CH317003A - Hydraulisch federndes Lauforgan für Fahrzeuge - Google Patents

Hydraulisch federndes Lauforgan für Fahrzeuge

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CH317003A
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    • B62D57/02Vehicles characterised by having other propulsion or other ground- engaging means than wheels or endless track, alone or in addition to wheels or endless track with ground-engaging propulsion means, e.g. walking members
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
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Description


  Hydraulisch federndes Lauforgan für Fahrzeuge    Die vorliegende Erfindung betrifft ein       liydrauliseh    federndes Lauforgan wie Rad  oder Raupe für Fahrzeuge, insbesondere Nutz  fahrzeuge zum Befahren von Äckern und un  wegsamem Gelände. Es handelt sich dabei um  ein Lauforgan mit einer Vielzahl in Abständen  nebeneinander angeordneter hydraulischer       lbstützglieder,    deren Druckzylinder sämtlich  mit einem gemeinsamen Hohlraum in     Verbin-,          dung    stehen und wie dieser eine Flüssigkeit  enthalten, während deren nach aussen ragende  Kolben mit Fusskappen versehen sind.  



  Es sind Lauforgane dieser Art bekannt,  bei welchen ausser den hydraulischen noch  mechanische Federungsmittel vorhanden sind.  Diese sind jedoch so angeordnet, dass sie die  einzelnen Kolben nach aussen zu schieben, das  heisst die Länge der     Abstützglieder    zu     ver-          lä        ngern    bestrebt sind. Sie wirken also im  gleichen Sinn wie die Druckflüssigkeit.

   Die       :lbfederun-    der     Abstützglieder    ist daher     ver-          liältnismässig    hart., was zu unruhigem Lauf  derartiger Lauforgane und zu starken Er  sehüt.terungen und geräuschvollem Lauf des       Fahrzeuges        führt.     



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu  beseitigen. Sie besteht darin, dass jedes     Ab-          stütz#ylied    mit einer Feder versehen ist, welche  den Kolben entgegen der Wirkung der Druck  flüssigkeit in seinen Zylinder einzuschieben be  strebt ist, derart, dass jeder von aussen auf  einen Kolben ausgeübte Druck sowohl durch  die Flüssigkeit als auch durch die Gesamtheit    der den andern Kolben zugeordneten Federn  aufgenommen wird.  



  Dadurch befinden sich die Kolben dauernd  im Gleichgewicht, indem die hydraulischen  und die mechanischen Federungsmittel in ent  gegengesetztem Sinne auf sie einwirken. Im  Ruhezustand steht die Flüssigkeit unter dem  Druck sämtlicher mechanischer Federn. Wird  dieser Ruhezustand gestört durch Ausübung  einer Kraft auf eine einzige Fusskappe in  Längsrichtung des betreffenden Kolbens, so  wird dieser in den Druckzylinder geschoben,  und zwar entgegen der auf die Flüssigkeit  wirkenden Summe der Federkräfte der nicht  betätigten     Abstützglieder,    wodurch die Ab  federung eine viel weichere ist und jedes ein  zelne     Abstützglied    sich einerseits stärker ver  kürzen lässt, anderseits aber doch eine grö  ssere Gesamtbelastung aufnehmen kann,

   da es  über die Druckflüssigkeit in Wirkungsverbin  dung mit den Federn aller     andern        Abstütz-          glieder    steht.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in beilie  gender Zeichnung in verschiedenen beispiels  weisen Ausführungsformen dargestellt. Es  zeigen       Fig.    1 die erste Ausführung des Lauf  organs als Rad schematisch im Aufriss,       Fig.    2 einen vergrösserten Längsschnitt  durch eines der     Abstützglieder,          Fig.    3 einen Querschnitt des Rades nach       Fig.    1,           Fig.    4 einen Querschnitt eines Doppelrades,       Fig.    5 eine andere Ausführung in Form.  



  einer Raupe schematisch im Längsschnitt,       Fig.    6 eine beispielsweise Ausführung eines  Rades mit einer hydraulisch abgefederten und  einer nicht hydraulisch abgefederten Lauf  fläche im Querschnitt,       Fig.    7 eine Seitenansicht des Rades nach       Fig.    6 und       Fig.    8 eine Variante des Doppelrades nach       Fig.    4.  



