CH316006A - Elektrische Anlage mit Generator, Reservebatterie und Regeleinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge - Google Patents

Elektrische Anlage mit Generator, Reservebatterie und Regeleinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge

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CH316006A
CH316006A CH316006DA CH316006A CH 316006 A CH316006 A CH 316006A CH 316006D A CH316006D A CH 316006DA CH 316006 A CH316006 A CH 316006A
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CH
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battery
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English (en)
Inventor
W Mueller-Uhlenhoff Gustav
Original Assignee
Pintsch Bamag Ag
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Publication of CH316006A publication Critical patent/CH316006A/de

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/26Regulation of the charging current or voltage by variation of field using magnetic devices with controllable degree of saturation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Elektrische     Anlage    mit Generator, Reservebatterie und Regeleinrichtung,  insbesondere für Fahrzeuge    Es ist bekannt, zum Speisen der Stromver  braucher zum Beispiel in     Fährzeugen    Gleich  strom- oder     Wechselstromgeneratoren    zu ver  wenden, wobei letztere einen Gleichrichter  erhalten.

   Um die     Spannungs-    und :Stromgrössen  der Generatoren bei den wechselnden Dreh  zahlen,     gegebenenfalls    auch Links- und  Rechtslauf, den Betriebsbedingungen anzu  passen,     werden    Regelapparate     verschiedener     Bauarten verwendet, zum Beispiel     Kohledrt--tek-          spannungsregler,    Wälzregler und dergleichen.

    Es ist ferner bekannt,     Stromerzeugungsanla-          gen    zu verwenden, die ohne bewegliche Regler  arbeiten, wobei angestrebt wird, eine möglichst  konstante Spannung zu erzeugen,     um;    im Puf  ferbetrieb dem Stromnetz     jeweils    denjenigen  Strom zuzuführen, den die Stromverbraucher,       wie    Glühlampen, Leuchtröhren, Ventilatoren  usw., aufnehmen. Die     Generatoranlage    hat  hierbei mehr oder weniger die Aufgabe, die  Batterie in einem bestimmten Ladezustand zu  erhalten, so dass     also,    da die Spannung des  Generators konstant gehalten wird, lediglich  diejenige Energie der Batterie zuzuführen ist,  die ihr im Laufe der Betriebszeit entnom  men wird.

   Es ist dies das sogenannte Puffer  verfahren.  



  Die bekannten Regelapparate, zum Beispiel       Kohledruckspa-nnungsregler,    erwirken darüber  hinaus eine volle     Aufladung    der Batterie, um    in dieser eine kräftige     Reserv        estromquelle    zu  erhalten,     wenn    das Fahrzeug längere Zeit  stillsteht und die Batterie die Stromverbrau  cher speisen muss.  



  Eine sehr wichtige Aufgabe bestand also  für den mechanisch bewegten Regler darin,  im Gleichklang zwischen erzeugter Generator  spannung und der     Batterieladekurv    e eine  Änderung des Spannungszustandes entspre  chend den     Ladebedingungen    der Batterie zu  erreichen,     jedoch    bei möglichst konstanter  Spannung .im     Verbraucherstromkreis    der An  lage. Es ist bekannt, dass die Batterien ihre  höchste Lebensdauer erhalten,     wenn    die La  dung der Batterien entsprechend den vorge  schriebenen technischen Grössen erfolgt..

   Hier  durch ergeben sich folgende Bedingungen für  den     Idealzustand    einer sicher wirkenden       Stromerzeugungsanlage    in Fahrzeugen:  1. Veränderliche Spannungshaltung des  Generators bzw. des zwischen Generator  und Batterie geschalteten Gleichrichters zum  Zwecke der Anpassung an die beim Laden  der Batterie wachsende Batteriespannung.  



  2. Eine selbsttätig     wirkende:    Strombegren  zung, um eine     LTberbeansprttchiuig    des     Genera-          tors    und eine Überladung der Batterie zu ver  hindern.  



  3. Eine zusätzliche     Einwirkung    der Strom  stärke in den Verbraucherstromkreisen auf      die     Generatorspannung,    um bei     grossem    Ver  braucherstrom eine höhere Stromerzeugung  zu erwirken als bei geringerem Verbraucher  strom, jedoch bei konstanter Spannung im       Verbraucherstromkreis.     



