CH316083A - Sävorrichtung - Google Patents

Sävorrichtung

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CH316083A
CH316083A CH316083DA CH316083A CH 316083 A CH316083 A CH 316083A CH 316083D A CH316083D A CH 316083DA CH 316083 A CH316083 A CH 316083A
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Sternat Friedrich
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Sternat Friedrich
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00—Sowing
    • A01C7/02—Hand sowing implements

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description


  



     Savorrichtung   
Die Erfindung betrifft eine Sävorriehtung mit einem an einem Halteorgan befestigten   Samenbehälter, aus    dem Samen   #ber    einen Kanal zur Saatstelle gelangen.



   Bei einer bekannten   Amtsführung    dieser Art gleitet zur   Einbringung-einer bestimmten    Samenmenge in den   Samenkanal    ein schmaler Schieber am Boden oder an einer Seitenwand von Samenbehältern entlang. Der Schieber besitzt kleine   Offnungen,    in die bei einer bestimmten Stellung des   Sehiebers    Samen,   geste-      benenfalls      d'nrch    Öffnungen in der   Behälter-    wand, an Trennkanten vorbei eintreten.



  Wegen der Kleinheit der Öffnungen und im Hinblick auf die aneinander vorbeibewegten Kanten der   Sehieberoffnungen    und des Behälters tritt leicht ein Verklemmen der Samenorner ein. Es kann daher vorkommen, dass die   Sävorriehtung zumindest zeitweise nichi    betriebsbereit ist, oder dass trotz Eindriiekens s der Einrichtung in den Boden keine Samenorner ausgesät werden. Dazn kommt,   dal :    diese Schieber erst über eine Zwischenstange und gegebenenfalls einen   Zwischenschieber    und einen Winkelhebel von einem Rohr bewegt    werden, das den Samenkanal enthält. Diese    Ausführungen sind somit verhältnismässig verwickelt.



   Es ist ferner ein   Sästock      bekanntgewor-    den, bei dem eine kleine Samenmenge in die   Samenschopfzelle    eines Samentransportschiebers gelangt, der wieder an der Seitenwand eines Samenbehälters geführt ist. Diese Seitenwand besitzt eine   Offnung, durch    die Samen in die   Schopfzelle    gelangen, sobald diese mit der Öffnung fluchtet. Auch hierbei kann ein Verklemmen eintreten. Diese Gefahr wird zwar bei Inbetriebnahme einer neuen Einrichtung durch eine   B#rste    gemildert, die den Samenbehälter   gegen#ber    dem   Transportschieber ab-    dichtet. Auch an der Bürste können sich aber Samenkörner verklemmen.

   Ausserdem nutzt sich die Bürste ab, so dass der untere Abschluss des Samenbehälters unbefriedigend wird.



   Bei einer andern vorbekannten Ausführung wird ein Stempel an einer Seitenwand eines Samenbehälters vorbeigeführt, wobei in einer bestimmten Stellung eine   #ffnung    des Behälters einer   Offnung    eines   Sehöpfraumes    des Stempels gegenüber steht, so dass eine geringe Samenmenge in diesen Raum gelangen kann.



  Bei   Abwärtsschieben    des Stempels fällt der Samen durch ein   Samenleitrohr    am Stempel vorbei und vor dem Stempel auf den zu besäenden Boden. Der Samen wird dann durch   clen    Stempel in den Boden eingedrückt. Abgesehen davon, dass, insbesondere bei hartem Boden, ein   Zerquetschen    der Samenkörner durch den Stempel eintreten kann, ist es bei dieser Ausführung ebenfalls   möglieh,    dass sich Samenkörner zwischen den Rändern der Behälterseitenwand und des Stempels verklem men.

   Da ausser dem   Samenkanalträger noch    ein Stempel, ein Leitrohr hierfür und ein verstellbarer Schieber im Stempel vorgesehen sind, ist auch der   Herstellungsaufwand f#r    diese bekannte   Sävorrichtung    relativ gross und dazu die   Vorrichtungäusserststöranfällig.   



