CH316714A - Vorrichtung zur Herstellung von Gleitverschlüssen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Gleitverschlüssen

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CH316714A
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Peterhans Josef
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/50Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples metal slide-fastener parts

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Description


  Vorrichtung zur Herstellung von Gleitverschlüssen         Die    Erfindung betrifft eine Vorrichtung       zur        flerstellun-    von     Grleitverschlüssen,        welehe     n  annähernd U-förmige, in Abständen vonein  ander an Schnüren befestigte Bügel aufwei  sen, die dazu bestimmt sind, Wülste an den  Rändern der     zif    verbindenden Textilien     züi     -umgreifen.

   Es sind     sogenannte    -unsichtbare  Gleitverschlüsse bekannt, die Gleitbügel auf  weisen, welche Wülste an den Kanten der zu  verbindenden Teile aus Textilien oder der  gleichen umgreifen, wobei die Wülste an der  Innenseite des     Bekleidungsstliekes    oder     der-          gleiehen        angebraeht    sind. Die Gleitbügel sind       hiebei    in bestimmten Abständen voneinander  an an ihren beiden Seiten verlaufenden       Sehnüren    befestigt. Beim Öffnen des Ver  schlusses -werden die Gleitbügel an das eine  Ende der zu verbindenden Stoffränder     zusam-          inengeschoben.     



       Die        erfindungsgemässe        Vorriehtung,    zur  <B>C C</B>  Herstellung- von     Gleitversehlüssen    zeichnet  sieh dadurch aus,     dass    unmittelbar     aufeinan-          derfolgend        naelistebende        Einriehtungen    vor  gesehen sind.

   eine     Einführeinriehtungl    mit  einem hin und her gehenden Wagen, auf     -wel-          ehem    Paare einander gegenüberliegender, mit  tels Federn     gegeneinandergepresster    Greif  rollen hintereinander angeordnet sind, welche  Greifrollen     abgeflaehte    Umfangsstellen haben,       und    mit     Tederbelasteten    Hilfsrollen, die das  Ausgangsmaterial beim     Rilekgang    des     Sehlit-          tens    festhalten, eine     Abtrenn-    und Biegeein-         riehtung    mit einem Schneid- und Biegewerk  zeug,

   das eine Schneide und eine vertiefte       Pressschulter    besitzt zum     Ablängen    von Ma  terialteilen und deren gleichzeitiger Verfor  mung zu     U-Bügeln;    eine erste beidseitig an  greifende     Press-    und Biegeeinrichtung, um die  Schenkel der     IJ-Bügel    nach innen einzubuch  ten, eine in diese     Sehenkeleinbuchtungen        rei-          ehende        Einlegeeinriehtung    für die Schnüre,  eine zweite, beidseitig angreifende     Press-    und  Biegeeinrichtung,

   um die Bügelschenkel um  die     Sehnüre    herumzubiegen und an den       Sehnüren    festzuklemmen, eine     Festhalteein-          riehtung        f.ür    den jeweils vordersten, noch  nicht     angeklemmten    Bügel -während des<B>Ab-</B>  ziehens des vorangehenden     angeklemmten    Bü  gels, und schliesslich eine     Distanzierungs-    und       Abzieheinriehtung    für die bereits an die       Sehnüre        angeklemmten        Versehlussbügel    mit  einem hin und her gehenden,

   seine Höhenlage  in den Endstellungen selbsttätig wechselnden  Greifer, wobei diese Einrichtungen alle von  einer einzigen Nockenwelle angetrieben sind  und eine     Profilsehiene    ununterbrochen durch  sie alle     hindurehgeht    zur Führung der Bügel  und als     Widerlager    für die Werkzeuge, und       dass    ferner eine     einziae        Vorschubeinrichtung     für alle Bügel auf. der     Profilsehiene    vorgese  hen ist.  



