CH314506A - Telephonteilnehmerstation mit mehreren durchgehenden Sprechleitungen - Google Patents

Telephonteilnehmerstation mit mehreren durchgehenden Sprechleitungen

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CH314506A
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/002Arrangements for interconnection not involving centralised switching with subscriber controlled access to a line, i.e. key telephone systems
    • H04M9/003Transmission of control signals from or to the key telephone set; signalling equipment at key telephone set, e.g. keyboard or display equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


      Telephonteilnehmerstation    mit mehreren durchgehenden Sprechleitungen    Es sind seit längerer Zeit     Linienwähler-          anlagen    bekannt, bei welchen die Schaltung  der Amtsleitungen als     Ketterischaltung    ausge  bildet ist, indem diese Leitungen durch     sä.mt-          liehe        Teiln'ehmerstationen        hindurehgeführt     sind.

   Die Stationen weisen dabei den     Amts-          leitun-en        zu-eordnete        Ansehaltetasten    mit  drei Stellungen und mechanischer     Verklin-          k    u     i    auf. In der ersten Stellung (Ruhestel  lung) einer solchen Taste ist die ihr     zugeord-          iiete    Amtsleitung durch die Station durch  gehend geschaltet. Wird die Taste gedrückt,  so gelangt sie zuerst in die zweite Stellung,  die Haltestellung. Dort ist die Leitung eben  falls durchgehend geschaltet; die Taste be  wirkt jedoch z.

   B. durch Schliessung eines  Kontaktes,     dass    in einer sämtlichen Stationen  gemeinsamen Endausrüstung die betreffende       Aintsleitung    gehalten wird. Wird die Taste  vollständig     hinuntergedrückt,    so gelangt sie  in     diedritte    Stellung     (Ansehaltestellung),    in       #veleher    die Amtsleitung an die Sprech  ausrüstung der betreffenden Station geschal  tet wird und die     nachfoloenden    Stationen ab  getrennt werden.

   Die     Amtsanselialtetasten     sind mechanisch     verklinkt.    Die Einrichtungen  sind dabei so getroffen,     dass,    nachdem sich  eine     Ansehaltetaste    in der dritten Stellung  befindet, durch das Niederdrücken einer an  dern     Anschaltetaste    in die dritte Stellung  oder das Drücken von andern, bisher nicht  erwähnten Tasten, diese     ersterwähnte        An-          sehaltetaste,    welche sich in der dritten Stel-         lung    befindet, ausgelöst wird und in die       7weite    Stellung gelangt,

   wo sie wiederum     ver-          klinkt    wird. In die erste Stellung zurück kön  nen     verklinkte        Taeten    nur durch Betätigung  der     Mikrotelephongabel    gelangen.

   Bei einer       8olchen.    Betätigung werden sämtliche Tasten,  welche sich in der     z-weiten    oder dritten Stel  lung befinden, ausgelöst -und kehren in die  ,erste Stellung zurück. üblicherweise sind die  Linienwähler der beschriebenen Art ausser  dem mit einer     Si-immerabschaltung,    beispiels  weise nach dem Schweizer Patent     Nr.   <B>275025,</B>       ausgerlistet.    Mit den Amtslinien einzeln zu  geordneten,

   feststellbaren Schaltern kann     der     in     ieder    Station     befindliebe        Summer        fär    die       Signalisierung    der Anrufe auf den Leitungen  individuell vorbereitend an- und abgeschaltet  werden.  



  Die beschriebenen     Auslösevorrichtungen     für die sich     verklinkenden    Tasten genügen     je-          ,doch    nicht in allen Fällen den an sie gestell  ten Anforderungen. Erfolgt z. B. während  eines Amtsgespräches auf einer ersten     Lei-          tuno,    ein Anruf auf einer zweiten Leitung und  wird dieser Anruf an derselben Station, an  welcher das erste Amtsgespräch geführt -wird,  beantwortet,     in-dem    die Taste der zweiten  Leitung in die dritte Stellung gedrückt wird,  so geht die der ersten Leitung zugeordnete  Taste in die zweite Stellung und die erste  Leitung damit in Haltung.

