CH315631A - Temperaturabhängige Steuervorrichtung für Heizgeräte - Google Patents

Temperaturabhängige Steuervorrichtung für Heizgeräte

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CH315631A
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temperature
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Inventor
J Caparone Michael
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Robertshaw Fulton Controls Co
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Description


      Temperaturabhängige        Steuervorrichtung        für    Heizgeräte    Die Erfindung     betrifft    eine temperatur  abhängige Steuervorrichtung für Heizgeräte.  



  Die Erfindung ist besonders für Wasser  erhitzer und dergleichen geeignet, die mit  Gasbrennern versehen sind und bei denen die  Wassertemperaturen innerhalb genauer Gren  zen eingeregelt werden sollen. Die Erfindung  ist aber nicht auf diese Geräte beschränkt.  Es ist bekannt,     da.ss    die Inanspruchnahme der  Wassererhitzer wechselt und dass die Grösse       des        benötigten    Wassererhitzers durch die  Spitzenbelastung bestimmt ist, die bei der be  treffenden Anlage zu erwarten ist. Da eine  solche     Spitzenbelastung,    wie sie z.

   B. an  Waschtagen auftritt, nur in bestimmten Zeit  abständen vorkommt, ist ein Wassererhitzer,  der genügend gross ist,     iun    der Spitzen  belastung zu genügen, beim normalen Ge  brauch     unwirtschaftlich.    Die abnormale In  anspruchnahme eines Wassererhitzers kann  nicht nur darin bestehen, dass eine erhöhte  Wassermenge bei normaler Temperatur ver  langt wird, sondern es kann auch Bedarf für  eine Wasserentnahme bei höherer Temperatur  als der Normaltemperatur während einer be  stimmten Zeit vorliegen. Ein solcher Heiss  wasserverbrau     cli    tritt z. B. bei dem Spülvor  gang in einem     Haushalt-Geschirrwäscher    auf.

    Es ist daher vorteilhaft, eine Steuervorrich  tung für den Wassererhitzer vorzusehen, die  so     eingestellt    werden kann, dass eine einmalige  Speicherfüllung mit heissem Wasser erhalten  wird,     dessen    Temperatur höher liegt als die    normalerweise eingestellte Temperatur. Die  Erfindung ermöglicht nun, eine temperatur  abhängige Steuervorrichtung zu schaffen,  welche die vorübergehende     .Entnahme    eines  hoch erhitzten     Mediums    gestattet, worauf die       Steuervorrichtung    selbsttätig auf. die normale  Temperatureinstellung     zurückkehrt.     



  Gemäss der     Erfindung    ist eine Steuervor  richtung vorgesehen, in der der     Durchfluss     des die Heizung bewirkenden Mittels, z. B.  gasförmiger Brennstoff, unter der Einwir  kung eines Ventils steht, welches seinerseits  durch eine Vorrichtung gesteuert wird, die  auf die Temperatur des zu erhitzenden Me  diums anspricht. Es ist eine Einrichtung vor  gesehen, um die Temperaturen einstellen zu  können, bei denen     das    Ventil betätigt wird.  Diese Einrichtung enthält Einstellelemente,  die so einstellbar sind, dass .eine     Betätigung     des Ventils erfolgt, wenn das beheizte Me  dium     entweder    die eine oder andere von zwei  eingestellten Temperaturen erreicht.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes hat die Einstell  einrichtung einen Hebel, der zwischen einem  Steuerventil und einem temperaturempfind  lichen Organ derartig angeordnet ist, dass die  Lage seines Drehpunktes die Temperatur be  stimmt, bei der das Steuerventil betätigt  wird, wobei zwei Drehpunkte abwechselnd für  den Hebel zur Wirkung     kommen.    Beim Nor  malbetrieb ist der eine Drehpunkt wirksam.  Dieser ist auf verschiedene Stellungen ein-           stellbar,    so dass verschiedene Temperaturen  innerhalb eines Bereiches eingestellt werden  können.