  An     Iland    der Zeichnung wird ein Aus  führungsbeispiel einer erfindungsgemässen  Vorrichtung erläutert. Es zeigen     Fig.   <B>1</B> eine      Seitenansicht der Vorrichtung mit Schnitten  nach den Linien     I-I    der     Fig.    4,     Y-I'    der       Fig.    2 und der     Fig.   <B>5,</B>     Fig.    2 die     Zu-          führungseinriehtung   <B>für</B> das Ausgangsmate  rial in     Seitenansieht,        Fig.   <B>3</B> dieselbe in der  Draufsicht,

       Fig.    4 einen Schnitt durch die  Vorrichtung nach der Linie     IV-IV    der       Fig.   <B>1,</B>     Fig.   <B>5</B> einen Schnitt durch die, Vor  richtung nach der Linie     V-V    der     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>6</B> einen Schnitt durch die Vorrichtung,  nach der Linie     VI-VI    der     Fig.   <B>1.,</B> wobei die  linke Hälfte in Ansieht gezeichnet ist,     Fig.   <B>7</B>  eine Draufsicht der Einrichtung im teilweisen  Schnitt nach der     Line        VII-VII    der     Fig.   <B>6,

  </B>       Fig.   <B>8</B> den     Fadenzuführer    in Ansieht, teilweise  im Schnitt nach der Linie     VIII-VIII    der       Fig.   <B>1,</B>     Fig.   <B>9</B> den Niederhalter im Schnitt  nach der Linie     IX-IX    der     Fig.   <B>1,</B>     Fig.   <B>10</B>  den     Sehwin,-hebel    in Ansieht.

   Weiter zeigen  die     Fig.   <B>11, 13</B> und 14 den     Gleitbügel    in den  verschiedenen Stufen seiner Herstellung in  Seitenansicht,     Fig.    12 den Gleitbügel in der  Herstellungsstufe     Fig.   <B>11</B> in der     Draufsieht     und     Fig.   <B>15</B> eine     Draufsieht    auf die     Arbeits-          fläehe    des Stanz- und     Presswerkzeuges.     



  Die dargestellte Vorrichtung besitzt eine  Grundplatte<B>1,</B>     -welehe    durch nicht dargestellte  Distanzsäulen mit der Oberplatte 2 verbunden  ist. Die Antriebswelle<B>3</B> ist in den Lagerstän  dern 4 und<B>5</B> der Grundplatte<B>1</B> gelagert und  durch die     Riemenseheibe   <B>6</B> mit einem nicht  dargestellten Motor verbunden.

   Die Antriebs  welle<B>3</B> steht mittels Exzentern und     Noeken-          seheiben    mit den zur Herstellung des Ver  schlusses erforderlichen Arbeitswerkzeugen in  Verbindung, und zwar betätigt die     Noeken-          scheibe   <B>7</B> die Zuführungseinrichtung für das       Ausgangsmaterial,    die     Noekenscheibe   <B>8</B> die       Vorschubeinriehtung    für die vorgeformten  Glieder, der Exzenter<B>9</B> den ersten, die Glie  der vorformenden Schnitt, die     Nochenseheiben     <B>10</B> und<B>11</B> das zweite     bzw.    dritte, die Glieder  weiterformende     '#Verli:

  zeuge    und schliesslich  die mit dem axial vorstehenden Nocken 12  versehene Scheibe<B>13,</B> die die Abstände der  einzelnen Glieder im fertigen     Gleitverschluss     bestimmende und denselben aus der Maschine  ausziehende Einrichtung.    Von der     Noeke   <B>7</B> wird über den Winkel  hebel 14, die     Sehubstange   <B>15</B> und     denWinkel-          bebe]   <B>16</B> der     Supportsehlitten   <B>17</B> der     Zufüh-          rungseinriehtung-    für das Ausgangsmaterial  betätigt     (Fig.    2).

   Im     Supportsehlitten   <B>17</B> sind  federbelastete     Mitnehmerhebel   <B>18, 19,</B> 20, 21,  die     abgeflaehte        Mitnehmerrollen    22,<B>231,</B> 24,  <B>25</B> tragen, in den Punkten<B>26, 27, 28, 29</B> ge  lagert     (Fig.   <B>3).</B> Ferner ist am Supportschlit  ten<B>1,7</B> ein     Ansehlagbolzen   <B>18'</B> vorgesehen. Die  federbelasteten Hebel<B>30, 31</B> mit den Rollen  <B>32, 33</B> bilden die     Rüekhaltevorrichtung    für  das zuzuführende Ausgangsmaterial.  



