Telephonteilnehmerstation mit mehreren durchgehenden Sprechleitungen Es sind seit längerer Zeit Linienwähler- anlagen bekannt, bei welchen die Schaltung der Amtsleitungen als Ketterischaltung ausge bildet ist, indem diese Leitungen durch sä.mt- liehe Teiln'ehmerstationen hindurehgeführt sind.
Die Stationen weisen dabei den Amts- leitun-en zu-eordnete Ansehaltetasten mit drei Stellungen und mechanischer Verklin- k u i auf. In der ersten Stellung (Ruhestel lung) einer solchen Taste ist die ihr zugeord- iiete Amtsleitung durch die Station durch gehend geschaltet. Wird die Taste gedrückt, so gelangt sie zuerst in die zweite Stellung, die Haltestellung. Dort ist die Leitung eben falls durchgehend geschaltet; die Taste be wirkt jedoch z.
B. durch Schliessung eines Kontaktes, dass in einer sämtlichen Stationen gemeinsamen Endausrüstung die betreffende Aintsleitung gehalten wird. Wird die Taste vollständig hinuntergedrückt, so gelangt sie in diedritte Stellung (Ansehaltestellung), in #veleher die Amtsleitung an die Sprech ausrüstung der betreffenden Station geschal tet wird und die nachfoloenden Stationen ab getrennt werden.
Die Amtsanselialtetasten sind mechanisch verklinkt. Die Einrichtungen sind dabei so getroffen, dass, nachdem sich eine Ansehaltetaste in der dritten Stellung befindet, durch das Niederdrücken einer an dern Anschaltetaste in die dritte Stellung oder das Drücken von andern, bisher nicht erwähnten Tasten, diese ersterwähnte An- sehaltetaste, welche sich in der dritten Stel- lung befindet, ausgelöst wird und in die 7weite Stellung gelangt,
wo sie wiederum ver- klinkt wird. In die erste Stellung zurück kön nen verklinkte Taeten nur durch Betätigung der Mikrotelephongabel gelangen.
Bei einer 8olchen. Betätigung werden sämtliche Tasten, welche sich in der z-weiten oder dritten Stel lung befinden, ausgelöst -und kehren in die ,erste Stellung zurück. üblicherweise sind die Linienwähler der beschriebenen Art ausser dem mit einer Si-immerabschaltung, beispiels weise nach dem Schweizer Patent Nr. <B>275025,</B> ausgerlistet. Mit den Amtslinien einzeln zu geordneten,
feststellbaren Schaltern kann der in ieder Station befindliebe Summer fär die Signalisierung der Anrufe auf den Leitungen individuell vorbereitend an- und abgeschaltet werden.
Die beschriebenen Auslösevorrichtungen für die sich verklinkenden Tasten genügen je- ,doch nicht in allen Fällen den an sie gestell ten Anforderungen. Erfolgt z. B. während eines Amtsgespräches auf einer ersten Lei- tuno, ein Anruf auf einer zweiten Leitung und wird dieser Anruf an derselben Station, an welcher das erste Amtsgespräch geführt -wird, beantwortet, in-dem die Taste der zweiten Leitung in die dritte Stellung gedrückt wird, so geht die der ersten Leitung zugeordnete Taste in die zweite Stellung und die erste Leitung damit in Haltung.
Soll nun die zweite Verbindung weiter vermittelt oder beendigt werden, so ergeben sich bei Wiederübernahme der ersten Leitung nvei -Möglichkeiten. Ent weder kann durch Druck auf die Taste der ersten Leitung in die dritte Stellung die Taste der zweiten Leitung in die zweite Stel lung gebracht, oder es können durch Betäti- der Gabel beide Tasten in die Piuliestel- lung zurückgeführt werden.
Im ersten Fall-- tväre es jedoch erwünscht, wenn die Taste der zweiten Leitung in die Ruhelage zurückkehren würde, woge,-en im zweiten Falle die Verbin dung, auf der ersten Leitung, welche gehalten <B>k3</B> LI werden sollte, unterbrochen wird, was eben falls unerwünseht ist.
