CH315715A - Mit einem Schnappmechanismus versehener Schalter - Google Patents
Mit einem Schnappmechanismus versehener SchalterInfo
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Description
Mit einem Schnappmechanismus versehener Schalter Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter, insbesondere einen solchen Schalter, welcher eine Um schnappfeder als Schaltorgan besitzt. Derartige Schalter sind bereits in verschie denen Ausführungen bekannt und weisen im allgemeinen eine mindestens einseitig einge spannte Blattfeder auf, die in ihrer Längs richtung unter einer Druckkraft steht und durchgebogen ist. Die gebogene. Blattfeder ist dabei derart ausgebildet, dass sie zusammen mit den ihre Durchbiegung bewirkenden Mit teln zwei stabile Endlagen einnehmen kann.
Durch Verkleinerung oder Vergrösserung der Durchbiegung dieser Blattfeder kann das Umsclma.ppen von einer in die andere End lage veranlasst werden, wobei aber die Um schaltgeschwindigkeit selbst unabhängig von der Betätigung; des Sehalters ist. Dies stellt zwar meist einen Vorteil derartiger Schalter dar, macht aber bei den bisher bekanntgewor denen Konstruktionen eine Einstellung des Kontaktdruckes und der Blat.tfedervorspan- nung schwierig.
Ferner wird die Blattfeder beim Umschnappen an den Einspannstellen ziemlich stark beansprucht, was zu Ermü- dung:sbrüchen führen kann.
Die Erfindung betrifft. einen elektrischen Schalter, der mit einem Schnappmechanismus versehen ist und dessen Schaltorgan aus einer Umsehnapp-Blattfeder besteht. Kennzeichnend hierbei ist, dass durch zwei parallele Längs- und einen Querschlitz in der Blattfeder eine Zunge ausgebildet ist, die nur an ihrer einen Schmalseite mit dem übrigen Teil der Blatt feder an einer Stelle, wo dieser ein Kontakt stück trägt, zusammenhängt, während sich das andere Ende der Zunge gegenüber dem übrigen Teil der Blattfeder an einer Stelle, w o dieser im Schaltergehäuse eingespannt ist,
frei bewegen kann und mit der Stirnkante be weglich in einer Hohlkehle ruht, wobei die parallel zur Zunge verlaufenden Teile des übrigen Teils der Blattfeder so ausgebildet sind, dass sie auf die Zunge eine längsgerich tete Druckkraft ausüben, sowie die Zunge gegen die Hohlkehle drücken und dadurch durchbiegen.
Zweckmässigerweise sind die parallel zur Zunge verlaufenden Teile der Blattfeder längs gewellt und üben auf die Zunge eine längsgerichtete Druckkraft aus, wodurch die selbe gegen die Hohlkehle gedrückt und durchgebogen wird.
Die Erfindung wird nachstehend in eini gen beispielsweisen Ausführungen an Hand der Fig. 1 bis 5 der Zeichnung näher be schrieben. Hierbei ist:: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer beispielsweisen Ausführung des erfindungs gemässen Schalters im Längsschnitt, Fig. 2 eine Darstellung der wichtigen Teile des Schalters nach Fig. 1 mit dem Schaltorgan in der andern Endlage, Fig. 3 ein Grundriss des Schaltorganes des Schalters nach Fig. 1, Fig. 4 und 5 zwei Varianten des Schalters nach Fig. 1, als Drucktasten ausgebildet.
Der in Fig. 1 als einpoliger Umschalter dargestellte Schalter zeigt in einem Isolier- stoffgehä.use 1 das in Fig. 3 im Grundriss an gegebene Umschaltorgan, das aus einer Blatt feder 2 und der Zunge 3 besteht. Die Zunge 3 wird durch zwei Längsschlitze und einen Querschlitz, beispielsweise durch Ausstanzen, in der Blattfeder 2 ausgebildet und hängt nur am einen Ende mit der Blattfeder zusam men. Die zur Zunge 3 parallel verlaufenden Seitenstege 4, 5 der Blattfeder 2 weisen eine Längswellung auf, wie aus Fig. 1 ersichtlich.
Ferner trägt die Blattfeder 2 an jenem Ende, an dem die Zunge 3 mit ihr zusammenhängt, ein Kontaktstück 6, vorzugsweise doppelseitig ausgebildet, und ist am gegenüberliegenden Ende mit einem Befestigungsloch 7 versehen. Durch die Längswellung der schmalen Blatt federstege 4 und 5 wird :die Blattfeder 2 auch in Längsrichtung elastisch.