  Die     Noeke   <B>8</B> betätigt einen Stössel 34, der  seine auf und ab gehende Bewegung über  den Winkelhebel<B>35</B> und die     Sehubstange   <B>36</B>  der     Vorsehubeinriehtung   <B>37</B> mitteilt, welche  an     ihreni    vordern Ende einen gabelförmigen  Teil<B>37'</B> aufweist und auf der in der durch  laufenden     Formsehiene   <B>38</B> befestigten Füh  rungsstange<B>39</B> gleitet     (Fig.   <B>1).</B>  



  Die     Exzenterseheibe   <B>9</B> bildet den Innen  ring für das     Rollenlagger    40, dessen Aussen  ring 41. mittels der Augen 42 und der Brille  43 den Querholm 44 bewegt, an welchem mit  tels der     Distanzsehrauben    45 der Support 46       ange3ehlossen    ist. Die Verbindung der Brille       43    mit den Augen 42     bzw.    mit dem Quer  holm 44 erfolgt durch die Bolzen 47     bzw.    48.

    Der Support 46 trägt das zum Abtrennen  einer Teillänge     voi-n        Ausgansgmaterial    und  ihrer ersten Formung     züm        U-Bügel        erforder-          lielie        Stanzwerkzeug    49, welches zu diesem  Zweck eine Einbuchtung<B>50</B> aufweist, die mit  der     dLirehlaufenden        Formsehiene   <B>38</B> zusam  menwirkt.

   Die     Arbeitsfläehe    dieses     Stanzwerk-          zeuges    weist, wie in     Fig.   <B>15</B> dargestellt ist,  einen     reehtephigen    Mittelteil<B>105</B> mit in der       Rielitunc    des     Materialvorsehubes    angesetzten  Rechtecken<B>106</B> vor geringerer Breite als der       _INlittelteil    auf.

   Mit diesem Werkzeug kann so  wohl bandförmiges als auch drahtförmiges       Ausgangsinaterial    verarbeitet und abgetrennt  werden, wobei bei beiden Materialarten nach  dem Abtrennen und ersten Verformen ein       (J-Bügel    entsteht, dessen Schenkel eine gerin  gere Breite     aufw-eisen    als der Steg. Soll das  Werkzeug lediglich für     drahtförmiges    Mate-           rial    verwendet -werden, kann die Arbeitsfläche  des     Press-    und     Stanzwerkzeuges        Rechteckform     besitzen.

   Die Gegenschneiden für das     Stanz-          werkzeug    49 werden von den Teilen<B>51</B> und  <B>52</B> gebildet, deren Form. dem     Grundriss    des       Stannverkzeuges    entsprechen. Sowohl der  Querholm 44 als auch der Support 46 werden  auf den Säulen<B>53</B> geführt, die in der Grund  platte<B>1</B> befestigt sind und durch die Ober  platte 2 ragen.  



  Die nächste, zum Einziehen der Schenkel  des Bügels über die     U-Form    hinaus vorgese  hene Vorrichtung erhält ihren Antrieb von  der     Noekenscheibe        1G.    Das Werkzeug selbst  besteht aus den mit der     Formsehiene   <B>38</B>     zu-          samnienwirkenden        sehnabelförmigen    Teilen  54, welche an den kürzeren Armen der Hebel  <B>55</B> befestigt sind     (Fig.   <B>5).</B> Die Hebel<B>55</B> sind  mittels der Bolzen<B>56</B> an der Oberplatte 2  drehbar gelagert und weisen an ihren län  geren Armen Stifte<B>57</B> auf, welche in schrä  gen Schlitzen<B>58</B> der Querbügel<B>59</B> gleiten.

