CH316178A - Vorrichtung zum Entwickeln von lichtempfindlichen Papieren, insbesondere Lichtpaus- und Photokopien, sowie Verfahren zum Herstellen der Vorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Entwickeln von lichtempfindlichen Papieren, insbesondere Lichtpaus- und Photokopien, sowie Verfahren zum Herstellen der Vorrichtung

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CH316178A
CH316178A CH316178DA CH316178A CH 316178 A CH316178 A CH 316178A CH 316178D A CH316178D A CH 316178DA CH 316178 A CH316178 A CH 316178A
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CH
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Schmidt Walter
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Buero Geraete Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D9/00Diffusion development apparatus
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/08Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material

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Description


  Vorrichtung zum Entwickeln von lichtempfindlichen Papieren, insbesondere     Lichtpaus-          und    Photokopien, sowie Verfahren zum Herstellen der Vorrichtung    Zum Entwickeln von lichtempfindlichen  Papieren, insbesondere     Lichtpaus-    und Photo  kopien, sind     Vorrichtungen        bekanntgeworden,     welche eine Wanne zur Aufnahme der     Ent-          wicklerflüssigkeit.,    Führungsmittel zum Hin  durchleiten der Papiere durch den die Flüssig  keit enthaltenden Teil der Wanne und ein  Paar Quetschwalzen zum Fördern und Aus  quetschen der Papiere aufweisen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Vorrichtung dieser     Art    und ein Verfahren  zum Herstellen derselben.  



  Bisher waren die     Führungsmittel    durch  gesonderte, lösbar in der Wanne     angeordnete     Elemente gebildet. Bei der Vorrichtung ge  mäss der Erfindung hingegen ist die Wanne  selbst als     Führungs-    und     Umlenkelement    für  die Papiere ausgebildet. Diese Bauweise bringt  eine Verbilligung der     Materialkosten    wie auch  der Herstellungskosten mit sich.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zum  Herstellen der Vorrichtung besteht darin, dass  die Wanne aus plattenförmigem Ausgangs  material gepresst wird.  



  In der beigefügten Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen  Vorrichtung dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch eine erste  Ausführungsform der Vorrichtung, die zur  Entwicklung von Lichtpauspapieren bestimmt  ist und         Fig.    2 einen analogen Querschnitt durch  eine zweite Ausbildungsform, die zum Ent  wickeln von Negativ- und     Positiv-Photokopien     eingerichtet. ist.  



  Die in     Fig.    1 veranschaulichte Vorrichtung  weist eine Wanne 10 auf, die     zur    Aufnahme  der     Entwicklerflüssigkeit        bestimmt    ist. Der  Flüssigkeitsspiegel ist mit einer strichpunk  tierten Linie 11 angedeutet. Die Wanne 10 hat  in senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufen  der Richtung überall das gleiche Querschnitts  profil. Rings um die Wanne verläuft ein nach  unten vorspringender Rand 12, der zum Ab  stützen der Wanne dient und mit dieser aus  einem einzigen Stück Material besteht. Die  Stärke des die Wanne begrenzenden Materials  ist überall die gleiche, so dass die Wanne eine  konvexe Unterseite hat, die komplementär zur  konkaven Innenseite der Wanne ist.

   An der  tiefsten Stelle der Wanne ist an derselben eine  Sammelrinne 13 für Sehlamm oder dergleichen  ausgedrückt. Diese Rinne verläuft über die  ganze Länge der Wanne. In den beiden Stirn  wänden 14 der Wanne, von welchen in     Fig.    1  nur die eine sichtbar ist, sind zwei mitein  ander zusammenarbeitende Quetschwalzen 15  und 16 drehbar gelagert, indem ihre Achsen  in passende Löcher der nicht dargestellten  Stirnwand und in Schlitze 17 und 18 der  andern Stirnwand eingeführt sind. An der  Achse der einen Walze     sitzt.    eine nicht. ge-      zeichnete     Handkurbel.    Es könnte aber auch  ein elektrischer Antriebsmotor mit der einen  Walze in Verbindung stehen.

   Die Wanne 10  ist mit einem Deckel 19 versehen, der mittels  Scharnieren 20 an dem hintern Rand 12  schwenkbar befestigt ist.  



