CH315843A - Sägezahngarnitur für Karden - Google Patents
Sägezahngarnitur für KardenInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/84—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for
- D01G15/88—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for formed from metal sheets or strips
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Description
Sägezahngarnitur für Karden Die für Karden verwendeten Sägezahngar- nituren werden im allgemeinen aus runden Stahldrähten hergestellt, die zu Bandstreifen ausgewalzt werden, welche an der einen Flach seite abgesetzt sind. Der stärkere Teil des Band streifens bildet dann die Basis, während der dünnere Teil zu Zähnen ausgestanzt wird, die gehärtet werden.
Die Absatzkante bildet dabei die Anlagekante für den jeweils folgenden Streifen beim Aufwickeln dieser Zahnstreifen auf eine Kardentrommel oder einen Karden- deekel, um die Zahnreihen in gleiehmässigem Abstand voneinander zu hasten.
Diese in der Regel nach .einem Schraubengang auf die Kardentrommel aufgezogenen Zahnba,ndstrei- fen wurden ursprünglich zum Verarbeiten von Baumwolle, Wolle und andern natürlichen Fasern an Stelle der Kardentücher verwendet und machten das Aufreissen und: Schleifen dieser Kardentücher entbehrlich.
Bei bekannten Ausbildungen solcher Säge zahnstreifen beträgt die Höhe der Zähne wenigstens 2,8 mm. Da der gezahnte Teil die ser Streifen dünner ist als der Basisteil, ergibt sich zwischen, den, aufeinanderfol.genden Win dungen oder Reihen auf dem Kardenzylinder ein erheblicher Spalt..
Mit der Entwicklung der verschiedenen Arten synthetischer Fasern, die eine Kardenbehandliuig erfordern, hat. sich ergeben, dass durch die elektrische Aufladung die Fasern gegen die Basisstreifen zwischen die einzelnen Zahnreihen eingezogen werden und nicht, an den Zahnspitzen verbleiben.
Ein derartiges Einziehen muss jedoch vermieden werden, denn für den richtigen Ablauf des Kardierens müssen die Fasern möglichst an der Oberfläche der Garnitur d'er Karden blei ben, so dass sie auch nach der Bearbeitung leicht abgenommen werden können.
Bei der Bearbeitung gewisser BaLimwoll- arten, die etwa noch Samen oder sonstige Ver- unreinigungen enthalten, auf Karden mit den üblichen Zahnba:ndreihen ergibt. sich auch, dass die Samen oder Verunreinigungen sich in dem Spalt zwischen den aufeinanderfolgenden Zahnreihen festsetzen.
Während bei der Ver wendung von metallischen Kardentüchern als Belag ein derartiges Zusetzen nicht eintritt, müssen die bekannten Sägeza.hnbänder öfters von den sich festsetzenden Samen oder andern Verunreinigungen gereinigt werden.
Die Erfindung betrifft nun eine Sä.gezahn- garnitur für Karden mit einem dickeren Basis- streifen, der die dünneren Zähne trägt, bei der die vorgenannten Schwierigkeiten nicht auf treten.
Erfindungsgemäss liegt die Höhe der Zähne zwischen 0,25 und 1,8 mm, damit sie ausreichend gross ist, um die Fasern festzu halten, aber auch genügend klein ist, damit zwischen den benachbarten Zahnreihen kein Fangspalt entsteht.. Unter Fangspalt ist ein Spalt zu verstehen, der das Festsetzen der Fa- sein oder von diesen mitgeführten Verunreini- gungen in ihm zulässt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, die jeweils in Ansieht und im Quer schnitt vier verschiedene Ausführungsformen wiedergibt.
