CH314677A - Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Substanzquerschnittes von Faserwickeln, Faserbändern, Vorgarnen und Garnen, unabhängig von Schwankungen des Feuchtigkeitsgehaltes des Messgutes - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Substanzquerschnittes von Faserwickeln, Faserbändern, Vorgarnen und Garnen, unabhängig von Schwankungen des Feuchtigkeitsgehaltes des Messgutes

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CH314677A
CH314677A CH314677DA CH314677A CH 314677 A CH314677 A CH 314677A CH 314677D A CH314677D A CH 314677DA CH 314677 A CH314677 A CH 314677A
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Hoffmann Dieter Dipl-El-Ing
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Zellweger Uster Ag
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Description


  



  Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Substanzquerschnittes von   Faserwickeln,      Faserbändern,    Vorgarnen und Garnen, unabhängig von Schwankungen des   Feuchtigkeits-    gehaltes des   Messgutes   
In der Textiltechnik kennt man schon lange ein Verfahren zur Messung des Substanzquerschnittes von Faserwickeln, Faserbander, Vorgarnen und Garnen, das darin besteht, das betreffende Messgut zwischen den Platten eines   Alesskondensators      durchzufüh-    ren und dessen Kapazitätsänderung zu messen.

   Unter Substanzquerschnitt von Faserwickeln,   Faserbändern,    Vorgarnen und Garnen versteht man, im Gegensatz zum scheinbaren Querschnitt, den durch die eigentliche Fasermasse ohne Berücksichtigung der Lufteinschlüsse gebildeten Querschnitt. Unter gewissen Voraussetzungen ist die genannte Ka  pazitätsänderung proportional dem    Substanzquersehnitt des   Messgutes.    Aus USA-Patent Nr. Re 23368 ist femer bekannt, dass unter bestimmten Voraussetzungen die   Kapazitäts-    änderung weitgehend unabhängig von der Dielektrizitätskonstante des   Messgutes    ist. Der Beweis dieser Eigenschaft wird weiter unten erbraeht.



   Bei erheblichen Schwankungen des   Feuch-      tigkeitsgehaltes    des   Messgutes    wird jedoch die Anzeige des   Substanzquerschnittes    infolge der Einwirkung des dann auftretenden,   schwan-    kenden Verlustfaktors verfälseht.



   Durch die vorliegende Erfindung wird nun ermöglicht, den Feuchtigkeitseinfluss bei der oben beschriebenen   Substanzquerschnitts-    messung vollkommen auszuschalten.



   Das vorliegende Patent betrifft ein Verfahren zur Bestimmung des   Substanzquer-    schnittes von Faserwickeln, Faserbändern, Vorgarnen und Garnen, unabhängig von deren Feuchtigkeitsgehalt, und besteht darin, dass das Messgut zwischen den Platten eines Messkondensators durchgeführt wird, wobei nur die Kapazitätsänderung des Messkondensators unter Ausschaltung des Verlustfaktors dieses   Messkondensators      gemessen lmd    in   elek-    trischen Instrumenten zur Anzeige gebracht wird.



   Das vorliegende Patent betrifft ferner eine Einrichtung zur Durchfiihrung des erfindungsgemässen Verfahrens und ist   gekenn-    zeichnet durch eine Wechse] strombrücke, welche sowohl die Anderungen der Kapazität als auch die des Verlustfaktors des Messkon  densators    vorerst in je einen entsprechenden, durch Amplitude und Phase definierten elektrischen Wert umwandelt, durch eine Phasenvergleichsvorrichtung, welche hierauf aus dem genannten elektrischen Wert die nur der Ka   pazitätsänderung entsprechende Komponente    abtrennt und durch elektrische Instrumente, welche diese Komponente, die ein Mass für den Substanzquerschnitt darstellt, anzeigen.



   Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens wird nun an Hand der Figure, die eine erfindungsgemässe   Einrich-    tung beispielsweise darstellen, erläutert : 
Die Fig.   I    und   2    sind Schemas, die zur Erläuterung der Messung mittels   der Weeh-      selstrombriieke    dienen.