   Die geschilderten Mängel lassen sieh bei geeigneter Ausbildung durch die   Vorriehtung    gemäss der Erfindung vermeiden. Bei dieser ist mindestens ein,   zweckm##ig rohrf#rmiger,    Träger wenigstens eines   Samenkanals gegen    die Wirkung einer Feder in den Samenbehälter von unten her einsehiebbar, wobei eine vorbestimmte Samenmenge aus dem   Samenbeh#lter    in den Samenkanal gelangt.



  Es wird also der   Tr#ger    des Samenkanals selbst für die   Heranholung    der gerade   auszuwerfenden    Samenmenge benutzt.   Ausser-    dem wird dieser   Tr#ger    unmittelbar in den Samenbehälter   eingef#hrt.    Die Ausführung lässt sich damit vereinfachen, was sich auf den Herstellungsaufwand und die Betriebssicherheit günstig auswirkt. Ausserdem lässt sieh in   oesonders einfacher Weise    ein Verklemmen bzw. ein   Zerquetschen    von   Samenkorn ern um-    gehen.

   Vorzugsweise wird im Träger der Samenkanäle,   zweckmässig je Samenkanal, ein    in den Samenbehälter hineinragender, vorteilhaft auswechselbarer Schieber geführt, der in einer   Seitentasche    die in den Samenkanal zi,   befördernde    Samenmenge   aufnimmt. Zweek-      m##ig    ist. in der Bahn des   Tr#gers    der Samen  kan#le    ein Anschlag vorgesehen, gegen den die Schieber beim Einführen dieses Trägers in den Samenbehälter stossen und   dadureh    gegen Federkraft abwärts bewegt werden.

   Ein Verklemmen ist   sehon    deshalb leieht zu   verhin-    dern, weil die vom Sehieber aufgenommene Samenmenge bereits vor Einführung   dessel-    ben in den   Samenkanal    in der -Austritts öffnung des Behälters und im Sehöpfraum des Schiebers liegen kann, bevor ihr naeh einer relat-iv geringen   Sehieberbewegung    der Weg zum freien   Einfallen in den Samenkanal    freigegeben wird. Da ein Stempel im Sinne der vorerwähnten, bekannten Ausführung überflüssig ist, kann ein   Zerquetschen    des Samens am Boden vermieden werden.



   Die Samen können ohne weiteres in den Boden eingeführt werden, wenn der Träger des Samenkanals am untern Ende zugespitzt und mit einer durch einen Deckel verschliessbaren   #ffnung    versehen ist. Wird ein solcher   Tr#ger      a. uf    den Boden aufgestossen, so bohrt sieh die Spitze des Trägers in das Erdreich ein. Gleichzeitig kann der   erw#hnte Deckel    zum selbsttätigen Öffnen, zweckmässig mittels eines am   Samenbehälterboden    geführten Hebels, eingeriehtet sein.

   Der Samenkanalträger kann hierbei in den   Samenbehälter hineinge-      sehoben    und   dadureh    der am Träger   ange-    lenkte Hebel mit Hilfe einer Rolle in einer Führung am Behälterboden nach aussen bewegt werden.



   In den Fig. 1 bis 6 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegen-    standes dargestellt. Dabei zeigt die Fig.   1    eine am untern Ende eines Stockes befestigte, erfin  dungsgemässe      Sävorriehtung    im Ruhezustand im Längsschnitt, wobei jedoch das untere Ende nieht geschnitten ist. Die Fig. 2 lässt einen Teilschnitt entlang der Ebene II-II   erken-    nen. Die Fig. 3   veranselaulielht    ebenfalls einen   L#ngsschnit   durch die Vorrichtung, jedoch nach ihrem Eindringen in den Boden und während des   Sävorganges.    Die Fig.   4    bis 6 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform.



  Die Fig.   4    ist wieder ein Längsschnitt, Fig. 5 ein Quersehnitt längs der Ebene II-II der Fig.   4    und die Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung des die   Samenoffnung verschliessen-    den Deckels,   seiner Lagerung und Betätigung.   