  4. Eine Begrenzung der     Spannungsrege-          lung    nach oben, um die Batterie im letzten  Teil der Ladung nicht mit zu     starkem    Strom  zu laden, wodurch das frühzeitige Altern der  Batterieplatten     verhindert    wird.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist nun  eine elektrische Anlage mit Generator, Re  servebatterie und Regeleinrichtung, Insbeson  dere für Fahrzeuge, wobei der Generator mit  einem     Gleichstromfeld,    welches über     Gleich-          riehter    aus einem     WechseIstromkreis    unter  Zwischenschaltung von Regeldrosselspulen,  die Wicklungen für eine     Gleichstromvor-          magnetisierung    besitzen, gespeist ist, versehen  ist, und die diese vier gestellten     Bedingungen     ohne Anwendung eines mechanisch     bewegten     Reglers bewältigen kann.

   Sie     ist    dadurch ge  kennzeichnet, dass die Regeldrosselspulen mit  tels ihrer Gleichstromwicklungen automatisch  derart     vormagnetisiert    werden, dass das     Ge-          neratorfeld    und dadurch die     Generatorspan-          nung    so geregelt werden, dass bei den verän  derlichen Grössen der Spannungen des     Ge-          nerators    und der     Batterie    sowie des Genera  torstromes, des Ladestromes und des Ver  braucherstromes eine Überbelastung des     Gene-          rators        vermieden    wird,

   die Batterie höchstens  mit einem ihrem     Ladezustand    entsprechenden  Strom geladen wird, und die Verbraucher  spannung     annähernd    konstant gehalten wird.  



  Hierbei ist zu beachten, dass die. Genera  toren an Fahrzeugen im Links- und Rechts  lauf bei verschiedenen Drehzahlen arbeiten.  Üblicherweise schwanken die Drehzahlen des  Generators im Ladebetrieb im Verhältnis 1 : 5,  beispielsweise zwischen     400    Umdrehungen  beim Einschalten der Batterieladung und  2000 Umdrehungen bei     Höchstgeschwindigkeit     der Fahrzeuge.

   Es sind bei der     Regelschaltung     der Anlage gemäss dieser Erfindung Mittel  vorgesehen, die gestatten, im Verbraucher  netz eine     möglichst    konstante Spannung zu    halten, um beim Stillstand des Fahrzeuges  sowie auch während der Fahrt, eine gleiche  Spannungshöhe für Glühlampen- und     Leucht-          röhrenbetrieb        zu    erwirken.

   Die Leuchtröhren  können entweder unmittelbar aus der Batterie  gespeist werden, oder es können für Wechsel  stromröhren kleine     VG        echselrichter    oder Um  former verwendet werden, um aus dem Bat  teriegleich     strom    einen     Wechselstrom    zu er  zeugen.  



  Ausführungsbeispiele der Anlage sind in  den     Fig.    1 bis 6 der beiliegenden Zeichnung  dargestellt. In     Fig.    1 bedeutet. 1 einen Gleich  stromgenerator mit Plusleitung Z und Mi  nusleitung 3. Der Generator besitzt zwei  oder mehrere     Anzapfungen    am Anker zur Er  zeugung eines durch     Sehleifringe        -1    abzulei  tenden Wechselstromes, der den Regelkreis  und über einen kleinen     Gleichriehter    8 das  Feld des     Generators    speist.

   Dieser Regelkreis  besteht aus der Regeldrosselspule 5, dem  Streutransformator 6, der     Vorschaltdrossel-          spule    7, dem Feldgleichrichter 8, der in       Graetzschaltung    dargestellt ist, und der Feld  wicklung 9, die sich auf dem Generator 1  befindet. Alle     weehselstromführenden    Bauteile  sind für eine     Frequenzändertmg    von etwa  1:5 entsprechend dem oben angegebenen  Drehzahlverhältnis eingerichtet. Die Drossel  spulen bestehen aus einem Eisenkern und ent  sprechenden     Spulenwicklungen;    sie besitzen  zudem einen verstellbaren Luftspalt, um die  Drosselwirkungen den Betriebsbedingungen  gut anpassen zu können.

   Da die Periodenzahl  der Drehzahländerung entsprechend stark  schwankt (etwa 1 :<B>5,) ,</B> empfiehlt es sich, den  Eisenkern     aus    einem Spezialeisen herzustel  len, um einen möglichst scharfen Knick der       Magnetisierungskurve    zu erhalten, wie dies  in     Fig.2    dargestellt ist..  



