Giesskanne
Die Erfindung betrifft eine Giesskanne mit eingesetztem Wassersieb. Es ist bekannt, das Giesswasser mit Hilfe von solchen Sieben, die im Bereich des Ausgussrohres angeordnet sind, von Unreinigkeiten zu befreien. Man kennt dabei Siebe, die den Übergang. aus dem Giesskannenbehälter in das Ausgussrohr ab deeken, und aueh solehe, die als beeherartige Siebeinsätze am Ausgiessende in das Ausguss- rohr eingesetzt und mit Hilfe des Brausekopfes gehalten sind.
Bei all diesen Anbringungsarten der Rei nigungssiebe ergibt, sich. aber, dass die Unreinigkeiten sich vor dem Sieb in zunehmender Menge ansammeln und es schlie#lich verstop- fen. Die Reinigung des Siebes ist dabei sehr umst#ndlich.
Die Erfindung geht deshalb von dem Gedanken aus, dass es zweekmässig ist, die Verun- reinigungen gar nicht in den Giesskannenbe- hälter gelangen zu lassen, sondern sehon vorher auszusieben. Gemäss der Erfindung ist das Sieb in die Einfülloffnung der Giesskanne eingesetzt. Wenn eine mit einem solehen Siebeinsatz versehene Giesskanne zum Füllen in den Bottieh eingetaucht wird, können die Verunreinigungen nicht in den Beh#lter der Giesskanne gelangen, sondern werden schon an der Einf#ll#ffnung vom Sieb abgefangen.
Es ist selbstverständlich trotzdem noch mog- lich und in gewissen Fällen aueh ratsam, ein zusätzliches Sieb mit feinerer Maschenweite im Bereich des Ausgussrohres vorzusehen.
In den meisten Fällen ist es aber entbehrlich.
In einer besonders einfachen Ausführung besteht der Siebeinsatz aus einem in die Kanneneinfülloffnung eingesetzten, vorzugsweise eingesprengten Rahmen und einem zweckmässig auswechselbaren Siebboden.
In der Zeichnmg sind Ausführungsbei- spiele des Gegenstandes der Erfindung schematiseh dargestellt. Darin zeigen :
Fig. 1 die Seitenansieht einer Gie#kanne,
Fig. 2 die Draufsicht hierzu,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Kannensymmetrieebene dureh denjenigen Teil der Kanne, der die Einf#ll#ffnung enth#lt, und zwar in gr##erem Ma#stab,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Siebeinsatz mit zusätzlichem Deckel und
Fig. 5 eine Seitenansicht der Ausführung nach Fig. 4.
Die Giesskanne ist in iiblicher Weise mit einem ovalen Behälter 11 versehen, der einen Ovalhenkel 12 als Handgriff aufweist. Das Ausgussrohr 13 ist dabei durch eine Strebe 22 am Behälter 11 gehalten. Letzterer ist auf der Oberseite niit einer festen Abdeckung 14 versehen, in der die Einfülloffnung ausgespart ist. In diese Einfülloffnung, die aus Fig. 3 deutlicher zu erkennen ist und die im Bereich der Abdeckung 14 einen von dieser abgebor delten Rand 141 aufweist, ist ein Einsatz mit einem Blechrahmen 15 eingeschoben. Dieser Rahmen 15 liegt mit seinem abgewinkelten Rand 151 auf dem obern Rand des Behälters 11 bzw. auf der Abdeckung 14 auf, wodurch die tiefste Lage des eingebrachten Einsatzes festgelegt ist.
In dieser Lage wird er durch Sprengwir- kung mit Hilfe mehrerer, aus dem Blechrah- men 15 nach aussen vorspringender Rastnasen 152 gehalten, die unter den leicht eingebördel- ten obern Rand des Behälters 11 bzw. der Abdeckung 14 greifen. Der latere Rand des Rahmens 15 ist mit einer Einbordelung 153 zur Auflage des von einem Rahmen 16 eingefassten Siebbodens 17 versehen. Um diesen Siebboden im Rahmen 15, also auf der Ein- bordelung 153 festzuhalten, sind mehrere nach innen gerichtete Nasen 154 in entsprechender Hoche am Rahmen 15 vorgesehen.
