CH315760A - Anordnung zum Umschalten eines Hochfrequenzgenerators - Google Patents

Anordnung zum Umschalten eines Hochfrequenzgenerators

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CH315760A
CH315760A CH315760DA CH315760A CH 315760 A CH315760 A CH 315760A CH 315760D A CH315760D A CH 315760DA CH 315760 A CH315760 A CH 315760A
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Guyer Ernst
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Patelhold Patentverwertung
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25FPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F3/00Electrolytic etching or polishing
    • C25F3/16Polishing
    • C25F3/22Polishing of heavy metals
    • C25F3/26Polishing of heavy metals of refractory metals
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
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Description


  Anordnung zum Umschalten eines     Hochfrequenzgenerators       Bei     Hoehfrequenz-Generatoranlagen    für  industrielle     Zweeke    kommt es immer mehr  vor,     elass    von einem Generator     ans    mehrere       Verbrauelierstell-en        wahlweise    zu und     abge-          Rclialtet    werden.

   Bei diesen     Verbra-uehern    han  delt es sieh um     @ggi#egate    für     Iloehfrequenz-          erwä        rinung,    zum Härten oder Löten, für die:       Holzverleimung,        zum        Vorwärmen    von     Press-          pulver    usw. Auf diese     Verbraiieher    müssen  die     1=IF-(#'enerator@en    auf     einfaehe    Art zu- und       abgeselialtet    werden können.

   Die     hiefür    in  Frage kommenden Sehalter müssen besonde  ren     lioehfrequenztechnisehen        Anforderungen          entspreehen,    vor allem der Forderung nach       leringer        Induktivität    und geringen     T'b@r-          gangswiderständen,    wobei     aueh    oft auf die       Stromverdrängung        Rücksieht    genommen wer  den     nnlss.    Daneben besteht die Schwierigkeit,

    den beim     Offnen        entstehenden        Lichtbogen    zu       1ömclien.    Diese Schwierigkeiten     steigern    sich,  wenn es sieh     darum    handelt, das Ein- und       Au";sehalten    verschiedener Verbraucher in       kurzen        Zeitintervallen    z. B. von wenigen     Se-          kiniclen    vorzunehmen.  



  Man hat sieh bisher so geholfen, dass vor  der Schalterbetätigung der Generator     ausge-          selraltet    wird und nach     erfolgtem        Umschalten     der     (xenerator        wieder        eingeschaltet    wird.

   Die  dabei auftretenden     Belastungsschwankungen     im Netz sind in vielen Fällen unerwünscht,  ausserdem ergeben sich     Schwankungen    in der       Wärmebeangprtiehting    in den Röhren, was    ebenfalls für     diese    von     Nachteil    ist.     Vorlie-          gende    Erfindung     vermeidet    diese     Nachteile.     



  Die     Erfindung    betrifft eine     Anordnung     zum betriebsmässigen,     weehselweisen    Umschal  ten eines     Hochfrequenzgenerators    auf zwei  oder mehrere     fIochfrequenzverbraueher.     



  Die Erfindung besteht darin,     dass    dem       Hochfreqrtenzgenera;tor    auf der     Ausgangsseite          ein    Umschalter     nachgeschaltet    ist, der     zusätz-          liche        Steuerkontakte        aufweist,    deren Betäti  gung     zwangsweise    mit dem     Umschalten        des     Umschalters     ;derart    erfolgt, dass ihre Betäti  gung unmittelbar vor :

  dem öffnen des Sehal  ters eintritt und unmittelbar nach dem Wie  derschliessen     beendet        ist,    und     :dass    während  dieser Betätigungszeit der Generator in der       Energieerzeugung    gesperrt     ist.     



  Es ist dabei von grossem     Vorteil,    wenn .die  Betätigungszeit kleiner     ist    als die Zeitkon  stante derjenigen     Generatorteile,    für die eine       gl.eiehlnässige        .Beanspruchung        erwünscht    ist.

    Es empfiehlt sich, bei     Industriegeneratoren     üblicher Bauart die     Betätigungszeit        zur    vor  übergehenden     _        Abschaltung    des     Generators     nicht grösser     als    0,2 Sekunden zu wählen, weil  in einer so     kurzen    Zeit     keine        merkliche        Änide-          rung        des        Betriebszustandes,    z.

