CH316551A - Verfahren zur Herstellung einer diuretisch wirksamen Quecksilberverbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer diuretisch wirksamen Quecksilberverbindung

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CH316551A
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carboxy
mercury compound
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benzene
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Ehrhart Gustav
Ruschig Heinrich
Leditschke Heinrich
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Hoechst Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds
    • C07F3/12Aromatic substances containing mercury

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      verfahren   <B>zur Herstellung einer</B>     diuretisch        wirksamen   <B>Quecksilberverbindung</B>    Die     diuretiseli        wirksamen        Queeksilberv        er-          bindungen        -unseres    heutigen Arzneischatzes  sind fast ausnahmslos Verbindungen, die  durch Anlagerung von Quecksilbersalzen an       Allylamide        aliphatischer,    aromatischer,

       hydro-          aromatischer    oder     heteroey        clischer        Carbon-          säuren    in Wasser oder Methanol gewonnen  werden, wobei das Lösungsmittel an der Re  aktion teilnimmt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man     .:u     therapeutisch wirksamen Quecksilberverbin  dungen gelangt, wenn man aromatische     Allyl-          amide    der Formel  R - S02 -     NH        #        CH2    - CH = CH.

    oder  R. -     NH        #    CO -     NH    -     CH2        #    CH =     CH2,     wobei     R.    einen aromatischen Rest, der durch  eine oder mehrere wasserlöslich machende  Gruppen substituiert ist, bedeutet, in Wasser  oder in Verbindungen, die     aliphatiseh    gebun  dene     Hydroxylgruppen    enthalten,     nierkuriert.     



  Als     Ausgangsstoffe    kommen somit aroma  tische     N-Allylsulfoiiamide    oder     N-Allylharn-          stoffe    in Betracht. Als aromatische     N-Allylsul-          fonamide,    die zum Beispiel aus den entspre  chenden     Sulfochloriden    durch Umsetzung mit       Allylamin    gewonnen werden, kommen bei  spielsweise in Betracht:

   1=Carboxy-benzol-3-         sulfonsäureallylamid,        1,2-Dicarboxy-benzol--1-          sulfonsäureallylamid,        1-ss-Carboxy-propionyl-          amino-benzol-4-sulfonsäurealljamid    u. a.  



  Als     \''-Allylharnstoffe    können z. B. ver  wendet. werden: N -     (4-Carboxy    -     phenyl)-N'-          allyl-harnstoff,    N     -(4-Carboxy-3-carboxymeth-          oxy-phenyl)-N'-allyl-harnstoff,        N-(4-Carboxy-.          3-oxy        -phenyl)        -N'-allyl-haxiistoff    u. a.  



  Die     Harnstoffverbindungen    können z. B.  auf folgende Weise hergestellt werden: 4  Carbmethoxy-phenylisocyanat wird mit     Allyl-          amin    zu     N-(4-Carbmethoxy-phenyl)-N'-allyl-          harnstoff    umgesetzt; durch Verseifen erhält  man     N-(4-Carboxy-phenyl)-N'-allyl-harnstoff.     



  Als Verbindungen, die     aliphatisch    gebun  dene     Hydroxylgruppen    enthalten, sind bei  spielsweise geeignet.: Wasser, ein- und mehr  wertige     aliphatische    Alkohole, wie Methanol,       Äthanol,        Äthylenglykol,        Propylenglykol,        1,3-          und        1,4-Butylenglykol,    Glycerin,     Benzyl-          alkohol,        Weinsäurediäthylester,        Formylbern-          steinsäurediäthylester    u. a.  



  Die     hlerkurierung    geschieht mittels Queck  silbersalzen, wie     Quecksilberacetat,        -nitrat,          -tartrat,        -lactat    u. a. Auch     Anlagerungspro-          dukte    von Quecksilbersalzen an     ungesättigte          Verbindungen    können zur Anwendung kom  men. Beispielsweise sei das     Anlagerungspro-          dukt    von     I-Ig        (CH3-C00)2    an Zimtsäure  methylester genannt.