   Soll nun die zweite  Verbindung weiter vermittelt oder beendigt  werden, so ergeben sich bei Wiederübernahme      der ersten Leitung     nvei    -Möglichkeiten. Ent  weder kann durch Druck auf die Taste der  ersten Leitung in die dritte Stellung die  Taste der zweiten Leitung in die zweite Stel  lung gebracht, oder es können durch     Betäti-          der    Gabel beide Tasten in die     Piuliestel-          lung    zurückgeführt werden.

   Im ersten     Fall--          tväre    es jedoch erwünscht, wenn die Taste der  zweiten Leitung in die Ruhelage zurückkehren  würde,     woge,-en    im zweiten Falle die Verbin  dung,     auf    der ersten Leitung, welche gehalten  <B>k3</B>     LI     werden sollte, unterbrochen wird, was eben  falls     unerwünseht    ist.  



  Die vorliegende Erfindung erlaubt, diese  unbefriedigenden Zustände zu vermeiden,  ohne den Gesamtaufwand an Bedienungsele  menten     züi    vergrössern. Sie betrifft, eine     Tele-          phonteilnehmerstation    der vorstehend     be-          sehriebenen    Art, das heisst eine Station mit  mehreren     dureh-ehenden    Sprechleitungen     und     diesen zugeordneten, in der Ruhelage in einer  ersten Stellung     befindliehen    und<B>je</B> in eine  zweite und in eine dritte Stellung verbring  baren     Ansehaltetasten,

      in welchen Stellungen  sieh die     Ansehaltetasten        auslösbar        verklinken,     wobei beim Drücken einer     Ansehaltetaste    in  die dritte Stellung andere, in der dritten Stel  lung befindliche     Ansehaltetasten    in die zweite       und    beim Betätigen der     Mikrotelepliongabel          s#mtliehe        Anseha.Itetasten    in die erste Stel  lung     zurüeh-kehren,    ferner mit einem     Summer,

       der für die     Signalisierung    von Anrufen     auf     den Leitungen durch einen den betreffenden  Leitungen zugeordneten Schalter vorbereitend  ein- und ausgeschaltet werden kann. Diese  Station ist dadurch gekennzeichnet"     dass    jeder  der drei Stellungen aufweisenden     Anschalte-          tasten    eine     Hilistaste    zugeordnet ist, deren  Niederdrücken die Rückkehr der in der zwei  ten Stellung     befindliehen    zugehörigen     An-          scha-Itetaste    in die erste Stellung und deren       Drehun-,

      die vorbereitende Schaltung des       Summers    bewirkt.  



  Die     Erfindun-    wird in der Folge an Hand  der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel  erläutert.  



  Die     Fig.   <B>1-3</B> zeigen schematisch     eine'An-          sehaltetaste    in drei verschiedenen Stellungen    und die     zti-#ehöri-eii        Verklinkun--svorriehtun-          ,c    Mit<B>1</B> ist der     Tastensehaft    bezeichnet,  mit 2 eine     Rückstellfeder,        mit   <B>3</B> die Klinke  für die zweite Stellung und mit 4 die Sperr  schiene für die dritte Stellung.

   Die     Fig.    4  und<B>5</B> stellen     perspektiviselle    Ansichten des       Verklinkungsmeehaniswus    einer     Ansehalte-          taste        und    der     migehöri-en    Hilfstaste 14 dar.  Die Bezeichnungen stimmen mit denjenigen  ,der     Fi.-.        1-3    überein.  



