CH314788A - Stroboskopische Lichtquelle - Google Patents
Stroboskopische LichtquelleInfo
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Description
Stroboskopische Lichtquelle Die Erfindung betrifft eine Lichtquelle zur Erzeugung von Lichtblitzen hoher Licht- stärke für stroboskopisehe Zwecke.
Die zur Erzeugung von Lichtblitzen hoher Liehtstä.rke verwendeten Gasentladungslam- pen bestehen gewöhnlich aus einem länglichen Rohr, das ein ionisierbares Gas enthält und an dessen entgegengesetzten Enden kalte Hauptelektroden angeordnet. sind.
Die Blit,z- liehtent.ladung durch die Lampe erfolgt dabei durch Entladung eines die Hauptelektroden überbrückenden Kondensators und wird mit Hilfe einer Hilfszündspannung eingeleitet, die an eine entweder innerhalb des Rohres oder am Aussenumfang desselben zwischen den bei den Hauptelektroden angeordnete Hilfszünd- elektzode angelegt. wird.
Die Maximalfrequenz der Blitzlichtent- ladungen hängt von der zur Entionisierung cles Entladungsraumes zwischen den Blitz lielitentladungen erforderlichen Zeit ab.
Ge wöhnlich wird der Kondensator von einer Gleichspannungsquelle aufgedla@den; wenn dann die an den Elektroden liegende Momentan spannung des Kondensators höher ist als die Zündspannung, findet .die Entladung auch ohne Unterstützung durch die Hilfszündsparn nung statt.
Wenn man daher zur Erhöhung der Frequenz der Blitzliehtentladmigen die Auflaclung des Kondensators beschleunigt,, können StrenentIadlingen, d. h. vorzeitige Entladungen infolge ungenügender Entioni- sierung auftreten, :die die Vorrichtung .für stroboskopische Zwecke unbrauchbar machen.
Die Erfindiuig -bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen.
Bei der erfindungsgemässen stroboskopi- schen Lichtquelle wird die in Anbetracht der geforderten Lichtstromleistung erforderliche Länge der Entladungsstrecke in zwei oder mehrere, einzeln abgeschlossene und hinterein- andergeschaltete Hüllenabschnitte unterteilt,
wobei die Hilfszündspannung an einer jedem Hüllenabschnitt zugeordneten 1-1.ilfszündelek- trode angelegt wird, die zweckmässig in Form eines Drahtes am Hüllenumfang zwischen den Hauptelektroden jedes Hüllenabschnittes an geordnet ist.
Die Verkürzung des Abstandes zwischen den Hauptelektroden der einzelnen Abschnitte verkürzt die Entionisierimgszeit der einzelnen Entlad unasräume und ermöglicht die Erhö hung der Frequenz der Blitzlichtentladungen ohne Auftreten von Streuentladungen.
Die beigefügte Zeichnung erläutert. Aus- führungsbeispiele der Erfindung. Fig. 1 isst eine schematische Darstellung einer Blitzliclit- entladungs@Fampe,die in zwei Abschnitten aus geführt ist,
samt teilweiser Betriebssehaltung. F'ig. 2 zeigt eine praktische Ausführungsform und Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Fig.1 zeigt eine Blitzlichtentladungslampe mit zwei einzeln abgeschlossenen Hüllenab schnitten 1, 2, die mit. Ansch;lusselektroden 3, 4 versehen sind, die z. B. an den Anschlüssen 5 einer Arbeitsspannungsquelle liegen.
An der Verbindungsstelle der beiden einzeln abge- sehlossenen Abschnitte ist eine Zwischenelek trode 6 angeordnet, deren Enden in die Hül lenabschnitte 1, 2 hineinragen. Eine 7weck- mässige Methode der Herstellung einer der artigen Entladungslampe besteht darin, dass man die Elektrode 6 in eine rohrförmige Hülle einsetzt-, ehe die Elektroden 3, 4 dahin eingeschmolzen werden.
Nachdem die Elektro den eingeschmolzen eilirden und die Hülle mit einem geeigneten Gas gefüllt und abgeschlos sen wurde, wird,der der Elektrode 6 benach barte Teil der Hülle erhitzt und zusammen- gedrückt, so dass die bei 7 angedeutete Ein schnürung entsteht.. Dadurch wird die Hülle in die gewünschten, einzeln abgeschlossenen Abschnitte geteilt..
Die Enden der Elektrode 6 ragen in die entsprechenden Abschnitte. Eine Hilfszündelekt.rode 8 ist. in Form eines Drahtes vorgesehen, der um die zwischen den Enden er Abschnitte 1, 2 gelegenen Teile derselben gewickelt. ist.