   Die   Sävorriehtung kann    am untern Ende eines Bergstoekes   1    oder dergleichen befestigt sein. Sie umfasst zunächst ein Rohr 2, welches zur   befestigung, zweckm##ig versenkt, auf    das Stockende aufgeschoben ist. Die Teile 1 und 2 bilden zusammen das Halteorgan. Das Rohr 2 trägt an seinem untern Ende den Samenbehälter 3, der vorteilhaft einen kegeligen Boden und einen entgegengesetzt kegeligen Oberteil aufweist. Das Rohr 2 ist im Bereich des Samenbehälters zu etwa zwei Drittel seines Umfanges offen, das heisst also zwei Drittel des Rohrmantels sind innerhalb des erwähnten Behälters weggeschnitten. Dies ist am besten aus Fig. 2 ersichtlich. Zur Führung des durch ein   zweites Bohr 4 gebildeten Samenkanalträ-    gers ist das Rohr 2 an seinem untern Ende wieder voll geschlossen.

   Das Rohr 2 bildet im wesentlichen das Rüekgrat der   S#vorrichtung.   



  In diesem Aussenrohr ist das Innenrohr 4 in axialer Richtung verschiebbar gelagert. Am untern Ende ist das Rohr 4 bei 5 zugespitzt.



  Mit dieser Spitze wird der Boden zur Aufnahme des Samens vorbereitet. Zur Unterstützung dieses Effektes ist eine sich beim   Aufstossen    einseitig öffnende Schere 6 vorgesehen ; dabei ist mit Hilfe von Lagerzapfen 7   diese Halbschere mit dem Rohr 4    an zwei Stellen gelenkig verbunden. Das   #ffnen    dieser   Halbschere    wird dadurch erreicht, dass am Ende eines Hebels 8 eine Rolle 9 drehbar gelagert ist, die sich am Boden 10 des Samenbehälters in schräger Richtung nach oben abrollt. Als Führung der Rolle dient eine am Boden des Behälters   aufgenietete, geschlitzte    Blechrinne 11.

   Der Hebel 8 bildet gleichzeitig den einen   Scherenarm.    Der andere   Scheren-    arm ist der Deckel 12, welcher im Ruhezustand der Vorrichtung die   Austritts#ffnung 13 des    Rohres 4 versehliesst (s. Fig.   1).    Im Augenblick des Säens hingegen ist der Deckel 12 seitwärts geklappt und damit die   #ffnung    13   freigege-    ben, wie der Fig. 3 entnommen werden kann.



  Mit Hilfe des Teils 12 ergibt sich gleichzeitig ein   Seitwärtsbewegen    des Erdreiches, so dass ein Hohlraum   14    für den Austritt und die Aufnahme des Samens 15   gesehaffen    wird.



   Das   Rohr @   4 ist in gleicher Weise wie das Rohr 2 im Bereieh des Samenbehälters 3 ausgeschnitten. Der Mantel kann wieder zu zwei Drittel in der Umfangsrichtung entfernt sein, wie die Fig. 2 besonders deutlich   veranschau-    licht. Der an seinem untern Ende schräg verlaufende   Aussehnitt    ist   zweckm##igerweise    durch ein schräg liegendes Blech 16   abgedeekt.   



  In diesem Bleeh ist nur zur Führung für den Samensehieber bzw. Samenbolzen 17 eine Öffnung ausgespart. Oberhalb des Samenbehälters ist das Rohr 4 wieder vollständig geschlossen. An dessen oberem Ende ist ein. weiteres Rohr 18 oder ein Bolzen befestigt.



  Diese   Befestigung kann durch Einschwei#en    oder Einschrauben erfolgen. Das Rohr 4 kann oben auch vollständig geschlossen sein, wobei der Teil 18 an der Oberseite dieser   Abschluss-       wand, insbesondere durch Anschweissen, be-    festigt ist. Der Teil 18 führt die   Schrauben-    feder 19, die sich einerseits gegen die untere Stirnfläche des Rohres 20 und anderseits gegen die obere Fläche   21    des Rohres 4   abst#tzt.   



