CH316385A - Waschmaschine mit Schaltautomat zur Steuerung von Arbeitsgängen - Google Patents

Waschmaschine mit Schaltautomat zur Steuerung von Arbeitsgängen

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CH316385A
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CH
Switzerland
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washing machine
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English (en)
Inventor
Meili Hans
Original Assignee
Ad Schulthess & Co Aktiengesel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F39/00Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00 
    • D06F39/08Liquid supply or discharge arrangements
    • D06F39/087Water level measuring or regulating devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description


  Waschmaschine mit Schaltautomat zur Steuerung von     Arbeitsgängen       Die Erfindung betrifft eine Wasch  maschine mit Schaltautomat zur     Steuerung     von Arbeitsgängen, besitzend eine in einem  für Behandlungsflüssigkeit vorgesehenen Be  hälter drehbare Waschtrommel.  



  Die erfindungsgemässe Waschmaschine be  sitzt einen für die Behandlungsflüssigkeit  vorgesehenen     Zuflussregler,    der     mindestens     eine zur     Einflussnahme    auf     wenigstens-einen     elektrischen Schalter dienende Membrane in  einer Luftkammer aufweist, die in Verbin  dung steht mit einer mit dem Flüssigkeits  behälter kommunizierenden Leitung, das  Ganze derart., dass     Änderungen    des Flüssig  keitsspiegels im erwähnten Behälter sich in       Luftdruekä.nderungen    auf die Membrane um  setzen, was sieh demgemäss auf genannten  elektrischen Sehalter auswirkt, welcher einem  Steuerventil zugeordnet ist, das sich im Lei  tungsnetz für den Zu- und Abfluss von Flüs  sigkeit zum bzw.

   vom erwähnten Behälter be  findet.  



  Es gestattet dies auf verhältnismässig ein  fache Weise die zuverlässige Regelung des  Zuflusses der Behandlungsflüssigkeit zum er  wähnten Behälter in vorbestimmter Menge.  



  Der     Erfindungsgegenstand    soll gemäss der  Zeichnung an zwei beispielsweisen Ausfüh  rungsarten näher erklärt werden. Es zeigen:       Fig.    1 im Aufriss die erste Ausführungs  art., teilweise im Schnitt,       Fig.    2 im Aufriss die zweite Ausführungs  art, zum Teil im Schnitt, und         Fig.    3 eine zu     Fig.    2 rechtwinklig versetzte  Darstellung.  



  Die Zeichnung ist auf die zur Erklärung  der Erfindung erforderlichen Teile be  schränkt, wobei eine im übrigen bekannte  Waschmaschine grösseren Ausmasses mit von  einem Schaltautomaten aus gesteuerter Be  triebsweise angenommen ist. Die beim Betrieb  der Maschine rotierende Waschtrommel taucht  in einen muldenförmigen Behälter ein, wel  cher dazu bestimmt ist, die Behandlungs  flüssigkeit aufzunehmen, und zwar wird der  Behälter in der Reihenfolge der     Arbeitsgänge     nacheinander mit     Kochwasch-    bzw. mit Spül  flüssigkeit beschickt; es wird unter anderem  der Zeitpunkt des Beginnes des Flüssigkeits  zuflusses zum erwähnten Behälter durch den       Schaltautomaten    bestimmt.  



  In     Fig.    1 ist der     muldenförmige    Behälter  1 für die Behandlungsflüssigkeit dargestellt;  dieser Flüssigkeitsbehälter 1, in dem die nicht  gezeichnete Waschtrommel drehbar ist, ist  aus Platzgründen in kleinerem Massstab als  die Teile des eigentlichen     Zuflussreglers    ge  zeichnet, und seine gezeichnete relative Lage  ist entsprechend     angepasst.    In der tiefsten  Zone ist an den Flüssigkeitsbehälter 1 ein ge  bogenes Rohr 2 angeschlossen, dessen anderes,  gerades Ende mit einer Muffe 3 verschraubt  ist, wobei zwischen den Teilen 2 und 3 eine  Düse 4 festgelegt ist.