   Die Fig. 3 und 4 stellen ein Schema und ein   Vektordiagramm    dar, die zur Erläuterung der Funktion eines Ausführungsbeispiels einer   Phasenvergleichsvorrichtung    dienen.



   Fig. 5 zeigt das   Bloekschema    eines Ausführungsbeispiels der kompletten erfindungsgemässen Einrichtung.



   Fig. 6 zeigt das detaillierte   Sehaltungs-    sehema dieser Einrichtung.



   Fig. 7 zeigt eine schematische Darstellung der physikalischen Vorgänge mit sog. Messkondensator.



   Fig. 8 gibt die relative Kapazitätsänderung im   Messkondensator    an in Funktion der Di  elektrizitätskonstante des Messgutes    bei ver  schiedenen    sog.   Füllfaktoren.   



   Es sei zunächst der Beweis erbracht, dass die Kapazitätsänderung des Messkondensators unter gewissen Voraussetzungen   nahezu unab-      hängig    von der   Dielektrizitätskonstante    des   Messgutes    proportional dem Substanzquersehnitt des   Messgutes    ist.



   Fig. 7 zeigt einen Kondensator der Kapazität   C,    dessen Dielektrikum aus zwei zu den Platten parallelen Schichten bestehe. Die erste Schicht ist aus Isoliermaterial, dessen Dielek  trizitätskonstante      s     >    1    und dessen Dicke = d sei. Sie stellt eine   Teilkapazität    C2 dar. Die zweite Schicht betehe aus Luft mit einer Di  elektrizitätskonstante    so = 1 und einer Dicke D-d, wobei   D    gleich dem Abstand der Platten des Kondensators ist. Diese zweite Schicht stellt eine   Teilkapazität      Cl    dar.



   Man kann nun sehreiben :
1=1+1 (20)
C C1 C2
Sei nun Co der Wert, den die Kapazität C annimmt, wenn d =   0    wird, das heisst, wenn das Dielektrikum nur aus Luft besteht.



   Es ist dann :
EMI2.1     

Sei nun ?C die Differenz zwischen den Kapazitäten C und   CXO    :  ?C=C-C0 (23)
Sei weiterhin ?=d der F llfaktor des
D Kondensators C.



   Die Gleiehungen (20),   (21) und    (22) ergeben :
EMI2.2     

Naeli Umformung und Einsetzen von ? erhÏlt man hieraus :
C=C0?1 (25)  ?+?(1-?)
Die Gleichungen   (23)    und (25) ergeben : daraus :
EMI2.3     

EMI2.4     

Fig. 8 zeigt den Verlauf dieser Funktion mit dem Füllfaktor als Parameter.



   Der Arbeitsbereich des in Frage stehenden Messkondensators ist   dureh    Schraffierung markiert. Es ist gut ersichtlich, dass in diesem Bereich die Anzeige praktisch unabhängig von der DielektrizitÏtskonstanten ? ist. Man kann also mit genügender Annäherung   schrei-    ben :     ?C=? (28)
C0   
Fig. 1 zeigt ganz allgemein das Ersatzschaltbild eines Kondensators mit Verlusten im Dielektrikum. Es ist die   Serieschaltung    einer   Kapazität I    und eines Widerstandes 2.



  Der Messkondensator ohne   Messgut    kann als verlustfrei angesehen werden. Seine Kapazität sei   C.    Wird nun ein feuchtes Messgut zwischen die Platten des   Messkondensators    eingeführt, so wird sich die Kapazität auf den Wert  C'= C+?C Ïndern. Ferner werden Verluste auftreten, die wir bei der gegebenen festen Frequenz durch einen Seriewiderstand von der Grosse R darstellen können. Es ist dann der Verlustfaktor tg ? = R ? 0, wobei ?=2?f und f die Frequenz der angelegten Wechselspannung bedeutet.



   Bei den praktisch vorkommenden   Messun-    gen ist stets ?C?1 und tg??l.