  Bei dem Rad nach den     Fig.    1 bis 3 trägt  die Radscheibe 1, die beispielsweise ein Loch 2  zum Aufstecken auf eine     Fahrzeugaehse    und  Löcher 3 zur Befestigung auf dem Achsteller  besitzt, einen Radkranz 4, der einen als Ring  kanal 5 ausgebildeten Hohlraum allseits um  schliesst. Der hohle Radkranz     4.    trägt eine Viel  zahl von hydraulischen     Abstützgliedern    6, die  in Abständen nebeneinander angeordnet sind  und vom Radkranz 4 aus nach aussen ragen.

    .Jedes der untereinander gleichen     Abstützglie-          der    besteht aus einem den Druckzylinder 7  bildenden Schaft 8, auf dem die Hülse 9 mit  der Fusskappe 10     teleskopartig    längsbeweglich  angeordnet ist, die nach     Fig.    2 mit dem Kolben  11 im     Druckzylinder    7 starr verbunden ist.  Der     Druckzylinder    7 mündet in den im hohlen  Radkranz 4 angeordneten Ringkanal 5. Bei       einer    Betätigung des Kolbens 11     seitens    der im  Druckzylinder 7 vorhandenen Flüssigkeit wird  also die Hülse 9 auf dem Schaft 8 in Längs  richtung verschoben.

   Zwischen der Hülse 9  und dem Schaft 8 befindet sich, zwischen       flanschartige    Ränder 12 bzw. 13 eingeschlos  sen, eine den Schaft 8 umschliessende Schrau  benfeder 14, die bestrebt ist, die Längsausdeh  nung des     Abstützgliedes    6 zu verringern,  indem die Hülse 9 über den Schaft. 8 in Rich  tung auf den Radkranz 4 geschoben wird, wo  bei der Kolben 11 tiefer in den Druckzylin  der 7 eindringt. Die Schraubenfeder 14 stellt  also eine     Rückzugfeder    für den durch die  Flüssigkeit im Druckzylinder 7 nach aussen  gedrückten Kolben 11 dar.

   Je nach Grösse des  Flüssigkeitsdruckes im Druckzylinder 7 und  der Kraft der     Rückzugfeder        7.4    wird der Kol  ben 11 eine bestimmte Lage im Druckzylinder    7 einnehmen, beispielsweise die Lage     15a    in       Fig.    ?.

   Die grösstmögliche     Längsausdehnung     besitzt. das     Abstützglied    6 dann, wenn der  Kolben 11 in der Lage 15b sieh befindet, also  die     Rückzugfedcr    11 vollständig zusammen  gedrückt ist, während der Lage 15c des Kol  bens 11 die kleinstmögliche Längsausdehnung  des     Abstützgliedes    6 entspricht, wobei aber  die     Rückzugfeder    14 noch nicht. völlig ent  spannt sein darf.  



  Beim beschriebenen Rad ist die Flüssig  keitsmenge, beispielsweise öl, im Ringkanal 5  und in den Druckzylindern 7 der Vielzahl von       Abstützgliedern    6 so bemessen, dass im     Ruhe-          zustand,    also solange keine äussere Kraft auf  die Hülsen 9 und deren Fusskappen 10 aus  geübt wird, die Kolben 11 eine mittlere Lage  in den     Druekzylindern    7 einnehmen, beispiels  weise die     Lage        15a.    in     Fig.    2. In diesem Ruhe  zustand steht dann die Flüssigkeit unter einem  Druck, der seitens der Gesamtheit sämtlicher  untereinander gleicher     Rüekzug-federn    14 her  rührt.

   Die Gleichheit der Dimensionen der  Druckzylinder 7 und     Rüekzngfedern    14 der  sämtlichen     Abstütz\-glieder    6 gewährleistet  gleiche     Längsausdehnung    aller dieser     Abstütz-          glieder    6, so dass die Fusskappen 10 derselben  eine kreisrunde     Lauffläelre    bilden, die konzen  trisch um den Radkranz 4 und damit um die  durch das Loch 2     hindurehragende    Fahrzeug  aehse angeordnet ist.