   Mit dem zweiten     End-          teil    der Muffe 3 ist ein Verbindungsstück 5  verschraubt, welches von einem Rohr 6 durch-      setzt ist, das an ein dreiteiliges Gehäuse 7, 8  und 9 angeschlossen ist, das eine Luftkam  mer begrenzt. Die drei Gehäuseteile 7-9 sind  durch Schrauben 10 lösbar miteinander ver  bunden. Mit seinem. obern Endteil ist das er  wähnte Rohr 6 am mittleren,     dureh    einen  Ring gebildeten Gehäuseteil 8 festgemacht.       Zwischen    den     durch    zwei Platten gebildeten  Gehäuseteilen 7 und 9 sind mittels zusätz  lichen Teilen zwei hochkant gestellte, also  stehende Membranen 11 und 12 im Abstand  voneinander festgelegt.

   Gleichachsig zum Rohr  6 ist im Gehäuse 7-9 ein Stutzen 13 angeord  net, welcher in den freien Raum zwischen den  einander gegenüberstehenden zwei Membra  nen 11 und 12 hineinragt und diesen dein  zufolge mit dem als Luftleitung dienenden  Rohr 6 in Verbindung hält.  



  Eine im Gehäuseteil 7 befestigte     Füh-          rungsbüehse    14 ist von einem der Membrane  11 zugeordneten Steuerstift 15 durchsetzt.  16 ist ein     Steuerstift,    welcher der Membrane  12 zugeordnet ist und durch den Gehäuseteil  9 hindurchgeht. Mit ihrem der betreffenden  Membrane 11 bzw. 12 abgekehrten Ende kann  der Steuerstift 15 bzw. 16 bei entsprechender  Beeinflussung durch die zugeordnete Mem  brane 11 bzw. 12 auf die Kontaktfeder 17  bzw. 18 eines elektrischen Schalters 19 bzw. 20  einwirken.

   Durch     diesen.Schalter    19 bzw. 20  kann über einen Kontakt. 21 bzw. 22 ein  Stromkreis geschlossen werden zwecks Be  tätigung je eines zugeordneten     Steuerventils,     welches sich im Leitungsnetz befindet, über  das der Zu- und Abfluss der Flüssigkeit zum  bzw. vom Behälter 1 erfolgt. Die erwähnten  zwei Steuerventile dienen dazu, den     Zufluss     von Flüssigkeit. zum Behälter 1 hinsichtlich  der Menge zu begrenzen, das eine Steuerven  til die     Wasehflüssigkeit,    das andere die Spül  flüssigkeit, wobei die Art der Flüssigkeit  durch den Schaltautomaten gewählt wird.  



  Durch das mit dem Flüssigkeitsbehälter 1  kommunizierende Rohr 2 ist mit der vom Ge  häuse 7-9 begrenzten Luftkammer eine     Ver.-          Bindung    solcher Art hergestellt, dass bei im  Behälter 1 steigendem     Flüssigkeitsspiegel     demgemäss die Luft im Gehäuse 7-9 zwi-    sehen den beiden Membranen 11 und 12 kom  primiert wird. Dementsprechend werden die  beiden     Membranen    11 und 12 sinngemäss de  formiert, und folglich die beiden Steuerstifte       1.5    und 16 axial verschoben, die Betätigung  der Schalter 19 und 20 bewirkend.

   Die Stel  lung der beiden     Sehalter-Kontaktfedern    17  und 18 kann je mittels einer     Regulierschraube     23 bzw.     2.1    fein eingestellt werden. Dement  sprechend wird, nach Massgabe der genannten  Verschiebung des einzelnen Steuerstiftes 15       bzw.    16, der betreffende Schalter 19 bzw. 20  und somit das erwähnte zugeordnete Steuer  ventil betätigt, nämlich sobald im Behälter 1  das vorbestimmte     Flüssi-keitsniveau    erreicht  ist;

   es wird dann der weitere     Zufluss    von       Flüssigkeit    in den Behälter 1     abgesperrt.    Bei       nach    vorbestimmter Betriebsdauer vom Schalt  automat aus     veranlasstem    Abfluss der Flüssig  keit aus dem Behälter 1 vermindert sich im  Gehäuse 7-9 der Luftdruck, nach Massgabe  der Senkung des     Flüssigkeitsspiegels    im Be  hälter 1,     wodureli    die Membranen 11 und 12  ihren     Normalzustand    anstreben und dem  zufolge     ihr.Druck    auf die     Steuerstifte    15 und  16     nachlässt,

      so dass sich der     Ausgangszustand     des     Zuflussreglers    einstellt und dessen Ein  flussnahme auf die erwähnten Steuerventile       aufhört    usw.  