  Der Kurventeil 10     zeigt-    die anstei  gende Linie der     Magnetflussdichte    bei zuneh  mender     Magnetisierung,    deren Maximum im  Knickpunkt 11 erreicht- ist. Von diesem  Wert an ist     praktisch    ein weiteres Ansteigen  wegen Sättigung des     Eisenkerns    nicht mehr  möglich, wie die Gerade     10a    zeigt.      zeigt die Spannungshöhe und  B die     Kraftliniendichte.     



  Die Regeldrossel 5 besitzt fünf verschie  dene Wicklungen, deren gegenseitige Wirkun  gen die Grundlage für die     Erfüllung    der in  der Einleitung genannten vier     Ideal-Bedin-          gungen    bilden.  



  Die Wicklung 12 ist als veränderliche  Drosselspule in den     Wechselstromkreis    ge  schaltet. (Die Veränderbarkeit wird in später  erläuterter Weise durch     Vormagnetisierung     des     Drosselspulenkerns    erzielt.) Sie bildet mit  dem Streutransformator 6 und der Drossel  spule 7 diejenigen Bauelemente der Strom  erzeugungsanlage, die den     Betriebsbedingun-          gen    entsprechend zum Regeln der Stromstärke  in der Feldwicklung 9 dienen. Die Drossel  spulen haben einen niederen Spannungsabfall  bei einer geringen Drehzahl des Generators  und einen etwa fünffach höheren Spannungs  abfall entsprechend der fünffach höheren  Drehzahl und Periodenzahl.

   Somit     bewirken     die beiden in Reihe geschalteten Drosselspulen  5 und 7, im praktisch wesentlichen Betriebs  gebiet der Anlage eine Schwächung der Feld  wicklung 9 bei zunehmender Drehzahl des  Generators, wie es bei bekannten Anordnun  gen der     Kohledruckspannungsregler    durch  den elektromechanisch veränderlichen Kohle  säulenwiderstand ermöglicht. Feldwicklung 9,  Gleichrichter 8, Transformator 6 sowie Dros  selspulen 5 und 7 sind so bemessen und     ju-          stiert,    dass eine dem jeweiligen Stromver  brauch entsprechende     Feldstromänderung    er  folgt.

   Da Strom- und Spannungsgrössen jedoch  während des Betriebes beträchtlichen Ände  rungen unterliegen, müssen     regulierende    Ein  flüsse in die Regelkreise eingeführt werden.  Hierzu werden auf der Regeldrosselspule 5  mehrere     Gleichstromwicklungen    benutzt, um  durch Änderung der     Magnetisierung    der  Eisenkerne eine Änderung der     Spulenspan-          nungen    zu erwirken, und somit eine Regelung  der Feldstromstärke. Die selbsttätige Rege  lung in diesem neuen System ist. auf das re  gelnde Prinzip einer veränderlichen Gleich  stromvormagnetisierung von Drosselkreisen  gestützt.

      Die Wicklung 13 ist     zwischen    zwei Span  nungspole Plus und Minus der Batterie 19  geschaltet unter Verwendung eines Regel  widerstandes '20 zwecks Einstellung der Strom  stärke. Der durch Wicklung 13 fliessende       Gleichstrom    gibt der Riegeldrossel '5 eine       grundsätzliche        Gleichstromv        ormagnetisierwig,     die den Spannungswert der Wechselstrom  wieklung 12 : in einem vorbestimmten Verhält  nis herabsetzt. Diese     Betriebsgrösse    kann  durch Widerstand     2i0    verstellt. werden.  



  Die Wicklung     1-1    führt den Gleichstrom  der     Feldstromspule    9, der auch eine Wick  lung der     Vorschaltdrosselspule    7     durchfliesst.     Diesen     Vormagnetisierungsstrom    kann man je  nach Grösse und Art. der Anlage im gleichen  oder     entgegengesetzten    Sinne wie die durch       -N%'icklung    13 bewirkte     Magnetisieri-mg    verlau  fen lassen. -Mit dieser Wicklung wird die  Änderung der Stromgrösse und somit der Ma  gnetisierungsgrösse ausgenutzt., die sich durch  die Schwächung der     Feldstromstärke    bei zu  nehmender Drehzahl ergibt.

