CH315715A - Mit einem Schnappmechanismus versehener Schalter - Google Patents

Mit einem Schnappmechanismus versehener Schalter

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CH315715A
CH315715A CH315715DA CH315715A CH 315715 A CH315715 A CH 315715A CH 315715D A CH315715D A CH 315715DA CH 315715 A CH315715 A CH 315715A
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Herbert Dipl Ing Baumer
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Herbert Dipl Ing Baumer
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/26Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members
    • H01H13/36Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members using flexing of blade springs
    • H01H13/40Blade spring with at least one snap-acting leg and at least one separate contact-carrying or contact-actuating leg
    • H01H13/42Blade spring with at least one snap-acting leg and at least one separate contact-carrying or contact-actuating leg having three legs

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description


  Mit einem     Schnappmechanismus    versehener Schalter    Die vorliegende Erfindung bezieht sich       auf    einen elektrischen Schalter, insbesondere  einen solchen Schalter, welcher eine Um  schnappfeder als Schaltorgan besitzt.    Derartige Schalter sind bereits in verschie  denen     Ausführungen    bekannt und weisen im  allgemeinen eine mindestens einseitig einge  spannte Blattfeder auf, die in ihrer Längs  richtung unter einer Druckkraft steht und  durchgebogen ist. Die gebogene. Blattfeder ist  dabei derart ausgebildet, dass sie zusammen  mit den ihre     Durchbiegung    bewirkenden Mit  teln zwei stabile Endlagen einnehmen kann.

    Durch Verkleinerung oder Vergrösserung der       Durchbiegung    dieser Blattfeder kann das       Umsclma.ppen    von einer in die andere End  lage veranlasst werden, wobei aber die Um  schaltgeschwindigkeit selbst unabhängig von  der Betätigung; des Sehalters ist. Dies stellt  zwar meist einen Vorteil derartiger Schalter  dar, macht aber bei den bisher bekanntgewor  denen Konstruktionen eine Einstellung des       Kontaktdruckes    und der     Blat.tfedervorspan-          nung    schwierig.

   Ferner wird die Blattfeder  beim     Umschnappen    an den     Einspannstellen     ziemlich stark beansprucht, was zu     Ermü-          dung:sbrüchen    führen kann.  



  Die Erfindung betrifft. einen elektrischen  Schalter, der mit einem     Schnappmechanismus     versehen ist und dessen Schaltorgan     aus    einer       Umsehnapp-Blattfeder    besteht. Kennzeichnend    hierbei ist, dass durch zwei parallele     Längs-          und    einen Querschlitz in der Blattfeder eine  Zunge ausgebildet ist, die nur an ihrer einen       Schmalseite    mit dem übrigen Teil der Blatt  feder an einer Stelle, wo dieser ein Kontakt  stück trägt, zusammenhängt, während sich  das andere Ende der Zunge gegenüber dem       übrigen    Teil der Blattfeder an einer Stelle,       w    o dieser im Schaltergehäuse eingespannt ist,

    frei bewegen kann und mit der Stirnkante be  weglich in einer Hohlkehle ruht, wobei die  parallel zur Zunge verlaufenden Teile des  übrigen Teils der Blattfeder so ausgebildet  sind, dass sie auf die Zunge eine längsgerich  tete Druckkraft ausüben, sowie die Zunge  gegen die Hohlkehle drücken und dadurch  durchbiegen.  



       Zweckmässigerweise    sind die parallel zur  Zunge verlaufenden Teile der Blattfeder  längs gewellt und üben auf die Zunge eine  längsgerichtete Druckkraft aus, wodurch die  selbe gegen die Hohlkehle gedrückt und  durchgebogen wird.  



  Die Erfindung wird nachstehend in eini  gen beispielsweisen Ausführungen an Hand  der     Fig.    1 bis 5 der Zeichnung näher be  schrieben. Hierbei ist::       Fig.    1 eine schematische Darstellung einer  beispielsweisen Ausführung des erfindungs  gemässen Schalters im Längsschnitt,           Fig.    2 eine Darstellung der wichtigen  Teile des Schalters nach     Fig.    1 mit dem  Schaltorgan in der andern Endlage,       Fig.    3 ein Grundriss des Schaltorganes des  Schalters nach     Fig.    1,       Fig.    4 und 5 zwei Varianten des Schalters  nach     Fig.    1, als Drucktasten ausgebildet.

    Der in     Fig.    1 als einpoliger Umschalter  dargestellte Schalter zeigt in einem     Isolier-          stoffgehä.use    1 das in     Fig.    3 im Grundriss an  gegebene     Umschaltorgan,    das aus einer Blatt  feder 2 und der Zunge 3 besteht. Die Zunge 3  wird durch zwei     Längsschlitze    und einen       Querschlitz,    beispielsweise durch Ausstanzen,  in der Blattfeder 2 ausgebildet und hängt  nur am einen Ende mit der Blattfeder zusam  men. Die zur Zunge 3 parallel verlaufenden  Seitenstege 4, 5 der Blattfeder 2 weisen eine       Längswellung    auf, wie aus     Fig.    1 ersichtlich.