Der Siebboden 17 kann lmter leiehtenm, federndem Durchbiegen aus dieser Halterung herausgenommen und durch einen andern Siebboden ersetzt werden. Im Bereich der Symmetrie- ebene der Kanne und ihres Henkels 12 ist am Einsatzrahmen 15 noeh ein Haken 18 vorgesehen, der damit im Bereieh der die Kanne am Henkel 12 haltenden Hand liegt und das Hera. usziehen des Siebeinsatzes ermöglieht.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 ist das Organ zum Herausziehen des Siebeinsatzes in Form eines an einer Ose 155 vorgesehenen Ringes 19 am hinten liegenden Schei telpunkt des Rahmens 15 angebracht. In dem gegen das Ausgussrohr 13 zu gelegenen Teil des Rahmens 15 ist in diesem Falle ein im wesentlichen waagreehter Schlitz 156 vorge- sehen, in den ein Sehiebedeckel 20 eingesetzt ist. Die Umrisse dieses Sehiebedeekels sind so gewählt, dass in seiner einen Endlage der Siebboden 17 vollkommen abgedeckt ist, während in der andern Endlage, bei der der Be diemmgsring 21 an der Innenseite des Ein satzrahmens 15 liegt, praktiseh das ganze Sieb freigegeben ist.
Hierbei ist der Schiebe- deckel unter der obern Abdeckung 14 des Be hälters 11 verschwunden. Solche mit einem Deckel vollständig verschliessbare Kannen werden z. B. bei Tankstellen häufig verlangt.
PATENTANSPR. UCH
Giesskanne mit eingesetztem Wassersieb, dadurch Igekennzeiehnet, dal3 das Sieb in die Einfülloffnung der Giesskanne eingesetzt ist.
UNTERANSPROCHE
1. Giesskanne nach Pat, entanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebeinsatz aus einem in die Kanneneinf#ll#ffnung einge- setzten Rahmen (15) und einem Siebboden (17) besteht.
2. Giesskanne nach Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebeinsatzrahmen (15) mit Rastmitteln (152) versehen ist, mit welehen er in die Einfülloffnung eingesprengt ist.
3. Giesskanne nach Zlnteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Siebeinsatzrahmen (15) ein Zugorgan (18 bzw. 19) zum Herausziehen des eingesprengten Einsatzes in der Ebene des Kannenhenkels (12) vorgesehen ist.
4. Giesskanne nach Unt. eranspruch 1, dar durch gekennzeichnet, dass der Siebboden (17) auswechselbar im Rahmen (15) sitzt.
5. Gie#kanne nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebeinsatz mit einem den Rahmen (15) ausfüllenden und durch einen Sehlitz (156) des Rahmens geführten sowie bei eingesetztem Rahmen unter die feste Kannenabdeekung (14) ausschiebbaren Sehliebedeekel (20) versehen ist.
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Watering can
The invention relates to a watering can with an inserted water strainer. It is known that the pouring water can be freed of impurities with the aid of sieves that are arranged in the area of the pouring tube. We know sieves that make the transition. Deeken from the watering can container into the pouring pipe, and also the ones that are inserted into the pouring pipe as beeher-like sieve inserts at the pouring end and held in place with the help of the shower head.
With all these types of attachment of the cleaning sieves, results. but that the impurities collect in increasing quantities in front of the sieve and eventually clog it. The cleaning of the sieve is very cumbersome.