   C
Fig.   2    zeigt als Beispiel eine   Brüekensehal-      tune,    die zur Messung   der Anderungen    des   Messkondensators    dienen kann. Der   Messkon-    densator ist durch sein   Ersatzschema    darge  tellt, also durch    eine Kapazität   1    von der Grosse C'= C+? C in Serie mit einem Wi  rterstand 2    von der Grosse R, und bildet einen Arm der ganzen Brüeke. Der   gegenüberlie-      rende    Arm wird durch einen   Vergleichskon-    densator 5 von der Grosse C gebildet.



   Die beiden andern Arme der Brücke werden durch einen   Symmetriertransformator G    gebildet, der auch zur Speisung der   Brüeke    dient.



     TT    sei der Spannungsvektor zwischen den Klemmen 10 und   7 und    den Klemmen 7 und 9.



  ?U sei die Diagonalspannung der   Brüeke.    Sie entsteht zwischen den Klemmen 8 und 7.



     Fr. sei die Spannung zwischen    den Klem  men 8 und 9.   



   Wenn ? C =   0    und   R    =   0,    so ist die Brücke abgeglichen und ?U=0. Es soll nun ?U berechnet werden unter der Voraussetzung, da¯    tg ?=?CR?1 und ?C?1
C   
Es ist ?U=U-UC, (1)   ferrer    ist   Uc      =      J (9)       y (ut    wobei J der zwischen den Klemmen 10 und 9 fliessende Strom ist.



  Es ist ferner
EMI3.1     
 Gleichung (3) in Gleichung   (2)    eingesetzt ergibt
EMI3.2     

Nach entspreehender Umrechnung erhält man :
EMI3.3     
 Hierin ist :
EMI3.4     
 Da?C?1, so wird C ungefÏhr gleich 1.   



   C C'
C=1 (7) C'   
Es ist au¯erdem ? C R?1. (8)
Die   Gleiehungen    (7) und (8) in Gleichung (5) eingesetzt ergeben :
EMI3.5     

Gleichung (5') in Gleichung (1) eingesetzt, ergibt :
EMI3.6     
  ?U lϯt sich nun aufteilen in zwei   senk-    recht zueinander stehende   Komponenten, näm-       -t-*    lich einen Realteil ?UC, in Phase   mit F,    und    zut    einen ImaginÏrteil ?UR um 90¯ gegen U pha  senverschoben.   



   Der Realteil ?UC, in Phase mit U,   errech-    net sich wie folgt :
EMI3.7     
  Es ist aber
1=1-x+x¯-x¯+... wenn |x|  <  1 1+x Setzen wir x = ?C und ?C ? 1
C c so wird
EMI4.1     

Gleichung (11) in Gleichung (10) eingesetzt, ergibt  ?UC ? U ?C (12)
2 C Gleichung (12) zeigt also, dass ?UC proportional den Kapazitätsänderungen des Messkon  densators,    also aueh proportional dem Substanzquersehnitt ist.



   Der Imaginärteil dUR von Gleichung (9), um 90¯ gegen U phasenverschoben, errechnet sich zu  ?UR ? J U ? C R (13)
2    ist    ?UR ist also proportional dem   Verlustfaktor    tg   !    = ? C R des Me¯kondensators, das hei¯t nur von der Feuchtigkeit des   Messgutes    ab  hängig.   



   Im folgenden soll nun gezeigt werden, wic mittels einer Phasenvergleichsvorrichtung ?UC oder ?UR aus ?U gewonnen werden können.



   Fig. 3 zeigt das Beispiel einer solchen Phasen  vergleichsvornchtung.    Ein Symmetriertransformator 11 transformiert ?U in zwei gegen  phasige    Spannungen ? U1 und ?U2, wobei |?U1| = |?U2|.?U1 und ?U2 gelangen  ber zwei Dioden 12 bzw. 13 zu zwei gleichen Widerständen 16 bzw. 15 mit dem Widerstandswert Ri. Zwischen den Klemmen 19 und   20    wird über einen Transformator   14    eine Ver  gleichsspannung    eingespiesen. Ist diese Spannung   U,    so erhÏlt man zwischen den Klemmen 17 und 18 eine Spannung, die ?UC proportional ist. Will man eine Spannung erhalten, die ?UR proportinal ist, so ist mit jÀU einzuspeisen ; man w rde so ein   WIass    f r die Feuch  tigkeit    des Messgutes erhalten.