    Ferner trägt die Blattfeder 2 an jenem Ende,  an dem die Zunge 3 mit ihr zusammenhängt,  ein Kontaktstück 6, vorzugsweise doppelseitig       ausgebildet,    und ist am gegenüberliegenden  Ende mit einem Befestigungsloch 7 versehen.  Durch die     Längswellung    der schmalen Blatt  federstege 4 und 5 wird :die Blattfeder 2 auch  in Längsrichtung elastisch.  



  Das aus der Blattfeder 2 mit Zunge 3 be  stehende Umschaltorgan ist mit dein das Loch  7 aufweisenden Ende am Gehäuse 1 mittels  des Metallstückes 8 und der Schraube 9 fest  eingespannt,     zusammen    mit einem     geeigneten     Anschluss, beispielsweise einer Lötlasche, für  die     Stromzuführung    zum Umschaltorgan. Die  Vorderseite 10 des Metallstückes 8 ist als  Hohlkehle ausgebildet, in der die Stirnkante  der Zunge 3 beweglich ruht.

   Der Abstand der  Vorderseite 10 des Metallstückes 8 von der  durch das Befestigungsloch 7 der Blattfeder  2     hindurchragenden.    Schraube 9 ist, so ge  wählt, dass die Zunge 3 mit ihrer Stirnkante  in die Hohlkehle an der Vorderseite 10 des  Metallstückes 8     hineingedrückt    wird und sieh  unter der     -Wirkung    der längsgerichteten Zug  kraft seitens der     Blattfederstege    4 und 5  durchbiegt.

   Hierdurch wird, wie in     Fig.    1 an  gedeutet, das vordere Ende der Blattfeder 2  mit dem Kontaktstück 6 gegen einen, hier    beispielsweise den untern der beiden Gegen  kontakte 11 und 12 gedrückt, und zwar mit  einem     Auflagedruck,    der ausser von der Ela  stizität des     Blattfedermaterials    vor allem von  der Grösse der     Durehbiegung    der Zunge 3 ge  genüber der Blattfeder 2 und durch die Zug  kraft der Seitenstege bestimmt wird.  



  Die     Durchbiegung    der Zunge 3 wird aber  durch einen     Bolzen    13 bestimmt, welcher bei  spielsweise aus Isoliermaterial besteht und  kegelförmig ausgebildet sowie mit einem aus  dem Gehäuse 1 herausragenden     Fortsatz    14  versehen ist. Die Spitze des kegelförmigen  Bolzens 13 drückt gegen die Zunge 3, und  zwar dicht. an der in der Hohlkehle ruhenden  Stirnkante derselben. Eine rückwärtige An  schlagfläche 15 begrenzt die     Axialbewegung     des Bolzens 13, so dass die     Ausbiegung    der  Zunge 3 durch den Bolzen 13 begrenzt. wird.

    Die Grösse der     Axialbewegung    des Bolzens 13  mit dem     Fortsatz    14 kann natürlich auch  einstellbar gemacht, werden, falls     erwünscht.     



       -Wird    in der in     Fig.    1 angegebenen Lage  des     Umschaltorganes    auf den     Fortsatz    14 ein  Druck in Pfeilrichtung ausgeübt, so schnappt  das     Umschaltorgan    in seine andere stabile       Endlage    und drückt mit. ihrem Kontaktstück  6 nunmehr gegen den obern Gegenkontakt 12,  welche Lage in     Fig.    2 angedeutet ist.

   Hier  bei wird die     maximale        Ausbiegung    der Zunge  3 in die andere Richtung durch einen entspre  chenden kegelförmigen Bolzen 16 mit dem       Fortsatz    17 und der     Anschlagfläche    18 be  grenzt, also der     Auflagedruck        zwischen    den  Kontakten 6 und 12 bestimmt. Durch Druck  auf den     Fortsatz    17 in Pfeilrichtung kann  das     Umschaltorgan    wieder zum     Umschnappen     in die in     Fig.    1 angedeutete Lage veranlasst  werden.  



  Durch entsprechende     Dimensionierung    der  Blattfeder wird somit ein Umschaltorgan ge  schaffen, das einerseits eine rasche Umschal  tung bewirkt., deren Zeitablauf durch die Be  tätigungsmittel (14, 17)     nicht    beeinflussbar  ist, dessen     Kontalitdruek    aber anderseits  durch in ihrer     Axialbewegung    mittels An  schlägen     einsehränkbare    und einstellbare  Bolzen bestimmt wird.      Der erfindungsgemässe Schalter kann auch  als mehrpoliger Umschalter sowie als ein- und  mehrpolige     Dr        licktaste    ausgebildet werden.  



  Beispielsweise zeigt die     Fig.    4 schematisch  eine Variante der     Scha.lterbauform    nach       Fig.    1 und 2, ausgebildet als Drucktaste.  Hierbei ist der Bolzen 16 längs des     Fortsatzes     17 mit einer Schraubenfeder 19 versehen, die  im Ruhezustand des Schalters die in     Fig.    4  angedeutete Lage des Umschaltorganes er  zwingt, wobei der Stromkreis über die Kon  takte 6, 11 geschlossen ist.