    Die     QLierbügel   <B>59</B> nehmen die vierkantigen  Enden des Bolzens<B>60</B>     auf,    welcher die Rolle  <B>61</B> sowie den Stössel<B>62</B> lagert. Der Stössel<B>62</B>  ist in der Büchse<B>63</B> geführt und weist eine  Bohrung 64     auf,    in der eine Feder<B>65</B> vor  gesehen ist, die sieh gegen die Oberplatte 2  stützt und den Stössel<B>62</B> mit der Rolle<B>61</B>  ständig gegen die     Noekenseheibe   <B>10</B>     presst.     



  Nach der zuletzt beschriebenen     Einrieh-          tung    sind an der Oberplatte 2 mittels des  Ständers<B>66</B>     (Fig-.   <B>8)</B> die Düsen<B>67</B> des Faden  führers vorgesehen, welche     Portsätze   <B>68</B> zum  nahen Heranführen der die einzelnen Glie  der verbindenden Schnüre an die Sehenkel  der einzelnen Glieder dienen.  



  Auf den     Fadenzuführer    folgt nunmehr  das die Glieder an die Schnüre klemmende  Werkzeug, dessen     Antriebsmeehanismus        zwi-          sehen    der     Noekenseheibe   <B>11</B> und den Werk  zeughaltern<B>69</B> dieselben Elemente aufweist,  wie sie, wie beschrieben, zwischen der     Nocken-          seheibe   <B>10</B> und den Hebeln<B>55</B> vorgesehen  sind. Diese Elemente sind in der     Fig.   <B>6</B> der  Einfachheit halber weggelassen worden.

   Die       Werkzeugbalter   <B>69</B> tragen Werkzeuge<B>70</B> und  weisen Nuten<B>71</B> auf, die mit Bolzen<B>72</B> der    federbelasteten Querbügel<B>73</B> zusammenwir  ken. Die Querbügel<B>73</B> sind in ihrer Mitte  durch den Niederhalter 74 und an ihren  Enden durch die Führungsklötze<B>75</B>     verbu:n-          den.    Die Führungsklötze<B>75</B> gleiten auf den  in der Oberplatte 2 befestigten Bolzen<B>76</B> und  werden von den Federn<B>77</B> nach unten ge  drückt. Die     Vorspannung    der Federn<B>77</B> kann  mittels der     Rändelschrauben   <B>78</B> eingestellt  werden.  



  Die letzte an der Antriebswelle<B>3</B> vorge  sehene Scheibe<B>13</B> mit dem axialen     Noeken    12  steht. über den Stössel<B>79,</B> den     Sehwinghebel     <B>80,</B> die     Sehubstange   <B>81</B> und die Antriebsgabel  <B>82</B> mit den     Gleitstücken   <B>83</B> der     Distanzie-          rungs-    und Ausziehvorrichtung in Verbin  dung.

   Die     Gleitstücke   <B>83</B> sind auf den in den  Ständern<B>85</B> und<B>85'</B> befestigten Stangen 84  geführt und durch die Brücke<B>86</B> starr mit  einander verbunden     (Fig.   <B>1</B> und<B>9).</B> Der Grei  fer<B>87</B> ist in der Brücke<B>86</B> der Höhe nach       versehieblich    geführt und weist Vertiefungen  <B>88, 89</B> auf, in welche die durch die Feder<B>90</B>  belasteten     Arretierkugeln   <B>91</B> einrasten.

   Das  untere Ende des Greifers<B>87</B> ist mit einer den       Versehlussgliedern        angepassten        Ausnehmung     <B>92</B> versehen und hat, in seinem obern Teil eine  runde, beiderseits nach aussen hin sich     konisell     erweiternde Öffnung<B>93.</B> In den Ständern<B>85,</B>  <B>85'</B> sind in verschiedener Höhe über der Ober  platte 2 mit     kegeligen    Enden versehene Auf  laufbolzen 94,<B>95</B> angeordnet, welche     Rändel-          seheiben   <B>96, 97</B> aufweisen und in die     Ständer-          querteile   <B>98, 99</B>     eingesehraubt    sind.

