CH315572A - Vorrichtung zum Filtern von Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Filtern von FlüssigkeitenInfo
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Description
Vorrichtung zum Filtern von Flüssigkeiten Für registrierende Geräte ist es notwen- dig, die zur Registrierung verwendete Flüs- sigkeit zu filtern, einerseits um Staub von der Schreibspitze fern zu halten, anderseits auch, um kristallische Ausseheidungen und sonstige Ablagerungen zurückzuhalten. Es werden besonders hohe Anforderungen an die Reinheit der Flüssigkeit beim sog. Strahlschreiber gestellt. Das ist ein registrierender Oszillograph, bei dem ein haardünner Flüssigkeitsstrahl unter hohem Druek aus einer Düse gegen die Registrierfläche gespritzt wird. Für solche Geräte werden Filter gefordert, die keine festen Bestandteile in der Flüssigkeit von mehr als 40 Grö#e durch- lassen. Oftmals sind noeh strengere Anforderungen gestellt. Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung zum Filtern von Flüssigkeiten, insbesondere für Strahlschreilber zur Reinigung der Sehreibfliissigkeit von festen Be standteilen oberhalb einer vorherbestimmten Grosse, welche dadurch gekennzeiehnet ist, dass ein Filter mit praktiseh gleichmässiger Weite und AnordnungderÖffnungenund ein zweites Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der öffnungen hintereinan- der angeoldnet sind. Die eine Art von Filtern sind z. B. Lamellenfilter oder Masehenfilter. Bei der andern Art von Filtern sehwankt clie Weite der Offnungen in der Regel nach einem sta tistischen Gesetz, z. B. nach einer Maxwell Verteilung, um einen festen Wert. Solche Filter sind z. B. sog. Sinterfilter, die entweder durch das Zusammensintern kleiner Glaskörnehen entstehen, oder Metallsinterfilter, die aus einer gesinterten Aufschüttung eines Metall. pulvers entstehen, oder poröse Platten, PorzeLlanfilter, Lamellenfilter oder auch Maschenfilter sind Filter, bei denen die Öffnungen durch eine fertigungstechnische Gesetzmässigkeit definiert sind und eine definierte Öffnungsweite haben. Zum Beispiel sind hauchdünne Metallfilter solche Filter. Beispielsweise wird ein Maschen-oder Lamellenfilt. er, vorzugsweise aus Metall,, einem Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen, z. B. einem Sinterkörper oder Porenfilter aus einem. geschmolzenen oder keramisehen. Stoff oder Meta. ll naehgesehaltet. Das Filter mit ungleiehmässi- ger Weite der Öffnungen besteht beispielsweise a. lls Glas, Porzellan oder Kunstharz, Metall oder aus Kombinationen dieser oder aus einem Stoff, der in Schaumform ver festin, worden ist. Wenn dieses Filter, z. B. ein Glasfilter, durch einen Metalleinbrand lotfähig gemacht ist, ka. nn dieses Filter in eine Metallfassung eingelotet sein. Das Filter mit gleiehmässiger Weite der Öffnungen kann auch die Struktur eines Stopfens aus einem langfaserigen Stoff, z. B. Glaswelle oder Gesteinswolle, haben. Die beschriebene Filteranordnung wird vorzugsweise für Strahlschreiber gebraucht, die wiederum vorzugsweise bei Elektrokardio- graphen oder sonstigen direktschreibenden Oszillographen verwendet werden. Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt ein Rohr 1, das in einer Strahldüse 2 endet und gegen eine Re gistrierfläche 3 gerichtet ist. Der Flüssigkeitsaustritt ist links dureh einen Pfeil angedeutet. Zuerst durehsetzt die Flüssigkeit das Filter mit ungleiehmässiger Weite der Öffnungen 4 und dann das La- mellenfilter 5. Nach Passieren beider Filter befinden sieh in der Flüssigkeit keine festen Bestandteile mehr oberhalb der zulässigen Grö#engrenze. Das Filter 4 ist in das Glasrohr 1 eingelötet. Hierzu ist das Glasrohr an n der Fassstelle durch einen Einbrand lotfähig gemacht. Die beiden Filter und unter Umstä. nden auch die Kapillare können eine feste nieht mehr zerlegbare Einheit bilden, was mit Bücksicht auf die anzuwendenden hohen Spritzdrucke eine wesentliche Vereinfachung der gesamten Anordnung bedeutet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Filtern von Flüssigkei- ten, insbesondere für Strahlschreiber zur Reinigung der Schreibflüssigkeit von festen Bestandteilen oberhalb einer vorherbestimm- ten Grosse, dadurch gekennzeichnet, dass ein Filter mit praktiseh gleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen und ein zweites Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen hintereinander angeordnet sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach dem. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# ein Maschen- filter aus Metall einem Filter mit ungleich- mässiger Weite und Anordnung der Öffnun- gen naehgeschaltet ist.2. Vorrichtung nach dem Patentansprueh und dem Unteransprueh 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Filter mit ungleichmässiger Weite und anordnung der Öffnungen aus einem Sinterkörper besteht.3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen aus einem Porenfilter besteht.4. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Filter mit ungleiehmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen aus einem erschmolzenen Stoff besteht.5. Vorrichtung naeli dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadureh gekenn- zeiehnet, dass das Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen aus einem keramischen Stoff besteht.6. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen mindestens zum Teil aus Glas besteht.7. Vorrichtung nach dem Patentansprueh und dem Unteranspruehl,dadurchgekenn- zeiehnet, dass das Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen mindestens zum Teil aus Porzellan besteht.8. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeiehnet, dass das Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen mindestens zum Teil aus Kunstharz besteht.9. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, da# das Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen minde- stens zum Teil aus Metall besteht.10. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Filter in einem Glasroh. r angeordnet sind und dass das Filter mit ungleichmässiger Weite und Anordnung der Öffnungen über einen Metalleinbrand angelötet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH315572D CH315572A (de) | 1952-02-26 | 1953-01-23 | Vorrichtung zum Filtern von Flüssigkeiten |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1233156B (de) * | 1964-02-26 | 1967-01-26 | Siemens Ag | Filter fuer die Schreibfluessigkeit von Fluessigkeitsstrahloszillographen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1233156B (de) * | 1964-02-26 | 1967-01-26 | Siemens Ag | Filter fuer die Schreibfluessigkeit von Fluessigkeitsstrahloszillographen |
Also Published As
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