   Um eine vorübergehende erhöhte  Temperatur einstellen zu können, wird dieser  Drehpunkt     unwirksam        und    der andere Dreh  punkt wirksam gemacht, wobei letzterer  durch die Betätigung einer Vorrichtung wie  der     unwirksam    gemacht werden kann, die auf  die Temperatur des beheizten Mediums an  spricht.  



  Die Zeichnungen betreffen zwei Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes.     Es ist:       Fig.    1 ein Längsschnitt durch eine Steuer  vorrichtung gemäss der Erfindung,       Fig.    2 ein     Teilschnitt    durch die Vorrich  tung der     Fig.    1, wobei sich gewisse Teile in  einer andern Stellung befinden,       Fig.    3 ein     Teilschnitt    durch die Vorrich  tung der     Fig.    1, in dem sich gewisse Teile  wieder in einer andern Lage befinden,

         Fig.    4 eine schaubildliche Ansicht eines       Einzelteils    und       Fig.    5 eine Seitenansicht eines Teils einer  zweiten     Ausführungsform.     



       In    der in     Fig.    1     dargestellten    Ausführung  besitzt die Steuervorrichtung ein Gehäuse  10, das an dem einen Ende mit einer seitli  ehen     Einlassöffnung    12 und an dem andern  Ende mit einer     Auslassöffnung    14 für gasför  migen Brennstoff versehen ist. Ein     Haupt-          brennstoffkanal    16 in dem     Gehäuse    10 ist in  der Verbindung zwischen dem     Einla.ss    12 und  dem     Auslass    14 vorgesehen.

   An dem Einlass  12 und dem     Auslass    14 können passende Rohr  anschlüsse angebracht werden, wie dies bei       Vorrichtungen    .dieser     Art    üblich ist, um den  Brennstoff durch den Kanal 16 einem nicht  dargestellten Hauptbrenner des     Heizgerätes          zuzuführen,    an dem die Steuervorrichtung  benutzt wird.  



  Der     Durchfluss    des Brennstoffes zwischen  dem Einlass 12 und dem     Auslass    14 steht  unter der Einwirkung eines Hauptabsperr  hahnes 18. Der Hahn 18 ist mit einer winkel  förmigen Öffnung 20 versehen, die     .durch     Drehung des Hahnes 18 von Hand so bewegt    werden kann, dass sie die Verbindung zwi  schen dem Einlass 12 und dem     Auslass    14  über den Kanal 16 öffnet und schliesst.

   Ein  Handgriff oder Knopf 22 ist an dem heraus  ragenden Ende des Kükens des Hahnes 18  angebracht und trägt. die üblichen Zeichen  für die offene und geschlossene Stellung; die  Zeichen sind so angeordnet, dass sie gegen  über einem Zeiger 24 wahlweise eingestellt  werden können, der an dem Gehäuse 10 in  geeigneter     Lage    befestigt ist. Die Drehung  des Hahnes 18 ist durch geeignete Mittel auf  etwa. 180  zwischen der vollständig geöffneten  und der vollständig geschlossenen Lage be  grenzt. Der Knopf 22 weist an seiner obern  Seite eine Vertiefung auf, so     da.ss    ein ring  förmiger Rand 26 entsteht, welcher eine bo  genförmige Vertiefung 28 einschliesst.

   Ein       Wandungsteil    der Vertiefung 28 und ein An  sehlag 30 kommen abwechselnd mit, den Sei  ten eines Winkels 31 in Eingriff, der an dem  Zeiger 24 befestigt ist und in die Vertiefung  28 hineinragt und als Grenzanschlag für die  Bewegung des Hahnes dient.  



  Ein Stift 32 ragt von dem     Gehäuse    10 in  die Vertiefung 28. Der Knopf 22 kann gegen  über,dem Küken des Hahnes 18 axial verscho  ben werden und ist. an seiner Oberseite mit  einem nicht dargestellten Anschlagteil ver  sehen, der den Stift 32     verschiebt,    wenn der  Knopf 22 axial eingedrückt wird und der  Hahn 18 sich in einer Stellung befindet, in  der jener Anschlagteil gerade unterhalb des  Stiftes 32 liegt.  