   Fig. zeigt das zugehörige   Vektordia-    gramm.? sei die Phasenverschiebung   zwischen      J    U und U, somit auch zwischen ?U1 und U.



  U sei die Vergleichsspannung, wobei |U|? |?U|. Die Schalterwirkung der beiden Dioden   bewirkt, dass Strome Ja und Jg,    die durch die beiden Widerstände 1. 5 und 16 flie¯en, in die  sen Widerständen Jg    und |J3| proportio  nale Gleichspannungen erzeugen.    Der Vektor U ist in Fig.   4    dargestellt durch die Streeke   21-22.    Von 22 aus werden nun unter dem Winkel p die Vektoren ?   (Strecke 22-23)    und ?U2 (Strecke 22-24) aufgetragen. Die   Strecke 21-24 entsprieht    nun der Spannung U2  ber der Diode 13 und dem Widerstand 15.



   U2 = U + ?U2 (14)
Die Strecke   21-23 entspricht    der   Span-    nung   Liber    der Diode 12 und dem Widerstand   16.   



   U3 = U + ?U1 (15)
Die Strome, die durch die Widerstände 15 und 16 fliessen, sind gegenpolig und durch die Strecken 21-24 entsprechend J2 und 21-23 entspreehend   J3    dargestellt.   JI.    ist der Projektion von   J2    auf die Richtung von U und   Jg    der Projektion von   Jg    auf die Richtung von   U    proportional. Da | U|?|?U|, gilt  |J3|-|J2|?J'3-J'2
In den Widerständen 15 und   16    entstehen entsprechende   gegenpolige    Gleichspannungen, und zwischen den Klemmen 17 und 18 entsteht eine Gleichspannung
U4?R1(J'3-J'2) (16)
U. ist also proportional der   Strecke 25-26,    welche definitionsgemϯ proportional |?UC| ist.



   Wird als Vergleichsspannung jÀU verwendet anstatt U, so wird   U4    proportional   ! Z1 UR .   



   Die Fig. 5 zeigt nun das Blockschema eines Ausf hrungsbeispiels der vollständigen erfindungsgemässen Einrichtung. Ein Oszillator 27 erzeugt eine Wechselspannung konstanter Frequenz und Amplitude U. Diese Wechselspannung wird einerseits dem   Symmetriertransfor-    mator 6 der Wechselstrombrücke 29, anderseits dem Phasenschieber 30 zugeführt. In der   Wechselstrombriieke 29    ist 5 die   Vergleichs-    kapazität und 32 der Messkondensator. Die   Diagonalspannung d U    der   Wechselstrom-    br cke 29 gelangt über den Verstärker 33 zu der   Phasenvergleichsvorrichtung      34,    welche ihre Vergleichsspannung   U'vom    Phasenschieber 30 erhält.

   Dieser dient lediglich dazu, die im Verstärker 33 auftretende   Phasenverschie-      bung    zu kompensieren. Von der Phasenver  gleichsvorrichtung 34 gelangt    die   Gleichspan-      nung    U4 zu einem elektrisehen Anzeigeinstrument 35, das auch registrierend sein kann.



   Die von der   Phasenvergleichsvorrichtung      34 gelieferte Gleichspannung U4    ist proportional der   Eapazitätsänderung    des Messkonden  sators 32, unabhängig von    dessen   Verlustfak-      toränderung.    Das Anzeigeinstrument 35 gibt demnach einen Aussehlag, der proportional dem Substanzquerschnitt des Messgutes ist, und unabhängig von dessen   Feuchtigkeits-    gehalt.



   Fig. 6 zeigt als Beispiel ein detailliertes Schema eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Einrichtung.



   Ein Quarzoszillator, bestehend aus dem Quarz 36, den Kapazitäten 37, 38, 39 und 44, dem   Gitterableitwiderstand 40,    der Drossel 41 und der   Robre      42,    erzeugt in bekannter Schaltung eine   Hochfrequenzspannung    konstanter Amplitude und Frequenz. Über die   Koppel-    kapazität 43 wird diese Hochfrequenzspannung einem Verstärker in iiblicher Schaltung, bestehend aus den Widerständen 45 und 46, der Kapazität   47,    der Röhre 48 und dem   Aus-      gangstransformator      49,    zugeführt.