Das aus der Blattfeder 2 mit Zunge 3 be stehende Umschaltorgan ist mit dein das Loch 7 aufweisenden Ende am Gehäuse 1 mittels des Metallstückes 8 und der Schraube 9 fest eingespannt, zusammen mit einem geeigneten Anschluss, beispielsweise einer Lötlasche, für die Stromzuführung zum Umschaltorgan. Die Vorderseite 10 des Metallstückes 8 ist als Hohlkehle ausgebildet, in der die Stirnkante der Zunge 3 beweglich ruht.
Der Abstand der Vorderseite 10 des Metallstückes 8 von der durch das Befestigungsloch 7 der Blattfeder 2 hindurchragenden. Schraube 9 ist, so ge wählt, dass die Zunge 3 mit ihrer Stirnkante in die Hohlkehle an der Vorderseite 10 des Metallstückes 8 hineingedrückt wird und sieh unter der -Wirkung der längsgerichteten Zug kraft seitens der Blattfederstege 4 und 5 durchbiegt.
Hierdurch wird, wie in Fig. 1 an gedeutet, das vordere Ende der Blattfeder 2 mit dem Kontaktstück 6 gegen einen, hier beispielsweise den untern der beiden Gegen kontakte 11 und 12 gedrückt, und zwar mit einem Auflagedruck, der ausser von der Ela stizität des Blattfedermaterials vor allem von der Grösse der Durehbiegung der Zunge 3 ge genüber der Blattfeder 2 und durch die Zug kraft der Seitenstege bestimmt wird.
Die Durchbiegung der Zunge 3 wird aber durch einen Bolzen 13 bestimmt, welcher bei spielsweise aus Isoliermaterial besteht und kegelförmig ausgebildet sowie mit einem aus dem Gehäuse 1 herausragenden Fortsatz 14 versehen ist. Die Spitze des kegelförmigen Bolzens 13 drückt gegen die Zunge 3, und zwar dicht. an der in der Hohlkehle ruhenden Stirnkante derselben. Eine rückwärtige An schlagfläche 15 begrenzt die Axialbewegung des Bolzens 13, so dass die Ausbiegung der Zunge 3 durch den Bolzen 13 begrenzt. wird.
Die Grösse der Axialbewegung des Bolzens 13 mit dem Fortsatz 14 kann natürlich auch einstellbar gemacht, werden, falls erwünscht.
-Wird in der in Fig. 1 angegebenen Lage des Umschaltorganes auf den Fortsatz 14 ein Druck in Pfeilrichtung ausgeübt, so schnappt das Umschaltorgan in seine andere stabile Endlage und drückt mit. ihrem Kontaktstück 6 nunmehr gegen den obern Gegenkontakt 12, welche Lage in Fig. 2 angedeutet ist.
Hier bei wird die maximale Ausbiegung der Zunge 3 in die andere Richtung durch einen entspre chenden kegelförmigen Bolzen 16 mit dem Fortsatz 17 und der Anschlagfläche 18 be grenzt, also der Auflagedruck zwischen den Kontakten 6 und 12 bestimmt. Durch Druck auf den Fortsatz 17 in Pfeilrichtung kann das Umschaltorgan wieder zum Umschnappen in die in Fig. 1 angedeutete Lage veranlasst werden.
Durch entsprechende Dimensionierung der Blattfeder wird somit ein Umschaltorgan ge schaffen, das einerseits eine rasche Umschal tung bewirkt., deren Zeitablauf durch die Be tätigungsmittel (14, 17) nicht beeinflussbar ist, dessen Kontalitdruek aber anderseits durch in ihrer Axialbewegung mittels An schlägen einsehränkbare und einstellbare Bolzen bestimmt wird. Der erfindungsgemässe Schalter kann auch als mehrpoliger Umschalter sowie als ein- und mehrpolige Dr licktaste ausgebildet werden.
Beispielsweise zeigt die Fig. 4 schematisch eine Variante der Scha.lterbauform nach Fig. 1 und 2, ausgebildet als Drucktaste. Hierbei ist der Bolzen 16 längs des Fortsatzes 17 mit einer Schraubenfeder 19 versehen, die im Ruhezustand des Schalters die in Fig. 4 angedeutete Lage des Umschaltorganes er zwingt, wobei der Stromkreis über die Kon takte 6, 11 geschlossen ist.
Durch Druck in Pfeilrichtung auf den Fortsatz 14 kann das Umschnappen des Umschaltorganes bewirkt und der Stromkreis über die Kontakte 6, 12 geschlossen werden, jedoch nur so lange als der Druck auf den Fortsa.tz 14 wirkt, da nach dessen Aufhören die Feder 19 über den Bolzen 16 das Umschaltorgan wieder in. die Ruhestellung zurückschnappen lässt. Eine der artige Di-ncktaste kann auch gemäss der in Fig. 5 schematisch angegebenen Bauweise ausgebildet werden, bei der nur ein beweg licher Bolzen 13 mit Fortsa.tz 14, aber ein gegenüberliegender fester Anschlag 20 vor handen ist.