   Der  Schwinghebel<B>80</B> ist in Augen des Lagerbockes  <B>1.00</B> gelagert. Zwischen dem     Lagerboek   <B>100</B>  und der Antriebsgabel<B>82</B> ist die Feder<B>101</B>  vorgesehen.  



  Im folgenden wird die Herstellung eines  Gleitverschlusses aus einem     drahtförmigen     Ausgangsmaterial beschrieben.  



  Der Draht wird durch die Klemmrollen  <B>32, 33</B> gesteckt und so weit vorgeschoben, bis  er von den     Mitnehmerrollen    22,<B>23,</B> 24 und  <B>25</B> des     Supportsehlittens   <B>17</B>     erfasst    werden  kann.

   Durch die von der     Nockenseheibe    24  abgeleitete hin und her gehende Bewegung  des     Supportsehlittens   <B>17</B> wird der Draht ab-      satzweise unter das     Stanzwerkzeug    49     ge-          braeht.    Bei der     Hinbeweg-Ling    des     Support-          sehlittens   <B>17</B> klemmen die     Mitnehmerrollen     mit ihren     Abflaehnngen    und vermittels der  .je zwei der     -\#7inkelhebel   <B>18, 19,</B> 20, 21     gegen-          einanderdrüekenden    Feder den Draht fest,

    welcher von den Rollen<B>32</B> und<B>33</B> in der       Vorsehubriehtung    frei     hindurehgelassen    wird.  Beim Zurückgehen des     Supportsehlittens   <B>17</B>  verdrehen sieh die Rollen 22,<B>23,</B> 24,<B>25</B> -um  einen geringen Winkel, und zwar die Rollen  <B>23,</B>     2,5    im entgegengesetzten Sinn und die  Rollen 22, 24 im Sinne des Uhrzeigers, so     dass     ihre     Abflaehun,-en    ausser     BerührLing    mit dem  Draht kommen, -wobei sieh die Hebel<B>1.8, 19,

  </B>  20.<B>9-1</B> unter Spannen der<B>je</B> zwei Hebel ver  bindenden Federn     vom    Drahte weg     ver-          schwenken.    Hiebei wird der Draht durch die       -'L'ederbelasteten    Rollen<B>32, 33</B> festgehalten,     -um     von dem     zurliekgehenden    Supportschlitten<B>17</B>  nicht mitgenommen zu werden.

   Die     Winkel-          liebel        18#,   <B>19</B> werden durch den Anschlagbol  zen     1.8,*    daran gehindert, sich zu weit über  ihre Mittellage hinaus zu     verschwenken.    Die       VorsehublInge    entspricht der erforderlichen  Länge des Drahtteils,     -weleher    zum Gleitbügel  verformt werden soll.

   Nach dem Vorschieben  de-, Drahtes<B>1013</B> in Richtung des Pfeils a       (Fig.    4) unter das Trennwerkzeug wird das  zwischen den Teilen<B>51, 52</B> liegende     Draht-          stüek        abuesehnitten    und von dem     Trennwerk-          zeu-   <B>-19</B><U>gegen</U> die     Formsehiene   <B>38</B> gedrückt,

    wobei die Einbuchtung<B>50</B> die Enden des  Drahtes abbiegt und     gleiehzeitig    den     auf    dem  Kopf der Schiene<B>38</B> liegenden Teil des Drah  tes     breitpresst.    So entsteht ein Glied von der  in     Fig.   <B>11</B> und 12 im Auf- und     Grundriss        dar-          aestellten    Form.

   Die Auf- und     Abbewegung     des     Trennwerkzeuges    49 wird von der An  triebswelle 3 über die     Exzenterseheibe   <B>9,</B> das  Rollenlager 4.0, dessen Aussenring 41 mit dem  Auge 42, die Brille 43, den Querholm -14, die  <B>Z,</B>       Distanzsehrauben    45 und den Support 46 ab  geleitet. Die Feineinstellung der Höhenlage  des     Werkzeulges    49 gegenüber der     Formseb        iene     <B>38</B> erfolgt mittels der Distanzschrauben 45.  



