CH316858A - Schweisselektrode zur elektrischen Lichtbogenschweissung - Google Patents

Schweisselektrode zur elektrischen Lichtbogenschweissung

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CH316858A
CH316858A CH316858DA CH316858A CH 316858 A CH316858 A CH 316858A CH 316858D A CH316858D A CH 316858DA CH 316858 A CH316858 A CH 316858A
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CH
Switzerland
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welding
sep
boric acid
electrode
electric arc
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr Ing Bartelt
Original Assignee
Gutehoffnungshuette Sterkrade
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/36Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
    • B23K35/365Selection of non-metallic compositions of coating materials either alone or conjoint with selection of soldering or welding materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description


  Schweisselektrode zur elektrischen Lichtbogenschweissung    Es ist bekannt, dass bei einem Typ der  Schweisselektroden der Flussspat CaF2 eine       massgebende    Rolle spielt und zur Verflüssi  gung der entstehenden Schlacke führt. Die  meisten legierten Elektroden werden     -unter     Verwendung von Flussspat, Kalkspat und  Ferrolegierungen als Hauptbestandteile in der  dann üblicherweise als kalkbasisch bezeichne  ten     Umhüllungsmasse    hergestellt. Es ist ferner  bekannt, dass bei der Verwendung dieses       Flossspats    in Umhüllungen Schweissdämpfe  entstehen, die aus Flusssäure und Silizium  tet:rafluorid bestehen können.

   Obwohl die Men  gen der entstehenden Schweissdämpfe zunächst  nur kleinen Umfang erreichen, besteht doch  die Möglichkeit, dass auf die Dauer das Ein  atmen dieser Dämpfe zu schweren gesundheit  lichen Schäden der Sehweisser führen könnte.  Die Absaugung dieser Dämpfe von der  Schweissstelle ist nicht immer möglich, so dass  gewisse Mengen der Dämpfe stets vom Schwei  sser eingeatmet werden.  



  Es ist. ferner bekannt, dass bei der Ein  führung von Flussspat in die Ummantelung  die Wechselstromschweissbarkeit einer jeden       Elektrode    erheblich verschlechtert wird, na  mentlieb bei Transformatoren bis zu 55 Volt  Leerlaufspannung herunter.  



  Die genannten Mängel können beseitigt  werden, indem Kalziumfluorid durch einen  andern Stoff ersetzt wird, der einerseits nicht    in Sekundärreaktion mit der anwesenden  Kieselsäure tritt, anderseits aber eine gute  Wechselstromschweissbarkeit der Elektrode  gewährleistet und ebenfalls den Flüssigkeits  grad der Schweissschlacke möglichst erhöht.  



  Die erfindungsgemässe Schweisselektrode  zur elektrischen Lichtbogenschweissung ist da  durch gekennzeichnet, dass die kalkbasische  Umhüllung eine Borsäureverbindung in einem  mit Wasserglas nicht mehr reagierenden Zu  stand- enthält. Vorzugsweise enthält die Um  hüllung eine solche Menge einer Borsäure  verbindung, welche     0,2-101/o    Borsäure ent  spricht.  



  Die zur Bildung eines Bestandteils der  Umhüllung der Schweisselektrode dienende  Borsäure kann in Form von Kalziumboraten,  Magnesiumboraten, Eisenboraten, Mangan  boraten oder Mischungen derselben angewen  det werden, wobei die Menge und Bedeutung  der verschiedenen Arten etwa der angegebe  nen Reihenfolge entsprechen. An Stelle der  betreffenden Borate können auch entspre  chende     Borsilikate    verwendet werden.  



  Bei Verwendung der vorgenannten Salze  der Borsäure ist aber der Umstand zu berück  sichtigen, dass -diese sich nicht ohne weiteres  in die meist     wasserglashaltige    Umhüllungs  masse der Elektrode einführen lassen, weil ihr  Zusatz zu Entmischungen der Wassergläser  führen würde. Die Verwendung wird nun da-      durch ermöglicht, dass der Borsäurezusatz in  gebundener, nicht mehr reaktionsfähiger  Form der Wasserglas-Ummantelungsmasse zu  gemischt wird. Dies kann dadurch geschehen,  dass eine Borsäureverbindung, z. B. eines der  genannten Salze, in pulverisiertem oder ge  körntem Zustand in eine Wasserglaslösung  gebracht und nachher getrocknet wird. Man  kann aber auch Wasserglaslösung versprühen  und die Borsäureverbindung durch den Sprüh  nebel passieren lassen.

   Man kann ferner die  Borsäureverbindung in Form einer künstlich  erschmolzenen, vorwiegend aus Borsilikaten  bestehenden Emaille verwenden, die etwa fol  gende Zusammensetzung hat:  
EMI0002.0000     
  
    300/o <SEP> B203
<tb>  100/o <SEP> Fe2O3
<tb>  400/o <SEP> CaO
<tb>  130/0 <SEP> SiO2
<tb>  70/a <SEP> Na2O       Diese Emaille kann also aus den Kompo  nenten Borax, Magnetit, Kalkspat und Quarz  gebildet werden.