   Wird     dieser    Ruhezu  stand gestört durch     Ausübung-    einer Kraft auf  eine einzige Fusskappe 10 in     Lä.ngsriehtung     des betreffenden     Abstützgliedes    6, so werden  die zugehörige Hülse 9 und der Kolben 11  über den Schaft 8 bzw. in den Druckzylinder  7 geschoben, und     zwar        entge;-en        der    auf die  Flüssigkeit wirkenden     Summe    der Federkräfte  der nicht betätigten     Abstützglieder    6.

   Sind  insgesamt n untereinander gleiche     Abstütz-          glieder    6 vorhanden und wird eines derselben  durch eine äussere Kraft.     um    die Länge     h   <I>zu-</I>  sammengedruckt, so ergibt. dies bei jedem der  nicht     betätigten        Abstützglieder    eine Ver  längerung um den Betrag
EMI0002.0062  
   und die auf  das eine     Abstützglied    6 wirkende Kraft wird  von der Gesamtheit aller nicht, betätigten           Abstützglieder    6 bzw. deren     Rückzugfedern    14  aufgenommen.  



  Diese Verteilung der auf einzelne Ab  stützglieder 6 ausgeübten Kräfte auf die Ge  samtheit aller nicht betätigten übrigen Ab  stützglieder bietet bezüglich der Wirksamkeit  der hydraulischen Abfederung bedeutende  Vorteile. Die     Abfederung    des einzelnen Ab  stützgliedes ist relativ weich, und jedes  einzelne     Abstützglied    kann verhältnismässig  stark verkürzt werden.

   Beim Abrollen des  Rades über einer ebenen Unterlage führt dies  dazu, dass, wie in     Fig.    1 angedeutet, eine grö  ssere Anzahl von     Abstützgliedern    6 auf der  Unterlage aufliegen, was erwünscht ist, damit       sieh    der Achsdruck des betreffenden Rades  auf eine grössere Bodenfläche als üblich ver  teilt und das Rad ohne     Ersehütterungen    ab  rollt. Die grosse Nachgiebigkeit jedes einzelnen       Abstützgliedes    ermöglicht ferner das Über  rollen einzelner Unebenheiten, beispielsweise  von Steinen, Schienen usw., ohne dass dabei  eine merkliche Rückwirkung auf die Radachse  erfolgt.

   Die einzelnen     Abstützglieder    6 sind,  wie in     Fig.    1 angedeutet, vorzugsweise nicht       #;enkrecht    auf dem Randkranz angebracht,  sondern zur     Radialrichtung    um einen Winkel       r/    geneigt, und zwar entgegen der Laufrich  tung des Rades. Dadurch wird erreicht, dass       beim    Aufsetzen der einzelnen     Abstützglieder     auf den Boden die sich ergebende Kraftkom  ponente in Richtung der Zylinderlängsachse  vergrössert und die     unerwünschte        Tangential-          komponente    verkleinert wird.

   Untersuchungen  haben     eine    Verbesserung der Laufeigenschaf  ten derartiger Räder mit schräg eingesetzten       :lbstützgliedern    ergeben.  



  Eine Verbesserung der     Abwälzung    der ein  zelnen Fusskappen 10 kann auch dadurch er  zielt sein, dass dieselben wenigstens in einer  Richtung relativ zur Hülse 9 beweglich sind.  Beispielsweise kann dies durch Befestigung  einer     kugelschalenförmigen    Fusskappe 10 mit  tels der Drehbolzen 16, 17 auf einer ähnlich  geformten Unterlage erzielt sein, so dass die  Fusskappe um die Verbindungsachse der Bol  zen 16, 17 drehbar ist. Im Betrieb verläuft  diese Drehachse für die Fusskappe 10 parallel    zur Radachse.