   Diese     -Wirkung     gilt. sinngemäss auch für die Drosselspule 7.  Eine Ausnutzung des veränderlichen Feld  stromes zum Regeln dient der Angleichung der  allgemein veränderlichen Grössen des     Genera-          tors    und der im Feldkreis angeordneten Bau  teile, wie zum     Beispiel    der     Magnetisierungs-          verlauf    der Generatoren, der     Eisenkerne    u. a..  bei wechselnden Drehzahlen, Frequenzen und  Spannungen.  



  Die Wicklung 15 führt einen vom Batte  riestromkreis durch Nebenwiderstand 17 abge  zweigten Gleichstrom, der beim -Überschreiten  des zulässigen Batteriestromes eine Vermin  derung der     Gleichstromvormagnetisierung,    die  durch die Wicklungen 13 und 14 erzeugt  wird, bewirkt. Dies wiederum     bewirkt    einen  Anstieg des Spannungsabfalles an der Wick  lung 12, so dass eine geringere Wechselspan  nung an den Gleichrichter 8 angelegt wird,  was wiederum eine Verminderung des Stromes  in der Feldwicklung 9 im Gefolge hat. Die  Kraftlinien sind also, wie die Pfeile andeuten,  entgegengesetzt zur bestehenden     Magnetisie-          rung    gerichtet.

        Die Wicklung 16 bewirkt in gleicher Weise  eine     Beeinflussung    der     Gleichstromvormagne-          tisierung    der Regeldrosselspule 5 bei zuneh  mender Stromstärke des Verbraucherstrom  kreises 21 in der Weise, dass zur Erzeugung  eines     grösseren        Maschinenstromes    eine Ver  minderung der     Drosselwirkung    der Wicklung  12 erfolgt.. Das heisst der     Kraftfluss        ist,    wie  der Pfeil andeutet, demjenigen der Wick  lung 15 entgegengesetzt.  



       Zusammengefasst    sei nochmals die Bedeu  tung der     Regeldrosselspule    herausgestellt:  1. Die Wicklung 12 bewirkt gemeinsam  mit der     Drosselspule    7 eine     Verminderung    der  Feldstromstärke in Wicklung 9 bei zunehmen  der Drehzahl der Maschine 1, da die Drossel  wirkung mit zunehmender Frequenz ansteigt.  



  2. Die Gleichstromwicklung 13 bewirkt  eine dauernde     Gleichstromvormagnetisierung     zur Begrenzung der Drosselwirkung der  W     ieklung    12.  



  3. Die Wicklung     1#I    bewirkt eine vom  Feldstrom abhängige veränderliche     Gleieh-          stromvormagnetisierung,    die     derjenigen    der  Wicklung 13 je nach den Erfordernissen der  Anlage gleich- oder     entgegengerichtet    sein  kann.  



  4. Die Wicklung 15 bewirkt zur Begren  zung des Ladestromes und Maschinenstromes  eine Verstärkung der     Gleichstromvormagneti-          sierung    bei     zunehmendem    Batteriestrom.  



  5. Die     Wicklung    16 bewirkt eine Vermin  derung der     Vormagnetisierung    zum Zwecke  der Spannungserhöhung bei steigendem Ver  braucherstrom.  



  Die Wicklungen 15 und 16 wirken dem  nach gegeneinander, wobei Wicklung 15 den       Generatorstrom    begrenzen soll, auch wenn  Wicklung 16 mehr Strom für den     Verbrau-          eher    anfordert, denn diese Mehranforderung  an Strom soll bis zur Maximalbelastung des       Generators    eine stärkere Ladung     erwirken,    da  die Batterie voll gehalten werden muss. Alle  Regelwiderstände 20 haben die Aufgabe, eine  Justierung der Anlage bei der Inbetriebnahme  zu ermöglichen, je nach Art des Generators,  der Batterie und der Verbrauchsgrösse. Nach    der Justierung werden die Widerstände fest  gesetzt.  



  Die hiermit, beschriebenen     verschiedenen          Wechselwirkungen    der fünf Wicklungen ge  statten ohne Verwendung von bewegten Bau  elementen einen vollautomatischen Betrieb,  wie er dem Wechsel der Betriebsbedingungen  entspricht. Hierbei kommt dem Streutrans  formator 6 noch eine besondere Bedeutung  zu, denn es sind Massnahmen notwendig, den  Ladestrom beim Erreichen eines bestimmten  Spannungswertes der Batterie, der mit  2,4 Volt pro Zelle einer     Bleibatterie    angenom  men werde, also bei vollgeladener     Batterie     im wesentlichen zu     Null    zu machen.  