  In dem Gehäuse 10 befindet sich ein ring  förmiger Ventilsitz 34 an einer solchen Stelle,  dass der Durchtritt des Brennstoffes von. dem  Einlass 12 über den Kanal 16 nach dem Aus  lass 14 unterbrochen werden kann. Ein axialer  hohler Zapfen 36 ragt in die Öffnung inner  halb des kreisförmigen Ventilsitzes 34 und  bildet ein Lager für eine hohle Ventilspindel  38, die in dem Lager verschiebbar ist. Ein  Ventilteller 40 ist. auf der Ventilspindel 38  befestigt. und wird mit. dieser zusammen in  die offene oder geschlossene Stellung gegen  über dem Ventilsitz 34 bewegt. Der Ventil  teller 40 ist     normalerweise    gegenüber dem      Ventilsitz 34 durch eine weiter unten beschrie  bene Vorrichtung vorgespannt.  



  Die hohle Ventilspindel 38 enthält einen  Teil einer Betätigungsvorrichtung mit einem  Stössel 42 und einer     Vorspannungsfeder    44,  welche einen Vorsprung 46 auf dem Stössel  42 in Anlage mit einer     Buehse    48 zu bringen  sucht., die das innere Ende der hohlen Ventil  spindel. 38 abschliesst. Der Stössel 42 ragt  durch die Buchse 48 hindurch und wirkt     finit     den     Rebeln    50 einer Schnappvorrichtung be  kannter Art     zusammen,    die eine     Druekscheibe     52 aufweist, welche dazu dient, dem Ventil  teuer 40 eine Schnappbewegung zu erteilen.

    Die Druckscheibe 52 trägt eine     Betätigungs-          vorrichtung,    die in     diesem    Falle als Druck  knopf 54 ausgebildet ist und aus dem     Gehäuse     10 herausragt, so dass sie durch eine tempe  raturempfindliche Einrichtung betätigt wer  den kann.  



  Um den Ventilteller 40 beim Auftreten  bestimmter Bedingungen, wie z. B. beim Er  löschen der Zündflamme, in die geschlossene  Stellung zu bewegen, ist eine     thermoelek-          trische    Vorrichtung vorgesehen.  



  Das Gehäuse 10 ist zu diesem Zweck zwi  schen dem Hauptabsperrhahn 18 und dem  Steuerventil 40 mit einem Hohlraum für die  Aufnahme einer Magnetkapsel 56 versehen.  In der Kapsel 56 ist ein Elektromagnet und  ein dazugehöriger Anker, der in der Figur       nicht        suchtbar    ist, angeordnet. Ein Anker  stift 58 ragt auf der     Aussenseite    der Kapsel  56 heraus und erstreckt sich in den Kanal 16.  Der Ankerstift 58 ist in seiner abgefallenen  Stellung durch eine Schraubenfeder 60 gegen  über dem Magneten vorgespannt. Diese Feder  liegt zwischen dem Ankerstift 58 und der  Magnetkapsel 56.

   Der elektrische Strom zur  Erregung des Magneten kann von einem nicht  dargestellten     Thermoelement    erzeugt werden,  das auf eine Erwärmung in an sieh bekannter  Weise     ansprieht.     



  Bei     thermoelektrischen    Einrichtungen die  ser Art ist die von dem     Thermoelement    bei  der Erwärmung erzeugte elektrische Energie  nicht ausreichend, um den Anker und den    Ankerstift 58 aus der abgefallener Stellung  anzuziehen; sie reicht aber aus, um den Anker  in der angezogenen Lage festzuhalten, wenn  die übliche     Rückstellbewegungausgeführt    wor  den ist. Infolgedessen wird eine von Hand     be-          dienbare        Rückstellvorrichtung,    die den oben  beschriebenen Stift 32 enthält, verwendet, um  die Rückstellung vorzunehmen.

