CH315049A - Summierautomat mit einer Abtasteinrichtung für an dieser vorbeizubewegende Registrierstreifen - Google Patents

Summierautomat mit einer Abtasteinrichtung für an dieser vorbeizubewegende Registrierstreifen

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CH315049A
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Eugen Dipl Ing Tritschler
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Landis & Gyr Ag
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns

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  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description


      Summierautomat    mit einer     Abtasteinrichtung    für an dieser     vorbeizubewegende        Registrierstreifen       In der Technik sind     Lochbandregistrier-          geräte    bekannt, bei denen die Fortbewegung  eines     Registrierstreifens    R (siehe     Fig.    1 der  Zeichnung) durch zwei sich überlagernde,  voneinander unabhängige Antriebsorgane er  folgt.

   Die eine Komponente des     Re.gistrier-          streifenvortriebes    entspricht je     Messperiode     einem     konstanten    Betrag     a.o,    Nullvorschub ge  nannt, und erfolgt deshalb     mit    stetiger Ge  schwindigkeit, die andere Komponente ist  mengenabhängig und ergibt einen     zusätz-          lichen    Vorschub     cci,        Leistungsvorschub    ge  nannt, der mit einer mit den     Messwerten    sich       ändernden    Geschwindigkeit     erfolgt.        Am,

      Ende  einer jeden     Messperiode    von zeitlich konstan  ter Dauer stanzen oder drücken diese     Regi-          striergeräte    eine     Messma.rke    in den Registrier  streifen ein. Der Abstand     a.,    zwischen     zwei          aufeinanderfo@lgenden    Markierungen     L",        L,     ist gleich der Summe der beiden Vorschübe.  Zur Tagesabgrenzung wird nach je 24 ,Stun  den zusätzlich eine Tagesmarke L2 ange  bracht.  



  In einem     solchen        Registrierstreifen    liegen  die     Messmarken    hintereinander. Ihr Abstand       a,    ist., vermindert um. den konstanten Betrag       ao        des     proportional den je       lllessperiode        gemessenen    Mengen und damit  auch proportional den Leistungsmittelwerten  in den     Messperioden.    Diese     Registrierstreifen     sind insbesondere dann,,     wenn    hohe     Ausmess-          genauigkeiten    gewünscht werden,

   wenig hand-    lieh und     unübersichtlich.    Sie     stellen    aber  einen wertvollen Speicher für     Messwerte    dar  und eignen sieh     als    solche     herworra.gend    zur       automatischen    Auswertung nach den verschie  densten     Gesichtspunkten    in der Betriebswirt  schaft und:     Grosszahlforschung.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft einen       Summierautomaten    mit einer     Abtast:einrich-          tung    für an dieser     vorbeizubewegende        Regi-          strierstreifen,    deren     Messmarken        hintereinan-          derliegen    und deren Abstand der Summe aus  einem     konstanten        NuJ@lvorschub    und einem       variablen        Mengenvorschub    proportional ist.

    'Er zeichnet sich dadurch aus,     da.ss    ein Zeit  relais vorgesehen ist, welches die     übertragung     des einer     Messperiode        entspreiehenden        Mess-          wertes    auf ein     dieser        Messperiode    zugeteiltes  Zählwerk erst nach einem dem     konstanten          Nullivorsehub    entsprechenden     Zeitwert    frei  gibt und     -das;

      Zählwerk während einer Zeit  dauer mit konstanter     Geschwindigkeit    ange  trieben wird, die einem dem Mengenvorschub  der     betrachteten;        Messperiode    :entsprechenden  Zeitwert entspricht.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes veranschau  licht.  



  Im     folgenden    wird ein     .Summierautomat     beschrieben, der erlaubt, die einer Tagesregi  strierung entsprechenden     Registrierstreifen          einzelner        Messstell,en    auszuwerten. Dieser  Automat ist mit so. viel Zählwerken     ZW    ver-      sehen,     wie        eine    Tagesregistrierung Registrier  p:erioden aufweist.