  In     Fig.3    zeigt C den     Spannungsverlauf     einer Batterieladung im Verhältnis zum Strom  D und der Ladezeit Z.     .Nach    dem Erreichen  der     Gasungsgrenze    von 2,4 Volt soll der Lade  strom stärker abfallen. Für andere Batterie  arten besteht ein ähnlicher     Kurvenverlauf.     U m das Absinken des Ladestromes zu erwir  ken, muss der Spannungsanstieg, wie er durch  die Regeldrosselspule 5 gegeben ist, beim kri  tischen Punkt (2,4 Volt pro Zelle) aufhören,  wobei der Spannungsverbrauch im Lade  widerstand 17 zu     berücksichtigen    ist.

   Wird  angenommen, die Spannung im Verbraucher  kreis 21 betrage 24 bis 26 Volt, so muss der       Vorsehaltwiderstand    17 so hoch bemessen sein,       da.ss    der Generator eine genügend hohe Span  nung erzeugt, damit die Batterie 19 über den  Ladewiderstand 17     entsprechend    den Kurven  nach     Fig.    3 voll geladen werden kann.     Wird     weiter angenommen, eine Batterie von 12 Zel  len sei beim Erreichen von 2,75 Volt Zellen  spannung voll aufgeladen, so ist beim Strom  wert Null das Maximum der Spannung  12 X 2,75 = 33 Volt.  



  Unter Beachtung des     Spannungsverlustes     des Ladewiderstandes 17 sind demnach Regel  drosselspule 5, Streutransformator 6 und Dros  selspule 7 so zu     bemessen,    dass die Feld  stärke 8 keine höhere Spannung am Genera  tor zulässt als 33 Volt. Die Differenz zwischen  2,4 und 2,75 Volt     Zellenspannung    trägt der  Ladewiderstand 17.      Diese Wirkung der     Spannungshöehst-          begrenzung    wird durch den Streutransforma  tor 6 erreicht., der in     Fig.    6 besonders darge  stellt ist. Die Primärwicklung 37     treibt    Kraft  linien durch die Schenkel 38 und weiter durch  das     Querjoch    39.

   Bis zur Sättigungsgrenze  des Querjoches 39     erfolgt    eine normale Trans  formation     z -isehen    Primär- und Sekundär  wicklungen 37 und 40. Nach     erfolgter    Sätti  gung des     Querjoches    39, das zweckmässig aus  einem Eisen einer hohen     Permeabilität    be  steht, treten die die     Schenkel    38 durchsetzen  den und das Sättigungsmass     übersteigenden     Kraftlinien durch den Luftspalt. 41 als Streu  fluss aus, so dass trotz Spannungserhöhung in  Wicklung 37 in der Wicklung 40 eine weitere  Spannungserhöhung unterbunden wird.

   Diese  Grenze wird als Massstab für den Knick  punkt des Stromes und der Spannung nach       Fig.3    angenommen.  



  Die Bemessung der Drosselspulen 5 und 7  erfolgt. in der Weise, dass im Transformator 6  bei allen Frequenzen, also bei allen Generator  drehzahlen, eine gleich hohe Spannung erzeugt  wird, um die Spannung im betriebsmässigen  Drehzahlbereich für beide Drehrichtungen  auf gleicher Höhe zu halten. Eine präzisere  Einstellung der     Spannungsbegrenzung    ist. ge  geben durch die Ausbildung der Drosselspule  7 mit, sinngemäss gleichen     Vormagnetisierungs-          wicklungen    13 und 16, wie sie der Regelspule  5 zugeordnet sind; damit werden die betrieb  lich bedingten     Gleichstrombeeinflussungen    in  beiden Drosselspulen aufgewogen.  



  Der Streutransformator 6 bildet somit  in Verbindung mit den Drosselspulen 5 und  7 den Regelmechanismus für die Anlage, die  hier für eine Fahrzeugbeleuchtung beschrie  ben ist. Das Regelprinzip kann     sinngemäss     auch für jede     Stromerzeugungsanlage    ver  wendet werden, die einen Gleichklang zwi  schen Stromverbrauch und Feldänderung am  Generator bedingen.  



  L m bei entladener Batterie- eine     Erregung     des     Generators    zu     ermöglichen,    können perma  nente Magnete 26 vorgesehen sein.  