   Es besteht aber auch die Mög  lichkeit, derartige     kugelschalen-    oder glocken  förmige Fusskappen so zu befestigen, dass sie  um die Zylinderlängsachse verdreht werden  können, was sich besonders beim Durchfahren  enger Kurven mit derartigen hydraulisch  federnden Rädern als vorteilhaft erwiesen hat.  



  Statt     als    Einfachrad gemäss den     Fig.    1 bis  3 kann das Lauforgan auch als Doppelrad  gemäss     Fig.4    ausgebildet sein, bei dem die  Radscheibe 1 zwei Radkränze 4, 4' trägt, deren  jeder einen Ringkanal 5, 5' aufweist. Die  Radkränze sind mit einer Vielzahl von Ab  stützgliedern 6, 6' ausgerüstet, die in gleicher  Weise konstruiert sein können wie die an  Hand von     Fig.    2 beschriebenen, und mit ihren  Druckzylindern 7, 7' mit dem zugehörigen  Ringkanal 5 bzw. 5' in Verbindung stehen.  Die beiden Ringkanäle 5 bzw. 5' können, falls  erwünscht, auch miteinander in Verbindung  stehen oder als gemeinsamer Ringkanal ausge  bildet sein.

   Bei derartigen Doppelrädern sind  zweckmässig die auf dem Radkranz 4 befestig  ten     Abstützglieder    6 gegenüber den auf dem  Radkranz 4' angebrachten     Abstützgliedern    6'  um den halben Betrag des Abstandes zweier  längs des Umfanges aufeinanderfolgender Ab  stützglieder versetzt angeordnet, wodurch der  erschütterungsfreie Lauf auch bei grösseren  Bodenunebenheiten gewährleistet wird.  



  Ausser als Rad kann das hydraulisch  federnde Lauforgan mit Vorteil auch als  Raupe ausgebildet sein. Nach     Fig.    5 gehören  von den insgesamt acht gezeichneten     Abstütz-          gliedern    6a bis     6h    je zwei zu dem Glied     18a     bzw. 18b bzw.<B>18e,</B> bzw. 18d der Raupe, wobei  diese Glieder miteinander in bekannter Weise  durch Gelenke 19 beweglich verbunden sind.  Jedes der Glieder ist mit einem Hohlraum 20  versehen, in den die Druckzylinder der jeweils  auf dem betreffenden Glied befestigten Ab  stützglieder münden. Sämtliche Hohlräume 20  sind über mindestens in einer Richtung be  wegliche Leitungen 21 miteinander verbunden.

    Die Glieder besitzen üblicherweise in Quer  richtung der Raupe eine grössere Ausdehnung       als    in Längsrichtung, und vorzugsweise ist  die ganze Fläche jedes solchen Gliedes mit           Abstützgliedern    besetzt, die alle mit dem be  treffenden Hohlraum 20 in Verbindung ste  hen. Läuft eine solche Raupe in Richtung des       Pfeils    22 über unebenes Gelände, wie in     Fig.    5  angedeutet, so passen sieh die     Abstützglieder     in ihrer Längsausdehnung den Vertiefungen  oder Erhebungen des Bodens an, und zwar  unter Verteilung der gesamten Kraftwirkung  auf eine Vielzahl von     Abstützgliedern    bzw.

    deren     Rückzugfedern.    Entsprechend der gro  ssen Zahl     parallel    geschalteter     Abstützglieder     ist die durch Bodenunebenheiten verursachte  Wirkung auf die Raupe insgesamt sehr gering.  Auch bei der Raupe können die einzelnen Ab  stützglieder auf den Gliedern senkrecht oder  auch entgegen der Laufrichtung geneigt an  gebracht sein.  



  Weiter ist als Lauforgan noch eine Kom  bination eines mit     Abstützgliedern    längs seines  ganzen Umfanges versehenen Rades mit einer  Raupenkette normaler Bauart möglich, indem  die Raupenkette über derart hydraulisch  federnde Räder läuft. In diesem Falle sind die  äussern Enden der     Abstützglieder    mit solchen  Fusskappen versehen, die mit der Innenseite  der Glieder der Raupenkette in Eingriff kom  men.  