  Die     Anordnuiu,    ist     fol-enderinassen    auf  gebaut: Die Tasten bilden eine Reihe,     züi        wel-          eher    zwei Achsen<B>8</B> und<B>9</B>     parallellaufen.    Der  Schaft<B>1</B> der Tasten besteht aus einem     Stanz-          teil    und trägt     auf    der einen Seite zwei     ver-          sehieden        -Posse    Vorsprünge 20 und<B>21,</B> auf  denen eine an einer Feder<B>23</B>     befestiote,

      in  der     Bewegunggsriehtung    des Schaftes     unbe-          weglielie    Rolle 22 abrollt. Durch die Feder  213 werden die Kontakte eines nicht     -e7eieh-          neten    Federsatzes, den drei Stellungen der  Taste entsprechend, in     untersehiedliehei-          Weise    umgelegt. Auf der andern Seite trägt  der Schaft eine     Noeke   <B>7,</B> womit er an den       Verklinkungen   <B>Ö</B> und 4 festgehalten werden  kann.

   Für jede aus     Ansehalte-    und Hilfs  taste bestehende Gruppe ist individuell eine  -um die Achse<B>8</B> drehbar     -ela-erte    Klinke<B>3</B>  angeordnet. Durch eine Feder<B>5</B> wird sie     gle-          gen    den     Tastensehaft    gedrückt.

   Die     Sperr-          sehiene    4 ist für sämtliche Tasten gemeinsam  vorhanden     und    wird durch eine Feder<B>6</B> eben  falls an den     Tastensehaft        gedi-üekt.    Die Welle  <B>8</B> weist ein abgebogenes Ende<B>10</B> auf, welche-,  in nicht     --ezelehiieter    Weise beim Nieder  drücken der     -i#likrot.elephon,-abel    im Sinne des       Pfbils   <B>11</B> bewegt wird, so     dass    dann die Welle  <B>8</B> im     Uhrzeigersinne    gedreht wird.

   Diese  Welle, betätigt     #dabei    mit dem Stift 12 die       Sperrsehiene    4 und mit dem Stift<B>13</B> und wei  teren entsprechenden, nicht gezeichneten Stif  ten die Klinken<B>3</B>     sämtlielier    Tasten.  



  Wird     nun    eine Taste niedergedrückt, so  verschiebt zuerst die     Noeke   <B>7</B> die Kante der  Klinke<B>3</B> nach links, wodurch diese Klinke. im       Uhrzeigersinne    gedreht wird. Dies bleibt ohne  weiteren     Einfluss.    Die Taste gelangt sodann  in die zweite     Stellun-    nach     Fig.   <B>9-.</B> Wird sie  <B>C</B>           i)iiii    weiter     duxeligedrilekt,    so verschiebt die       Noeke   <B>7</B> die Kante der Sperrschiene 4 eben  falls nach links, wodurch diese Schiene im  gedreht wird.

   Wie leicht  ersichtlich ist, wird dadurch eine beliebige  andere Taste, welche sich entsprechend     Fig.   <B>3</B>       iii    der dritten Stellung befindet, ausgelöst  und gelangt infolge der Wirkung der Feder  2 in die zweite Stellung, da sieh die zugehö  rige Klinke<B>3</B> in Ruhelage befindet.

   Wenn  die Taste, welche niedergedrückt wird, in       iiii-ei,    Endlage angelangt ist, so kehrt die       Sperrseliiene   <B>-1</B> infolge der Wirkung der Fe  <I>der</I><B>6</B> wieder in ihre Ausgangslage zurück       wid        verklinkt,    die Taste in der dritten     Stel-          luil",    wie dies in     Fig.   <B>3</B> dargestellt ist.  



  Die Rückkehr der gedrückten Tasten in  die     Ruhestellun-    wird durch     Aufle-en    des       Mikrotelephons    auf die Gabel bewirkt, indem  dadurch, wie bereits erwähnt, die Welle<B>8</B> irrt       Ubrzeigersinne    gedreht wird.

   Der an der  Welle<B>8</B> befestigte Stift 12 betätigt nun die       Sperrsehiene    4 im     Gegenuhrzeigersinne    und       #iie    den einzelnen Tastengruppen     zugeordne-          teii    Stifte<B>13</B> drehen die Klinken<B>3</B> im     Uhr-          7eIgersinne,    so     dass    sämtliche Tasten, welche  sieh in der zweiten oder dritten Stellung be  finden, in die Ruhelage     zurtlekkehren.     