  Diese Feder 19 ist bestrebt, das Rohr 4 nach unten zu   drüeken.    Der Teil 18 ist mit seinem obern Ende im Rohr 20 geführt.



   Das Rohr 20 weist nahe seinem obern, ge  schlossenen    Ende 22 eine   Offnung    23 auf, durch die Luft in das Innere   des Rohres 20    gelangen bzw. aus diesem Rohr austreten kann.



  Bei der Aufwärtsbewegung des wie ein Kolben im Rohr 20 geführten, obern Endes des Teils 18 kann somit die Luft aus dem Rohr 20 durch die Öffnung 23 ausströmen. Der   Teil 1. 8    ist im Rohr 20 mit sehr geringem Spiel ge  f#hrt.    Da zwischen der   #ffnung    23 und dem obern Ende 22 des Rohres   20    ein Abstand ist, ergibt sich nach Passieren der Stirnseite 24 des Teils 18 an der   #ffnung    23 ein   Luft-    polster am obern Ende des Rohres 20.

   Es wird also die   Wirklmg    der Feder 19 noch durch das Komprimieren dieses Luftpolsters   tnterstützt.    Im Hinblick auf die kolbenartige Führung des obern Endes des Teils 18 wird ausserdem beim Abheben der   Sävorricht. ung    ein sofortiges Sehliessen der   Schere-solange    sie sich noch im Boden   befindet-verhindert.   



  Dies ist eine   Grundbedingung    für ein sauberes Arbeiten. Die Schere muss also in offenem Zustand aus dem Boden und vom Boden wegkommen.



   Der Samensehieber 17 ist im Innern des Rohres 4 angeordnet. Der   Samenschieber    hat die Aufgabe, den Samen, vorzugsweise ein oder zwei Samenkörner, in der Tasche bzw. Aus  nehmung    25 aufzunehmen. Durch das Eindringen des Rohres 4 in den Samenbehälter 3 wird der in diesem Rohr gelagerte Samenschieber 17 mit   hoehgeführt    und   stosst    gegen die Ansehlagwand 26. Auf Grund dieses Hindernisses in der Bahn des   Samenschiebers      17    wird der Schieber in das Innere des Rohres 4 geschoben. Auf diese Weise gelangt die Tasche 25 an der Wand 16 vorbei in das Innere des Rohres   4,    so dass die Samenkörner in das Rohr fallen können.

   Sie fallen durch den freien Innenraum des Rohres 4 in das ge  #ffnete    Erdreich. Die Bahn der   Samenk#rner    ist in Fig. 3 dureh die punktierte Linie 27 angedeutet. Der   Samensehieber    17 wird   eben-    falls mit Hilfe einer Schraubenfeder 28 in seine   Ruhestellung zur#ckbewegt, sobald    das Rohr 4 in seine Anfangsstellung zurüekwandert und somit der Ansehlag 26 sich dem   Samenschieber    17 nicht mehr hindernd in den Weg stellt.



   Der Teil 26 erfüllt drei Aufgaben : Zunächst bildet er wie erwähnt den Anschlag   f#r    den   Samenschieber    17. Ausserdem verhindert er ein Herausfallen des Rohres 4 und bildet gleichzeitig eine   F#hrung    für dieses.



  Schliesslich ist der Teil 26, zweckmässig mit Hilfe der   Sehrauben    29, losbar befestigt, so dass er ein Auseinandernehmen der Vorrichtung ermöglicht. Damit ist ein einfaeher   Zn-    sammenbau gegeben. Auch Reparaturen und Reinigungen   k#nnen    ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden.



   Es ist ferner noch ein Fülltriehter bzw.



     Füllansatz      30    vorhanden, der derart   dimen-      sioniert und angebracht    ist, dass die Samen   31 nicht über    eine bestimmte   Hoche      32    hinaus den Samenbehälter 3 erfüllen können. Die Einhaltung eines bestimmten   Samenniveaus    ist für ein riehtiges Arbeiten des   Ger#tes      wesentliel.   