   Von hier aus gelangt die Hochfrequenzspannung einerseits zu einem RC-Phasenschieber in bekannter Schaltung, bestehend aus einer Kapazität 51 und einem Widerstand   50,    anderseits zu einem Symmetriertransformator 6, der die   Wechselstrombrücke,    bestehend aus dem Messkondensator 32 und den Kapazitäten   5 und 5',    speist. Die   Funktionen    dieser Elemente sind bereits eingehend erläutert worden.



   Die variable KapazitÏt 5' dient zum   Null-    abgleich der Brücke. Die Diagonalspannung der Brücke gelangt zu einem Verstärker mit   hochohmigem    Eingang, bestehend aus den Widerständen 60 und 61, der Kapazität 62, der Röhre 70 und dem Symmetriertransformator 11, welcher die   Phasenvergleichsvorrichtung    mit den Dioden 12 und 13, dem   Symmetrier-    potentiometer 67 und der Kapazität 68 speist.



  Die Vergleichsspannung   U'wird    der Phasenvergleichsvorrichtung vom Phasenschieber 50-51  ber einen Trennverstärker zugeführt, der durch die Röhre 52, den Widerstand 53, die Kapazität 54 und den Ausgangstransformator 14 gebildet wird.



   Die von der Phasenvergleichsvorrichtung an der Kapazität 68 erzeugte Gleichspannung wird einem Anzeigeinstrument 35 zugeführt.



  Diesem Anzeigeinstrument können nach Bedarf noch weitere, eventuell registrierende, zugeschaltet werden.  



