CH317006A - Lokomotive mit aussenseitig des Hauptrahmens angeordneten, liegenden Dreizylindermotoren - Google Patents

Lokomotive mit aussenseitig des Hauptrahmens angeordneten, liegenden Dreizylindermotoren

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CH317006A
CH317006A CH317006DA CH317006A CH 317006 A CH317006 A CH 317006A CH 317006D A CH317006D A CH 317006DA CH 317006 A CH317006 A CH 317006A
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CH
Switzerland
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cylinder
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locomotive
drive
dependent
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Application number
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English (en)
Inventor
Nyffenegger Hans
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
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Publication date
Application filed by Schweizerische Lokomotiv filed Critical Schweizerische Lokomotiv
Publication of CH317006A publication Critical patent/CH317006A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/02Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with reciprocating piston steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


  Lokomotive mit aussenseitig des Hauptrahmens angeordneten, liegenden Dreizylindermotoren    Die Erfindung bezieht sieh auf Lokomo  tiven mit aussenseitig des Hauptrahmens an  geordneten liegenden Dreizylindermotoren,  z. B. Dampfmotoren, und     zwischen    diesen  und die     Radsätze    geschaltetem Zahnrad  getriebe.  



  Bei Dampflokomotiven dieser Art ist es  bekannt, je zwei ausserhalb des Haupt  rahmens befindliche, symmetrisch zur Fahr  zeuglängsachse liegende Dreizylindermotor  gruppen auf eine gemeinsame, quer zur Fahr  zeuglängsachse angeordnete Antriebswelle       und.    von deren Mittelteil aus über ein Zahn  radgetriebe auf einen Triebradsatz arbeiten  zu lassen.  



  Solche     ausserhalb    .des Hauptrahmens ange  ordnete Dreizylinder-Dampfmotorgruppen für  Einzelachsantriebe führen zu beträchtlicher,  unerwünschter Vielteiligkeit, insbesondere bei  Lokomotiven grosser Triebachszahl. Um einer  seits diesen Nachteil zu vermeiden und ander  seits     grosse    Leistungen bei günstigen thermi  schen Verhältnissen, gutem Drehkraftverlauf       und    Massenausgleich erzeugen     zu,    können, ist  gemäss der Erfindung je     der    eine Zylinder  der Dreizylindermotoren auf der einen, das  verbleibende     Zylinderpaar    auf der Gegenseite  der betreffenden Kurbelwelle angeordnet.  



  Zweckmässigerweise wird dabei das Zahn  radgetriebe für den Antrieb von zwei be  nachbarten Triebradsätzen gebaut, so dass das  betreffende Radsatzpaar mit den zugehörigen    Motoren eine     Antriebseinheit    bildet.     Diese     beiden Radsätze sind dann durch Zahnräder  miteinander gekuppelt, was die - Schleuder  gefahr vermindert.  



  Die     Erfindung        ist    auch auf andere     Loko-          motivarten    als Dampflokomotiven anwendbar,  z. B. auf solche mit Brennkraft-,     Heissluft,     oder Druckgas-Kolbenmaschinen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.. Es zeigen:  Fig. 1 eine solche Antriebsgruppe im Auf  riss,  Fig. 2 einen entsprechenden Grundriss,  Fig. 3 einen Querschnitt nach der Schnitt  linie III-III der Fig. 1.  



  Der Lokomotivrahmen 1 stützt sich fe  dernd auf die Radsätze, von denen nur zwei  benachbarte     Triebradsätze    2     -und    3 darge  stellt sind. Er trägt auf Konsolen 4 die aussen  seitig der Triebräder 2a und     3a    und somit  des     Hauptrahmens    1 angeordneten Dampf  motoren 14 sowie die quer zur Fahrzeug  längsachse liegende     Antriebswella    5. Diese  setzt sich aus drei Teilen zusammen, nämlich       aus    zwei die Enden der Welle bildenden, bei  71 und 12 gelagerten Kurbelwellen 5a und  einer mit dieser vermittels     Flanschen    6 ver  schraubten und bei 13     gelagerten    Zwischen  welle 5b.

   Mit der letzteren sind die Antriebs  ritzel 7 verkeilt. Die Dampfmotoren 14 sind  dreizylindrig und     doppeltwirkend.    Auf     cler     einen Seite der Kurbelwellen 5     liegt    je der      auf die mittlere Kröpfung 9 arbeitende Ein  zelzylinder 8, auf .der andern Seite das Zylin  derpaar 10. Alle Kurbelgetriebe sind mit  Kreuzköpfen 15     ausgerüstet.    An die Antriebs  ritzel 7 schliesst sich ein ebenfalls im Rahmen  unterhalb des Kessels 21 angeordnetes Zahn  radgetriebe, das über Zwischenräder 16, 17  sowie über drehelastische Hohlzahnräder 18  und     allseitig    bewegliche Kupplungen 20 die  beiden Triebradsätze 2 und 3 antreibt.

   Zur  Torsionsfederung der Zahnräder 18 dienen  die in bekannter     Weise    in     ihnen    eingebauten  Tangentialfedern 19, während die Kupplung  20 nach dem Oldham-Prinzip ausgebildet  sein kann, z. B. wie in der     schweizerischen     Patentschrift Nr. 128358 beschrieben.  



  In dieser Weise bilden die beiden Trieb  radsätze mit ihren raschlaufenden, symme  trisch zur Längsachse angeordneten     Dampf-          jnotoren    eine Antriebseinheit. Dabei liegen  die Zylinder ihrer Dampfmotoren innerhalb  des durch das betreffende Radsatzpaar fest  gelegten Fahrzeuglängenabschnittes A (Fig.1).  Deshalb ist der Abstand von zwei aufeinan  derfolgenden Antriebseinheiten lediglich durch  die Durchmesser der Triebräder, nicht aber  durch die     Abmessungen    der Dampfmotoren  selbst bedingt. Auch als     Bestandteil    eines  Drehgestelles eignet sich diese Antriebs  einheit     zufolge        ihrer    in sich     geschlossenen     Anordnung gut.  