       .\-ach        Beendigung        dieses   <B>A</B>     rbeitsganges          ZD        t'     geht die     Vorsehubeinriehtung   <B>37</B> nach vorn         und        sebiebt    den Bügel 102 auf der unter allen  Werkzeugen durchlaufenden Formschiene<B>38</B>  so weit vor,     dass    er ausser den Bereich des       Werkzeuges    49 kommt.

   Sodann wird die  nächste Drahtlänge abgetrennt, vorgeformt  und der entstandene Bügel an den voran  gehenden     gesehoben.    Es entsteht so eine Reihe  Mann an Mann liegender Bügel, die mit dem  Vorschieben eines neuen vorgeformten Bügels       el     um eine Bügelbreite     vorrilekt,    wodurch die       Billgel    dem nächsten     Werkzeuy    nacheinander  zugeführt werden.

   Hier erfahren die Bügel  durch die     sehnabelförmigen    Teile 54, welche  die     Bügelsehenkel    gegen die     Einschnürung     -im Steg der     Formsehiene   <B>38</B>     drüeken,    die  Einziehung 102     (Fig.   <B>1.3),</B> in die in der Folge  die     Sehnüre    1.04 vom     Fadenzuführer    eingelegt  en  werden.

   Die gegenläufige Bewegung der Teile  54 wird durch die Drehung der     Noekenscheibe     <B>10</B> hervorgerufen,     -welehe    über die Rolle<B>61</B>  den Stössel<B>62</B>     und    die auf den vierkantigen  Enden des Bolzens<B>60</B> sitzenden Querbügel<B>59</B>  entgegen der Wirkung der Feder<B>65</B>     hoch-          driiekt.    Durch das Hochgehen der Querbügel  <B>59</B> werden über die in den Schlitzen<B>58</B> glei  tenden Bolzen<B>57</B> die Unterteile der Hebel<B>55</B>  nach aussen     gedrüekt,    was die     Gegeneinander-          bewegung    der Teile 54 zur Folge hat.  



  Nach dein bereits erwähnten und auf das  zuletzt beschriebene Werkzeug folgenden Ein  legen der     Sehnüre    104 in die Einziehungen  102' der Bügel 102 werden deren Enden  durch das letzte     Presswerkzeug    weiter ein  <U>gezogen</U> und an die     Sehnüre    104, diese fest  klemmend,     angepresst        (Fig.    14). Die Bewe  gung des letzten     Presswerkzeuges    erfolgt auf  dieselbe Weise wie beim zuvor beschriebenen  Werkzeug 54.  



  Nach diesem     Arbeitsgan,-    müssen die an  die     Sehnur        angeklemmten    Bügel vor dem     An-          klemmen    des nächsten     Bü---els    durch den Grei  fer<B>87</B> um die Entfernung     zwi-          sehen    zwei Gliedern am fertigen     Gleitver-          sehluss        vorcesehoben    werden.

   Da der Greifer  <B>87</B> jedoch in einem gewissen Abstand vom  letzten     Presswerkzeug    angeordnet ist, wird der  erste Teil des     ferti(Yen    Verschlusses die Glie  der Mann an Mann aufweisen über eine      Länge, die diesem     Abstande    entspricht. Die  ser Teil des fertigen Verschlusses wird nach  dem Verlassen der Vorrichtung entfernt.  



  Um beim Vorziehen eines     angeklemmten     Gliedes durch den Greifer<B>87</B> das vorzeitige  Mitreissen des nächsten noch nicht     ange-          klemmten    Gliedes über das     Anklemmwerkzeug     hinaus infolge des     ruekartigen    Weiterziehens  der Schnur zu verhindern, wird das zwischen  den     sehnabelförmigen    Werkzeugen<B>70</B> lie  gende nächste Glied vom Niederhalter 74 des  Querbügels 13 durch die Federn<B>77</B> von oben  her an<B>die</B> Formschiene<B>38</B>     gepresst.    Nach dem       Anklemmen    dieses Gliedes gibt der Nieder  halter dasselbe wieder frei,

   so     dass    es beim  nächsten Weiterziehen der Schnur durch den       ('Treifer   <B>87</B> weiterbewegt werden kann. Die  hierzu erforderliche     Auf-    und     Abbewegung     des Querbügels<B>73</B> erfolgt durch das Gleiten  der Bolzen<B>72</B> auf den obern, die Vertiefungen  <B>71</B> aufweisenden     Kurvenfliiehen   <B>69'</B> der Hebel  <B>69,</B> wobei das Niedergehen des Querbügels zum  Festhalten des     anzLiklemmenden    Gliedes durch  das Einrasten der Bolzen<B>72</B> in die Vertie  fungen<B>71</B> geschieht.  