   Nach dem Schmelzen und  Erkalten dieser Emaille wird der glasartige  Fluss pulverisiert und in dieser Form der  Elektrodenmasse zugeführt, die dann etwa  folgende Zusammensetzung hat:  
EMI0002.0001     
  
    20 <SEP> Teile <SEP> Kalkstein
<tb>  20 <SEP> " <SEP> Kreide
<tb>  30 <SEP> ,, <SEP> Borsilikate
<tb>  10 <SEP> " <SEP> Rutil
<tb>  5 <SEP> ,_ <SEP> Ferromangan
<tb>  8 <SEP> " <SEP> Ferrosilizium
<tb>  dazu <SEP> noch <SEP> 5-50 <SEP> Eisenpulver       Als Bindemittel kann Wasserglas der übli  chen Zusammensetzung benützt werden, das  dann keine Aussalzerscheinungen mehr zeigt,  wie sie sonst bei Zusatz von wasserlöslichen  Boraten auftreten.  



  In jedem Falle ist es vorteilhaft, die Bor  säureverbindung vollkommen mit einem Was  serglasmantel zu umgeben, der seinerseits  nicht mit den     übrigen,    als Bindemittel und  zur     Durchführung    eines ordnungsgemässen  Schweissvorganges benötigten Wasserglasmen  gen in der Umhüllungsmasse reagiert.    Schliesslich lässt sieh als entsprechende  Schutzschicht auf den Körnern der Borsäure  verbindung ein     geeigneter    Lack verwenden,  der ebenfalls durch Tauchen der Körner in  den flüssigen Lack oder     durch    Versprühen  desselben und Passieren der Körner durch  einen solchen Sprühnebel aufgebracht werden  kann.

   Der betreffende Lack muss ebenfalls  alkalibeständig sein, das heisst er darf seiner  seits mit dem     Wasserglas    der Umhüllungsmasse  während des Pressvorganges nicht zur Reak  tion kommen.  



  Die beiliegende     Zeichnung    stellt schema  tisch zwei     Ausführungsbeispiele    von Einrich  tungen zur Herstellung von mit Wasserglas  nicht mehr reagierenden Borsäureverbindun  gen dar.  



  Fig.1 zeigt einen Behälter 1, der mit einer  Wasserglas- oder Lacklösung gefüllt ist. Die  mit einer Schutzschicht zu überziehenden, die  Borsäureverbindung enthaltenden Bestand  teile werden in pulverisiertem oder körnigem  Zustande von oben her mittels eines Trichters       \?    aufgegeben und mittels eines um eine senk  rechte Achse 3 rotierenden Flügelrades 4 über  die ganze Fläche eines Behälterdeckels 5 sowie  durch dessen zahlreiche kleine Bohrungen 6  über den ganzen Behälterquerschnitt verteilt.  Dadurch werden die betreffenden Bestandteile  der Elektrodenumhüllungsmasse möglichst       geit    und gleichmässig ringsum mit, der Lösung  benetzt.  



  Ferner ist eine aus Schaufeln 8 und einem  diese verbindenden endlosen Zugorgan 9 be  stehende     Einriehtun--    vorhanden, die nur mit  ihrem innerhalb des Behälters an     einer    Wand  herunter, dann über den Boden des Behälters  hinweg und anschliessend an der gegenüber  liegenden Wand wieder herauf geführten Teil ,  dargestellt ist. Diese Einrichtung dient. dazu,  die benetzten     Pulverteile    aus dem Behälter  zur anschliessenden Trocknung herauszutra  gen.

   Die Breite der Schaufeln 8 und des Zug  organs 9 ist, wie die     Fig.    ? in einer     gegenüber          Fig.l.    um 90  versetzten senkrechten Ebene  und     Fig.    3 in einem waagrechten Querschnitt  durch den Behälter 1 erkennen lassen, nach      der geringsten Breite des Behälters in einem  untern, verjüngten Teil bemessen.  



  Fig.4 zeigt einen ähnlichen Behälter 12,  zu dem ebenfalls ein Aufgabetrichter 2, ein  um eine senkrechte Achse 3 rotierendes Flü  gelrad 4 und ein Deckel 5 mit gleichmässig  verteilten Bohrungen 6 gehören. In diesem  Falle wird die Wasserglas- oder Lacklösung  durch ein Rohr 13 zu einer in der Behälter  mitte angeordneten Sprühdüse 14 geführt, wel  che die Lösung in einem feinverteilten, kegel  förmigen Schleier den von oben her in pul  verförmigem oder körnigem Zustande zuge  führten, die Borsäureverbindung enthaltenden  Bestandteilen entgegenspritzt und dieselben  mit der dünnen Schutzschicht überzieht. An-    schliessend wird die auf solche Weise vor  behandelte Masse mittels einer im untern Teil  des Behälters angeordneten Schnecke 7 aus  getragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schweisselektrode zur elektrischen Licht bogenschweissung, dadurch gekennzeichnet, dass die kalkbasische Umhüllung eine Bor säureverbindung in einem mit Wasserglas nicht mehr reagierenden Zustand enthält. UNTERANSPRUCH Schweisselektrode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung eine 0,2 bis 101/9 Borsäure entsprechende Menge einer Borsäureverbindung enthält.
CH316858D 1951-12-24 1952-12-06 Schweisselektrode zur elektrischen Lichtbogenschweissung CH316858A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE316858X 1951-12-24

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CH316858A true CH316858A (de) 1956-10-31

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ID=6150584

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CH316858D CH316858A (de) 1951-12-24 1952-12-06 Schweisselektrode zur elektrischen Lichtbogenschweissung

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CH (1) CH316858A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3511701A (en) * 1966-04-01 1970-05-12 Rene Jacques Mouton Welding electrode with a basic coating

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3511701A (en) * 1966-04-01 1970-05-12 Rene Jacques Mouton Welding electrode with a basic coating

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