   Durch Druck in  Pfeilrichtung auf den     Fortsatz    14 kann das       Umschnappen    des Umschaltorganes bewirkt  und der     Stromkreis    über die Kontakte 6, 12  geschlossen werden, jedoch nur so lange als  der Druck auf den     Fortsa.tz    14 wirkt, da nach  dessen Aufhören die Feder 19 über den  Bolzen 16 das Umschaltorgan wieder in. die       Ruhestellung    zurückschnappen lässt. Eine der  artige     Di-ncktaste    kann auch gemäss der in       Fig.    5 schematisch angegebenen Bauweise  ausgebildet werden, bei der nur ein beweg  licher Bolzen 13 mit     Fortsa.tz    14, aber ein  gegenüberliegender fester Anschlag 20 vor  handen ist.

   Durch eine geeignete Biegung der  Zunge 3 und entsprechende Ausbildung der       Ilohikehle    kann erreicht werden, dass inner  halb des durch die Bolzen 13 und 20 begrenz  ten Spielraumes für die Zunge 3 nur eine  stabile     Endlage    des Umschaltorganes existiert.,  in die dasselbe selbsttätig zurückschnappt, so  bald kein Druck auf den     Fortsatz    14 ausgeübt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit einem Schnappmechanismus ver- sehener elektrischer Schalter, dessen Schalt organ aus einer Umsehna.pp-Blattfeder be sieht, dadurch gekennzeichnet, da.ss durch zwei parallele Längs- und einen Querschlitz in der Blattfeder eine Zunge ausgebildet ist, die nur an ihrer einen Sehmalseite mit dem übrigen Teil der Blattfeder an einer Stelle, wo dieser ein Kontaktstück trägt, zusammen hängt, während sieh das andere Ende der Zunge gegenüber dem übrigen Teil der Blatt feder an einer Stelle, -wo dieser im Schalter gehäuse eingespannt ist,
    frei bewegen kann und mit der Stirnkante beweglich in einer Ilohlkehle ruht, wobei die parallel zur Zunge verlaufenden Teile des übrigen Teils der Blattfeder so ausgebildet sind, dass sie auf die Zunge eine längsgerichtete Druckkraft aus üben sowie die Zunge gegen die Hohlkehle drücken und dadurch durchbiegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zur Zunge verlaufenden Teile der Blattfeder längs gewellt sind. 2.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss sich das nicht einge spannte Ende der Blattfeder mit dem .darauf befestigten Kontaktstück zwischen zwei am Gehäuse isoliert voneinander befestigten Ge genkontakten hin und her bewegt. 3.
    Schalter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da.ss das Umschnappen der das Schaltorgan bildenden Blattfeder durch je einen von beiden Seiten auf die mittlere Zunge, im Bereich ihrer Lagerung in der Hohlkehle, drückende Bolzen herbeiführ- bar ist, deren Bewegungsweg längs ihrer Achse durch Anschläge beschränkt ist. 4. Schalter nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der eine der Bolzen unter Federdruck an der mittleren Zunge liegt, so dass das Schaltorgan im Ruhe zustand eine vorbestimmte seiner beiden stabilen Endlagen einnimmt. 5.
    Schalter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Umschnappen der das Schaltorgan bildenden Blattfeder durch einen einseitig auf die mittlere Zunge im Bereich ihrer Lagerung in der Hohlkehle drückenden Bolzen bewirkt wird, dem auf der andern Zungenseite ein Anschlagbolzen ge genübersteht, wobei die Justierung des An- schlagbolzens, der Hohlkehle und der Blatt feder im Ruhezustand nur eine einzige vor bestimmte stabile Endlage ermöglicht. 6. Schalter nach Unteranspruch 3; da durch gekennzeichnet, dass die Bolzen aus Iso liermaterial bestehen und mindestens einer aus dem Schaltergehäuse herausragt und zur Bedienung des Schalters dient.
    7. Schalter nach Unteransprueh 3, da durch gekennzeichnet, da.ss der Auflagedruck des Kontaktstückes auf dem jeweiligen Gegen- kontakt durch die Endlagen der seitlichen Bolzen und ihrer Anschläge für die Betäti gung der mittleren Zunge bestimmt ist.
CH315715D 1953-10-16 1953-10-16 Mit einem Schnappmechanismus versehener Schalter CH315715A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3233055A (en) * 1962-04-27 1966-02-01 Penn Controls Snap action electrical switch with adjustable differential action
US3345476A (en) * 1962-04-27 1967-10-03 Penn Controls Fool-proof snap action reset switch
DE102009018744A1 (de) 2009-04-27 2010-10-28 Stock E.K. Bernd Vorrichtung zur mechanischen Fixierung von Gegenständen

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DE102009018744A1 (de) 2009-04-27 2010-10-28 Stock E.K. Bernd Vorrichtung zur mechanischen Fixierung von Gegenständen

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