Durch eine geeignete Biegung der Zunge 3 und entsprechende Ausbildung der Ilohikehle kann erreicht werden, dass inner halb des durch die Bolzen 13 und 20 begrenz ten Spielraumes für die Zunge 3 nur eine stabile Endlage des Umschaltorganes existiert., in die dasselbe selbsttätig zurückschnappt, so bald kein Druck auf den Fortsatz 14 ausgeübt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mit einem Schnappmechanismus ver- sehener elektrischer Schalter, dessen Schalt organ aus einer Umsehna.pp-Blattfeder be sieht, dadurch gekennzeichnet, da.ss durch zwei parallele Längs- und einen Querschlitz in der Blattfeder eine Zunge ausgebildet ist, die nur an ihrer einen Sehmalseite mit dem übrigen Teil der Blattfeder an einer Stelle, wo dieser ein Kontaktstück trägt, zusammen hängt, während sieh das andere Ende der Zunge gegenüber dem übrigen Teil der Blatt feder an einer Stelle, -wo dieser im Schalter gehäuse eingespannt ist,frei bewegen kann und mit der Stirnkante beweglich in einer Ilohlkehle ruht, wobei die parallel zur Zunge verlaufenden Teile des übrigen Teils der Blattfeder so ausgebildet sind, dass sie auf die Zunge eine längsgerichtete Druckkraft aus üben sowie die Zunge gegen die Hohlkehle drücken und dadurch durchbiegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zur Zunge verlaufenden Teile der Blattfeder längs gewellt sind. 2.Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss sich das nicht einge spannte Ende der Blattfeder mit dem .darauf befestigten Kontaktstück zwischen zwei am Gehäuse isoliert voneinander befestigten Ge genkontakten hin und her bewegt. 3.Schalter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da.ss das Umschnappen der das Schaltorgan bildenden Blattfeder durch je einen von beiden Seiten auf die mittlere Zunge, im Bereich ihrer Lagerung in der Hohlkehle, drückende Bolzen herbeiführ- bar ist, deren Bewegungsweg längs ihrer Achse durch Anschläge beschränkt ist. 4. Schalter nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der eine der Bolzen unter Federdruck an der mittleren Zunge liegt, so dass das Schaltorgan im Ruhe zustand eine vorbestimmte seiner beiden stabilen Endlagen einnimmt. 5.Schalter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Umschnappen der das Schaltorgan bildenden Blattfeder durch einen einseitig auf die mittlere Zunge im Bereich ihrer Lagerung in der Hohlkehle drückenden Bolzen bewirkt wird, dem auf der andern Zungenseite ein Anschlagbolzen ge genübersteht, wobei die Justierung des An- schlagbolzens, der Hohlkehle und der Blatt feder im Ruhezustand nur eine einzige vor bestimmte stabile Endlage ermöglicht. 6. Schalter nach Unteranspruch 3; da durch gekennzeichnet, dass die Bolzen aus Iso liermaterial bestehen und mindestens einer aus dem Schaltergehäuse herausragt und zur Bedienung des Schalters dient.7. Schalter nach Unteransprueh 3, da durch gekennzeichnet, da.ss der Auflagedruck des Kontaktstückes auf dem jeweiligen Gegen- kontakt durch die Endlagen der seitlichen Bolzen und ihrer Anschläge für die Betäti gung der mittleren Zunge bestimmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH315715T | 1953-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH315715A true CH315715A (de) | 1956-08-31 |
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ID=4496104
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH315715D CH315715A (de) | 1953-10-16 | 1953-10-16 | Mit einem Schnappmechanismus versehener Schalter |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH315715A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3233055A (en) * | 1962-04-27 | 1966-02-01 | Penn Controls | Snap action electrical switch with adjustable differential action |
| US3345476A (en) * | 1962-04-27 | 1967-10-03 | Penn Controls | Fool-proof snap action reset switch |
| DE102009018744A1 (de) | 2009-04-27 | 2010-10-28 | Stock E.K. Bernd | Vorrichtung zur mechanischen Fixierung von Gegenständen |
-
1953
- 1953-10-16 CH CH315715D patent/CH315715A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3233055A (en) * | 1962-04-27 | 1966-02-01 | Penn Controls | Snap action electrical switch with adjustable differential action |
| US3345476A (en) * | 1962-04-27 | 1967-10-03 | Penn Controls | Fool-proof snap action reset switch |
| DE102009018744A1 (de) | 2009-04-27 | 2010-10-28 | Stock E.K. Bernd | Vorrichtung zur mechanischen Fixierung von Gegenständen |
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