   Ein Hebel 62  ist in dem Kanal 16 zwischen seinen Enden  gelenkig gelagert, wobei das eine Ende     zwi-          sehen    dem Ankerstift 58 und dem Stift 32  liegt. Das gegenüberliegende Ende des Hebels  62 übergreift den Ventilteller 40, wobei eine       Sehraubenfeder    64     zwischen    diesen beiden  Teilen liegt. Der Hebel 62 ist normalerweise  durch den Druck dieser Feder so vorgespannt,  dass er dem Ankerstift 58 anliegt, wobei je  doch der Druck nicht     ausreicht,    um die Vor  spannung der Ankerfeder 60 zu überwinden,  wenn nicht der Stift 32 von Hand einge  drückt wird.  



  Eine temperaturempfindliche Vorrichtung  zur Betätigung des Ventiltellers 40 durch den       Schnappmechanismus    50, 52, 54 ist in     einem-          Thermostatengehäuse    66 angeordnet, das an  der Aussenseite des Gehäuses 10 in geeigneter  Weise befestigt ist. Das Gehäuse 66     kann    die  übliche Form aufweisen, um das Gehäuse 10  an :dem Speicherbehälter eines Wassererhitzers  zu befestigen.

   Die übliche     Thermostatenanord-          nung    mit einem Stab 68 und einem Rohr 70  ragt von dem     Gehäuse    66 in den Behälter des  Wassererhitzers, und der Stab 68 hat in  üblicher Weise einen verhältnismässig nied  rigen Ausdehnungskoeffizienten, während das  Rohr 70     einen    grösseren Ausdehnungskoeffi  zienten aufweist. Infolge dieses Unterschiedes  bewegt sich der Stab 68 unter dem Einfluss  der Erwärmung durch das Wasser in dem  Behälter gegenüber dem Gehäuse 10 nach  aussen. Der Stab 68 ragt in das Gehäuse 10  auf der einen Seite des     Druckknopfes    54  hinein und berührt einen Verbindungshebel  72, dessen einer Arm auf dem Druckknopf 54  aufliegt.

   Der andere Arm des     Hebels    72 kann  mit     einer    Einstellschraube 74 in     Eingriff    ge  bracht     werden,    welche durch das Gehäuse 10  im wesentlichen parallel     zur    Achse des Ven-           tiltellers    40 hindurchgeht. Ein Einstellknopf  76 ist auf der Einstellschraube 74     befestigt,     um die Temperatur, die durch den Thermo  staten 68, 70 eingeregelt werden soll, wahl  weise einstellen zu können. Der Druckknopf  54 trägt ein elastisches Element in Form  einer     Blattfeder    78, welches den Hebel 72 be  rührt, um diesen in Anlage an dem Druck  knopf 54 zu halten, und um ihn gegenüber  der Einstellschraube 74 vorzuspannen.

    



  Ein Winkelhebel 80 ist mittels seiner  Schneide 81 unmittelbar über dem rechtsseiti  gen freien Ende des Hebels 72 in einem Vor  sprung 82 des     Thermostatengehäuses    66 ge  lenkig gelagert. Er steht in Berührung mit  dem einen Ende eines Hebels 84, dessen Dreh  punkt mittels der mit dem Thermostaten  gehäuse 66 zusammenwirkenden Schneide 86  gebildet wird: Der Hebel 84 trägt an seinem  einen Ende eine Schraube 85, die einen ein  stellbaren Auflagepunkt mit dem Winkelhebel  80 bildet. Das andere Ende des Hebels 84 be  rührt eine Scheibe 88, die an dem Stab 68  des Thermostaten befestigt ist und sich mit  diesem zusammen bewegt.

   Der mittlere Teil       des    Hebels 84 ist mit einem Schlitz 89 ver  sehen, der     eine    Stellschraube 87 durchlässt,  welche in das     Thermostatengehäuse    66 einge  schraubt ist. Dabei     besteht    genügend Spiel  raum zwischen der Schraube 87 und den Rän  dern des Schlitzes 89, so dass der Hebel 84 um  seinen Drehpunkt bei 86 eine begrenzte  Schwingbewegung ausführen kann. Der Win  kelhebel 80 steht. unter der Einwirkung  einer Blattfeder 90, die ihn gegen die  Schraube 85 am Hebel 84 drückt und am An  satz 82 des     Thermostatengehäuses    66 in       passender    Weise befestigt, ist.  