An diese Elektrode wird die Hilfszündspannim.g angelegt., weine. eine Bl.itzl,ichtentladu.ng zwischen den Elek troden 3, 6, 4 erfolgen soll. Die EntlaJungs- energ-ie wird von einem Kondensator 9 zuge- führt, der die Elektroden 3,
4 überbrückt und von der an den Anschlüssen 5 liegenden Be- triebsspannungsquelle aufgeladen wird. Die Gasfüllung kann aus jedem Edelgas, z. B. Kenon, unter einem Druck von etwa 300 mm Quecksilbersäule bestehen. Die Elektroden können aus Wolfram oder Molybdän berge= stellt werden.
Die Kapazität des Kondensators bestimmt vor allem. die Helligkeit. des Blitz lichtes, d. h. die Lichtleistung wird vor allem von der gespeicherten Energie bestimmt.
Fig, 2 zeigt eine abgeänderte Blitzlichtent.- ladungslampe, bei der die gewendelte Röhren hülle in Form von zwei Abschnitten 10, 11 hergestellt ist, -die dureh die miteinander ver bundenen Elektroden 12, 13 hintereinande- geschaltet, sind. Die Abschnitte. sind in einar äussern Glashülle 14 angeordnet., die in einem Sockel 15 endet, auf dem die Abschnitte mit.
Hilfe ihrer den Elektroden 3, 4 der Fig.1 entsprechenden Ansehlusselektroden montiert sind.
Fi'g. 3 zeigt eine der Fig. 2 ähnliche, Lampe, in der die Hüllenabschnitte 10, 11 jedoch nicht. gewendeft, sondern U-förmig ausgebil det sind. Dadurch wird die Selbstinduktion im Vergleich zu den gewendelten Abschnitten der Fig.2 vermindert. und eine durch die Wendelung bewirkte Verlängerung der Ent ladungszeit
vermieden.
In Fig. 2 und 3 bestehen die Hilfs7ündelek- troden aus einem Draht 16, der um die Hül- lenabsehnitte 10, 11 gewickelt ist..
Bei Wechsel;strombetrieb muss die Hilfs- zündspannung in einem bestimmten Zeitpunkt der Wechselstromperiodä angelegt. werden, da mit. die Entladung in einem bestimmten, ein stellbaren Phasenwinkel einsetzt.
Claims (1)
- PATENTAXSPRÜCHE I. Stroboskopische Lichtquelle, bestehend aus einer CTasent-a,diinärrröhre, die dazu be stimmt. ist, mittels:einer Hilfszündspannung gezündet und mit. der Entladungsenergie eines ihr parallel zu schailtenden Kondensators äe- spiesen zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass,die Entladungsst.reeke in mehrere, einzeln abgeschlihssene und hintereinandergesehaltete Abschnitte unterteilt ist, deren jeder zwei Hautptelektroden,zwischen denen die Haupt- entladung stattfindet., und eine Hilfszün.delek- trode aufweist zum Zwecke,durch diese L'n- terteilung bei vorgegebener Gesamtliclitstrom- leistung eine kürzere Entionisierungszeit zu erreichen und infolgedessen eine höhere Ent- ladungsfrequenz der Lichtquelle zu erm5g- lichen. II. Verfahren zur Herstellung einer stro- boskopischen Lichtquelle nachPatentansprucli I, dadurch gekennzeichnet, dass die einzeln abgeschlossenen Abschnitte dadurch gebildet werden, @da.ss man eine einzige rohrförmige Hülle in der für die geforderte Lichtstrom leistung erforderlichen Länge abschliesst und dann die Hüllenwand gegen eine Zwischen- elektrode zusammendrückt, die vorher in der Längsrichtung in die Hülle eingesetzt wurde,so dass eine -tun die Zwischenelektrode herum abgeschlossene Einschnürung entsteht und die Enden dieser Zwischenelektrode in die be nachbarten, derart hergestellten, einzeln ab- geschlossenen Abschnitte ragen, so dass sie in diesen Abschnitten Hauptelektroden bilden, an denen die Entladtmg stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB314788X | 1952-08-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH314788A true CH314788A (de) | 1956-06-30 |
Family
ID=10323697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH314788D CH314788A (de) | 1952-08-19 | 1953-07-16 | Stroboskopische Lichtquelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH314788A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1056270B (de) * | 1955-11-02 | 1959-04-30 | Gernot Dennukat | Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen Betrieb von mehreren Blitzroehren |
-
1953
- 1953-07-16 CH CH314788D patent/CH314788A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1056270B (de) * | 1955-11-02 | 1959-04-30 | Gernot Dennukat | Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen Betrieb von mehreren Blitzroehren |
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