  Vom     beschriebenen        Ausführungsbeispiel     unterscheidet sich das zweite     (Fig.    2, 3) vor  allem dadurch, dass     zwecks    Beeinflussung der  vorgenannten zwei Steuerventile nur eine ein  zige, mit. 25     bezeiehnete,    liegende Membrane  vorgesehen ist, die sich in der Luftkammer  eines aus den zwei     plattenförmigen    Teilen 26  und 27 gebildeten     Gehäuses    befindet, dessen  zwei Teile durch Sehrauben lösbar vereinigt  sind.

   In eine zentrale Bohrung 28     des    untern  Gehäuseteils 26 ist ein Nippel 29     einge-          sehraubt,    welcher durch einen Schlauch 30 die  Verbindung mit. der untern Zone des Flüs  sigkeitsbehälters 1 herstellt. Auf ihrer Ober  seite trägt. die Membrane 25 eine Platte 31,  auf welcher sieh in einer Kerbe ein stehender,  aus dem obern Gehäuseteil 27 herausragender  Steuerstift 32 abstützt, der durch sein oberes  Ende in eine Kerbe eines     Widerlagers    33 ein-      greift.

   Dieses ist im gegabelten     Mittelteil     eines     Schwenkbügels    34 festgelegt, der durch  seine äussern Schenkel mittels zueinander  gleichachsigen Schrauben 35 an zwei Steh  blechen 36 eines     Tragkörpers    37     gelagert    ist,  welcher auf dem Gehäuseteil 27 befestigt ist.  Zwischen den genannten zwei Stehblechen 36  befinden sich zwei mit ihnen durch Schrau  ben 38 verbundene elektrische Schalter 39  und 40; ein gemäss     Fig.    3 zwischen den bei  den Schaltern 39 und 40 vorhandener Ver  bindungsteil besitzt. eine vom Steuerstift 32       durehsetzte    Bohrung.

   Am Steg des Schwenk  bügels 34 sind zwei Steuerteile 41 und 42 je  mittels eines     Stellbolzens    43 mit aufgesetzter       Sehraubemnutter    44 angeordnet; diese zwei  Steuerteile 41 und 42 sind zum Zusammen  wirken mit, je einem     Betätigungsorgan        -15     bzw. 46 des Schalters 39 bzw. 40 bestimmt.  Diese zwei Schalter 39 und 40 ersetzen in  ihren Funktionen die beim ersten     Ausfüh-          rungsbeispiel    mit 19 und 20 bezeichneten zwei  Schalter zur     Beeinfhissung    der beiden Steuer  ventile, welche im Leitungsnetz angeordnet  sind, über welches der Zu- und Abfluss von  Flüssigkeit zum bzw. vom Behälter 1 erfolgt.  



  Der     Zuflussre--ler    ist. durch einen am un  tern     Gehäuseteil    \26 vorgesehenen Anschlag  winkel     26a    mittels Schrauben 47 an einer       Tragwand    48 befestigt. Diese weist einen       Luftdurchlass    49 zu einer Schutzhaube 50 auf,  welche durch Schrauben lösbar am untern  Gehäuseteil 26 befestigt ist, und die auf dem  obern Gehäuseteil 27 befindlichen Teile über  deckt.  



  Die Wirkungsweise des     Zuflussreglers    ent  spricht sinngemäss der beim ersten     Ausfüh-          rungsbeispiel    beschriebenen, das heisst. bei im  Behälter 1 steigendem Flüssigkeitsspiegel  nimmt in der Bohrung 28 des untern Gehäuse  teils 26 der Luftdruck dementsprechend zu,  wodurch die     Membrane    25 nach oben     ausge-          wölbt    und der Steuerstift 32 demgemäss auf  wärts bewegt wird.