  Das Ende des Winkelhebels 80, welches  o gegenüber dem Hebel 72 liegt, ist mit einem  quer vorstehenden Zahn 92 versehen, dessen  äussere Fläche 94 schräg steht. Wie am besten  aus den     Fig.    1 und 2 hervorgeht, bildet der  Winkelhebel 80 mit dem Zahn 92 eine Rast  s oder ein     Gesperre,    um den Verbindungshebel  72 in einer bestimmten Lage festzuhalten.       Fig.    4 zeigt eine bevorzugte     Ausführlzngsform     des Winkelhebels 80; es ist jedoch klar,     da.ss       auch andere Formen denselben Zweck erfül  len können. ,  Bei normalem Betrieb     (Fig.    3) ist die  Einstellschraube 74 in Eingriff mit dem  Hebel 72, so dass sie einen Drehpunkt für den  Hebel bildet.

   Wenn die Einstellschraube 74  betätigt wird, um sie axial zu verschieben, ;  dann wird auch der an dieser Schraube ge  bildete Drehpunkt des Hebels 72 verschoben  und die Weglänge verändert, die der Stab 68  zurücklegen muss, um eine Betätigung  (Schliessen) des Ventiltellers 40 zu     verursa-,          ehen.    Die Lage des von der Schraube 74 ge  bildeten Unterstützungspunktes des Hebels  <B>72</B> bestimmt daher die Temperatur, bei     wel-          eher    der Ventilteller 40 betätigt (geschlossen)  wird. Das Gewinde von der Einstellschraube  74 hat eine genügende Länge, damit die Ein  stellschraube den Hebel 72 von der Stellung  der     Fig.    3 in die Stellung der     Fig.    2 bewegen  kann.

   In dieser Stellung wird der Hebel 72  von dem Zahn 92 des Winkelhebels 80 dreh  bar unterstützt, wenn die     Eirsstellschraube     wieder in die Lage nach     Fig.    1     zurückbewegt     wird.    Bei der     abgeänderten    Konstruktion, die in       Fig.    5 dargestellt ist, sind zur Bezeichnung  der entsprechenden Teile die gleichen Bezugs  ziffern wie in     Fig.    1 bis 4     verwendet..    Der  Unterschied besteht darin, dass eine andere  Vorrichtung benutzt wird, um den Hebel 72  in Eingriff mit dem Winkelhebel 80 zu brin  gen.

   Bei der Anordnung nach     Fig.    5 ist das  Gehäuse 10 mit einem querherausragenden  Ansatz 96 versehen, in dem ein     Druckstift    98  verschiebbar gelagert ist, dessen Achse im  wesentlichen parallel zu, der Achse des Ventil  tellers 40 liegt. Das eine Ende des Druck  stiftes 98 trägt einen Druckknopf 100, und  das andere Ende ist mit einem Ende eines  Hebels 102 verbunden. Das andere Ende des  Hebels 102 ist in einer passenden Stütze 104  gelenkig gelagert, die an dem Gehäuse 10 so  angebracht ist, dass der Hebel. 102 quer zum  Gehäuse 10 und unterhalb des Hebels 72     liegt.     



  Der Hebel 102 wird durch eine Schraub  feder 106 von dem     Hebel    72 weggedrückt, die      zwischen .dem Druckknopf 100 und .dem Vor  sprung 96 des Gehäuses 10 angeordnet ist.  Durch eine Betätigung des Druckstiftes 98  von Hand gegen die     Vorspannung    der Feder  <B>106</B> wird der Hebel 102 in Berührung mit       dem    Hebel 72 gebracht und bewegt den Hebel  72, so dass er in den Zahn 92 des Winkel  liebels 80 eingreift.    <I>Wirkungsweise</I>  Es sei angenommen, dass die Steuervor  richtung sich in ihrem normalen Betriebszu  stand befindet, wobei der Haupthahn 18  offen ist und der Ankerstift 58 seine in       Fig.    1 dargestellte angezogene Lage habe.

