CH316084A - Mistzettmaschine - Google Patents
MistzettmaschineInfo
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
- A01C3/08—Manure distributors, e.g. dung distributors for manure already laying on the soil
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
Gesuch eingereicht: 2. Oktober 1954, 20 Uhr - Patent eingetrag#n: ##. September 1956 Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mistzettmaschine. Diese zeichnet sich dadureh aus, dass in einer Rahmenkonstruktion mindestens zwei zueinander gegenläufig rotierende, unmittelbar über der Fahrbahn vertikal gelagerte Zerreiss-und Streutrommeln angeordnet sind, die über ein Getriebe mit einer Antriebswelle eines mit Laufrädern versehenen Antriebsaggregates in Drehverbindung stehen, hinter welchen Trommeln in deren Mitte eine vertikale Schlagkante und beidseitig von dieser verstellund feststellbare Streusegmente angeordnet sind, das Ganze zum Zwecke, den in aufgelöster Mahd auf das Feld ausgebrachten Mist mit den Zerreisstrommeln zu fassen, zwischen diesen durch zu dessen Verkleinerung gegen die Schlagkante zu schleudern und alsdann den zerkleinerten Mist zwischen den beiden Streusegmenten in einem in gewissen Grenzen wählbaren Streuwinkel und entsprechen- der Streubreite und-dichte gezettet auszuwerfen. Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 als erstes Ausführungsbeispiel die Mistzettmaschine mit einem Motormäher gekuppelt, erstere im Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Vorderansicht, während Fig. 4 als weiteres Ausführungsbeispiel eine Mistzettmasehine mit einem Motorschlep- per gekuppelt veranschaulicht. In einem Bleehgehäuse 1, das unten, vorn sowie hinten offen ist und das sich auf zwei Gleitkufen 2 auf dem Boden abstützt, sind zwei gegenläufig rotierende, unmittelbar über dem Boden vertikal stehende Zerreiss-und Streutrommeln 3 angeordnet. Diese weisen vom Mantel abstehende Zahnreihen 4 auf. Jede Trommel sitzt fest auf einer Welle 5, die jeweils am freien, obern Ende ein Kettenrad 6 trägt und in einem Lager 7 lagert. Die Kettenräder 6 stehen mittels der Kette 8 mit einem rüekwärts gelagerten Kettenrad 9 in Drehverbindung. Letzteres sitzt drehbar auf einem Zapfen 10 und trägt ein Kegelzahnrad 11, das mit einem Kegelzahnrad 12 einer Zapfwelle 13 kämmt. Diese ist in einem Kupplungskopf 14 gelagert, der in einen Arm ausläuft, der eine vertikale Schlagkante 15 hinter den Zerreisstrommeln 3 zwischen diesen bildet. Das Ket tengetriebe und die Kegelräder sind durch ein Abdeckblech 16 völlig abgeschlossen. Eine starre Rahmenkonstruktion 17 dient zur Befestigung der Trommellager 7 sowie des Kupplungskopfes 14. Beidseitig der Schlagkante 15 sind verstell-und feststellbare Streusegmente 18 zur beliebigen Veränderung des Streuwinkels und somit der Streubreite bzw. der Streudichte an der Rahmenkonstruktion 17 angeordnet. Der Schwenkbereich der Streusegmente 18 ist zwischen einem Maximal-ttnd einem Minimalwinkel beliebig einstellbar, wobei jedes Segment unabhängig vom andern einzeln verstellt werden kann. Die Sehwenkung der Streusegmente erfolgt stets zwangläufig in einer festen Führung 19 des Bleeh- gehäuses derart, dass in jeder Stellung der Streusegmente 18 der Auswurf des Mistes aus den Trommeln 3 am günstigsten erfolgt. Diese Führung ist durch die Führungssehlitze 19 gebildet, in welche Bolzen 20 der Segmente 18 ragen, sowie mit Klemmhebel 21 versehene Gewindebolzen 22. Mittels der Klemmhebel 21 können die Streusegmente 18 in den durch die Sehlitze 19 gegebenen Grenzen in jeder beliebigen Stellung arretiert werden. Mit 23 ist ein Motormäher angedeutet, der über die Zapfwelle 13 die Trommeln 3 antreibt, die beschriebene Mistzettmaschine auf den Gleit- kufen 2 vor sich