  Die hydraulischen     Abstützglieder    ermög  lichen die Schaffung besonders anpassungs  fähiger Räder und Raupen, wenn sie mit  einer     Lauffläehe    normaler Konstruktion zu  sammengebaut sind und     wahlweise    mehr oder  weniger stark zur     ZV        irkung    gebracht werden  können, je nach der augenblicklichen Boden  beschaffenheit.  



  Bei einem derartigen Rad gemäss     Fig.6     und 7 ist. eine starre Lauffläche vorhanden,  die der Einfachheit halber als glatter Rad  kranz 23 dargestellt ist, aber natürlich auch  jede andere Form aufweisen kann. Auf der  Innenseite dieses Radkranzes 23 läuft eine  Rippe 24 rings um den ganzen Radumfang,  die ihrerseits auf der Radscheibe 25 sitzt. Die  Rippe 24 ist mit einem Ringkanal 26 ver  sehen und weist. an bestimmten Stellen des Um  fanges radiale     Bohrsingen    27 auf, die durch  den Radkranz 23 hindurch nach aussen führen.

    Diese Bohrungen sind zur Aufnahme der Ab-         stützglieder    6 vorgesehen, die hier beispiels  weise entsprechend der Konstruktion nach       Fig.    2 ausgeführt sind und mit ihren Druck  zylindern 7 in den Ringkanal 26 münden.  Jedoch sind hier (nicht. gezeichnete) Mittel  vorgesehen, die eine Volumenvergrösserung des  aus Ringkanal 26 und allen Druckzylindern  7 bestehenden     Hohlraumes,    bei unveränderter  Flüssigkeitsmenge, ermöglichen.

   Wird eine  solche     Voluimenv        ergrösserung    vorgenommen, so  bewirken die     Rückzu-federn    der     Abstütz-          glieder    6 eine Verringerung ihrer Längsaus  dehnung, beispielsweise bis auf eine Lage der  Fusskappen 10, wie sie in     Fig.6    angedeutet  ist. Die Fusskappen 10 ragen nunmehr nur  noch wenig aus dem die Lauffläche bildenden  Radkranz 23 heraus, so dass ihre abfedernde  Wirkung und alle andern erwünschten Eigen  schaften nur mehr in     geringem    Masse     wirksam     sein können.

   Wird     dagegen    die Volumenver  grösserung wieder     rückgängig    gemacht, so  werden die     Abstützglieder    durch den Flüssig  keitsdruck entgegen der     Wirkung    der     Rück-          ztigfedern    verlängert, beispielsweise bis zu der  Lage, die in     Fig.    7 angedeutet ist. In dieser  Lage wird das     betreffende    Rad dann die  Eigenschaften wie bei einer ausschliesslich  hydraulisch abgefederten     Lauffläche    auf  weisen.

   Durch stufenweise Volumenvergrösse  rung bzw.     -verkleinerung    kann auch jeder     ge-          wünsehte    Kompromiss zwischen der hydrau  lisch abgefederten     Lauffläehe    und der vom  Radkranz 23 gebildeten     Lauffläehe    verwirk  licht werden.  



  Ein     Laufor-an    mit. einer Kombination  einer hydraulischen abgefederten Lauffläche  mit einer starren oder mit andern     bekannten     Mitteln abgefederten     Lauffläehe    kann     natür-          lieh    auch dadurch     lier--estellt    sein, dass bei  spielsweise ein Rad nach     Fig.l    bis 3 Seite  an Seite mit einem normalen Rad entsprechend  grossen Durchmessers zusammengebaut ist.

    Auch mehrteilige Räder nach     Fig.1    lassen  sieh hierfür verwenden, wenn     beispielsweise     die nicht abgefederte Lauffläche als Radkranz  zwischen den beiden durch die Druckkolben 6  bzw. 6' gebildeten hydraulisch abgefederten  Laufflächen vorgesehen wird. Es sei auch er-      wähnt, dass bei Kombinationen von normalen  und hydraulisch abgefederten Laufflächen die  letztgenannten Laufflächen dadurch wir  kungslos gemacht werden können, dass die       Abstützglieder    sämtlich in seitlicher Richtung  umgeklappt werden, also parallel zur Rad  achse zu liegen kommen.  