  Zur Möglichkeit einer     Leistungsvermeh-          rung    einer solchen     Antriebsgruppe    tragen  verschiedene     Umstände    bei  Für     die    Bemessung des Einzelzylinders 8  einerseits und des Zylinderpares 10 anderseits  steht nun der gleiche Raum zur     Verfügung,     der sonst für die Unterbringung von drei<B>Zy-</B>  lindern dient, so dass. grössere Zylinder ge  baut werden können. Sodann steht der hier  durch eintretenden Vergrösserung der hin und  her gehenden Einzelmassen ein durch die Ge  genläufigkeit des Einzelkolbens und des Kol  benpaares bewirkter Massenausgleich gegen  über.

   Dieser erlaubt zudem, höhere Umlauf  zahlen der Dampfmotoren     vorzusehen.    Ferner  hilft der durch     die    Abwesenheit von Zwi  schenlagerungen der Kurbelwellen 5a gewon-    nene Platz mit, die einzelnen Kurbeln kräf  tiger gestalten zu können. Günstig für die  Leistungsvermehrung wirkt sich auch der  Umstand der mechanischen Kupplung der  beiden Radsätze einer Antriebsgruppe     aus,     indem dadurch die Schleudergefahr herab  gesetzt wird.  



  Mit der vorliegenden Disposition der Zy  linder lässt sieh sowohl die einfache Dehnung  als auch die     Verbundwirkung    auf einfache  Weise verwirklichen. Zweckmässigerweise ge  hört der Einzelzylinder 8 zur Hochdruck-,  das Zylinderpaar 10 zur Niederdruckstufe,  wobei der erstere z. B.     Ventilsteuerungen    für  Ein- und Auslass, das letztere eine Ventil  steuerung nur für den Einlass besitzt, wäh  rend für den Auslass wie beim     Gleichstrom-          verfahren    von Stumpf durch den Kolben ge  steuerte Schlitze im Zylinder vorgesehen sind.  Ferner können ungleiche Hübe     vorgesehen     werden, z. B. ein kleinerer Hub für den Ein  zelzylinder als für das Zylinderpaar.  



  Bezüglich Erzielung möglichst ausgegli  chener Antriebsmomente ist es vorteilhaft, die  Kurbeln der Niederdruckstufe gegeneinander  um 90 , gegenüber derjenigen der Hochdruck  stufe um 135 bzw. um 225  zu versetzen.  Diese Verhältnisse sind, wie aus Fig. 1 er  sichtlich ist, dem Ausführungsbeispiel zu  grunde gelegt. Sie bewirken in dieser Weise  auch eine grosse Gleichmässigkeit des Aus  puffes, was die Feueranfachung begünstigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lokomotive mit wenigstens zwei aussen- seitig des Hauptrahmens angeordneten liegen den Dreizylindermotoren, welche auf eine Quer zur Fahrzeuglängsachse liegende An triebswelle arbeiten, an deren Enden sich die Kurbelwellen befinden und deren Mittelteil durch ein im Lokomotivrahmen gelagertes Stirnzahnrädergetriebe mit wenigstens einem Triebradsa.tz verbunden ist, dadurch gekenn zeichnet, dass je ein Zylinder (8) der Drei zylindermotoren (14) auf der einen, die bei den andern Zylinder (10) auf der Gegen seite der Kurbelwelle (5a) angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Lokomotive nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (5) vermittels im Zahnradgetriebe angeord neter Zwischenräder (16, 17) auf zwei neben einanderliegende Triebradsätze (2, 3) arbei tet, so dass diese Triebradsätze mit den zu gehörigen beiden Motoren (14) eine Antriebs einheit bilden. 2. Lokomotive nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder der Motoren (14) innerhalb des durch das betreffende Radsatzpaar (2, 3) festgelegten Fahrzeuglängenabschnittes (A) gelegen sind, so dass der Abstand von zwei aufeinanderfolgenden Antriebseinheiten ledig lich durch die Abmessungen der Räder, nicht aber durch diejenigen der Motoren bedingt ist. 3.
    Lokomotive nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einzelzylinder (8) jedes Motors (14) auf die mittlere Kur bel (9), das Zylinderpaar (10) auf die Aussenkurbeln arbeitet. 4. Lokomotive nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dreifach gekröpfte Kurbelwelle zwei fach gelagert ist. 5. Lokomotive nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoren Dampfmotoren sind und dass der Einzelzylinder (8) als Hochdruckstufe, das Zylinderpaar (10) als Niederdruckstufe ausgebildet ist. 6.
    Lokomotive nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Hochdruckstufe Ventil steuerungen für Ein- und Auslass, die Nie derdruckstufe eine Ventilsteuerung nur für den Einlass besitzt, während für den Auslass durch den Kolben gesteuerte Schlitze im Zy linder vorgesehen sind. 7. Lokomotive nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zum Einzel zylinder (8) gehörende Kurbel (9) einen klei neren Kurbelradius aufweist als die Kurbeln des Zylinderpaares (10). B.
    Lokomotive nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Kurbeln der Niederdruck stufe gegeneinander um 90 , gegenüber den jenigen der Hochdruckstufe um 135 bzw. 225 versetzt sind. 9. Lokomotive nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit Bestandteil eines Drehgestelles bildet.
CH317006D 1953-08-17 1953-08-17 Lokomotive mit aussenseitig des Hauptrahmens angeordneten, liegenden Dreizylindermotoren CH317006A (de)

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