CH315581A - Verfahren zur Herstellung von Vitamin-A-Estern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vitamin-A-Estern

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CH315581A
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vitamin
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Roman Dr Marbet
Alfred Dr Winterstein
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Hoffmann La Roche
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    • C07C403/00Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone
    • C07C403/06Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone having side-chains substituted by singly-bound oxygen atoms
    • C07C403/12Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone having side-chains substituted by singly-bound oxygen atoms by esterified hydroxy groups
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   Vitamin-A-Estern   
Es wurde gefunden, dass die bisher unbe  kannten    Vitamin-A-Ester sowohl des   natür-      lichen    eis-als auch des durch Umlagerung er  hältliehen,      stabilen All-trans-Norbixins    wert  voile Eigenschaften    besitzen. Sie eignen sich    insbesondere zum gleichzeitigen Färben und      Vitaminieren    von Nahrungsmitteln.



   Gegenstand der Erfindung ist ein   Verfah-    ren zur Herstellung von Vitamin-A-Estern, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man ein Norbixin mit Vitamin A verestert. Die Ver  esterung    erfolgt z. B. in der Weise, dass die   Norbixine    mit Oxalylehlorid in die   Säurechlo-    ride umgewandelt und letztere in an sich bekannter Weise mit Vitamin A umgesetzt werden.



   Die neuen   Vitamin-A-Ester zeichnen sich    durch folgende Eigenschaften aus : Sie sind, im   Vergleich zu ändern Carot. infarbstoffen,    in   Olen und Fetten    sehr   leieiht    löslich. Die Färbungen zeichnen sich durch gute Stabilität aus ; ferner wird mit der   Färbung gleich-    zeitig eine   Vitaminierung    erzielt.



   Beispiel 1
4 Gewiehtsteile All-trans-Norbixin werden in 100   Raumteilen wasserfreiem Chloroform    mit 8   Raumteilen    Pyridin und 1. 6 Raumteilen Oxalylchlorid währcnd 30 Minuten unter Rückfluss gekocht. Nun werden Chloroform und übersehüssiges Oxalylehlorid im Vakuum eingedampft. Den verbleibenden   violett ge-      färbten    Rüekstand lost, man in 100 Raumteilen Benzol, versetzt unter gutem Kühlen mit einer Lösung von 8 Gewiehtsteilen Vitamin A in 100   Baumteilen Benzol und    6   Raumteilsen    Pyridin.   Naeh 3stündigem    Stehen wird kurz aufgekocht und auf Zimmertemperatur   abge-    kühlt.

   Man versetzt mit 200   Ra. umteilen Äther    und wäseht die   tiefrot gefärbte Lösung zwei-    mal mit je 300 Raumteilen 0, 5n-Sehwefelsäure aus. Die gewaschene Lösung wird mit Natriumsulfat getrocknet und unter Verwendung von Aluminiumoxyd als Adsorptionsmittel   ehromatographiert.    Hiebei verbleiben kleine Mengen nicht umgesetzten All-trans Norbixins in der obersten Aluminiumoxyd  sehicht, während    das   im übersehuss zugesetzte    Vitamin A durch die Säule hindurchläuft.



  Die Aluminiumoxydsäule wird mit Äther gewaschen und die vereinigten tiefrot gefärbten   Losungjen im Vakuum    auf 50 Ra. umteile konzentriert. Man versetzt mit   100 Raumteilen    Äthylalkohol und konzentriert erneut auf 50 Raumteile. Schon während des Eindampfens kristallisiert der   ne. ue Vitamin-A-Ester    aus.



  Durch Stehenlassen in der Kälte wird die   Ausseheidung vervollständigt.    Die Ausbeute an rohem Ester beträgt etwa 6 Gewichtsteile, entsprechend   63"/o    der Theorie. Durch Um  kristallisieren aus Benzol-Alkohol erhält    man den   Vitamin-A-Diester    des All-trans-Norbixins als violettes Pulver, das bei 168  C schmilzt. Im Gitterspektroskop zeigt der Ester, in Schwefelkohlenstoff gelost, ein   Absorp-    tionsmaximum bei 527 m,.



   Beispiel 2
5 Gewichtsteile eis-Norbixin werden in 150   Raumteilen    Chloroform mit 20 Raumteilen Oxalylchlorid und 10 Raumteilen Pyridin während 30 Minuten unter   Rückflu#    gekocht.



  Nun werden Chloroform und überschüssiges   Oxalylehlorid    im   Va. kuum abgedampft.    Der Ptüekstand wird in 150 Raumteilen Benzol gelöst und unter gutem Kühlen mit einer Losung von 10   Gewiehtsteilen    Vitamin A in 50   Raumteilen Benzol und    7, 5 Ra, umteilen Pyridin versetzt. Man lässt über Nacht stehen, kocht kurz auf und kühlt wieder auf Zimmertemperatur ab. Man versetzt mit   2fl0 Raum-    teilen Äther und wäscht die tiefrot gefärbte   Losung    zweimal mit je 300 Raumteilen 0, 5n Schwefelsäure und zweima mit je 300   Raum-    teilen einer 1 %igen wässerigen Natriumbicarbonatlösung aus.

   Die gewaschene Lösung wird mit Natriumsulfat   getroeknet    und unter Verwendung von Aluminiumoxyd als Adsorptionsmittel chromatographiert. Kleine Mengen Nebenprodukte sowie nichtumgesetzten Norbixins verbleiben in der obersten Aluminiumoxydschicht, während überschüssiges Vitamin   A    durch die Säule   hindurehläuft.    Die Alumi  niumoxydsäule wird mit Äther gewaschen    und die vereinigten roten   Losungen    im Vakuum zur Troekne   eingedampft. Man erhält    einen   violettroten wachsartigen Rückstand,    der zu einem Pulver zerrieben werden kann. Die Ausbeute an rohem Vitamin-A-Diester von cis  Norbixin beträgt    7 Gewichtsteile, entsprechend 60 % der Theorie.

   Im   Gitterspektroskop    zeigt der Ester, in   Sehwefelkohlenstoff    gelöst, ein charakteristisches Absorptionsmaximum bei 521 m .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung vo. n Vitamin- A-Estern, dadureh gekennzeichnet, dass man ein Norbixin mit Vitamin A verestert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass Vitamin A mit dem Säureehlorid des Norbixins umgesetzt wird.
    2. Verfahren naeh Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsmaterial das Säurechlorid des cis-Narbixins verwendet.
    3. Verfahren nach Patentansprueh und Unteransprnch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsmaterial das Säureehlo- rid des All-trans-Norbixins verwendet.
CH315581D 1953-01-21 1953-01-21 Verfahren zur Herstellung von Vitamin-A-Estern CH315581A (de)

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