  In der     Fig.    4 ist ein weiteres     Ausführungs-          beispiel    dargestellt. Dasselbe besitzt einen    Drehstromgenerator 22 in Verbindung mit  einem     Hauptstromgleichrichter        2,3.    Der Feld  regelkreis ist. in dieser Anordnung dreiphasig  ausgeführt, und die     Vorschaltwiderstände    17  und 18 sind im     Gegensatz    zu     Fig.1    in Reihe  geschaltet.

   Im übrigen entsprechen     die,Gleieh-          stromwieklungen    denjenigen der     Fig.1.    Die  Wirkung der verschiedenen     -'##@Ticklungen    un  tereinander ist. die gleiche, wie in     Fig.    1 dar  gestellt und vorstehend beschrieben.  



  Für die     Ingangsetzung    der Stromerzeuger       ist    eine     Selbsterregiulg    der     Dynamomaschine     zweckmässig, um die erzeugte Spannung ohne       Fremdeinfluss    der Batteriespannung anzu  passen. Zur Unterstützung der     Erregung    beim  Anfahren kann eine von der Batterie gespeiste  Wicklung auf dem Generator angeordnet wer  den. Diese     ist        in    den     Zeichnungen    fortgelas  sen. Da aber im Standbetrieb die-     Batterie    19  völlig entladen sein kann, dürfte die Selbst  erregung der Generatoren Schwierigkeiten be  reiten.

   Auch hier     können    zweckmässig perma  nente Magnete vorgesehen sein, um den not  wendigen Restmagnetismus jederzeit. zu ga  rantieren.  



  In     Fig.    5 ist eine     Zusatzeinrichtung    zur  Schaltung nach     Fig.    4 gezeigt, die für die  Speisung von Entladungslampen mit Wechsel  strom anwendbar ist. Diese besteht aus einem  Motorgenerator 29 und 30, der ein regelbares  Feld (31) besitzt, das mit Hilfe eines elektro  mechanisch betätigten Reglers, zum Beispiel  eines     Kohledruckspannungsreglers    32, die  Spannung im Lampenkreis 3<B>3</B>, der über  den Transformator 34 gespeist wird, kon  stant hält.

   Doch kann auch hier der mecha  nische Regler vermieden werden, zum Beispiel  dadurch, dass in den     Primärstromkreis    des  Transformators 34 eine Drosselspule.     3@5    ge  schaltet ist, der zwei Gleichstromwicklungen       2=1    und 25 zugeordnet. sind. Die Wicklung 24  wird     ziun    Beispiel vom     Vorwiderstand    17 in       Fig.4    abgezweigt, so dass eine     Vormagneti-          sierung    ähnlich der Wicklung 1<B>5</B> in     Fig.    1  entsteht.. Die Wicklung 25 wird zweckmässig  vom     Vorwiderstand    18 in     Fig.    4 abgezweigt.

    Beide     Wicklungen    subtrahieren sich in ihren  Wirkungen auf die     Vormagnetisierung    der-           art,    dass bei Generator- und Batteriebetrieb  eine grössere. Drosselwirkung an Spule 35  entsteht als bei Batteriebetrieb allein, in wel  chem letzten Falle der Einfluss der     Wick-          hmg    25 allein die Drosselwirkung vermin  dert.  



  Die beschriebenen Apparate, Maschinen  und Einrichtungen müssen     aufeinander    so ab  gestimmt sein, dass die     Batteriespannung    und  Batterieströme sich sinngemäss und entspre  chend ihrer technischen Grössen einander ein  fügen. Um diese Grössen im Betrieb justie  ren zu können, sind jeweils entsprechende       Regelwiderstände    oder für die Drosselspulen  Luftspalte vorgesehen.  



  Um Rückströme aus der Batterie bei  Stillstand der Fahrzeuge zu vermeiden, wer  den bekannte     R.ückstromschalter    42 und für  das Betätigen der Verbraucherstromkreise  entsprechende Ausschalter 43 vorgesehen.  



  Bei grösseren Anlagen kann die Wechsel  stromregelleistung einer kleineren Wechsel  stromerregermaschine entnommen werden, die  dem Hauptgenerator in bekannter Weise zu  geordnet sein kann.  