      PATENTANSPRErCHE   
I. Verfahren zur Bestimmung des Sub  stanzquerschnittes    von Faserwickeln, Faserbändern, Vorgarnen und Garnen, unabhängig von deren Feuchtigkeitsgehalt, dadurch gekennzeichnet, dass das Me¯gut zwischen den Platten eines Messkondensators durchgeführt wird, wobei nur die Kapazitätsänderung des   Messkondensators    unter Ausschaltung des Verlustfaktors dieses Messkondensators gemessen 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. und zwischen den Klemmen 17 und 18 entsteht eine Gleichspannung U4?R1(J'3-J'2) (16) U. ist also proportional der Strecke 25-26, welche definitionsgemϯ proportional |?UC| ist.
    Wird als Vergleichsspannung jÀU verwendet anstatt U, so wird U4 proportional ! Z1 UR .
    Die Fig. 5 zeigt nun das Blockschema eines Ausf hrungsbeispiels der vollständigen erfindungsgemässen Einrichtung. Ein Oszillator 27 erzeugt eine Wechselspannung konstanter Frequenz und Amplitude U. Diese Wechselspannung wird einerseits dem Symmetriertransfor- mator 6 der Wechselstrombrücke 29, anderseits dem Phasenschieber 30 zugeführt. In der Wechselstrombriieke 29 ist 5 die Vergleichs- kapazität und 32 der Messkondensator. Die Diagonalspannung d U der Wechselstrom- br cke 29 gelangt über den Verstärker 33 zu der Phasenvergleichsvorrichtung 34, welche ihre Vergleichsspannung U'vom Phasenschieber 30 erhält.
    Dieser dient lediglich dazu, die im Verstärker 33 auftretende Phasenverschie- bung zu kompensieren. Von der Phasenver gleichsvorrichtung 34 gelangt die Gleichspan- nung U4 zu einem elektrisehen Anzeigeinstrument 35, das auch registrierend sein kann.
    Die von der Phasenvergleichsvorrichtung 34 gelieferte Gleichspannung U4 ist proportional der Eapazitätsänderung des Messkonden sators 32, unabhängig von dessen Verlustfak- toränderung. Das Anzeigeinstrument 35 gibt demnach einen Aussehlag, der proportional dem Substanzquerschnitt des Messgutes ist, und unabhängig von dessen Feuchtigkeits- gehalt.
    Fig. 6 zeigt als Beispiel ein detailliertes Schema eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Einrichtung.
    Ein Quarzoszillator, bestehend aus dem Quarz 36, den Kapazitäten 37, 38, 39 und 44, dem Gitterableitwiderstand 40, der Drossel 41 und der Robre 42, erzeugt in bekannter Schaltung eine Hochfrequenzspannung konstanter Amplitude und Frequenz. Über die Koppel- kapazität 43 wird diese Hochfrequenzspannung einem Verstärker in iiblicher Schaltung, bestehend aus den Widerständen 45 und 46, der Kapazität 47, der Röhre 48 und dem Aus- gangstransformator 49, zugeführt.
    Von hier aus gelangt die Hochfrequenzspannung einerseits zu einem RC-Phasenschieber in bekannter Schaltung, bestehend aus einer Kapazität 51 und einem Widerstand 50, anderseits zu einem Symmetriertransformator 6, der die Wechselstrombrücke, bestehend aus dem Messkondensator 32 und den Kapazitäten 5 und 5', speist. Die Funktionen dieser Elemente sind bereits eingehend erläutert worden.
    Die variable KapazitÏt 5' dient zum Null- abgleich der Brücke. Die Diagonalspannung der Brücke gelangt zu einem Verstärker mit hochohmigem Eingang, bestehend aus den Widerständen 60 und 61, der Kapazität 62, der Röhre 70 und dem Symmetriertransformator 11, welcher die Phasenvergleichsvorrichtung mit den Dioden 12 und 13, dem Symmetrier- potentiometer 67 und der Kapazität 68 speist.
    Die Vergleichsspannung U'wird der Phasenvergleichsvorrichtung vom Phasenschieber 50-51 ber einen Trennverstärker zugeführt, der durch die Röhre 52, den Widerstand 53, die Kapazität 54 und den Ausgangstransformator 14 gebildet wird.
    Die von der Phasenvergleichsvorrichtung an der Kapazität 68 erzeugte Gleichspannung wird einem Anzeigeinstrument 35 zugeführt.
    Diesem Anzeigeinstrument können nach Bedarf noch weitere, eventuell registrierende, zugeschaltet werden.
    PATENTANSPRErCHE I. Verfahren zur Bestimmung des Sub stanzquerschnittes von Faserwickeln, Faserbändern, Vorgarnen und Garnen, unabhängig von deren Feuchtigkeitsgehalt, dadurch gekennzeichnet, dass das Me¯gut zwischen den Platten eines Messkondensators durchgeführt wird, wobei nur die Kapazitätsänderung des Messkondensators unter Ausschaltung des Verlustfaktors dieses Messkondensators gemessen und in elektrischen Instrumenten zur Anzeige gebracht wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn- zeichnet durch eine Weehselstrombrucke, wel elle sowohl die ¯nderungen der Kapazität als aneth die des Verlustfaktors des Messkondensa- tors vorerst in einen entspreehenden, durch Amplitude und Phase definierten elektrischen Wert umwandelt, durch eine Phasenver gleichsvorrichtung, welche hierauf aus dem genannten elektrischen Wert die nur der Ka pazitätsänderung entsprechende Komponente abtrennt, und dureh elektrische Instrumente, welche diese Komponente, die ein Mass f r den Suhstanzquerschnitt darstellt, anzeigen.
CH314677D 1953-05-23 1953-05-23 Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Substanzquerschnittes von Faserwickeln, Faserbändern, Vorgarnen und Garnen, unabhängig von Schwankungen des Feuchtigkeitsgehaltes des Messgutes CH314677A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4025899A1 (de) * 1990-08-16 1992-02-20 Rieter Ag Maschf Verfahren und vorrichtung zum bestimmen der gleichmaessigkeit eines pruefgutes aus textilen garnen od. dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4025899A1 (de) * 1990-08-16 1992-02-20 Rieter Ag Maschf Verfahren und vorrichtung zum bestimmen der gleichmaessigkeit eines pruefgutes aus textilen garnen od. dgl.
DE4025899C2 (de) * 1990-08-16 2000-06-08 Rieter Ag Maschf Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen der Gleichmässigkeit eines Prüfgutes aus textilen Garnen

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