The invention is therefore based on the idea that it is two-fold not to let the contaminants get into the watering can container at all, but rather to sift them out beforehand. According to the invention, the sieve is inserted into the filling opening of the watering can. If a watering can provided with such a sieve insert is immersed in the vat for filling, the impurities cannot get into the watering can's container, but are caught by the sieve at the opening.
It is of course still possible and in certain cases also advisable to provide an additional sieve with a finer mesh size in the area of the pouring tube.
In most cases, however, it can be dispensed with.
In a particularly simple embodiment, the sieve insert consists of a frame inserted into the can filling opening, preferably blown into it, and an expediently exchangeable sieve base.
In the drawing, exemplary embodiments of the subject matter of the invention are shown schematically. Show in it:
Fig. 1 the side view of a pouring can,
Fig. 2 is a plan view of this,
3 shows a section along the plane of symmetry of the can through that part of the can which contains the filling opening, on a larger scale,
4 shows a plan view of a sieve insert with an additional cover and
FIG. 5 shows a side view of the embodiment according to FIG. 4.
The watering can is usually provided with an oval container 11 which has an oval handle 12 as a handle. The pouring tube 13 is held on the container 11 by a strut 22. The latter is provided on the top with a fixed cover 14 in which the filling opening is cut out. An insert with a sheet metal frame 15 is inserted into this filling opening, which can be seen more clearly from FIG. 3 and which has an edge 141 detached from it in the area of the cover 14. This frame 15 rests with its angled edge 151 on the upper edge of the container 11 or on the cover 14, whereby the lowest position of the inserted insert is determined.
It is held in this position by the action of an explosion with the aid of a plurality of latching lugs 152 which project outwardly from the sheet metal frame 15 and which grip under the slightly crimped upper edge of the container 11 or the cover 14. The latere edge of the frame 15 is provided with a bordering 153 for supporting the sieve bottom 17 enclosed by a frame 16. In order to hold this sieve bottom firmly in the frame 15, that is to say on the flanging 153, several inwardly directed lugs 154 are provided at a corresponding height on the frame 15.
The sieve bottom 17 can be removed from this holder by easy, resilient bending and replaced by another sieve bottom. In the area of the plane of symmetry of the jug and its handle 12, a hook 18 is also provided on the insert frame 15, which thus lies in the area of the hand holding the jug on the handle 12 and the Hera. pulling out the strainer enables.
In the embodiment according to FIGS. 4 and 5, the organ for pulling out the sieve insert in the form of a ring 19 provided on an eyelet 155 is attached to the rear point of the frame 15. In this case, a substantially horizontal slot 156 is provided in that part of the frame 15 which is located against the pouring tube 13, into which a viewing cover 20 is inserted. The outlines of this Sehiebedeekels are chosen so that in its one end position the sieve bottom 17 is completely covered, while in the other end position, in which the Be diemmgsring 21 is on the inside of the A set frame 15, practically the whole sieve is released.
The sliding cover has disappeared under the upper cover 14 of the container 11. Such cans which can be completely closed with a lid are z. B. often required at gas stations.
PATENT CLAIM. UCH
Watering can with inserted water strainer, thereby identifying that the strainer is inserted into the filling opening of the watering can.
SUBSCRIBED
1. Watering can according to Patent claim, characterized in that the sieve insert consists of a frame (15) inserted into the opening of the can and a sieve base (17).
2. Watering can according to Unteransprueh 1, characterized in that the sieve insert frame (15) is provided with latching means (152) with which it is snapped into the filling opening.
3. Watering can according to claim 2, characterized in that a pulling element (18 or 19) for pulling out the inserted insert is provided in the plane of the can handle (12) on the sieve insert frame (15).
4. Watering can after Unt. Claim 1, characterized in that the sieve bottom (17) sits exchangeably in the frame (15).
5. Gie # can according to dependent claim 1, characterized in that the sieve insert is provided with a cover (20) which fills the frame (15) and is guided through a seat seat (156) of the frame and, when the frame is inserted, under the fixed Kannenabdeekung (14) is.
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