  Die beschriebenen Anordnungen und Ein  richtungen können für stationäre oder beweg  liche Anlagen     verwendet    werden; sie     sind    zu  dem für grössere und kleinere Ausrüstungen  ausführbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Anlage mit Generator, R-e- servebatterne und Regeleinrichtung, insbeson dere für Fahrzeuge, wobei der Generator mit einem Gleichstromfeld, welches über Gleich richter aus einem Wechselstromkreis unter Zwischenschaltung von Regeldrosselspulen, die Wicklungen für eine Gleichstromvormagneti- sierung besitzen, gespeist ist, versehen ist, dadurch gekennzeichnet., dass die Regeldrossel spulen mittels ihrer Gleichstromwicklungen automatisch derart vormagnetisiert werden,
    dass das Generatorfeld und dadurch die Ge- neratorspannung so geregelt werden, dass bei den veränderlichen Grössen der Spannungen des Generators und der Batterie sowie des Generatorstromes, des Ladestromes und des Verbraucherstromes eine Überbelastung des Generators vermieden wird, die Batterie höchstens mit einem ihrem Ladezustand ent sprechenden Strom geladen wird, und die Verbraucherspannung annähernd konstant ge halten wird. UN TER.AN SPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeldrosselspulen für eine Drehzahlschwankung des Generators im Verhältnis 1 :5 ausgelegt sind, wobei der Generator für Linkslauf und Rechtslauf ein gerichtet ist. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Hauptgleichstrom kreis vor die Batterie ein Ladewiderstand ge schaltet. ist, der einen Regelstrom für eine Gleiehstromv ormagnetisierung einer die Er regung beeinflussenden Regeldrosselspule lie fert zum Zwecke der Strombegrenzung des Generators. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Batterie und Verbrauchernetz ein Widerstand geschaltet ist, der einen Regelstrom für eine Gleich- stromv ormagnetisierung der Regeldrosselspule liefert zum Zwecke der Spannungserhöhung des Generators bei zunehmender Strombela stung durch die Verbraucher. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Regeln der Feld stärke und damit der Spannung des Genera- tors eine Regeldrossel (5) vorgesehen ist, die fünf Wicklungen besitzt, nämlich a) eine als veränderliche Drosselspule die nende ')@'echselstromwieklung (12), b) eine vom Gleichstromnetz gespeiste Gleichstromvormagnetisierungswicklung 13, c) eine vom Feldstrom des Generators gespeiste Gleichstromv ormagnetisierungswiclt- lung 14, d) eine vom Ladestrom der Batterie abhän gige Regelwicklung (1<B>,</B>5), e)
    eine vom Verbraucherstrom abhängige Regehvieklung 16. 5. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Konstanthalten der Verbraucherspannung in Verbindung mit Gleich-Weehselstromiunformern in den Wech- selstromkreis eine Regeldrossel (35) geschal tet ist, die eine vom Hauptstrom des Genera tors wie auch eine weitere vom Verbraucher strom durchflossene Gleichstromwicklung be sitzt, deren Wirkungen auf die Drosselspule entgegengesetzt.
    sind, damit die Drosselwir kung in der Regeldrosselspule (35) beim Generatorbetrieb grösser ist als beim reinen Batteriebetrieb. 6. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in sämtliche Regelkreise Regelwiderstände geschaltet und verstellbare Luftspalte für Streutransformatoren und Drosselspulen vorgesehen sind, zwecks An passung der Regeleinrichtung an die jewei ligen Betriebsbedingungen. 7.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeldrosselspulen in der Weise ausgebildet sind, da.ss sie bei zunehmender Drehzahl der Maschine und somit auch bei zunehmender Wechselstrora- frequenz einen den Frequenzen mindestens annähernd verhältnisgleichen Spannungsab fall aufweisen, der jedoch so bemessen ist, dass die bei zunehmender Drehzahl der Ma schine erforderliche Schwächung des Feldes der jeweilig notwendigen Spannung für die Speisung der Verbraucher entspricht. B.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Regel drosselspulen Streutransformatoren geschaltet sind. 9. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Wechsel- stromerzeuger und den Gleichrichtern ein Streutransformator eingeschaltet ist. 10. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Generator permanente Magnete vorgesehen sind, um eine Selbst erregung des Generators zu erwirken. 11.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterstützung der Erregung beim Anfahren der Generatoren von der Batterie gespeiste Wicklungen auf dem Generator angeordnet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166339B (de) * 1957-01-29 1964-03-26 Stone J & Co Ltd Elektrische Batterielade- und Stromversorgungseinrichtung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
CN114123438A (zh) * 2021-11-30 2022-03-01 隆鑫通用动力股份有限公司 应用于货车上使用24v直流发电机组的供电控制方法、装置

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