       Die.Funktion    des Greifers<B>87</B> geht in fol  gender Weise vor sich: Beim Drehen der     Nok-          kenseheibe   <B>13</B> wird der Stössel<B>79</B> und mit ihm  der     Sehwingliebel   <B>80</B> im     Uhrzeigersinn    ver  dreht,     wodureh    über die     Sehubstange   <B>81</B> auch  die     Antriebsgabel    82 im selben Sinne um den       Drelipunkt   <B>82'</B>     versehwenkt    wird.

       Hiedureh     werden die Gleitstücke<B>83</B> auf den Stangen  84 in der     Ausziehriehtung    nach rechts ver  schoben, wobei der in der     Brüeke   <B>86</B> sitzende  Greifer<B>87</B> ein     Versehlussglied    mitnimmt. Am  Ende seiner Bewegung läuft der Greifer<B>87</B>  mit dein obern Teil der     Begrenzungsfläelie     der     öffnung-        9.3    auf das     kegelige    Ende des  Auflaufbolzens<B>75</B> auf, wodurch er angehoben  wird     und    so das mitgenommene Glied freigibt.

    In dieser obern Lage wird der Greifer wäh  rend seiner     RüekbewegLing,    die durch die  Feder<B>101</B> erfolgt, durch Einrasten der feder  belasteten Kugeln<B>91</B> in die untern     Vertiefun-          gen   <B>,

  </B>     q9        festg        e        halten.        In        der        linken        Endstel-          lung    läuft der untere Teil der     Begrenzungs-          fläehe    der     öffnung   <B>93</B> auf die Spitze des Auf-         laufbolzens    94 auf, wodurch der Greifer wie  der nach unten und hinter das nächste Glied  gedrückt wird. Das Festhalten des Greifers  in dieser Stellung bewirken wieder die Ku  geln<B>91,</B> die in die Vertiefungen<B>88</B> einrasten.