  Innerhalb der Wanne 10 ist ein     platten-          förmiges        Führungselement    21 derart angeord  net, dass es in einem gewissen Abstand von  der Innenfläche der Wanne verläuft. Das       Führungselement    21 ist mit. Hilfe von zwei  seitlich angeordneten Schraubenbolzen 22 und  von zwei     Rändelnnittern    23 lösbar     befestigt.     Von den genannten Bolzen und     Muttern    ist.  in     Fig.    1 nur je die eine sichtbar.

   Die Bolzen  22 sind mittels     'Tattern    24 und 25     starr    an  der Wanne befestigt, wobei die auf der Innen  seite der Wanne liegenden Muttern 25     zugleich     als Distanzstücke für das Führungselement.  21 dienen.  



  Bei aufgeklapptem Deckel 19 kann ein     zii     entwickelndes     liehtempfindliehes    Papier, z. B.  eine Lichtpause, in Richtung des Pfeils P  in den Spalt zwischen dem Führungselement  21 und dem benachbarten     Wannenboden    ein  geführt werden. Durch     die'Vanne    selbst wird  das Blatt in der Gegend der tiefsten     'V        annen-          stelle    umgelenkt, so dass es mit.     seiner    voran  laufenden Kante in den Bereich der     Quetsch-          walzen    15     und    16 kommt.

   Durch Drehen der  Walzen im Sinne der eingezeichneten Pfeile R  wird das Blatt zwischen die Walzen hindurch  gezogen, wobei es vollständig durch die     Ent-          wicklerflüssigkeit    gefördert     Lind    anschliessend       a.usgequetseht    wird.  



  Der Deckel 19 dient dazu, um bei     Nicht-          gebraueh    der     Vorrichtung    die     Entwiekler-          flüssigkeit    und den Innenraum der Wanne 10  vor Staub zu schützen.  



  Bei der Herstellung der     beschriebenen        Vor-          richtLing    wird die Wanne 10 mitsamt dem  Rand 12 aus einem einzigen     plattenförmigen     Stück Ausgangsmaterial gepresst, das vorzugs  weise ein     thermoplastiselier        Kunststoff    ist, den  man vor dem Einlegen in die     Pressformen    er  wärmt.  



  Bei einer     Ausführungsvariante    der be  schriebenen Vorrichtung sind nur an den bei-    den parallel zur     Längsaze        der        Quetschwalzen          verlaufenden    Kanten der Wanne nach unten       vorsprin-ende    Ränder     vorhanden,    die mit der  Wanne ans einem     einzi--en        Stück        'Material    be  stehen.

   Die     Stirnwände    14 der Wanne kön  nen dann ebene Platten sein, die über die  Wanne 10     hinaus    bis zu den Rändern 12  reichen und sowohl     niit    dem Boden der       ZV        anne    als auch den Rändern 12 durch Lei  men, Sehweissen, Kitten oder dergleichen ver  bunden werden.  



  Das in     Fig.2    dargestellte Ausführungs  beispiel unterscheidet. sieh vom beschriebenen       hauptsächlich    dadurch, dass die Wanne 10 ein  etwas anderes Profil hat, welches die Auf  nahme einer grösseren Menge Entwickler  flüssigkeit gestattet.     Zti    diesem Zwecke ist  die vordere Partie 26 der Wanne stärker ge  höhlt. Um dennoch eine glatte Führung für  die Papiere zu erreichen, ist diese Partie 26  mit mehreren nach oben     vorspringenden    Rip  pen 27 versehen, welche gegen das Innere der  Wanne ausgedrückt sind. Die Rippen 27 haben  je eine     S-#,-nimetrieebene,    die rechtwinklig zu  den     Längsazen    der     Quetschwalzen    15 und 16  verläuft.

   Die Oberkante dieser Rippen 27  dient den Papieren als Führung, wie beim vor  herigen Beispiel die Innenfläche der Wanne  selbst.  



  An Stelle eines einzigen zusätzlichen Füh  rungselementes 21 sind hier deren drei vor  handen, welche mit 28, 29 und 30 bezeich  net sind. Die Befestigung der Führungs  elemente ist analog dem vorigen Beispiel.  Die Elemente 28, 29, 30 sind nach oben ge  wölbt. Die zu entwickelnden Papiere können  zwischen dein Element 28     Lind    den Rippen 27  oder     aneh    zwischen den beiden Elementen 28  und 29 oder schliesslich zwischen den Elemen  ten 29     Lind    30     eingeführt.    werden.