   Ferner     ist    es mit einer  Einrichtung     31    für die     gleichmässige        Fortbe-          egung    eines eingelegten     Registrierstreifens          und    mit     Abtastmitteln        T1,    T2 für die     Ab-          t.astungder    auf     dem.        Regist:

  rierstreifen        ange-          bra.chtenMarkierungen        ausgerüstet.    Die jeden  Tag     anfallenden        Registrierstreifen    der ein  zelnen     Messstellen    werden nur der Reihe nach  durch diesen     Summierautomaten    hindurchge  lassen. Derselbe ermittelt den Wert der ersten       Registrierperiode    einer Tagesregistrierung  und überträgt denselben auf das erste Zähl  werk, den der zweiten auf das     zweite    Zähl  werk usw.

   Nachdem alle     Registrierstreifen     einer Tagesregistrierung durch das Summier  gerät     hindurchgelassen    worden sind, zeigt  das erste Zählwerk desselben die Summe der  Werte der ersten     Registrierperioden    aller       hIessstellen    an, das zweite Zählwerk die  Summe :der Werte der     zweiten        Registrier-          perioden        usw.     



  In diesem     Summierautomaten    sind ein  Motor     JZ    sowie nicht dargestellte weitere Mit  tel vorgesehen, durch welche der auszuwer  tende     Registrierstreifen    mit hoher, konstan  ter     Geschwindigkeit    vor der     Abtastvorrich-          tung        vorbeibewegt    wird. Der Lochabstand       a,    =     ao        -I-        a1        zweier        Registriermarken    ist ver  mindert, um den Nullvorschub     ao    auf das zu  geordnete Zählwerk zu übertragen.

   Wegen  der konstanten     Vorschubgesehwindigkeit,    mit  welcher der     Registrierstreifen    unter der     Ab-          tasteinrichtüng    wegbewegt wird, wird die       Ausmessaufgabe    zu, einer Zeitmessung. Von  der     zwischen    zwei     Registriermarken    gemesse  nen Zeit     tist    dann die dem     Nullvorschub     entsprechende     konstante    Zeit     t"o    jeweils ab  zuziehen, um den gesuchten     Zeitwert        t"1    zu  erhalten.

   Die     Übertragung    auf das Zählwerk       erfolgt    dann dadurch, dass letzteres während  der Zeit.     t"1    mit :einer bestimmten, konstanten  Geschwindigkeit angetrieben wird.  



       Sobald    eine     Registrierma.rke,    z. B. eine  Lochmarke<I>La</I>     (Fig.    1), unter die     Abtastein-          richtung    gelangt, wird ein.     Tastkontakt        T1    be  tätigt, welcher den Stromkreis eines Relais 4  schliesst, so dass     letzteres        anzieht    und zwei         Ruhestromkontakte        a1,   <I>a3</I> öffnet     und    zwei  Arbeitskontakte<I>a</I>     .2,        a,1    schliesst.

   Der Kontakt       u1    unterbricht Aden Stromkreis eines Zeitrelais  ZR und a3 den Stromkreis des     Antriebmotors          DZ    für den     Registrierst-reifen.    Der Kontakt a2  schaltet anderseits den Antriebsmagneten     S:IT     eines     Schrittsehaltwerkes    W ein, wodurch  dieses um einen Schritt,     weitersehaltet    und  vorbereitend das     nä:ehste    Zählwerk     ZW    an  schliesst.

   Das Zeitrelais ZR hat     sof        ort    nach  seiner     Entregung    seinen Arbeitskontakt     zr     geöffnet.     und    damit. den     Stromkreis    zu den  Zählwerken vorübergehend unterbrochen. Der  Kontakt     a,1    hat     seinerseits    den Stromkreis für  ein verzögert     ansprechendes    Relais B ge  schlossen, :das zwei Ruhekontakte     b1    und b2  trägt, welche nach der Verzögerungszeit be  tätigt werden.

   Der Kontakt b2 unterbricht       den.    Stromkreis des     Sehrittschaltwerkmagne-          ten        S1tT,    so dass dieser wieder abfällt. Der  Kontakt     b1    unterbricht seinerseits den Strom  kreis des Relais     El,    wodurch das Zeitrelais ZR  über den jetzt. geschlossenen Kontakt     a1    er  regt     wird    und: zu laufen beginnt.