    Sodann wiederholt sich das beschriebene Spiel  von neuem.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zur Herstellung von Gleitver- sehlüssen, welche annähernd U-förmige, in Abständen voneinander an Schnüren be festigte Bügel aufweisen, die dazu bestimmt sind, Wülste.an den Rändern der zu verbin denden Textilien zu umgreifen, dadureh ge kennzeichnet, dass unmittelbar aufeinander- folgend nachstehende Einrichtungen vorgese hen sind:
    eine Einführeinriehtung mit einem hin und her gehenden Wagen, auf welchem Paare einander gegenüberliegender, mittels Federn gegeneinandergepresster Greif-rollen hintereinander angeordnet sind, welche Greif rollen abgeflaehte Umfangsstellen haben, und mit lederbelasteten Hillsrollen, die das Aus gangsmaterial beim Rückgang des Seblittens festhalten, eine Abtrenn- und Biegeeinrieh- tung mit einem Schneid- und Biegewerkzeug,
    das eine Schneide und eine vertiefte Press- sehulter besitzt züm Ablängen von Material teilen und deren gleichzeitiger Verformang zu U-Bügeln, eine erste beidseitig angreifende Press- und Biegeeinrichtung, um die Schenkel der U-Bügel nach innen einzubuchten, eine in diese Schenkeleinbuchtungen reichende Einlegeeinrichtung für die Schnüre,
    eine zweite z beidseitig angreifende kn Press- und Biegeeinriehtung, um die Bügelsehenkel um die Sebnüre herumzubiegen und an den Sehnüren festzuklemmen, eine Festbalteein- richtung für den, jeweils vordersten noch nicht angeklemmten Bügel während des<B>Ab-</B> ziehens des vorangehenden angeklemmten Bü gels,
    und schliesslich eine Distanzierungs- und Abzieheinriehtung für die bereits an die Schnüre angeklemmten Versehlussbügel mit einem hin und her gehenden, seine 1-1.öhenlage in den Endstellungen selbsttätig wechselnden Greifer, wobei diese Einriehtun,gen alle von einer einzigen Nockenwelle angetrieben sind und eine Profilschiene ununterbrochen durch sie alle hindurchgeht zur Führung der Bügel und als Widerlager iür die Werkzeuge,
    und dass ferner eine einzige Vorsehubeinrichtung für alle Bügel auf der Profilschiene vorgese hen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorschubein- richtung ein Organ<B>(37)</B> aufweist, das par allel zur Profilschiene<B>(38)</B> geführt ist und an seinem vordern Ende einen gabelförmigen Teil<B>(37)</B> aufweist, dessen Schenkel sich an den Seiten des Steges der Profilsehlene <B>(38)</B> hin und her bewegen und alle noel-1 nicht an- geklemmten Bügel vorschieben.
    2. VorrichtLing nach Patentanspriieh, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Press- und Biegeeinriehtungen <B>je</B> zwei sehnabelför- mige, gegenläufig bewegte, an den obern kür zeren Enden zweier Hebel<B>(55, 69)</B> befestigte Werkzeuge (54,<B>70)</B> besitzen, wobei die einen Werkzeuge (54) mit dem Steg der Profil- sehiene <B>(38)</B> zusammenwirken.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentansprueb. und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der zweiten Press- und Biegeeinrieh- tun- ein Niederhalter<B>(73,</B> 74) der Festhalte- einrielltuing vorgesehen ist zum Festhalten des jeweils vordersten noch nicht angeklemmten Bügels, welcher Niederhalter auf Bolzen<B>(76)</B> geführte, von Federn<B>(77)</B> nach unten ge- drüekte Führungsklötze<B>(75)</B> und auf ge krümmten, mit einer Nut<B>(71)
    </B> versehenen Führungsfliiehen (69') gleitende Bolzen<B>(72)</B> besitzt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass zür -Übertragung der Bewegung von der IN'oekenwelle auf die Hebel<B>(55</B> bzw. <B>69)</B> ein federbelasteter, mit einer Rolle<B>(61)</B> ver- sehener Stössel<B>(62)</B> und beiderseits auf der Rollenachse<B>(60)</B> sitzende Querbügel<B>(59)</B> mit Sehrägsehlitzen <B>(58)</B> vorgesehen sind,
    in wel- eben Sehrägsehlitzen auf den Hebeln<B>(55</B> bzw. <B>69)</B> befestigte Bolzen<B>(57)</B> gleiten. <B>5.</B> Vorriehtung nach Patentansprueh, da- el durch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der 'Bewegung von der Steuerwelle auf den Greifer<B>(87)</B> ein mit einem Axialnoeken (12) auf einer Noekenscheibe <B>(13)</B> der Noeken- welle zusammenwirkender Stössel<B>(79),
    </B> ein Sehwingliebel <B>(80),</B> eine Sehubstange <B>(81)</B> und eine mit dem Lagerboek <B>(100)</B> durch eine Feder<B>(101)</B> verbundene Antriebsgabel<B>(82)</B> vorgesehen sind, welche Antriebsgabel die auf Stangen (84) geführte und den Greifer<B>(87)</B> tragende Brücke<B>(86)</B> mittels Schlitz und Bol zen mitnimmt.
CH316714D 1952-09-12 1953-07-13 Vorrichtung zur Herstellung von Gleitverschlüssen CH316714A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2022121703A1 (zh) * 2020-12-07 2022-06-16 福建浔兴拉链科技股份有限公司 一种排咪机的切牙传动机构及排咪机
CN118371783A (zh) * 2023-03-02 2024-07-23 山东亿福金业珠宝首饰有限公司 一种弹簧扣扣环的切槽成型定位装置

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