herstossend. Diese Maschinenkonstruktion eignet sich ebensogut für einen Einachsschlepper. Der Anbau am Zweiachssehlepper gemäss Fig. 4 erfolgt durch ein in der Vertikalebene bewegliches Anschlussstück 24, so dass die Mist zettmasehine den Bodenunebenheiten leieht folgen kann. An Stelle des starren Zapf- wellenanschlusses tritt eine Kardankupplung 25. Mit 26 ist der Zweiachsmotorschlepper angedeutet. Die beschriebene Mistzettmasehine erfasst mit den Zerreisstrommeln 3 den auf das Feld in aufgelöster Mahd gebrachten Mist mit den Zahnreihen 4 und führt diesen mit Wucht gegen die Sehlagkante 15, zerkleinert diesen daselbst, worauf der Mist durch die Geschwin- digkeitsenergie zwischen den beiden Streusegmente 18 in einem in gewissen Grenzen vorbestimmten Streuwinkel gezettet ausgewor- Yen wird, und zwar in der gewünschten Breite und Streudichte. An Stelle der Zahnreihen 4 können auch vom Mantel der Streutrommeln abstehende Rippen oder dergleichen vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mistzettmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Rahmenkonstruktion mindestens zwei zueinander gegenläufig rotierende, unmittelbar über der Fahrbahn vertikal gelagerte Zerreiss-und Streutrommeln angeordnet sind, die über ein Getriebe mit einer Antriebswelle eines mit Laufrädern versehenen Antriebsaggregates in Drehverbindung stehen, hinter welchen Trommeln in der Mitte eine vertikale Schlagkante und beidseitig von dieser verstell-und feststellbare Streusegmente angeordnet sind, das Ganze zum Zwecke, den in aufgelöster Mahd auf das Feld ausgebrach- ten Mist mit den Zerreisstrommeln zu fassen,zwischen diesen durch zu dessen Verkleinerung gegen die Sehlagkante zu sehleudern und alsdann den zerkleinerten Mist zwischen den beiden Streusegmenten in einem in gewissen Grenzen wählbaren Streuwinkel und entspre chender Streubreite und-diehte gezettet aus zuwerfen.UNTERANSPRÜCHE 1. Mistzettmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streutrommeln vom Mantel abstehende Zahnreihen aufweisen.2. Mistzettmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streutrommeln vom Mantel abstehende Rippen aufweisen.3. Mistzettmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Trommelgehäuse auf Gleitkufen auf dem Boden abgestützt ist.4. Mistzettmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streutrommeln über Kettenräder, Kette und ein Winkel- zahnradgetriebe mit der antreibenden Welle in Drehverbindung stehen, welches Getriebe mittels einer Blechverschalung abgeschlossen ist.5. Mistzettmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streuseg- mente mittels Zapfen in Führungssehlitzen verstellbar geführt sind, wobei Klemmhebel die Arretierung der eingestellten Streusegmente ermöglichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH316084T | 1954-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH316084A true CH316084A (de) | 1956-09-30 |
Family
ID=4496231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH316084D CH316084A (de) | 1954-12-04 | 1954-10-02 | Mistzettmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH316084A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1236262B (de) * | 1963-02-02 | 1967-03-09 | Fella Werke Gmbh | Kreiselzettwender |
| DE1507286B2 (de) * | 1965-09-15 | 1980-11-06 | C. Van Der Lely N.V., Maasland (Niederlande) | Kreiselheuwerbungsmaschine |
-
1954
- 1954-10-02 CH CH316084D patent/CH316084A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1236262B (de) * | 1963-02-02 | 1967-03-09 | Fella Werke Gmbh | Kreiselzettwender |
| DE1507286B2 (de) * | 1965-09-15 | 1980-11-06 | C. Van Der Lely N.V., Maasland (Niederlande) | Kreiselheuwerbungsmaschine |
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