  Ein Lauforgan mit normalen Laufflächen  und hydraulisch abgefederten Laufflächen  kann auch als Raupe ausgeführt sein. Dabei  können beispielsweise die hydraulischen Ab  stützglieder in Bohrungen der Laufflächen der  einzelnen Raupenglieder versenkbar angeord  net sein analog der beispielsweisen     Aisfüh-          rung    des Rades nach     Fig.    6 und 7.  



       Sehliesslieh    sei noch darauf hingewiesen,  (lass das Lauforgan auch als Mehrzweckrad  nach     Fig.    8 ausgebildet sein kann, bei welchem  die Ringkanäle 5 und 5' nicht miteinander in  Verbindung stehen, aber einzeln an ihnen eine  Volumenvergrösserung vorgenommen werden  kann. Dabei befindet sich in     Fig.    8 die von  den     Abstützgliedern    6' gebildete Lauffläche in  Betriebsstellung und die von den     Abstütz-          gliedern    6 gebildete     Lauffläehe    in Ruhestellung.

    Hier sind beispielsweise die     Abstützglieder    6'  mit scharfkantigen starren     Greiferplatten     28 als Fusskappen und die     Abstützglieder    6  mit Gummipuffern 29 als Fusskappen ausge  stattet. Ein solches Doppelrad ist damit bei  spielsweise für das Befahren vereister Strassen  mit der einen Lauffläche und normaler Wege  mit. der andern Lauffläche geeignet.  



  Statt der gezeichneten     kugelschalenförmi-          gen    Ausbildung können die Fusskappen 10  selbstverständlich auch eine pufferartige oder  pilzähnliche Form aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hy drauliseh federndes Lauforgan für Fahrzeuge, mit einer Vielzahl in Abständen nebeneinander angeordneter, hydraulischer Abstützglieder, deren Druckzylinder sämt lich mit einem gemeinsamen Hohlraum in Ver bindung stehen und wie dieser eine Flüssig keit enthalten, während deren nach aussen ragende Kolben mit Fusskappen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Abstütz- glied mit einer Feder (14) versehen ist, welche den Kolben entgegen der Wirkung der Druck flüssigkeit in seinen Zylinder einzuschieben bestrebt ist, derart,
    dass jeder von aussen auf einen Kolben ausgeübte Druck sowohl durch die Flüssigkeit als auch durch die Gesamtheit der den andern Kolben zugeordneten Federn (14) aufgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Lauforgan nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Druekflüssig- keitsmenge im Hohlraum und in den Zylin dern so bemessen ist, dass sämtliche Druck zylinder bei unbelastetem Lauforgan nur zu einem Teil gefüllt sind. 2. Lauforgan nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fusskappen (10) auf den Kolben in mindestens einer Richtung beweglich befestigt und mit einer Rückstellfeder ausgerüstet sind. 3.
    Lauforgan nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hydraulischen Abstützglieder mit einer nicht abgefederten Lauffläche (23) zusammengebaut und Mittel vorgesehen sind, um die Kolben im unbe lasteten Zustand gegenüber der Lauffläche verstellen zu können. 4. Lauforgan nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben der hydraulischen Abstütz- glieder in die- nicht abgefederte Lauffläche (23) versenkbar sind. 5.
    Lauforgan nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben der hydraulischen Abstütz- glieder in mindestens einer Richtung umkipp- bar angeordnet sind. 6. Lauforgan nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Reihen hydraulischer Abstützglieder angeord net und Mittel vorhanden sind, um wahlweise die eine oder die andere Reihe wirksam zu machen. 7. Lauforgan nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützglieder der verschiedenen Reihen mit verschiedenartigen Fusskappen versehen sind. B.
    Lauforgan nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Abstützglieder der einen Reihe mit starren Fusskappen zum Befahren vereisten Bodens und die der andern Reihe mit gummielastischen Fusskappen ausgerüstet sind.
CH317003D 1954-09-10 1953-07-11 Hydraulisch federndes Lauforgan für Fahrzeuge CH317003A (de)

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