   Durch die  Wölbung der Führungselemente 28, 29 und 30  wird erreicht, dass in allen     Fällen    das zu ent  wickelnde Papier die gleiche     Wegstrecke        zu-          riicklegen    mass, bis es in die     Quetschwalzen    15  und 16 einläuft. Führt man zwei oder drei  bündig     übereinandergelegte    Papierblätter in  zwei verschiedene der vorhandenen Durch  laufwege ein, so sind die Blätter beim Ver-      lassen der Walzen 15 und 16 immer noch bün  dig übereinander.  



  Dies ist, wichtig bei der Durchführung von  Photokopierverfahren, bei welchen ein belich  tetes Negativpapier zusammen mit einem Po  sitivpapier durch das     Entwicklerband    ge  zogen und anschliessend zwischen den Quetsch  walzen     aneinandergepresst    werden, wobei auf       dem    einen Papier das entwickelte Negativ und  auf dem andern gleichzeitig das entwickelte  Positiv sichtbar wird.  



  Bei einer nicht dargestellten Ausführungs  variante zu     Fig.2    können die Führungsrip  pen 27 an der Wanne fehlen und dafür am       Führungselement    28 nach unten ausgedrückte       Rippen    vorhanden sein, welche die zwischen.

    das Element 28 und die Behälterwandung 26       eingesehobenen    Papierblätter jeweils entlang  der Wandung 26 führen.     Zweckmässigerweise     ist das Führungselement 28 dann im wesent  lichen eine ebene Platte mit nach unten und  nach oben     ausgebauchten    Rippen, die sieh  bis auf einen bestimmten, für den     Papier-          durehgang    benötigten Abstand der Behälter  wandung 26 bzw. dein nach oben gewölbten  Führungselement 29 nähern.  



       l;egebenenfalls    kann die Rinne 13 erheblich       tiefer    gemacht werden als in der Zeichnung  dargestellt ist, damit die Wanne eine grössere  Menge     Entwicklerflüssigkeit    aufzunehmen     ver-          ma;;.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Vorriclitung zum Entwickeln von lichtemp findlichen Papieren, insbesondere Lichtpaus- und Photokopien, mit einer Wanne zur Auf nahme der Entwicklerflüssigkeit, mit Füh rungsmitteln zum IIindurchleiten der Papiere durch den die Flüssigkeit enthaltenden Teil der Wanne und mit einem Paar Quetsch- walzen zum Fördern und Ausquetschen der Papiere, dadurch gekennzeichnet.,
    dass die Wanne selbst als Fühiungs- und Umlenk- element für die Papiere ausgebildet ist. UN TER AN SPR.Ü CHE 1. Vorriehtung nach Patentansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass die Stärke des die Wanne begrenzenden Materials überall die gleiche ist.
    \'. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne min destens an ihren parallel zu den Quetsch- walzen verlaufenden Kanten einen nach unten vorspringenden Rand aufweist, welcher mit der Wanne aus einem einzigen Stück Material besteht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass rings um die Wanne ein nach unten vorspringender Rand verläuft, der mit der Wanne aus einem ein zigen .Stück Material besteht und zum Ab stützen der Wanne dient. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Wanne in jedem zur Längs richtung der Quetschwalzen rechtwinklig ge führten Querschnitt das gleiche Profil auf weist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Wanne nach innen ausgedrückte Rippen aufweist, welche rechtwinklig zur Längsaxe der Quetschwalzen verlaufende Sym metrieebenen haben und mit ihren Oberkanten zur Papierführung dienen.
    6. Vorrichtung'nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ' an der tiefsten Stelle der Wanne eine Sammelrinne für Schlamm oder dergleichen ausgedrückt ist. PATENTANSPRUCH II Verfahren zum Herstellen einer Vorrich tung gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wanne aus einem plat- tenförmigen Ausgangsmaterial gepresst wird. UI\TTERANSPRUCH 7. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Wanne aus thermoplastischem Plattenmaterial gepresst wird.
CH316178D 1953-09-09 1953-09-09 Vorrichtung zum Entwickeln von lichtempfindlichen Papieren, insbesondere Lichtpaus- und Photokopien, sowie Verfahren zum Herstellen der Vorrichtung CH316178A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2989914A (en) * 1958-01-06 1961-06-27 Kenneth R Reick Tray for producing photocopies
DE2425190A1 (de) * 1973-05-28 1974-12-19 Glunz & Jensen Vorrichtung zum entwickeln von filmen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2989914A (en) * 1958-01-06 1961-06-27 Kenneth R Reick Tray for producing photocopies
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