        Die     Merkurierung    kann sowohl bei Zim  mertemperatur als     auch    bei erhöhter Tem  peratur durchgeführt werden. Zweckmässig  ist es, insbesondere wenn man Verbindungen,  die mehrere     Hydroxylgruppen    enthalten, als  Lösungsmittel verwendet, bei Temperaturen  zwischen 50 und 150 C zu arbeiten.    Die Verbindungen, wie sie nach dem Ver  fahren gemäss der vorliegenden Erfindung  erhalten werden, sind ausgezeichnete Diure  tika. Gegenüber den bekannten Verbindun  gen zeichnen sieh die     ltlerkurierungsprodukte     der aromatischen     N-Allylsulfonamide    dadurch  aus, dass sie weniger stark alkalisch reagieren       Lind    infolgedessen eine geringere Reizwirkung  ausüben.

      Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung     des    innern Salzes der  N-     (y-Oxymercui-i-f-oxyäthox.##-propyl.)        -m-sulf-          amido-benzoesäure,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man     1-Carboxy-benzol-3-sul-          fonsäureallylamid    in Gegenwart     von        Äthylen-          g1ykol    mit Quecksilberacetat. umsetzt.  



  Das innere Salz der     N-(y-Ox@miercuri-@3-          oxyäthoxy        -propy        1)..        m-sulfaniido-benzoesäure,     welches durch die im Beispiel angegebenen  Analysendaten charakterisiert wird, ist. in or  ganischen Lösungsmitteln nicht, dagegen in       sodaalkalisehen    Lösungsmitteln löslich. Die  Verbindung stellt. ein     ausgezeichnetes        Diure-          tikum    mit geringer     Reizwirkung    dar.

           Beispiel     24 Gewichtsteile     1-Carboxy-benzol-3-sulfoii-          sä.ureallylamid,    erhalten durch Umsetzen von         1-Carboxy-benzol    - 3 -     sulfonsäurechlorid    mit     s          Allylamin,    werden mit 30     Gewichtsteilan     Quecksilberacetat in     240    Gewichtsteilen     Äthy-          lenglykol    vier Stunden auf dem Dampfbad  erhitzt.

       DieReaktionsmischung    wird     filtriert     und das Filtrat in     1000    Gewichtsteile     Wasser        a     getropft. Der gebildete flockige Niederschlag  wird     mehrmals    mit. je     1000        Gewichtsteilen     Wasser     digeriert.    und abgesaugt. Das erhal  tene Produkt wird in     60        Volumteilen    zwei  fach normaler Natronlauge gelöst,     filtriert    9  und in 60     Volumteile    zweifach     normaler     Schwefelsäure getropft..  



  Nach dem Absaugen, Waschen     und    Trock  nen. im     Exsikkator    erhält man 22 Gewichts  teile des innern.Salzes der     N-(y-Oxymercuri-        s          @-oxyä.thoxy-propyl)-m-sulf        amido-benzoesäure.       Analyse       Ber.:    C 28,71;<B>1-1</B>3,41; N 2,79;     Hg    39,97       Gef.:    C 28,48; H     3,28;    N 2,87;     Hg        39,8'l  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des innern Salzes der N-(y-Oxymercuri-ss-oxyäthoxy-pro- pi>1)-m-sulfamido-benzoesäure, dadurch ge kennzeichnet, dass man 1-Carboxy-benzol-3-sul- fonsä.ureallylamid in Gregenwart von Äthylen- glykol mit Quecksilberacetat.
    umsetzt. Das innere Salz der N-(y-Oxymercuri-fl- oxyäthoxy -propyl) - m - sulfamidobenzoesäure ist in organischen Lösungsmitteln nicht, da gegen in sodaalkalischen Lösungsmitteln lÖs- lich. Die Verbindung stellt ein ausgezeich netes Diuretikum mit geringer Reizwirkung dar.
CH316551D 1952-02-01 1953-01-30 Verfahren zur Herstellung einer diuretisch wirksamen Quecksilberverbindung CH316551A (de)

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