   B. der Anoden  gleichspannung oder der     Erwärmungsverhält-          niss    in den     Röhren,        eintritt.    Der     Gleiehriehter     bleibt praktisch     konstant        belastet    und auch  die der     Erhitzung        ausgesetzten    Röhrenteile  sind praktisch keinen Temperatursehwankun-      gen und     damit        Wärmedehnungsänderungen     unterworfen.  



  Die     Erfindung    wird an Hand eines Aus  führungsbeispiels näher erläutert..  



  Vom     Hoehfrequenzgenerator    C, der im       wesent:liclien    aus dem     Generatorrohr    13 und.  dem Schwingkreis 1.4 besteht, wird die Hoch       frequenzenergie    über eine induktive     Ankopp-          lung    dem     Unischalter        Jj    zugeführt. Vom     Um-          sehafter    LT kann die Energie wahlweise nach  dem Verbraucher     V1    oder     V@)        zugeführt.    wer  den.

   Diese Verbraucher     können    Induktoren  sein, deren     Magnetfeldern    die zu erhitzenden       3Ietallteile        ausgesetzt        sind.     



  Der Umschalter     ZT        weilst.    vier breite Strom  schienen 1, 2, 3 und 4 auf.     Diese        sind    um 90   unigebogen und durch die     Isolierzwischen-          lagen    5, 6, 7 paarweise     isoliert.    Die Strom  schienen 1./2, 3/1 und 2/4 bilden die     Form     eines Kreuzes. Sie sind     gegenseitig    durch     iso-          lierte        Klemmschrauben    15     zusammengepresst.     Die Schienen 1. und 2 sind starr, die Schienen  3 und 4 federnd ausgeführt..

   In der Mitte des  gemeinsamen     Zwischenraumes        ist    ein zwei  seitig abgeflachter     zylindrischer        Umschaltkon-          tak    .t 8 auf der Antriebswelle 9 angeordnet. In  der gezeichneten Lage     1I    besteht Verbindung  vom Generator nach dem Verbraucher     V..     Durch     Drehcri    des     Sehaltkontaktas    um 90  in  die Lage I besteht     Verbindung        na:eh    dem Ver  braucher     V1.     



  Auf der Antriebswelle 9 ist ferner eine       Noekeiiseheibe    10 vorhanden,     welche    den. Kon  takt 11     zwanglänfig    mit dem     Umssehaltkon-          takt    8 betätigt.

   Der Kontakt 11 dient zum  Ein- und     Ausschalten    des     Generators    C in der       Weise,    dass die     Gxitterv        orspannting    stark nega  tiv wird, wenn der Kontakt 11. geöffnet,     wird.     Dadurch erfolgt. in bekannter     Weise    eine  Sperrung der     Energieerzeugung.    Der Kontakt  11 ist     geschlossen        und    damit der Generator in  Betrieb, wenn der Schalterkontakt 8 in der  Stellung I oder     1I    steht.

   In der Zwischenstel  lung     ist    der Kontakt 11 geöffnet und die       HF-Energieerzeugung    gesperrt. Die     Justie-          rung    des Kontaktes 11     ist.    derart, dass dieser  geöffnet wird, sobald der Kontakt.

   8 aus seiner  Endlage     hcraiisläuft,    dabei aber die Verbin-         dung    vom     Generator    nach dem betreffenden  Verbraucher noch weiter     besteht.        Erst    bei  einer weiteren Verdrehung     des    Schaltkontak  ten, wobei aber der Generator bereits abge  schaltet     ist,        erfolgt    der Übergang der     Kontakt-          berührung,    z. B. von 1 und 4 in diejenige von  2 und 3.

   Die Kontaktöffnung     Lind        -schliessung     erfolgt somit. stromlos.     Erst.    wenn der     Um-          scbaltkontakt    8 in die neue Endlage (I) ge  langt, schliesst der Kontakt 11 wieder, und die       HF-Erzeugung    beginnt, von neuem.  



  Zur Unterstützung der Federwirkung der  Schienen 3     und.        4-    sind     zusätzliche        Blattfedern     13 vorgesehen.  



  Der     Antrieb    des Schalters kann     automa-          tiseh    oder von Hand erfolgen. Für den Hand  antrieb kann eine     Hebelanordnung    H vorge  sehen werden, bei der durch eine Feder 12 der       Schaltkontakt.    nach     überschreiten    der Mittel  lage selbsttätig und rasch in die andere     End-          lage    gebracht wird.  