       Die    Hilfstaste 14 besteht aus einem     run-          ileii    Stab<B>15</B> mit einem     Noekenkörper   <B>16.</B> Sie  ist ausserdem mit einer     Arretiervorriehtung     versehen, welche die Taste in zwei um eine  Drehung von<B>900</B> verschiedenen Lagen     fest-          lillt,    ohne     dass    die Bewegungen in axialer  Richtung gehemmt werden. Eine Vorrichtung  dieser Art kann als bekannt vorausgesetzt  werden und ist der     übersiehtlichkeit    halber in  der Zeichnung nicht dargestellt.

   Die Klinke<B>3</B>  berührt     auf    der einen, der     Pimpel   <B>17</B> der Fe  der<B>18</B> auf der gegenüberliegenden Seite den       Noekenkörper.    Der     Nockenkörper   <B>16</B> ist     der-          iiiassen    geformt"     dass    diejenige Hälfte der  Mantelfläche, welche durch die Klinke,<B>3</B> be  rührt wird, eine Rotationsfläche ist, deren       Dreliaehse    die     Längsaehse,    der Taste 14     isti     wogegen die     andereJurch    den     Pimpel   <B>17</B> be  rührte Hälfte eine Zylinderfläche ist,

   deren       Mantellinien    parallel der     Längsaehse    der    Taste 14 sind. Das Längsprofil der     Rotations-          fMehe    ist dermassen geformt,     dass    beim     Nie-          derdräcken.    der Taste 14 die Klinke<B>3</B> im     Uhr-          zeigersinne    bewegt' wird.

   Die Grundlinie der  Zylinderfläche weist eine solche Form     au#,          dass    bei Drehung der Taste 14 der     Pimpel   <B>17</B>  und damit die Feder<B>18</B> in radialer Richtung  bewegt werden, wodurch der Kontakt<B>19</B>     be-          täti,-t    wird. Beim Niederdrücken der Taste, 14  wird daher, unabhängig davon, in welcher  Stellung die Taste gedreht ist, die Klinke<B>3</B>  so weit bewegt,     dass    die     d#anebenliegende        An-          se-haltetaste   <B>1,</B> sofern sie sieh in der zweiten  Stellung befindet, ausgelöst wird und in die  erste Stellung zurückkehrt.

   Wird die Taste  gedreht, so wird der Kontakt<B>18</B> betätigt, un  abhängig davon, ob die Taste gedrückt ist  oder nicht. Auf der Taste 14 wird     vorteilhaf-          terweise    eine Markierung     angebraeht,    welche  die Stellung zu erkennen erlaubt, in welche  sie gedreht ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH Telephonteilnehmerstation mit mehreren durchgehenden Sprechleitungen und diesen zugeordneten, in der Ruhelage in einer ersten Stellung befindlichen und<B>je</B> in eine zweite und eine dritte Stellung verbringbaren An- sehaItetasten, in welchen Stellungen sich die Anschaltetasten auslösbar verklinken, wobei beim Drücken einer Ansehaltetaste in die dritte Stellung andere,
    in der dritten Stellung befindliche Anschaltetasten in die zweite und beim Betätigen der Mikrotelephongabel sämt liche Anschaltetasten in die erste Stellung zurückkehren, ferner miteinein Summer, der für die Signalisierung von Anrufen auf den Leitungen durch einen den betreffenden Lei tungen zugeordneten Schalter vorbereitend ein- und ausgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Anschaltetaste eine Hilfstaste zugeordnet ist,
    deren Nieder drücken die Rückkehr der inder zweiten Stel lung befindlichen zugehörigen Ansehaltetaste in die erste Stellung und,deren Drehung die vorbereitende Schaltung des Summers bewirkt.
CH314506D 1953-06-09 1953-06-09 Telephonteilnehmerstation mit mehreren durchgehenden Sprechleitungen CH314506A (de)

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