CH314887A - Glocke an einer Glockenspinnmaschine - Google Patents

Glocke an einer Glockenspinnmaschine

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CH314887A
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Margaret Hannah Dorothy
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Margaret Hannah Dorothy
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/06Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously cap type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Glocke an einer Glockenspinnmaschine    In den     bekannten        Glockenspinnmaschinen     wird der Faden durch mehrere     Walzen    einem  kleinen Führungsloch zugeführt, von wo aus       der    Faden zur Spule verläuft, auf die er auf  gespult wird. Eine Glocke ist auf der Spin  del angeordnet, auf welcher die Spule sieh  dreht. Der Faden wird durch die Unterkante  der sich auf und ab     bewegenden    Glocke in  ständig wechselnde Lage geführt. Die Glocken  sind meistens aus Stahl hergestellt und zylin  drisch, konisch oder glockenförmig. Zwischen  dem Führungsloch und der     Gloekenunter-          kante    bildet sieh ein sog.

   Ballon durch den in       diesem    Abschnitt frei fliegenden Faden, ein  Teil des Fadens wickelt sich manchmal auch  um den untern Glockenteil.  



  Es ist den Fachleuten bekannt., dass sich  der Ballonzug und auch der Fadenzug an  der     Aufwickelstelle    mit dem     Spuleendu,rch-          messer    verändert, und zwar mit. zunehmendem       Spulendurchmesser    abnimmt. Entsprechend  nimmt. der grösste Durchmesser des Ballons  zu. Es ist. nun üblich, sog.     Antiballonvorrich-          tungen    zu verwenden, die auf den Ballon  einwirken,     wenn    dessen Durchmesser eine ge  wisse Grösse erreicht.  



  Zweck der     Erfindung    ist. nun die Schal  tung einer Glocke an     einer        C;lockenspinn-          inasehine,    mit der ein gleichmässigeres Pro  dukt .erhalten werden kann.     Erfindungsgemäss     wird dies dadurch     erreicht,    dass sich der  Durchmesser der     Glockenaussenfläche    unten    gegen das untere Ende hin     verjüngt,    um die       Fadenspannung        zwischen    unterem Glocken  rand und Spiele     im.    Laufe des     Aufspulens     gleichmässiger zu halten.  



  An Hand der Zeichnung werden     Ansfüh-          ru,ngsbeispiele        des    Erfindungsgegenstandes  erläutert.  



       Fig.    1 ist eine schematische Ansicht der  üblichen Glockenausbildung.  



       Fig.    2 ist ein     Diagramm,    das eine theore  tische Kurvenform eines Ausführungsbeispiels  der Erfindung an der Glockenbasis zeigt, und       Fig.    3 ist ein ähnliches Diagramm, das in  ähnlicher Weise die Form des untern Teils  eines andern Ausführungsbeispiels der Erfin  dung zeigt.  



  Bei einer bekannten Glockenspinnmaschine  ist gemäss     Fig.    1 der Faden 1. durch Walzen       \?    einem kleinen Führungsloch oder Auge 3  zugeführt, von wo er zur Spule 4 weiterläuft,  auf der er aufgewickelt wird.  



  Eine Glocke 5 ist auf der Spindel 6 an  geordnet, auf der die Spule sich dreht. Die  Glocke führt. das Garn in     richtiger    Lage der  Spule zu, die auf und ab bewegt wird. Zwi  schen dem     Führungsauge    3 und dem untern  Glockenrand bildet. das Garn einen Ballon.  Das Garn kann entweder frei fliegen oder  sein unterer Abschnitt sich um die Glock     ,en-          au.ssenfläche    wickeln. Der Durchmesser der       Glockenaussenfläche        verjüngt    sich nun gemäss       Fig.    2 und 3 progressiv gegen das untere      Ende hin.

   Die theoretische Form für diesen  sich verjüngenden Teil wird bestimmt durch  spezielle Lösung eines Systems von     allgemei-          no-n    Gleichungen für die Bewegung des Garns,  wenn es frei fliegt.  



  Durch     reehnerisehe    Analyse lässt sich eine  Formel für die theoretisch richtige Form des       Glockenunterteils    ermitteln, in Abhängigkeit  von der     --Nummer    des versponnenen Fadens  und gewissen     Abmessungen    der     Spinn-          Trasehine,    der Glocke und der Betriebs  verhältnisse; es ergibt. sieh eine Kurve von  einer bestimmten Form.

   Es hat sich bei Ver  suchen herausgestellt, dass sieh eine.     kegelige          Verjüngung    mit einem Spitzenwinkel, der  leicht grösser ist, als durch Rechnung ermit  telt, für den     Glockenunterteil    besonders     gilt     eignet. Die Form des Ballons und der Faden  zug werden bestimmt durch     Grösse    und     Foren     der Glocke an der Stelle der     Berührung    der  selben reit dem Faden; dabei hängt die Lage  des Berührungspunktes von der     Spulengrösse     ab.

   Es leuchtet ein, dass für alle Lagen des       Beriifrtlngspunktes    Ballongrösse und Ballon  zug im wesentlichen unverändert gehalten    werden können durch eine geeignete Form  gebung des     Glockenunterteils.     