Zur Herstellung der Sägezahng@arnituren nach den Fig. 1 bis 4 wird ein runder Stahl draht zu einem Bandstreifen a.usgewafzt, wel- eher der Länge nach abgesetzt ist, so dass sich ein stärkerer Basisstreifen (vgl. die den ver schiedenen Darstellungen beigefügten Quer- schnitte) ergibt, der die dünneren Zähne trägt, die durch Ausstanzen erzeugt werden, so dass der fertige. Streifen ein Zahnband bil det.
Die Zähne können gegebenenfalls beider seits angeschliffen sein, um einen sieh beim Ausstanzen etwa ergebenden Grat zu entfer nen.
Bei der Ausbildung nach der Fig. 1. beträgt die Höhe der Zähne an dem fertigen Streifen etwa 1 mm, wobei die Vorderkante der Zähne um 511 geneigt ist gegen eine Ebene senkrecht. zu dem Streifen und der Rücken der Zähne mit. der Vorderkante einen Winkel von 60 einschliesst..
Nach der Fig. 2 beträgt die Höhe der Zähne 1,5 mm mit einer Neigung von 5 gegen die Ebene senkrecht zu dem Streifen, während der Rücken der Zähne mit. der Vorderkante einen Winkel von 45 einschliesst.
Die Fig. 3 zeigt eine Ausbildung mit einer Zahnhöhe von 1,0 mm mit Neigung der Vor derkante von 10 zur Ebene senkrecht zu dem Streifen und einem Zahnscheitelwinkel von 56".
Nach der Fig. 4 beträgt. die Höhe der Zähne wieder 1,5 mm, wobei jedoch die Vor derkante um 10 geneigt ist gegen die Ebene senkrecht. zu dem Streifen, während der Rük- ken der Zähne mit. der Vorderkante einen Winkel von 48 einschliesst.
Eine zwischen 0,25 bis 1.,8 mm liegende Höhe der Zähne dieser Zahnbandst.reifen ist ausreichend, um die Fasern für den Bearbei tungsgang festzuhalten, wobei aber jeder grö ssere Spalt zwiselien den aufeinanderfolgen den Zahnreiben vermieden wird, der zu einem Festsetzen der Fasern oder von Verunreini gungen führen könnte. Die Fasern können sich daher auch bei elektrischer Auflad'ung nicht festsetzen.
Sie verbleiben während der Bearbei tung an der Oberfläche der Karde und kön nen von dieser leicht abgenommen werden.
Bei der Bearbeitung von noch Samen ent haltender Baumwolle verhindern die darge stellten Sägezahngarnituren das Festsetzen von Samen oder andern Verunreinigungen, so da.ss ein Reinigen der Zahnbänder entfällt. All diese Samenteilchen oder sonstige Verunrei nigungen werden weiter gefördert und damit selbsttätig aus der Karde abgesondert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sägezahngarnit.ur für Karden mit einem dickeren Basisstreifen, der die dünneren Zähne trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Zähne zwischen 0,25 und 1,8 mm liegt, damit sie ausreichend: gross ist, um die Fasern festzuhalten, aber auch genügend klein ist, damit zwischen den benachbarten Zahnreihen kein Fangspalt entsteht.UNTERANSPRUCH Sägeza.hngarnitur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Vorderkante der Zähne gegen eine Ebene senkrecht zum Streifen um 5-10 geneigt ist und der Rük- ken der Zähne mit der Vorderkante einen Winkel von 45-60 einschliesst.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB315843X | 1952-11-10 | ||
| GB40953X | 1953-09-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH315843A true CH315843A (de) | 1956-09-15 |
Family
ID=26238865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH315843D CH315843A (de) | 1952-11-10 | 1953-10-30 | Sägezahngarnitur für Karden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH315843A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2935909A1 (de) * | 1978-09-06 | 1980-03-20 | Hollingsworth John D | Saegezahndraht fuer karden |
-
1953
- 1953-10-30 CH CH315843D patent/CH315843A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2935909A1 (de) * | 1978-09-06 | 1980-03-20 | Hollingsworth John D | Saegezahndraht fuer karden |
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