zu Streu fluss bedeutend kleinere Magnete. Der Stahl bedarf und somit die Herstellungskosten sind geringer, und die räumliche Grösse des Mikro phons kann beträchtlich reduziert werden.
Die beiden den Luftspalt begrenzenden Magnetstäbe können nun derart magnetisiert und angeordnet sein, dass sich die Pole zw i- sehen den Stabenden, vorzugsweise in der Mitte zwischen diesen, befinden, und dass sich jeweils am Luftspalt ein Nord- und Südpol gegenüberliegen.
Zwei Ausführungsbeispiele des erfin dungsgemässen Magnetsystems sind auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in wel cher Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der einen Ausführungsform, Fig. 2 eine schematische: Ansicht der an dern Ausführungsform und Fig. 3 das Feldlinienbild zum Magnet system nach Fig. 1 zeigen.
Beim Magnetsystem nach Fig. 1 begren zen zwei Permanentmagnetstäbe 10 und 11 längsseitig einen Luftspalt 12, in welchem in dessen Längsrichtung ein Aluminiumbänd chen 13 wellenförmig verläuft, das mit seinen beiden Enden in je einem die beiden Stäbe 10 und 11 miteinander verbindenden Wech- eisenjoch 14 mittels eines am letzteren ange schraubten Halters 15 festgeklemmt ist, wäh rend es dazwischen quer zum Luftspalt aus schwingen kann.
Die Magnetstäbe sind derart je in ihrer Längsrichtung magnetisiert, dass sich je ein Magnetpol, und zwar beim Stab 10 der S-Pol und beim Stab 11 der N-Pol, in der Stabmitte befindet und somit. dem un gleichnamigen Pol des andern Stabes am Luftspalt 12 gegenüberliegt.
Das Magnetfeld entwickelt sieh dann zwischen beiden Magnet stäben durch den Luftspalt von der Mitte ge gen die Enden der Stäbe abnehmend, so da.ss im Bereich des maximalen Schwingungs- aussehlages des Bändchens 7_3 das Magnet feld eine stärkere Konzentration aufweist als in den Bereichen geringeren Ausschlages (Fig. 3). Während der Magnetisierung der Magnetstäbe kann die Verteilung des Feldes durch Einschieben eines ferromagnetischen Plättchens zwischen die Stäbe in diesem Sinne beeinflusst werden.
Der Querschnitts umfang jedes Magnetstabes ist so bemessen, dass der Umfahrungsweg von der Vorderseite zur Rückseite des Bändchens nicht mehr als ;i2 beträgt.
Beim Magnetsystem nach Pig. 2 sind die beiden längsseitig des Luftspaltes 20 ange ordneten Permanentmagnetstäbe 21 und 22 derart je in ihrer Längsrichtung magnetisiert, dass sie je in der Mitte zwischen einem diese in der Stabmitte miteinander verbindenden Weieheisenjoch 23 und einem an den einen, obern Stabenden angebrachten Weicheisen- joch 24 einen S-Pol bzw.
N-Pol und zwischen dem Weicheisenjoch 23 in der Stabmitte und einem sie miteinander verbindenden Weich- eisenjoch 25 an den andern, untern Stabenden einen N-Pol bzw. S-Pol aufweisen. Somit lie gen ungleichnamige Pole einander am Luft spalt 20 gegenüber und das magnetische Feld im Luftspalt nimmt gegen die Joche 23, 24 und 25 hin ab. Das im Luftspalt 20 wellen förmig verlaufende Aluminiumbändchen 2ss ist in jedem Joch mittels eines an diesem an geschraubten Halters 27 festgeklemmt und bann dazwischen quer zum Luftspalt aus schwingen.
Im Falle eines 1)ruckgradientempfängers resultiert bei entsprechender Schaltung eine Verdoppelung der Empfindlichkeit. Ander seits kann die eine Hälfte des Magnetsystems als Druekempfänger ausgebildet werden, so dass das Mikrophon eine kardioidförmige Richteharakteristik aufweist..
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Magnetsystem zu dynamischem Bändehen- mikrophon, dadurch gekennzeichnet, dass der das Bändchen aufnehmende Luftspalt beid seitig entlang den Längsrändern des Bänd- ehens von in Längsrichtung magnetisierten Permanentmagnetstäben begrenzt. ist, welche an den Enden mittels je eines Weicheisen- joches miteinander verbunden sind. UNTERANSPRLCHE 1.Magnets y stem nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sieh am Luftspalt jeweils ein S-Pol des einen Magnetstabes und ein N-Pol des andern Magnetstabes in der Mitte zwischen zwei Weieheisenjoehen gegen überliegen.2. Magnetsystem nach Unteransprueh 1, dadurch gekennzeiehnet, dass jeder 14fagnet- stab einen S-Pol. und einen IV-Pol. aufweist, zwischen denen ein Weieheisenjoch die beiden Stäbe miteinander verbindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH314504T | 1953-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH314504A true CH314504A (de) | 1956-06-15 |
Family
ID=4495624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH314504D CH314504A (de) | 1953-05-22 | 1953-05-22 | Magnetsystem zu dynamischem Bändchenmikrophon |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH314504A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094802B (de) * | 1958-03-07 | 1960-12-15 | Robert Gamzon | Elektroakustischer Wandler |
| US11297437B1 (en) * | 2020-12-21 | 2022-04-05 | Tyler Campbell | Ribbon microphone |
-
1953
- 1953-05-22 CH CH314504D patent/CH314504A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094802B (de) * | 1958-03-07 | 1960-12-15 | Robert Gamzon | Elektroakustischer Wandler |
| US11297437B1 (en) * | 2020-12-21 | 2022-04-05 | Tyler Campbell | Ribbon microphone |
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