Die vorliegende Erfindung erlaubt, diese unbefriedigenden Zustände zu vermeiden, ohne den Gesamtaufwand an Bedienungsele menten züi vergrössern. Sie betrifft, eine Tele- phonteilnehmerstation der vorstehend be- sehriebenen Art, das heisst eine Station mit mehreren dureh-ehenden Sprechleitungen und diesen zugeordneten, in der Ruhelage in einer ersten Stellung befindliehen und<B>je</B> in eine zweite und in eine dritte Stellung verbring baren Ansehaltetasten,
in welchen Stellungen sieh die Ansehaltetasten auslösbar verklinken, wobei beim Drücken einer Ansehaltetaste in die dritte Stellung andere, in der dritten Stel lung befindliche Ansehaltetasten in die zweite und beim Betätigen der Mikrotelepliongabel s#mtliehe Anseha.Itetasten in die erste Stel lung zurüeh-kehren, ferner mit einem Summer,
der für die Signalisierung von Anrufen auf den Leitungen durch einen den betreffenden Leitungen zugeordneten Schalter vorbereitend ein- und ausgeschaltet werden kann. Diese Station ist dadurch gekennzeichnet" dass jeder der drei Stellungen aufweisenden Anschalte- tasten eine Hilistaste zugeordnet ist, deren Niederdrücken die Rückkehr der in der zwei ten Stellung befindliehen zugehörigen An- scha-Itetaste in die erste Stellung und deren Drehun-,
die vorbereitende Schaltung des Summers bewirkt.
Die Erfindun- wird in der Folge an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Die Fig. <B>1-3</B> zeigen schematisch eine'An- sehaltetaste in drei verschiedenen Stellungen und die zti-#ehöri-eii Verklinkun--svorriehtun- ,c Mit<B>1</B> ist der Tastensehaft bezeichnet, mit 2 eine Rückstellfeder, mit <B>3</B> die Klinke für die zweite Stellung und mit 4 die Sperr schiene für die dritte Stellung.
Die Fig. 4 und<B>5</B> stellen perspektiviselle Ansichten des Verklinkungsmeehaniswus einer Ansehalte- taste und der migehöri-en Hilfstaste 14 dar. Die Bezeichnungen stimmen mit denjenigen ,der Fi.-. 1-3 überein.
Die Anordnuiu, ist fol-enderinassen auf gebaut: Die Tasten bilden eine Reihe, züi wel- eher zwei Achsen<B>8</B> und<B>9</B> parallellaufen. Der Schaft<B>1</B> der Tasten besteht aus einem Stanz- teil und trägt auf der einen Seite zwei ver- sehieden -Posse Vorsprünge 20 und<B>21,</B> auf denen eine an einer Feder<B>23</B> befestiote,
in der Bewegunggsriehtung des Schaftes unbe- weglielie Rolle 22 abrollt. Durch die Feder 213 werden die Kontakte eines nicht -e7eieh- neten Federsatzes, den drei Stellungen der Taste entsprechend, in untersehiedliehei- Weise umgelegt. Auf der andern Seite trägt der Schaft eine Noeke <B>7,</B> womit er an den Verklinkungen <B>Ö</B> und 4 festgehalten werden kann.
Für jede aus Ansehalte- und Hilfs taste bestehende Gruppe ist individuell eine -um die Achse<B>8</B> drehbar -ela-erte Klinke<B>3</B> angeordnet. Durch eine Feder<B>5</B> wird sie gle- gen den Tastensehaft gedrückt.
Die Sperr- sehiene 4 ist für sämtliche Tasten gemeinsam vorhanden und wird durch eine Feder<B>6</B> eben falls an den Tastensehaft gedi-üekt. Die Welle <B>8</B> weist ein abgebogenes Ende<B>10</B> auf, welche-, in nicht --ezelehiieter Weise beim Nieder drücken der -i#likrot.elephon,-abel im Sinne des Pfbils <B>11</B> bewegt wird, so dass dann die Welle <B>8</B> im Uhrzeigersinne gedreht wird.
Diese Welle, betätigt #dabei mit dem Stift 12 die Sperrsehiene 4 und mit dem Stift<B>13</B> und wei teren entsprechenden, nicht gezeichneten Stif ten die Klinken<B>3</B> sämtlielier Tasten.