   Der Samenschieber 17 ist   zweekmässiger-    weise auswechselbar angeordnet.   Die Vorrieh-       tung ist daher f#r Samenk#rner verschiedener      Pflanzengattungen    geeignet. Je nach   Pflanzen-      gattung und erwünschter, zu säender    Samenmenge werden Samenschieber mit verschieden grossen und versehieden geformten Taschen verwendet und eingesetzt.



   Die   beschriebene S#vorrichtung kann von    Leuten bedient werden, die man nur ganz kurz   unterweisen    muss. In einem Samenbehälter der gezeigten Form mit einem Durchmesser von etwa   14      em    haben ungefähr 30 000 bis 35 000   Samenk#rner    bei   Normalfüllung    Platz.



  Eine derartige Menge reieht ohne weiteres für eine   Tagessehieht. Für forstliche Zwecke    ge  schieht    mit Vorteil die Verteilung der Samen in   der Weise, da# nur    ein   Samenkorn    oder   höchstens zwei Samenkorner    auf die gleiche Saatstelle gelangen. Die Samen kommen dahei derart in den Boden hinein, dass mit einem Gedeihen bzw. Wachsen des Saatgutes zu rechnen ist.



   Das Rohr 4 bzw. die Schere sind in einem geringen Abstand von der Spitze zweckmässigerweise stark verbreitert, um die Ein  dringtiefe    der Vorrichtung in den Boden zu begrenzen. Im vorliegenden Fall befindet sich die Verbreiterung 33 in der Hohe des Gelenkes 7 der   dargestellten, sieh einseitig öffnen-    den Schere. Die erwähnte Verbreiterung ist nieht nur am Rohr   4,    sondern aueh am Deckel 12 vorgesehen.



   Bei der   Ausf#hrung    nach den Fig. 4 bis 6 ist zur Führung des wieder durch ein Rohr 4 gebildeten   Samenkanalträgers    der Behälter 3 unten mit einem Fortsatz 35 versehen. Im Aussenrohr 2 und im Fortsatz 35 ist das Innenrohr 4 in axialer Richtung verschiebbar gelagert. Am untern Ende ist das Rohr 4 mit einer Spitze 36 versehen. Mit dieser Spitze wird der Boden zur Aufnahme des Samens vorbereitet.



   Die   Samenaustrittsoffnung    37 und der diese versehliessende Deckel 38 sind an einer Seite   dieses zugespitzten    Rohrendes von der Spitze 36 zurückversetzt angeordnet. Der Deekel ist mittels eines Bolzens 39 in dem die Spitze 36 tragenden, verstärkten Teil 40    sehwenkbar gelagert und besitzt Seitenw#nde    41, wie vor allem die Fig. 5 und 6 erkennen lassen. Die   #ffnungsstellung    des Deckels ist in Fig. 4 mit gestrichelten Linien angedeutet.



  Die Bewegung des Deckels von der   Schliess-    in die   #ffnungslage und umgekehrt wird      sp#ter    erläutert werden.



   Zur   Bet#tigung    des Deckels 38 besitzt, der   Sehieber    17 einen Sehlitz   42,    in dem der mit den Seitenwänden 41 des Deckels verbundene Bolzen 43 geführt ist. Wird nun der Sehieber 17 in der geschilderten Weise im Rohr 4 ver  sehoben,    so   ergibt sich ein@ Verschiebung    des Schlitzes 42 und damit ein Gleiten des Bolzens 43 in diesem Schlitz. Es wird also beim Anstossen des Schiebers 17 an der Anschlagwand 26 der Deekel 38 nach unten geschwenkt und damit die   Uffnung    37 freigegeben. ANTie   ersicht-      lich,    geschieht dies erst einige Zeit nach dem Einstossen der Spitze   36    in den Boden.

   Wird die Klappe erst einige Zeit nach dem Eindringen der Spitze in den Boden geöffnet, so wird offenbar das Eindringen dieser Spitze erleichtert. Die Seitenwände 41 ergeben eine seitliehe Abschirmung, so dass das Beet für das Eindringen des Samens vorbereitet und ein Eindringen von Erde in das Samenrohr verhindert wird. Wegen des so entstehenden Hohlraumes ist es möglieh, dass der Samen 15 lotrecht in den Boden fallen kann. Da die   (5ffnung    und der Deckel von der Spitze 36 zurückversetzt sind, wird verhindert, dass der Samen beim Herausziehen der   Sävorriehtung    aus dem Boden mitherausgezogen wird.