    Wie oben erwähnt, ist die Einstellschraube 74  der Steuervorrichtung bei normalem Betrieb  in Eingriff mit dem Hebel 72, so dass sie ihn       drehpunktartig    -unterstützt. Die Einstell  schraube bestimmt die Temperatur des -Was  sers in dem Behälter des Erhitzers. Wenn       nun    gewünscht wird, eine einzelne Wasser  füllung des Behälters mit einer Temperatur  oberhalb der normalen Betriebstemperatur     zu.     erzeugen, dann wird die Einstellschraube 74  betätigt, um sie in axialer Richtung nach  innen zu bewegen, so dass sie nach     Fig.    2 den  Hebel 72 in Eingriff mit dem Zahn 92 des  Winkelhebels 80 bringt.  



  Wenn .das Ende des Hebels 72 nach oben  bewegt wird, berührt es die schräge Fläche  94 des Zahnes 92, so dass der Winkelhebel  80 entgegen dem Uhrzeigersinn um seine  Schneide 81 gegen .die Spannung der Blatt  feder 90 bewegt. wird. Eine weitere Aufwärts  bewegung des rechtsseitigen Endes des Hebels  72     bringt    dieses Hebelende ausser Eingriff  mit der Fläche 94 des Zahnes 92. Der Win  kelhebel 80 bewegt sich unter der Einwirkung  der Blattfeder 90 im Uhrzeigersinn um seine  Schneide 81, so dass der Zahn 92 unter das       erwähnte    Ende des Hebels 72 fasst.

   Auf diese  Weise bilden der Winkelhebel 80 und der  Zahn 92 ein     Gesperre,    um den Hebel 72 in  einer vorgegebenen Lage festzuhalten, so dass  die     Einstellschraube    74 in ihre normale Lage  zurückbewegt werden kann, während die     ver-          sehiedenen    Teile der Steuervorrichtung die    in     Fig.    1 dargestellte Stellung einnehmen,  Wenn der Hebel 72 die in     Fig.    1 dargestellte  Lage hat, bildet.

   der Zahn 92 einen     Aufla.ge-          drehpunkt    für den Hebel 72, so dass der Stab  68 eine bestimmte Wegstrecke zurücklegen  muss, um den Druck auf den Druckknopf 54  aufzuheben und eine Bewegung des Ventil  tellers 40 in die geschlossene Stellung hervor  zurufen. Hierdurch wird eine bestimmte Tem  peratur festgelegt, bei der der Ventilteller 40  in seiner offenen Stellung stehen bleibt, bei  der der Brennstoff dem Brenner zuströmt,       bis,das    Wasser in dem Heizbehälter diese vor  gegebene Temperatur erreicht.

   Wenn die  Temperatur des Wassers in dem Heizbehälter  den Wert erreicht, der der Einstellung des  Hebels 72 entspricht, dann ist der Stab 68  durch die     Ausdehnungsröhre    70 so weit an  gehoben worden, dass die durch ihn auf den       Schnappmechanismus    50, 52, 54 über den  Hebel 72 ausgeübte Kraft so weit abgenom  men hat,     da.ss    das Ventil 40 in die geschlos  sene Stellung zurückkehrt. Die Scheibe 88 auf  dem Stab 68 hat sich dann so weit nach oben  bewegt, dass der Hebel 84 sich gegenüber     der          Stellsehraube    87     aufwärts    bewegt und die  Schneide 86 des Hebels 84 in Berührung mit  dem     Thermostatengehäuse    66 bringt.