   Dies bewirkt ein     en-tspr        e-          chendes        Verschwenken    des Schwenkbügels 34,  wobei die beiden mittels der     Stellbolzen    43  fein einstellbaren Steuerteile 41 und 42 in  Richtung gegen die     Betätigungsorgane    45 und    46 bewegt werden, wobei je nach deren Ein  stellung am Schwenkbügel 34 der eine oder  andere den entsprechenden Schalter 39 bzw.  40 in Tätigkeit setzt. Bei nachfolgendem  Sinken des Flüssigkeitsspiegels im Behälter 1  entspannt. sich die Membrane 25, es senkt sieh  der Steuerstift 32, und es strebt der Schwenk  bügel 34 infolge der     Schwerkraft    seiner Aus  gangsstellung zu usw.  



  Wenn für den Flüssigkeitsbehälter 1 eine  elektrische Heizung vorgesehen ist, wird der  einzelne Schalter     zweckmä.ssigerweise    so aus  gebildet, dass er über einen     Umsehaltkontakt     bewirkt, dass die durch einen Schützen ge  steuerte Heizung nur dann eingeschaltet  werden kann, wenn sieh Flüssigkeit im Behäl  ter befindet.  



  Selbstverständlich kann der     Zuflussregler     auch noch anders als gezeichnet ausgeführt       werden.    Er kann z. B. gegebenenfalls auch  mit nur einem elektrischen Schalter gebaut  werden, wenn für die Wasch- und die Spül  flüssigkeit die gleiche Menge     vorgesehen    wird,  also im Behälter 1 ein und dasselbe Niveau  gilt. Die     Ausführung    gemäss     Fig.    2 und 3  kann auch so gestaltet werden, dass der       Schwenkbügel    34 mit mehr als zwei Steuer  teilen versehen wird, um auf entsprechend  viele     Schalter-Betätigungsorgane    einwirken zu  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Waschmaschine mit. Schaltautomat zur Steuerung von Arbeitsgängen, besitzend eine in einem für Behandlungsflüssigkeit. vorge sehenen Behälter drehbare Waschtrommel, ge kennzeichnet durch einen für die Behand lungsflüssigkeit vorgesehenen Zuflussregler, der mindestens eine zur Einflussnahme auf wenigstens einen elektrischen Schalter die nende Membrane in einer Luftkammer auf weist, die in Verbindung steht mit einer mit dem Flüssigkeitsbehälter kommunizierenden Leitung, das Ganze derart, dass Änderungen des Flüssigkeitsspiegels im erwähnten Behäl ter sich in Luftdruckänderungen auf die Membrane umsetzen,
    was sich demgemäss auf genannten elektrischen Schalter auswirkt, welcher einem Steuerventil zugeordnet ist, das sich im Leitungsnetz für den Zu- und Abfluss von Flüssigkeit. zum bzw, vom erwähnten Be hälter befindet. UNTERANSPRÜCHE 1. Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in ein und der selben Luftkammer zwei einander gegenüber stehende Membranen angeordnet. sind, von denen jede zur Einflussnahme auf einen elek trischen Schalter bestimmt. ist, dem ein Steuerventil des erwähnten Leitungsnetzes zu geordnet ist. 2.
    Waschmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die zwei Membranen hochkant ge stellt sind, und jeder Membrane ein Steuer glied zugeordnet ist, welches zum Zusammen wirken mit einer Kontaktfeder des betreffen den elektrischen Schalters bestimmt ist. 3. Waschmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass als Steuerglieder axial verschiebbar geführte Stifte vorgesehen sind. 4. Waschmaschine nach Pa.tent.anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kontaktfedern der vor handenen zwei elektrischen Schalter mittels Regulierschrauben einstellbar sind. 5.
    Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane über ein Steuerglied auf einen Schwenkbügel einwirken kann, der mehrere Steuerteile auf weist, die zum Zusammenwirken mit Betäti gungsorganen von elektrischen Schaltern be stimmt sind, denen Steuerventile des erwähn ten Leitungsnetzes zugeordnet sind. 6. Waschmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, da.ss die Membrane liegend angeordnet ist, und dass als Steuerglied ein unmittelbar von der Membrane beeinflussbarer und am Schwenkbügel wirksamer Stehstift dient.. 7.
    Waschmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Steuerteile des Schwenkbügels durch an diesem vorhandene Stellorgane ein stellbar sind.
CH316385D 1953-05-06 1953-05-06 Waschmaschine mit Schaltautomat zur Steuerung von Arbeitsgängen CH316385A (de)

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