   Da bei dieser Ausführung das Betätigungsgestänge der Klappe vollständig im Innern der Sävorriehtung angeordnet ist, lässt sich eine Verschmutzung und Verklemmung dieser Betätigungsorgane, z. B. durch   Gewächse    im zu besäenden Boden,   weitestgehend ver-    hindern. Ausserdem fällt der Raum-und Materialbedarf   f#r    das Gestänge verhältnismässig gering aus.



   Mit der   Zurückbewegung des Samenschie-      I) ers    17 wird gleiehzeitig die Klappe 38   zur#ck-    gezogen und sehliesst die Öffnung 37.



   Die erfindungsgemässe Sävorriehtung beschränkt sich keineswegs auf eine Befestigung an einem Stock. Es ist vielmehr auch   möalich,    zwei oder mehrere derartige Vorrichtungen an einem   Traggeriist    zu befestigen. Statt eines einzigen   Tr#gers    mit einem einzigen Samenkanal können auch mehrere Träger mit einem oder mehreren Samenkanälen die   Samenbe-      h#lter    durchsetzen und in diese eindringen.



  Hierbei ist es möglieh,   sämtliche Samenbehäl-    ter bzw.   s#mtliche    Träger von Samenkanälen gleichzeitig gegen den Boden hin-und von diesem wegzubewegen. Es ist jedoeh auch   möglieh,    diese Bewegungen asynchron durchzuführen. Sind mehrere derartige Vorrichtungen bzw. Behälter an einem zum Beispiel als Traggerüst ausgebildeten Halteorgan befestigt, so kann das Halteorgan bei synchroner Bewe  gung sämtlicher daran    befestigter   Sävorrich-      tungen    auf und ab bewegt werden.

   Werden   jedoeh    die Träger der Samenkanäle bzw. die Vorrichtungen asynchron bewegt, dann müssen für jeden Träger separate Antriebsorgane vorgesehen sein ; beispielsweise kommen   Kurbel-    wellen   daf#r    in Frage, die von Hand a. us oder motoriseh gedreht werden und   #ber      Pleuel-    stangen mit den Trägern bzw. Rohren 4 in Verbindung stehen.