   Eine  kleine weitere Zunahme der Temperatur des  Wassers in dem Behälter verursacht eine       Schwenkbewegung    des Hebels 84 um seinen  Drehpunkt bei 86 im     Uhrzeigersinn.    Eine  solche Bewegung des Hebels 84 wird auf den       -Winkelhebel    80 durch die     Einstellschraube    85  übertragen, so dass sich der Winkelhebel 80  um seine Schneide 81 entgegen dem Uhr  zeigersinn     bewegt.    Das     rechtsseitige    Ende des  Hebels 72 wird freigegeben und bewegt sich  unter der Einwirkung der Blattfeder 78 im  Uhrzeigersinn um den Druckknopf 54,

   so     da.ss     es in Berührung mit der Einstellschraube 74  in der in     Fig.    3 dargestellten Lage kommt.  Die Steuervorrichtung regelt dann weiterhin  die Temperatur des Wassers in dem Behälter  in Übereinstimmung mit der Einstellung der  Einstellschraube 74, wenn nicht der Hebel 72  wieder von Hand betätigt und in Eingriff  mit dem Zahn<B>92</B> gebracht wird.      Die Einstellschraube 85 kann verstellt  werden, um die Temperatur zu bestimmen, bei  der der Zahn 92 mit dem Hebel 72 ausser  Eingriff kommt. Diese Temperatur kann auf  einen Wert eingestellt werden, der unter dem  Wert liegt, der der Einstellung des Hebels  72     entspricht"    wenn dieser mit dem Zahn 92  in Eingriff steht.

   Bei dieser Einstellung wird  bei einer Freigabe des Hebels 72 durch den  Zahn 92 eine Schliessung des Ventils<B>40</B> her  beigeführt.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung nach       Fig.    5 ist ähnlich wie die oben beschriebene.  Es besteht nur der Unterschied, dass eine Be  wegung des Hebels 72 in den Eingriff mit  dem Zahn 92 durch den     Druckstift    98     und     den Hebel 102 bewirkt wird.  



  Bei einer solchen Einrichtung braucht die  normale Temperatureinstellung der Einstell  schraube 74 nicht gestört zu werden.  