  Durch die     stromlose    Umschaltung sind die  Kontakte keinerlei Verbrennungen unterwor  fen. Dies ermöglicht es, eine     gute        Kontaktgabe     zu     erreichen.    Ferner kann der     Leiterabstand          und    damit     die        Längsinduktivität        des    Schalters  auf ein Minimum reduziert werden. Der     Um-          sehaltkontakt,    ist von einfacher Bauart.  



  Der     Schalteraufbau    U     gestattet    die An  wendung kleinster     Seha.ltzenten.    Damit     wird     der Vorteil erreicht,, dass der Generator nur  sehr kurze Zeit unterbrochen wird, so dass  der     Generator    praktisch ununterbrochen  gleichmässig belastet ist. Es     sind        Umcchalt,     zelten von weniger als 0,2 Sekunden leicht       zn    erreichen.  



  Die     Steuerung    der     Energiesperrung        des          Generators    kann auch     so    erfolgen, dass die  Anodenspannung     kurzzeitig    weggenommen  wird. Die     Absehalt.ung    kann     dabei    auf     der          Wechselstromseite    des     Anodenspannungs-          gl.eichrdeht.ers    vorgenommen werden.  



  Die     Stromseh,ienen    3     lind    4 können ge  erdet sein, wodurch auch der     Umschaltkontakt     8 und der     stromlose    Induktor     stets    geerdet     ist     und     gefahrlos    bedient werden können.  



  Die     Kupferschienen    können in einfacher      Weise durch     aufgelät@ete    Kupferrohre mit       W & eerkühlung    versehen     werden.     



  Der Schalter U wird zweckmässig in ein  abschirmendes     Tdetallgehäuse    eingebaut.. Die  abgehenden Leitungen nach     Vi    bzw.     V2    füh  ren über     Anschlüsse    von an sich bekannter  Bauart nach den     Induktoren.        Diese    Induk  toren sind zweckmässig     zusammen    in einem  Rahmen eingebaut, wodurch erreicht wird,       daf3    ein     Auswechseln    von zwei oder mehr In  duktoren in einfacher Weise gleichzeitig er  folgen kann.  



  Die Steuerung kann auch in der     Weise          erweitert    werden, dass der Kontakt 11     einen     Zeitschalter betätigt,     welcher        zusätzlich    die  Dauer der     Hochfrequenzeinwirkung    konstant  hält. Die Zeitdauer wird durch eine Signal  lampe angezeigt, worauf der Schalter erst  nach dem Verlöschen     umgeschaltet    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum betriebsmässigen, wechsel- weisen Umschalten eines Hochfrequenzgene- rators auf zwei oder mehrere Hochfrequenz verbrauclier, dadurch gekennzeichnet, dass dem Hochfrequenzgenerator auf der Aus- gangsseite ein nachgeschaltet ist, der zusätzliche Steuerkontakte aufweist,
    deren Betätigung zwangsweise mit dem Umschalten des Umsehal.ters derart erfolgt, dass ihre -Be tätigung unmittelbar vor dem Öffnen des Schalters eintritt und, unmittelbar nach dem Wiederschliessen beendet ist, und dass wäh- rend dieser Betätigungszeit der Generator in der Energieerzeugung gesperrt ist. UNTERANSPRÜCHE 1..
    Umschalter für die Anordnung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vier um 90 abgebogene Stromschienen vorge sehen sind, welche in Kreuzform angeordnet sind, wobei im Zwischenraum ein Umsehalt-. kontakt derart drehbar angeordnet ist, dass wahlweise zwei einander gegenüberstehende Schienen verbunden sind.
    2. Umschalter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass mit der Drehachse. ein Kontakt für die Steuerung des Generators betätigt wird. 3. Umschalter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Steuerkontakt vor und nach dem Durchlauf der Drehachse durch die Mittellage eine Sperrung der Schwingungserzeugung bewirkt.
    4. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrung der Schwingungserzeugung durch Verschieben der Gittervorbpannung erfolgt. 5.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da- durch gekennzeichnet, dass die Sperrung :der Schwingungserzeugung durch Unterbruch der Zuleitung der Netzenergie des Anodenspan- nungsgleichrichters erfolgt.
    6. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet; dass mit dem Steuer kontakt ein Zeitschalter betätigt wird, der -die Dauer der Hochfrequenzeinwirkung bestimmt.
CH315760D 1954-07-27 1953-09-24 Anordnung zum Umschalten eines Hochfrequenzgenerators CH315760A (de)

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DE1021501B (de) 1957-12-27
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