   Soweit die   erfindungsgemässe      Vorriehtung    in ihrer   einfaehsten    Form am Ende eines Stockes befestigt verwendet wird, ist man damit in der Lage, in die   abgelegensten    Gräben und   Abgründe einzudringen und    zum Beispiel   Baumsamen    dorthin zu bringen. Auch im schwer   zug#nglichen    Gebirge kann damit gearbeitet und   der Waldgürtel    erweitert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH S#vorrichtung mit einem an einem Halteorgan befestigten Samenbehälter, aus dem Samen #ber einen Kanal zur Saatstelle gelangen, dadurch gekennzeiehnet, dass mindestens ein Träger wenigstens eines Samenkanals gegen die Wirkung einer Feder in den Samenbehälter von unten her einschiebbar ist, wobei eine vorbestimmte Samenmenge aus dem Samenbehälter in den Samenkanal gelangt.
    UNTERANSPBÜCHE 1. S#vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Träger (4) der Samenkanäle ein in den Samenbehälter (3) hineinragender Schieber (17) geführt ist, der eine Seitentasche (25) zur Aufnahme der in den Samenkanal zu befordernden Samenmenge aufweist.
    2. Sävorrichtung naeh Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bahn des Tr#gers (4) der Samenkanäle ein Ansehlag (26) vorgesehen ist, gegen den die Schieber (17) beim Einführen dieses Trägers in den Samenbehälter (3) stossen und dadurch gegen Federkraft relativ zum Tr#ger (4) abwärts bewegt werden.
    3. Sävorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, da. # der Tr#ger (4) der Samenkanäle am untern Ende mit einer Spitze (5 bzw. 36) versehen und mit wenigstens einer durch einen Deckel (12 bzw. 38) verschliessbaren Öffnung (13 bzw. 37) versehen ist, wobei dieser Deckel beim Eindringen des Samenkanalträgers (4) in den Samenbehälter (3) selbstt#tig ge#ffnet wird.
    4. S#vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Samenkanäle durch ein Rohr (4) gebildet ist, dessen Wand im Bereich des Samenbehälters (3) zum grösseren Teil fehlt, wobei der untere Teil dieses Rohres gegenüber dem ansge- schnittenen Teil so überdeckt ist, dass nur der Samenschieber (17) diese Überdeekung (16) durchdringen kann.
    5. Sävorriehtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Samenkanal- tr#ger (4) in einem Au#enrohr (2) geführt ist, welches am untern Ende den Samenbehälter (3) trägt.
    6. Sävorriehtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenrohr (2) im Bereich des Samenbehälters (3) ausgenommen ist, wobei am obern Ende dieser Aus- nehmung ein lösbarer Führungsteil (26) vorgesehen ist, welcher eine Führung für den Samenkanalträger (4) und einen Anschlag für den Sam. enschieber (17) bildet.
    7. SävorriehtungnachPatentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Samenkanal- träger (4) an seinem obern Ende einen Bolzen (18) aufweist, der in einem am obern Ende versehlossenen Rohr (20) gef#hrt ist, das in einem Abstand von diesem Ende eine Luft- austrittsöffnung (23) besitzt.
    8. Sävorriehtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Samenbehälter (3) einen Einfüllstutzen (30) aufweist, der in das Behälterinnere reicht und damit die maximale Einfüllhöhe des Samens im Behälter festlegt.
    9. Sävorriehtung nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Spitze (5) des Samenkanalt. rägers (4) und der Deekel (12) der Samenaustrittsöffnung (13) an der Spitze mit seinem Bet#tigungshebel (8) eine sich einseitig öffnende Schere bilden.
    10. Sävorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schere im Bereieh ihres Gelenkes (7) verbreitert ist, um die Eindringtiefe der Vorriehtung in den Boden zu begrenzen.
    11. Sävorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# die Samenaus tritts#ffnung durch einen Deckel (38) mit seitlichen, in das Rohrinnere reichenden Ab dichtungs-und Führungsflächen (41) verschliessbarist.
    12. Sävorriehtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (38) mit einem seiner Betätigung dienenden Gestänge (17,43) verbunden ist, das vollständig innerhalb der Sävorrichtung untergebracht ist.
    13. S#vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (17,43) derart mit dem übrigen Mechanismus der S#vorrichtung verbunden ist, da# es erst dann bet#tigt und damit der Deckel (38) der Austrittsoffnung (37) geschwenkt wird, wenn der Samenkanalträger (4) mit seinem untern Ende bereits in den Boden eingedrungen ist.
    14. Sävorrichtung nach Unteransprueh 13, dadureh gekennzeichnet, da# im Tr#ger (4) der Samenka. näle mindestens ein in den Samenbehälter (3) hineinreichender Schieber (17) geführt ist, der in einer Seitentasche (25) die in den Samenkanalträger (4) zu befördernde Samenmenge aufnimmt, dass in der Bahn dieses Trägers ein Anschlag (26) vorgesehen ist, gegen den der Sehieber (17) beim Einführen dieses Tr#gers in den Samenbehäl- ter st##t und dadureh gegen Federkraft abwärts bewegt wird, sowie dass die Klappe (38) gelenkig mit dem Sehieber (17) verbunden ist.
    15. Sävorriehtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass Samenaustritts- #ffnung (37) und Deekel (38) an einer Seite des unten zugespitzten Endes (36) des Trägers (4) der Samenkanäle von der Spitze zur#ckversetzt angeordnet sind.
CH316083D 1952-07-18 1953-07-13 Sävorrichtung CH316083A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4165697A (en) * 1977-08-22 1979-08-28 Lambert Corporation Hand operated seed planter

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