  Durch die beschriebene und dargestellte  Einrichtung wird also eine verbesserte tempe  raturabhängige     Steuervorrichtung    geschaffen.  Diese Einrichtung kann in verschiedener  Weise abgeändert werden. Sie kann auch mit       andern    Geräten, wie den in dem Beispiel an  gegebenen, zusammengebracht und kombiniert  werden. Sie ist daher auf das Ausführungs  beispiel in keiner Weise     beschränkt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Temperaturabhängige Steuervorrichtung für Heizgeräte, mit einem Ventil zur Steue rung des Durchtrittes des die Heizung bewir kenden Mittels und mit einer Vorrichtung zur Steuerung des Ventils, welche auf eine vorbe stimmte Temperatur des beheizten Mediums anspricht, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung eine Einrichtung zur Be tätigung des Ventils mit Einstellelementen enthält, die so einstellbar sind, da.ss eine Be tätigung des Ventils erfolgt,
    wenn das be heizte Mediiun entweder die eine oder die an dere von zwei eingestellten Temperaturen er reicht. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrich- tmib zwei von Hand einstellbare Elemente (74, 85) enthält, die unabhängig voneinander so eingestellt werden können, dass die Betäti gung des Ventils erfolgt, wenn das beheizte Medium die eine oder andere von zwei ver schiedenen. vorbestimmten Temperaturen er reicht. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet. durch Mittel (80), die mit dem einen Einstellelement (85) so zusammenwir ken, dass, wenn das beheizte Medium die Temperatur erreicht, die durch dieses Ele- znent eingestellt worden ist, dieses Einstell- elemertt. bezüglich der Regelung unwirksam gemacht wird. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das andere Ein stellelement (74) auf eine Temperatur einge stellt werden kann, die von der obgenannten Temperatur abweicht, während das erst genannte Einstellelement unwirksam ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Einrich tung enthält, um eine Arbeitsverbindung zwi schen dem einen. Einstellelement (85) und der Ventilbetätigungsvorrichtung herzustel len, sowie Mittel, um diese Arbeitsverbindung zu, unterbrechen und um eine Arbeitsverbin dung zwischen dem andern Einstellelement (74) und der Ventilbetätigungsvorriehtung herzustellen, wenn das beheizte Medium die von dem erstgenannten Einstellelement vor gegebene Temperatur erreicht. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet., dass die die erwähnten Arbeitsverbindungen herstellende Einrich tung ein Verbindungselement (72) enthält, wobei eines der Einstellelemente mit dem Verhindungselement zusammenwirken kann, um eine Temperatur einzustellen, auf die die Steuervorrichtung anspricht, während das andere Einstellelement ebenfalls mit dem Ver bindungselement zusammenwirken kann, um eine zweite Temperatur einzustellen, auf die die Steuervorrichtung anspricht. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das eine Einstell element (74) mit dem Verbindungselement in Eingriff gebracht werden kann, um dasselbe wahlweise in verschiedene Stellungen zu brin gen, und dass das Verbindungselement in eine vorbestimmte Lage gebracht werden kann, in der es sich ausser Eingriff mit diesem Ein stellelement befindet und in der es durch eine Sperrvorrichtung (80) gehalten wird. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch eine zur Auslösung der Sperrvorrichtung dienende Einrichtung, die durch eine temperaturempfindliche Vorrich tung betätigt wird. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Ventilbetäti- gungsvorrichtung einen Hebel (72) zwischen dem Ventil und einem temperaturempfindli chen Organ enthält, wobei der Hebel zur Ein stellung der Temperatur, bei der das Ventil anspricht, mittels des einen Einstellelementes (74) wahlweise in verschiedene Stellungen gebracht werden kann, während das andere Einstellelement (85) Mittel (80) beherrscht, die dazu dienen, den Hebel bei aufgehobenem Eingriff zwischen jenem Einstellelement und dem Hebel in einer vorbestimmten Lage zu halten. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, ,da durch gekennzeichnet, dass der Hebel mittels des temperaturempfindlichen Organes aus seiner zuletzt genannten Stellung ausgelöst werden kann, um den Eingriff zwischen dem Hebel und dem erstgenannten Einstellelement (74) wieder herzustellen. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilbetäti- gungsvorrichtung einen Hebel (72) enthält, der mit dem temperaturempfindlichen Organ y zusammenwirkt und die Bewegung desselben auf das Ventil überträgt, wobei dieser Hebel so ausgebildet und angeordnet ist, dass die Lage seines Drehpunktes mit Bezug auf das Ventil die Temperatur bestimmt, bei der das Ventil betätigt wird, wobei das eine Einstell element (74) einen einstellbaren Hebeldreh punkt bildet, der bei normalem Betrieb wirk sam ist, während ein zweiter Hebeldrehpunkt vom andern Einstellelement (85) beherrscht wird, dass Mittel vorgesehen sind,
    um den erstgenannten Drehpunkt unwirksam zu ma- ehen, und dass der zweitgenannte Drehpunkt durch eine mit dem temperaturempfindlichen Organ zusammenwirkende Vorrichtung auf gehoben werden kann. 11. Vorrichtung nach den Unteransprü- ehen 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil eine Vorspannung aufweist, die es in die geschlossene Lage zu bewegen versucht. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, die den Hebel vorspannen -und versuchen, ihn mit dem Einstellelement (74), das zur wahlweisen, im Unteranspruch 8 ge nannten Einstellung des Hebels dient und den erstgenannten Drehpunkt nach Unteran spruch 10 bildet, in Eingriff zu bringen. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellein richtung einen einstellbaren Teil (72) enthält, um die Temperatur, bei der .die Ventilbetäti- gungseinrichtung das Ventil zum Ansprechen bringt, einstellen zu können, sowie eine Halte vorrichtung (80), um diesen Teil (72) in einer ersten .Stellung zu halten, bei der das Ventil auf eine erste Temperatur anspricht, und da.ss dieser Teil (72) in eine zweite Stel lung gebracht werden kann, bei der das Ven til auf eine zweite Temperatur anspricht, wenn die erste Temperatur erreicht worden ist.
CH315631D 1953-09-09 1953-09-09 Temperaturabhängige Steuervorrichtung für Heizgeräte CH315631A (de)

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