   Anderseits  wird über :den Kontakt     a3    der Antriebsmotor       111,    für den     Registrierstreifenvortrieb    einge  schaltet, so dass der     Registrierstreifen    fortbe  wegt     wird.    Dies bewirkt die Unterbrechung  des     Tastkontaktes        T1,    da sieh der Registrier  streifen in die     Abtasteinrichtung    des     Sum-          mierautomaten    einschiebt.

   Da der Kontakt     b1     bereits geöffnet hat, öffnet der     Tastkontakt          TI        stromlos,    wodurch dieser empfindliche  Kontakt geschont wird. Ferner fällt das Re  lais B verzögert ab.  



  Nachdem das     Zeitrel.a.is    ZR die dem     Nüdl-          vorsehub        ao    entsprechende Zeit     ta0        zurüekge-          legt    hat, schliesst es seinen Kontakt     zr.    Da  durch wird ein dem Zählwerk Z IV zugeordne  ter Synchronmotor     ZJT    an Spannung gelegt       und:    treibt :das Zählwerk mit konstanter     Ge-          sehwindigkeit    an.

   Dieser Zustand dauert so  lange an, bis die     nächste        Registriermarke          unter    :die     Abtasteinriehtung    gerät und der       Tastkontakt        T1    wiederum schliesst und der  Vorgang sieh wiederholt.  



  Am Ende einer Tagesregistrierung soll die  automatische Ausmessung unterbrochen wer-      den, damit alle inzwischen erreichten Zähler  stände. abgelesen und notiert werden können.  Hierzu dient die neben einer     Registriermarke          L1    angebrachte Tagesmarke     L2.    Sobald letz  tere in     die.Abtasteinrichtung    gelangt, bewirkt  sie die Schliessung eines     Tastkontaktes    T2.  Letzterer liegt in Reihe mit einem von.

   Hand       betätig-baren    Druckknopfschalter D über dem  Kontakt     bi.    Hat T2 geschlossen, so     wird    der  neue     Startimpuls    des Relais B über den Kon  takt     by    wirkungslos, da letzterer jetzt ja  durch<I>T2</I> überbrückt ist, und der     Auswerte-          aut'ömat.    verharrt in Ruhe.  



  Sind die Ergebnisse einer Tagesregistrie  rung von .allen Zählwerken     ZW    abgelesen  und     notiert    worden, so wird eine weitere. Aus  messung eingeleitet. Dazu genügt eine kurz  zeitige     Betätigung    des Druckknopfschalters  D. Hierdurch fällt das     Relais    A ab und die  neuen     Messspiele    setzen sich in der besehriebe-         nen    Art und     Weise    automatisch     so:    lange fort,  bis die     nä:ehste    Tagesmarke erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Summierautomat mit einer Abtasteinrich- tung für an dieser vorbcizubewegende Regi- strierstreifen, deren Messmarken hi:
    nterein.- anderliegen und deren Abstand der Summe aus einem konstanten Nullvorschub und einem variablen Mengenvorschub proportional ist, dadurch gekennzeichnet, dass lein Zeitrelais vorgesehen isst, welches die Übertragung,
    des einer Messpcriode entsprechenden Messwertes auf ein dieser Messperiode zugeteiltes Zähl werk erst nach einem dem konstanten Null- vorschub entsprechenden Zeitwert freigibt und das Zählwerk während einer Zeitdauer mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird, die einem dem Mengenvorschub der betrachteten Messperiode entsprechendenZeii- wert entspricht.
CH315049D 1953-10-23 1953-10-23 Summierautomat mit einer Abtasteinrichtung für an dieser vorbeizubewegende Registrierstreifen CH315049A (de)

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DE1115971B (de) * 1957-10-19 1961-10-26 Friedrich Lorenz Dipl Ing Dr Geraet zum Durchfuehren von Zeitstudien mittels Tonbandverfahren

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