  Für die Praxis kann die theoretisch für  bestimmte     Garnnummern    und Betriebsbedin  gungen .durch Auflösung der Gleichungen er  mittelte Form (Feg. 2)     vereinfacht    werden,  und zwar zu einer     Kegelstumpffläche    ver  einfacht werden, die an der     Clloekenbasis     ihren kleinsten Durchmesser hat. Diese ver  einfachte Form ist in     Fig.    3 gezeigt. Der       darüberliegende    Glockenteil kann     verschie-          derie    Formen haben.

   Weiter unten     werden     beispielsweise drei typische Grössenbereiche  für den     kegeligen    Glockenteil angeführt, wo  bei die     Zahlenangaben        approximativ    sind. Die  Zahlenresultate beruhen auf der     Annahme,     dass der Luftwiderstand mit dem Quadrat  der Geschwindigkeit     ändert,    was für     den    ge  wöhnlichen Spinnvorrang ziemlich genau     züi-          trifft.    Der äussere     Radiris    au der Glocken  basis (also der kleinste) ist.

   C, die Höhe des  Kegelstumpfes ist     1i,    der     Radiusz,iwachs    über  dieser Höhe     1i    ist     d,    und der vertikale. Ab  stand von     der    Glockenbasis zum     Führungs-          loch    3 ist L.

      Die drei Beispiele stellen sieh dann wie folgt:  
EMI0002.0044     
  
    1. <SEP> C <SEP> = <SEP> 12,7 <SEP> mm <SEP> 1f <SEP> = <SEP> 0,12 <SEP> X <SEP> L <SEP> d <SEP> - <SEP> 6,60 <SEP> bis <SEP> 8,89 <SEP> mm
<tb>  2. <SEP> C <SEP> = <SEP> 25,4 <SEP> mm <SEP> Ir <SEP> = <SEP> 0,13 <SEP> X <SEP> L <SEP> d <SEP> = <SEP> 9,65 <SEP> bis <SEP> 13,46 <SEP> inin
<tb>  3. <SEP> C <SEP> = <SEP> 38,10 <SEP> mm <SEP> 1i <SEP> = <SEP> 0,14 <SEP> X <SEP> L <SEP> d <SEP> = <SEP> 12,19 <SEP> bis <SEP> 16,15 <SEP> 111111       Diese approximativen Zahlen können     Än-          clei-tingen    erfahren und sich den nach den  oben erwähnten Gleichungen errechneten theo  retischen Formen mehr nähern.  



  Die Spinnglocken nach     Fig.    ? und 3 er  möglichen es, gleichmässigere Produkte zu er  halten als bisher, weil der Fadenzug vollstän  <I>dig</I> oder     annäherungsweise    konstant gehalten  werden kann,     jedenfalls    viel weniger ändert  als mit den bekannten Spinnglocken.  



  Der untere, eingezogene Glockenteil kann  eine stufenlose glatte     Oberfläche         < aufweisen,     wie in der theoretisch richtiger.     Foren    gemäss       Fig.    2, aber auch unstetig sein und sich aus       Oberflä.chenabsehnitten    zusammensetzen, in  blosser Annäherung an die theoretisch richtige    Form, wie dies für die oben     angeEülirten    Bei  spiele mit     kegeliger    Oberfläche der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Glocke an einer Gloekenspinnmasehine, dadurch gekennzeichnet, dass sieh der Durch messer der Glockenaussenfläehe unten gegen das untere Ende hin verjüngt, um die Faden spannung zwischen unterem lGloekenrand uriil Spule im Laufe des Aufspulens gleichmässiger zu halten. UNTER AN SPRCCHE 1.
    Glocke nach Patentansprtleh, dadurch gekennzeichnet, dass der unterste Teil der Glockenau,ssenfläclie kegelstumpfförmig ist, mit folgenden Massen des Kegelstainpfes: kleinster Radius 12,7 mm, Höhe das 0,12fa:clie des Abstandes der Glockenbasis vom Füh- zungsloch und der Ra.diuszuwachs über diese Höhe zwischen 6,60 bis 8,89 mm. 2.
    Glocke nach Patentanspruch, dadurch .-e1 ennzeichnet, dass der unterste Teil der Glockenaussenfläche kegelstumpfförmig ist, mit folgenden Massen des Kegelstumpfes: kleinster Radius 25,4 mm, Höhe das 0,13fache des Abstandes der Glockenbasis vom Füh- rungsloch und der Radiiuszuwa.chs über diese Höhe zwischen 9,66 bis 13,46 mm. 3.
    Glocke nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der unterste Teii der Glockenaussenfläche kegelstumpfförinig ist, mit folgenden Massen des Kegelstumpfes: kleinster Radius 38,10 mm, Höhe das 0,14fache des Abstandes der Glockenbasis vom Füh rungsloch und der Radiuszuwa.chs über diese Höhe zwischen 12,19 bis 16,51 min.
CH314887D 1952-03-10 1953-03-10 Glocke an einer Glockenspinnmaschine CH314887A (de)

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