Wird nun eine Taste niedergedrückt, so verschiebt zuerst die Noeke <B>7</B> die Kante der Klinke<B>3</B> nach links, wodurch diese Klinke. im Uhrzeigersinne gedreht wird. Dies bleibt ohne weiteren Einfluss. Die Taste gelangt sodann in die zweite Stellun- nach Fig. <B>9-.</B> Wird sie <B>C</B> i)iiii weiter duxeligedrilekt, so verschiebt die Noeke <B>7</B> die Kante der Sperrschiene 4 eben falls nach links, wodurch diese Schiene im gedreht wird.
Wie leicht ersichtlich ist, wird dadurch eine beliebige andere Taste, welche sich entsprechend Fig. <B>3</B> iii der dritten Stellung befindet, ausgelöst und gelangt infolge der Wirkung der Feder 2 in die zweite Stellung, da sieh die zugehö rige Klinke<B>3</B> in Ruhelage befindet.
Wenn die Taste, welche niedergedrückt wird, in iiii-ei, Endlage angelangt ist, so kehrt die Sperrseliiene <B>-1</B> infolge der Wirkung der Fe <I>der</I><B>6</B> wieder in ihre Ausgangslage zurück wid verklinkt, die Taste in der dritten Stel- luil", wie dies in Fig. <B>3</B> dargestellt ist.
Die Rückkehr der gedrückten Tasten in die Ruhestellun- wird durch Aufle-en des Mikrotelephons auf die Gabel bewirkt, indem dadurch, wie bereits erwähnt, die Welle<B>8</B> irrt Ubrzeigersinne gedreht wird.
Der an der Welle<B>8</B> befestigte Stift 12 betätigt nun die Sperrsehiene 4 im Gegenuhrzeigersinne und #iie den einzelnen Tastengruppen zugeordne- teii Stifte<B>13</B> drehen die Klinken<B>3</B> im Uhr- 7eIgersinne, so dass sämtliche Tasten, welche sieh in der zweiten oder dritten Stellung be finden, in die Ruhelage zurtlekkehren.
Die Hilfstaste 14 besteht aus einem run- ileii Stab<B>15</B> mit einem Noekenkörper <B>16.</B> Sie ist ausserdem mit einer Arretiervorriehtung versehen, welche die Taste in zwei um eine Drehung von<B>900</B> verschiedenen Lagen fest- lillt, ohne dass die Bewegungen in axialer Richtung gehemmt werden. Eine Vorrichtung dieser Art kann als bekannt vorausgesetzt werden und ist der übersiehtlichkeit halber in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die Klinke<B>3</B> berührt auf der einen, der Pimpel <B>17</B> der Fe der<B>18</B> auf der gegenüberliegenden Seite den Noekenkörper. Der Nockenkörper <B>16</B> ist der- iiiassen geformt" dass diejenige Hälfte der Mantelfläche, welche durch die Klinke,<B>3</B> be rührt wird, eine Rotationsfläche ist, deren Dreliaehse die Längsaehse, der Taste 14 isti wogegen die andereJurch den Pimpel <B>17</B> be rührte Hälfte eine Zylinderfläche ist,
deren Mantellinien parallel der Längsaehse der Taste 14 sind. Das Längsprofil der Rotations- fMehe ist dermassen geformt, dass beim Nie- derdräcken. der Taste 14 die Klinke<B>3</B> im Uhr- zeigersinne bewegt' wird.
Die Grundlinie der Zylinderfläche weist eine solche Form au#, dass bei Drehung der Taste 14 der Pimpel <B>17</B> und damit die Feder<B>18</B> in radialer Richtung bewegt werden, wodurch der Kontakt<B>19</B> be- täti,-t wird. Beim Niederdrücken der Taste, 14 wird daher, unabhängig davon, in welcher Stellung die Taste gedreht ist, die Klinke<B>3</B> so weit bewegt, dass die d#anebenliegende An- se-haltetaste <B>1,</B> sofern sie sieh in der zweiten Stellung befindet, ausgelöst wird und in die erste Stellung zurückkehrt.
Wird die Taste gedreht, so wird der Kontakt<B>18</B> betätigt, un abhängig davon, ob die Taste gedrückt ist oder nicht. Auf der Taste 14 wird vorteilhaf- terweise eine Markierung angebraeht, welche die Stellung zu erkennen erlaubt, in welche sie gedreht ist.